IMIPRAMIN-neuraxpharm 100 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06867332
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- IMIPRAMIN-neuraxpharm
- Hersteller:
- neuraxpharm Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Krämpfen, Bewusstseinsstörungen und Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Das Arzneimittel ist vor allem für die Behandlung schwerer Erkrankungen geeignet. Bei leichten Erkrankungen sollte auf Arzneimittel mit niedrigerer Wirkstoffstärke umgestellt werden.
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Allgemeine Empfehlung - bei schweren Formen:
Höchstdosis: Eine Dosis von 3 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Ältere Patienten ab 65 Jahre: Zur genauen Dosierung stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Anwendungsgebiete
- Depression, stark ausgeprägt
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen entgegengewirkt, Schmerz als weniger belastend empfunden und allgemein die Stimmungslage verbessert.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Appetitlosigkeit
- Mundtrockenheit
- Gewichtszunahme
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Benommenheit
- Schlafstörungen
- Müdigkeit
- Zittern
- Delirium (Verwirrtheit)
- Halluzinationen
- Orientierungslosigkeit
- Missempfindungen, wie:
- Kribbeln
- Taubheitsgefühl am Körper
- Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
- Selbstmordgedanken
- Angstzustände
- Unruhe
- Erregung
- Schwitzen
- Hitzewallungen
- Sehstörungen, wie:
- Störung der Nah- und Ferneinstellung des Auges (Akkommodation)
- Verschwommenes Sehen
- Eingeschränkte Bildung von Tränenflüssigkeit - (wichtig für Kontaktlinsenträger)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Herzrhythmusstörungen
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Störungen beim Wasserlassen
- Leberfunktionsstörungen, wie:
- Anstieg der Leberwerte
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
- Milchabsonderung aus der Brust (Galaktorrhoe)
- Störungen der Sexualfunktion
- Gefühl der "verstopften Nase"
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Verengung im Magenausgang
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Delirium (Verwirrtheitszustand)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verstopfung, chronische
- Darmverschluss durch eine Darmlähmung
- Blutbildungsstörungen
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Herzrhythmusstörungen, wie:
- AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 1., 2. und 3. Grad
- Neigung zu Krampfanfällen, wie bei:
- Epilepsie
- Psychosen aufgrund von Hirnschäden
- Alkoholmissbrauch
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Harnverhalt
- Prostatavergrößerung
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Engwinkelglaukom
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Schilddrüsenüberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Linezolid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Apraclonidin hydrochlorid R)-tartrat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Selegilin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Rasagilin mesilat und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann ein plötzlicher, massiver Blutdruckanstieg, ein paradoxer Abfall des Blutdrucks oder Herzrhythmusstörungen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tranylcypromin hemisulfat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Moclobemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Artemether und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten, wie Benommenheit, Herzklopfen, Mundtrockenheit, Sehstörungen oder Krampfanfälle.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tramadol hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise Krampfanfälle, starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Zonisamid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Hitzschlag vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu sehr starkem Wärmegefühl ohne Schweißanbsonderung, Verwirrtheit oder Muskelkrämpfen kommen.
Was ist zu tun?
Bei Kindern und Jugendlichen sollten die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden. Ausreichend Wasser trinken vor allem bei hohen Außentemperaturen und sportlicher Betätigung. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome bemerken. Bringen Sie sich bzw. die betroffenen Person an einen kühlen, schattigen Platz, kühlen Sie die Haut mit Wasser und geben Sie kaltes Wasser zum Trinken.
Wer ist besonders betroffen?
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Fluoxetin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Verwirrtheit, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Venlafaxin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Krampfanfälle, starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Duloxetin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Verwirrtheit, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paroxetin hydrochlorid-0,5-Wasser Paroxetin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Verwirrtheit, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Fluvoxamin hydrogenmaleat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Verwirrtheit, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn und bei Änderungen der Dosierung — verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Procarbazin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Buprenorphin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie verstärkt unerwünschte Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Amiodaron hydrochlorid Sotalol hydrochlorid Dronedaron hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Manie
Was ist das? - Definition Eine Manie ist ein Zustand übermäßig gesteigerter Stimmung und Aktivität. Betroffene fühlen sich ungewöhnlich energiegeladen, handeln impulsiv und verlieren oft das Gefühl für Risiken. Die Manie tritt meist im Rahmen einer bipolaren Störung auf und kann den Alltag erheblich beeinträchtigen.
