IMOVAX Polio Injektionssusp.i.e.Fertigspr.o.Kanüle
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Pharmazeutische Informationen
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Poliomyelitis (Kinderlähmung), zur Vorbeugung.
Zusammensetzung: Poliomyelitis-Impfstoff, inaktiviert (VERO); trivalent 80Einheiten, Poliomyelitisviren, inaktiviert (VERO) Typ I; Stamm Mahoney 40Einheiten (D-Antigen-Einheiten, neu: 29 E.), Poliomyelitisviren, inaktiviert (VERO) Typ II; Stamm MEF1 8Einheiten (D-Antigen-Einheiten, neu: 7 E.), Poliomyelitisviren, inaktiviert (VERO) Typ III; Stamm Saukett 32Einheiten (D-Antigen-Einheiten, neu: 26 E.), Neomycin u. a.
Wirkungsweise: Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) gegeben.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20626925
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Marke:
- IMOVAX
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Es werden 3 Impfungen durchgeführt. Der Abstand zwischen den einzelnen Impfungen beträgt mindestens 4 Wochen.
Auffrischimpfung: Auffrischimpfungen können im Abstand von 10 Jahren nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Auffrischimpfung:
Anwendungsgebiete
- Poliomyelitis (Kinderlähmung), zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge ab 2 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 3 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) gegeben. Er enthält inaktivierte Poliomyelitis-Viren. Diese inaktivierten Viren im Impfstoff haben keine krankmachenden Eigenschaften mehr. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen Poliomyelitis-Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- Hautrötung
- Verdickung an der Einstichstelle der Injektion
- Schmerzen am Applikationsort
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Reizbarkeit
- Schreien
- Benommenheit
- Schlaflosigkeit
- Fieber
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Drehschwindel
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Erhöhte Blutungsneigung
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge in den ersten 2 Lebensmonaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 18 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 25 × 35 × 135 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Affenproteine!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Colistin und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Formaldehyd (E-Nummer E 239)!
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent acellulär-Adsorbat-Impfstoff Aluminium-Ion monovalent 0,034- Haemophilus influenzae B-Polysaccharid-Tetanus-Toxoid-Konjugat Polysaccharidanteil: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent acellulär-Adsorbat-Impfstoff Aluminium-Ion monovalent 0,034- Haemophilus influenzae B-Polysaccharid-Tetanus-Toxoid-Konjugat Polysaccharidanteil: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent acellulär-Adsorbat-Impfstoff Aluminium-Ion monovalent 0,034- Haemophilus influenzae B-Polysaccharid-Tetanus-Toxoid-Konjugat Polysaccharidanteil: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent acellulär-Adsorbat-Impfstoff Aluminium-Ion monovalent 0,034- Haemophilus influenzae B-Polysaccharid-Tetanus-Toxoid-Konjugat Polysaccharidanteil: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Impfung sollte zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht aufgetragen wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent acellulär-Adsorbat-Impfstoff Aluminium-Ion monovalent 0,034- Haemophilus influenzae B-Polysaccharid-Tetanus-Toxoid-Konjugat Polysaccharidanteil: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent acellulär-Adsorbat-Impfstoff Aluminium-Ion monovalent 0,034- Haemophilus influenzae B-Polysaccharid-Tetanus-Toxoid-Konjugat Polysaccharidanteil: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent acellulär-Adsorbat-Impfstoff Aluminium-Ion monovalent 0,034- Haemophilus influenzae B-Polysaccharid-Tetanus-Toxoid-Konjugat Polysaccharidanteil: Rozanolixizumab und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel gerade nicht angewendet wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Kardamomensamen (53,6:71,4:71,4:71,4:28,5:28,5:7,1:71,4:7,1:71,4:32,1:3,6:1) Etoposid Paracetamol Gliclazid Sternanisöl (24,98:20,82:18,32:7,49: 6,66:6,24:3,91:2,50:2,08:1,83:1,00:1,67:1,25:1,25) und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöht werden. Eine Unterzuckerung kann sich in Heißhunger, Schwitzen, Zittern, Herzrasen oder Schläfrigkeit äußern.
Was ist zu tun?
Während der Anwendung von diesem Arzneimittel sollte die Anwendung Alkohol-haltiger Arzneimittel, wie ein anderes Arzneimittel, möglichst vermieden werden.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent acellulär-Adsorbat-Impfstoff Aluminium-Ion monovalent 0,034- Haemophilus influenzae B-Polysaccharid-Tetanus-Toxoid-Konjugat Polysaccharidanteil: Prednison und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent acellulär-Adsorbat-Impfstoff Aluminium-Ion monovalent 0,034- Haemophilus influenzae B-Polysaccharid-Tetanus-Toxoid-Konjugat Polysaccharidanteil: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Poliomyelitis (Kinderlähmung), zur Vorbeugung.
Zusammensetzung: Poliomyelitis-Impfstoff, inaktiviert (VERO); trivalent 80Einheiten, Poliomyelitisviren, inaktiviert (VERO) Typ I; Stamm Mahoney 40Einheiten (D-Antigen-Einheiten, neu: 29 E.), Poliomyelitisviren, inaktiviert (VERO) Typ II; Stamm MEF1 8Einheiten (D-Antigen-Einheiten, neu: 7 E.), Poliomyelitisviren, inaktiviert (VERO) Typ III; Stamm Saukett 32Einheiten (D-Antigen-Einheiten, neu: 26 E.), Neomycin u. a.
Wirkungsweise: Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) gegeben.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20626925
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Marke:
- IMOVAX
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Es werden 3 Impfungen durchgeführt. Der Abstand zwischen den einzelnen Impfungen beträgt mindestens 4 Wochen.
Auffrischimpfung: Auffrischimpfungen können im Abstand von 10 Jahren nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Auffrischimpfung:
Anwendungsgebiete
- Poliomyelitis (Kinderlähmung), zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge ab 2 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 3 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) gegeben. Er enthält inaktivierte Poliomyelitis-Viren. Diese inaktivierten Viren im Impfstoff haben keine krankmachenden Eigenschaften mehr. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen Poliomyelitis-Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- Hautrötung
- Verdickung an der Einstichstelle der Injektion
- Schmerzen am Applikationsort
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Reizbarkeit
- Schreien
- Benommenheit
- Schlaflosigkeit
- Fieber
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Drehschwindel
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Erhöhte Blutungsneigung
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge in den ersten 2 Lebensmonaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 18 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 25 × 35 × 135 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Affenproteine!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Colistin und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Formaldehyd (E-Nummer E 239)!
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Impfung sollte zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht aufgetragen wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel gerade nicht angewendet wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöht werden. Eine Unterzuckerung kann sich in Heißhunger, Schwitzen, Zittern, Herzrasen oder Schläfrigkeit äußern.
Was ist zu tun?
Während der Anwendung von diesem Arzneimittel sollte die Anwendung Alkohol-haltiger Arzneimittel, wie ein anderes Arzneimittel, möglichst vermieden werden.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.