INFECTODIARRSTOP LGG Mono Beutel P.H.Susp.z.Einn.
13,95 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06872385
- Darreichungsform:
- Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen (Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen)
- Packungsgröße:
- 10 Stück
- Marke:
- INFECTODIARRSTOP
- Hersteller:
- INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas). Bei Säuglingen können Sie das Arzneimittel direkt ins Fläschchen geben oder vor dem Stillen mit einem Teelöffel verabreichen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3-5 Tage anwenden. Bei anhaltenden Beschwerden nach 2 Tagen der Behandlung muss ein Arzt konsultiert werden, der über das weitere Vorgehen entscheidet.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung in Kombination mit einer Rehydrationslösung:
Achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Flüssigkeit, vor allem bei Kindern.
Anwendungsgebiete
- Durchfälle
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge und Kinder unter 6 Jahre, Einzeldosis: 1 Beutel, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bewusstseinsstörungen
- Schock, aufgrund schwerer Dehydratation
- Abwehrschwäche, z. B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
- Kinder ab 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 25 × 85 × 125 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie Durchfälle, die mit Blutbeimengungen oder Temperaturerhöhungen einhergehen, auftreten.
Durchfall
Was ist das? - Definition Durchfall bezeichnet häufige, dünnflüssige Stuhlentleerungen, meist mehr als dreimal täglich. Er kann akut auftreten oder chronisch verlaufen. Oft ist er Begleiterscheinung einer Infektion, kann aber auch andere Ursachen haben.
Krankheitsbild
Durchfall ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Er tritt auf, wenn der Darm Wasser und Elektrolyte nicht ausreichend aufnehmen kann oder zu viel davon abgibt. Die Folge ist ein wässriger Stuhl. Man unterscheidet zwischen akutem Durchfall, der meist plötzlich beginnt und nur wenige Tage anhält, und chronischem Durchfall, der über Wochen oder Monate besteht.
Akuter Durchfall ist häufig infektiös bedingt und tritt oft in Zusammenhang mit verdorbenen Lebensmitteln auf. Chronischer Durchfall kann auf eine Grunderkrankung wie Reizdarm oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen hinweisen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- mehr als drei Stuhlentleerungen pro Tag
- wässriger oder breiiger Stuhl
- Bauchkrämpfe oder Blähungen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Fieber bei infektiösem Verlauf
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Akuter Durchfall klingt meist nach wenigen Tagen ab. Chronischer Durchfall kann schubweise oder dauerhaft auftreten. Bei starkem Flüssigkeitsverlust droht Austrocknung, besonders bei Kindern und älteren Menschen.
Folgen/Komplikationen
Die größte Gefahr bei Durchfall ist der Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten. Das kann zu Kreislaufproblemen, Schwäche und im Extremfall zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
Zu den weiteren Komplikationen zählen Störungen Nährstoffmangel bei längerem Verlauf, Reizung der Darmschleimhaut und eine Verstärkung bestehender Grunderkrankung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Häufige Auslöser sind Virusinfektionen wie Norovirus oder Rotavirus, bakterielle Infektionen durch Salmonellen oder Campylobacter und Parasiten bei Reisen in vor allem tropische Regionen. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz, Medikamente wie Antibiotika oder Abführmittel, chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können zu Durchfall führen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen mangelnde Hygiene, unreines Trinkwasser, Stress, bestimmte Ernährungsweisen oder eine geschwächte Immunabwehr.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Stuhluntersuchungen, Bluttests oder bildgebende Verfahren die Ursache klären. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, etwa Elektrolytlösungen, Mittel gegen Durchfall wie Loperamid bei nicht-infektiösem Verlauf oder Antibiotika bei bakteriellen Infektionen.
Das kann man selbst tun: Viel trinken, am besten Wasser oder Tee, leichte Kost wie Zwieback oder Reis und Verzicht auf fettige, süße oder stark gewürzte Speisen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn der Durchfall länger als drei Tage anhält, blutig ist, mit hohem Fieber oder starkem Flüssigkeitsverlust einhergeht. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Das gilt generell für Säuglinge und Kleinkinder sowie bereits geschwächte Patienten.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Reisedurchfall
Was ist das? - Definition Reisedurchfall ist eine akute Magen-Darm-Erkrankung, die meist durch verunreinigte Lebensmittel oder Wasser ausgelöst wird. Typisch sind häufiger Durchfall, Bauchschmerzen und manchmal Fieber. Besonders betroffen sind Reisende in Regionen mit niedrigen Hygienestandards. Die Beschwerden sind meist selbstlimitierend, können aber den Urlaub stark beeinträchtigen und in seltenen Fällen gefährlich werden.
Krankheitsbild
Reisedurchfall tritt vor allem bei Reisen in tropische oder subtropische Länder auf. Er entsteht durch Bakterien, Viren oder Parasiten, die über Nahrung oder Wasser aufgenommen werden. Die Erkrankung ist sehr verbreitet.