Krankheitsbild
Eine Manie verändert Denken, Fühlen und Verhalten. Die Stimmung ist oft übermäßig gehoben oder gereizt. Viele Betroffene schlafen kaum, fühlen sich aber dennoch voller Energie. Entscheidungen werden schneller und unüberlegt getroffen. Häufig überschätzen Betroffene ihre Fähigkeiten und verlieren den Bezug zu realistischen Einschätzungen. Ohne Behandlung kann sich die Manie verstärken und zu erheblichen Problemen führen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind gesteigerte Aktivität, vermindertes Schlafbedürfnis und impulsives Verhalten. Manche Betroffene entwickeln übertriebene Ideen oder verlieren zeitweise den Realitätsbezug. Der Verlauf kann plötzlich beginnen und unterschiedlich lange anhalten. Häufige Merkmale sind:
- stark gehobene oder gereizte Stimmung
- vermindertes Schlafbedürfnis
- gesteigerter Rededrang
- impulsive oder riskante Entscheidungen
- übersteigerte Selbstwahrnehmung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Manie zu finanziellen Problemen, Konflikten im sozialen Umfeld oder beruflichen Schwierigkeiten führen. In schweren Fällen kann der Realitätsbezug verloren gehen, was zu gefährlichen Situationen führt. Auch nach Abklingen der Manie bleiben oft Scham oder Belastungen zurück, die das seelische Wohlbefinden beeinträchtigen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Häufig spielen genetische Faktoren eine Rolle. Auch Veränderungen im Gehirnstoffwechsel oder starke Belastungen können eine Manie auslösen. Risikofaktoren sind frühere manische Episoden, familiäre Vorbelastung und starke Schlafstörungen. Stress oder bestimmte Lebensereignisse können eine Episode begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann unterstützende Gespräche anbieten und bei Bedarf bestimmte Wirkstoffgruppen einsetzen, die Stimmung stabilisieren oder übermäßige Aktivität dämpfen. Zudem unterstützen geeignete Therapeuten die Behandlung.
Das kann man selbst tun: Auf regelmäßigen Schlaf achten und Stress reduzieren. Grenzen bestehen, wenn der Realitätsbezug schwindet oder riskantes Verhalten auftritt. Dann ist professionelle Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Depression
Was ist das? - Definition Psychische Erkrankung mit den Hauptsymptomen Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit. Die Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
Krankheitsbild
Eine Depression ist weit mehr als ein vorübergehendes Stimmungstief. Sie zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und betrifft Körper und Seele gleichermaßen. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten und entwickelt sich oft schleichend. Sie reicht von leichten, kurzfristigen Episoden bis hin zu schweren, chronischen Verläufen. Depressionen äußern sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich
- etwa durch Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Schmerzen. Unbehandelt beeinträchtigt sie Gesundheit, Lebensqualität und soziale Teilhabe erheblich.
Symptome/Verlauf
Eine Depression kann sich unterschiedlich äußern. Als Hauptsymptome gelten:
- -Gedrückte, depressive Stimmung: Niedergeschlagenheit, Verzweiflung, Unfähigkeit, Freude zu empfinden, Gefühl von Leere, häufig zusammen mit Angstgefühlen und Unsicherheit, häufig ein "Morgentief"
- -Interessenverlust und Freudlosigkeit: Mangel an Motivation und Aktivität, kein Interesse und keine Freude an Hobbies, kein Interesse an Beruf oder Alltagstätigkeiten
- -Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit: das Gefühl, kraftlos und überfordert zu sein, schnelles Ermüden, kein Interesse an sozialen Kontakten, Rückzug aus dem sozialen Leben
Hinzu kommen häufig weitere Symptome:
- -Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit: verlangsamtes Denken, Grübelneigung, Selbstzweifel, Ängste, Entscheidungsschwierigkeiten,
- -Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
- -Innere Unruhe
- -Körperliche Beschwerden: Schlafprobleme, Appetitlosigkeit Verdauungsprobleme, Kloßgefühl im Hals, sexuelle Lustlosigkeit.
- -In schweren Fällen treten Suizidgedanken auf.
Eine Depression liegt vor, wenn mindestens zwei Hauptsymptome und weitere Beschwerden länger als zwei Wochen bestehen. Je nach Anzahl und Stärke der Symptome wird sie in leicht, mittelgradig oder schwer eingestuft.
Der Verlauf ist individuell verschieden. Eine depressive Episode kann sich allmählich oder plötzlich entwickeln, mehrere Wochen oder Monate andauern und spontan wieder abklingen. Bei einigen kommt es zu wiederkehrenden Phasen oder zu einem chronischen Verlauf. Häufig beginnt die Erkrankung mit Erschöpfung und Rückzug, wird anfangs nicht ernst genommen, bevor sich die Symptome verdichten und der Alltag zunehmend schwerfällt. Mit der Erkenntnis der Krankheit beginnt oft die aktive Suche nach Hilfe
- und damit der Weg zur Besserung.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Depression schwerwiegende Folgen haben: Verlust sozialer Kontakte, Probleme im Beruf, chronische Krankheitsverläufe oder Suizidalität. Auch körperliche Erkrankungen können sich verschärfen. Die Erkrankung beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche.
Ursachen/Risikofaktoren
Eine Depression entsteht meist durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Alter, Geschlecht, Einsamkeit oder Armut können eine Rolle spielen, ebenso ein gestörtes Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, eine erbliche Veranlagung, hormonelle Umstellungen, andere Krankheiten, traumatische Erfahrungen oder Trennungen. Ob jemand erkrankt, hängt auch von der psychischen Widerstandskraft
- der sogenannten Resilienz
- ab.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wer dauerhaft erschöpft ist, sich zurückzieht oder Lebensfreude verliert, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
- je früher, desto besser. Erste Schritte können sein: über Gefühle sprechen, Tagesstruktur schaffen, kleine Aktivitäten planen, soziale Kontakte pflegen und auf Warnzeichen achten. Auch gut verständliche Ratgeber oder Onlineprogramme bieten Unterstützung.
Was der Arzt tun kann:
Die Diagnose erfolgt durch Fachärztinnen,
- -ärzte oder Psychotherapeutinnen und
- -therapeuten. Nach einem ausführlichen Gespräch kann eine individuell abgestimmte Behandlung eingeleitet werden, zum Beispiel eine Psychotherapie, eine Behandlung mit Medikamenten wie Antidepressiva oder eine Kombination von beidem. Ergänzend können Bewegungs
- oder Lichttherapie, Selbsthilfe
- -Angebote oder eine Ergotherapie zum Einsatz kommen. In schweren Fällen kann auch ein Klinikaufenthalt notwendig sein. Depression ist behandelbar
- wichtig ist, sich frühzeitig Hilfe zu holen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Website, Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression - Langfassung, Version 3.2, 2025
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06867332
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- IMIPRAMIN-neuraxpharm
- Hersteller:
- neuraxpharm Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Krämpfen, Bewusstseinsstörungen und Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Das Arzneimittel ist vor allem für die Behandlung schwerer Erkrankungen geeignet. Bei leichten Erkrankungen sollte auf Arzneimittel mit niedrigerer Wirkstoffstärke umgestellt werden.
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Allgemeine Empfehlung - bei schweren Formen:
Höchstdosis: Eine Dosis von 3 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Ältere Patienten ab 65 Jahre: Zur genauen Dosierung stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Anwendungsgebiete
- Depression, stark ausgeprägt
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen entgegengewirkt, Schmerz als weniger belastend empfunden und allgemein die Stimmungslage verbessert.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Appetitlosigkeit
- Mundtrockenheit
- Gewichtszunahme
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Benommenheit
- Schlafstörungen
- Müdigkeit
- Zittern
- Delirium (Verwirrtheit)
- Halluzinationen
- Orientierungslosigkeit
- Missempfindungen, wie:
- Kribbeln
- Taubheitsgefühl am Körper
- Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
- Selbstmordgedanken
- Angstzustände
- Unruhe
- Erregung
- Schwitzen
- Hitzewallungen
- Sehstörungen, wie:
- Störung der Nah- und Ferneinstellung des Auges (Akkommodation)
- Verschwommenes Sehen
- Eingeschränkte Bildung von Tränenflüssigkeit - (wichtig für Kontaktlinsenträger)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Herzrhythmusstörungen
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Störungen beim Wasserlassen
- Leberfunktionsstörungen, wie:
- Anstieg der Leberwerte
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
- Milchabsonderung aus der Brust (Galaktorrhoe)
- Störungen der Sexualfunktion
- Gefühl der "verstopften Nase"
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Verengung im Magenausgang
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Delirium (Verwirrtheitszustand)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verstopfung, chronische
- Darmverschluss durch eine Darmlähmung
- Blutbildungsstörungen
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Herzrhythmusstörungen, wie:
- AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 1., 2. und 3. Grad
- Neigung zu Krampfanfällen, wie bei:
- Epilepsie
- Psychosen aufgrund von Hirnschäden
- Alkoholmissbrauch
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Harnverhalt
- Prostatavergrößerung
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Engwinkelglaukom
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Schilddrüsenüberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann ein plötzlicher, massiver Blutdruckanstieg, ein paradoxer Abfall des Blutdrucks oder Herzrhythmusstörungen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten, wie Benommenheit, Herzklopfen, Mundtrockenheit, Sehstörungen oder Krampfanfälle.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise Krampfanfälle, starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Hitzschlag vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu sehr starkem Wärmegefühl ohne Schweißanbsonderung, Verwirrtheit oder Muskelkrämpfen kommen.
Was ist zu tun?
Bei Kindern und Jugendlichen sollten die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden. Ausreichend Wasser trinken vor allem bei hohen Außentemperaturen und sportlicher Betätigung. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome bemerken. Bringen Sie sich bzw. die betroffenen Person an einen kühlen, schattigen Platz, kühlen Sie die Haut mit Wasser und geben Sie kaltes Wasser zum Trinken.
Wer ist besonders betroffen?
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Verwirrtheit, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Krampfanfälle, starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Verwirrtheit, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Verwirrtheit, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Verwirrtheit, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn und bei Änderungen der Dosierung — verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie verstärkt unerwünschte Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Manie
Was ist das? - Definition Eine Manie ist ein Zustand übermäßig gesteigerter Stimmung und Aktivität. Betroffene fühlen sich ungewöhnlich energiegeladen, handeln impulsiv und verlieren oft das Gefühl für Risiken. Die Manie tritt meist im Rahmen einer bipolaren Störung auf und kann den Alltag erheblich beeinträchtigen.
Krankheitsbild
Eine Manie verändert Denken, Fühlen und Verhalten. Die Stimmung ist oft übermäßig gehoben oder gereizt. Viele Betroffene schlafen kaum, fühlen sich aber dennoch voller Energie. Entscheidungen werden schneller und unüberlegt getroffen. Häufig überschätzen Betroffene ihre Fähigkeiten und verlieren den Bezug zu realistischen Einschätzungen. Ohne Behandlung kann sich die Manie verstärken und zu erheblichen Problemen führen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind gesteigerte Aktivität, vermindertes Schlafbedürfnis und impulsives Verhalten. Manche Betroffene entwickeln übertriebene Ideen oder verlieren zeitweise den Realitätsbezug. Der Verlauf kann plötzlich beginnen und unterschiedlich lange anhalten. Häufige Merkmale sind:
- stark gehobene oder gereizte Stimmung
- vermindertes Schlafbedürfnis
- gesteigerter Rededrang
- impulsive oder riskante Entscheidungen
- übersteigerte Selbstwahrnehmung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Manie zu finanziellen Problemen, Konflikten im sozialen Umfeld oder beruflichen Schwierigkeiten führen. In schweren Fällen kann der Realitätsbezug verloren gehen, was zu gefährlichen Situationen führt. Auch nach Abklingen der Manie bleiben oft Scham oder Belastungen zurück, die das seelische Wohlbefinden beeinträchtigen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Häufig spielen genetische Faktoren eine Rolle. Auch Veränderungen im Gehirnstoffwechsel oder starke Belastungen können eine Manie auslösen. Risikofaktoren sind frühere manische Episoden, familiäre Vorbelastung und starke Schlafstörungen. Stress oder bestimmte Lebensereignisse können eine Episode begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann unterstützende Gespräche anbieten und bei Bedarf bestimmte Wirkstoffgruppen einsetzen, die Stimmung stabilisieren oder übermäßige Aktivität dämpfen. Zudem unterstützen geeignete Therapeuten die Behandlung.
Das kann man selbst tun: Auf regelmäßigen Schlaf achten und Stress reduzieren. Grenzen bestehen, wenn der Realitätsbezug schwindet oder riskantes Verhalten auftritt. Dann ist professionelle Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Depression
Was ist das? - Definition Psychische Erkrankung mit den Hauptsymptomen Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit. Die Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
Krankheitsbild
Eine Depression ist weit mehr als ein vorübergehendes Stimmungstief. Sie zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und betrifft Körper und Seele gleichermaßen. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten und entwickelt sich oft schleichend. Sie reicht von leichten, kurzfristigen Episoden bis hin zu schweren, chronischen Verläufen. Depressionen äußern sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich
- etwa durch Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Schmerzen. Unbehandelt beeinträchtigt sie Gesundheit, Lebensqualität und soziale Teilhabe erheblich.
Symptome/Verlauf
Eine Depression kann sich unterschiedlich äußern. Als Hauptsymptome gelten:
- -Gedrückte, depressive Stimmung: Niedergeschlagenheit, Verzweiflung, Unfähigkeit, Freude zu empfinden, Gefühl von Leere, häufig zusammen mit Angstgefühlen und Unsicherheit, häufig ein "Morgentief"
- -Interessenverlust und Freudlosigkeit: Mangel an Motivation und Aktivität, kein Interesse und keine Freude an Hobbies, kein Interesse an Beruf oder Alltagstätigkeiten
- -Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit: das Gefühl, kraftlos und überfordert zu sein, schnelles Ermüden, kein Interesse an sozialen Kontakten, Rückzug aus dem sozialen Leben
Hinzu kommen häufig weitere Symptome:
- -Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit: verlangsamtes Denken, Grübelneigung, Selbstzweifel, Ängste, Entscheidungsschwierigkeiten,
- -Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
- -Innere Unruhe
- -Körperliche Beschwerden: Schlafprobleme, Appetitlosigkeit Verdauungsprobleme, Kloßgefühl im Hals, sexuelle Lustlosigkeit.
- -In schweren Fällen treten Suizidgedanken auf.
Eine Depression liegt vor, wenn mindestens zwei Hauptsymptome und weitere Beschwerden länger als zwei Wochen bestehen. Je nach Anzahl und Stärke der Symptome wird sie in leicht, mittelgradig oder schwer eingestuft.
Der Verlauf ist individuell verschieden. Eine depressive Episode kann sich allmählich oder plötzlich entwickeln, mehrere Wochen oder Monate andauern und spontan wieder abklingen. Bei einigen kommt es zu wiederkehrenden Phasen oder zu einem chronischen Verlauf. Häufig beginnt die Erkrankung mit Erschöpfung und Rückzug, wird anfangs nicht ernst genommen, bevor sich die Symptome verdichten und der Alltag zunehmend schwerfällt. Mit der Erkenntnis der Krankheit beginnt oft die aktive Suche nach Hilfe
- und damit der Weg zur Besserung.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Depression schwerwiegende Folgen haben: Verlust sozialer Kontakte, Probleme im Beruf, chronische Krankheitsverläufe oder Suizidalität. Auch körperliche Erkrankungen können sich verschärfen. Die Erkrankung beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche.
Ursachen/Risikofaktoren
Eine Depression entsteht meist durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Alter, Geschlecht, Einsamkeit oder Armut können eine Rolle spielen, ebenso ein gestörtes Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, eine erbliche Veranlagung, hormonelle Umstellungen, andere Krankheiten, traumatische Erfahrungen oder Trennungen. Ob jemand erkrankt, hängt auch von der psychischen Widerstandskraft
- der sogenannten Resilienz
- ab.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wer dauerhaft erschöpft ist, sich zurückzieht oder Lebensfreude verliert, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
- je früher, desto besser. Erste Schritte können sein: über Gefühle sprechen, Tagesstruktur schaffen, kleine Aktivitäten planen, soziale Kontakte pflegen und auf Warnzeichen achten. Auch gut verständliche Ratgeber oder Onlineprogramme bieten Unterstützung.
Was der Arzt tun kann:
Die Diagnose erfolgt durch Fachärztinnen,
- -ärzte oder Psychotherapeutinnen und
- -therapeuten. Nach einem ausführlichen Gespräch kann eine individuell abgestimmte Behandlung eingeleitet werden, zum Beispiel eine Psychotherapie, eine Behandlung mit Medikamenten wie Antidepressiva oder eine Kombination von beidem. Ergänzend können Bewegungs
- oder Lichttherapie, Selbsthilfe
- -Angebote oder eine Ergotherapie zum Einsatz kommen. In schweren Fällen kann auch ein Klinikaufenthalt notwendig sein. Depression ist behandelbar
- wichtig ist, sich frühzeitig Hilfe zu holen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Website, Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression - Langfassung, Version 3.2, 2025
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.