Symptome/Verlauf
Typische Symptome sind häufiger wässriger Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und manchmal Fieber. Der Verlauf beginnt meist plötzlich und dauert einige Tage. In den meisten Fällen klingt die Erkrankung von selbst ab. Bei schweren Verläufen kann der Flüssigkeitsverlust gefährlich werden.
Folgen/Komplikationen
Reisedurchfall führt oft zu Einschränkungen im Alltag und kann Reisen erheblich beeinträchtigen. Komplikationen entstehen durch starken Flüssigkeitsverlust, der zu Kreislaufproblemen führt. In seltenen Fällen können Infektionen länger bestehen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind:
- Bakterien wie Escherichia coli
- Viren wie Noroviren
- Parasiten wie Giardia
- Verunreinigtes Trinkwasser
- Unhygienisch zubereitete Speisen
Risikofaktoren sind Reisen in Länder mit niedrigen Hygienestandards und der Verzehr von rohen oder unzureichend gegarten Lebensmitteln.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann Flüssigkeits- und Elektrolytlösungen sowie in schweren Fällen bestimmte Antibiotika einsetzen.
Das kann man selbst tun: Viel Flüssigkeit, leichte Kost und Ruhe lindern die Beschwerden. Vorbeugend nur gut durchgegarte Speisen essen, Obst und Gemüse selbst schälen, nur Wasser aus verschlossenen Flaschen trinken und Eiswürfel vermeiden. Zudem auf Handhygiene mit Seife oder Desinfektionsmittel achten. Grenzen liegen dort, wo starker Durchfall oder Erbrechen bestehen und Flüssigkeit nicht mehr aufgenommen werden kann. Das gilt besonders für Säuglinge, Kleinkinder und bereits geschwächte Personen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Reizdarm-Syndrom
Was ist das? - Definition Ein Reizdarm ist eine chronische Funktionsstörung des Darms, bei der wiederkehrende Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlveränderungen auftreten, ohne dass eine organische Ursache wie Entzündungen oder Tumoren vorliegt. Die Erkrankung ist zwar unangenehm, aber nicht gefährlich.
Krankheitsbild
Der Reizdarm gehört zu den funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Das bedeutet, dass die Beschwerden nicht durch sichtbare Schäden oder krankhafte Veränderungen im Darm entstehen. Vielmehr liegt eine gestörte Regulation der Darmbewegung und eine erhöhte Empfindlichkeit vor. Die Diagnose erfolgt meist durch Ausschluss anderer Erkrankungen wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Reizdarm kann in verschiedenen Formen auftreten: mit Durchfall, mit Verstopfung oder mit einem Wechsel zwischen beiden.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität stark einschränken. Typisch sind:
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Blähungen und Völlegefühl
- Veränderte Stuhlgewohnheiten wie Durchfall oder Verstopfung
- Gefühl unvollständiger Darmentleerung
- Schleim im Stuhl
- Dringender Stuhldrang Die Symptome treten häufig in Schüben auf und können durch Stress, bestimmte Lebensmittel oder hormonelle Veränderungen verstärkt werden. Oft bessern sie sich nach dem Stuhlgang.
Folgen/KomplikationenEin Reizdarm ist nicht lebensbedrohlich und verursacht keine bleibenden Schäden am Darm. Dennoch kann die Erkrankung zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Viele Betroffene leiden unter sozialer Unsicherheit, Schlafstörungen oder psychischen Belastungen. In seltenen Fällen kann es durch starke Vermeidung bestimmter Lebensmittel zu Mangelerscheinungen kommen. Wichtig ist, Warnzeichen wie Blut im Stuhl, Fieber oder ungewollten Gewichtsverlust ernst zu nehmen, da sie auf andere Erkrankungen hinweisen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen eine gestörte Darmbewegung, eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit im Darm, Veränderungen der Darmflora, Stress, psychische Belastungen, frühere Magen-Darm-Infektionen sowie eine genetische Veranlagung. Auch eine gestörte Kommunikation zwischen Darm und Gehirn spielt eine Rolle. Häufig lässt sich kein einzelner Auslöser benennen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Gespräche und Untersuchungen andere Erkrankungen ausschließen und eine passende Behandlung vorschlagen. Dabei kommen Medikamente aus den folgenden Wirkstoffgruppen zum Einsatz: krampflösende Mittel zur Linderung von Schmerzen, Ballaststoffe oder osmotische Abführmittel bei Verstopfung, Mittel gegen Durchfall sowie in manchen Fällen Antidepressiva zur Regulierung der Darmnerven.Das kann man selbst tun: Stressabbau, eine reizdarmgerechte Ernährung, Bewegung und ein Symptomtagebuch tragen zur Besserung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden stark zunehmen, neue Symptome auftreten oder die Lebensqualität erheblich leidet. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06872385
- Darreichungsform:
- Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen (Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen)
- Packungsgröße:
- 10 Stück
- Marke:
- INFECTODIARRSTOP
- Hersteller:
- INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas). Bei Säuglingen können Sie das Arzneimittel direkt ins Fläschchen geben oder vor dem Stillen mit einem Teelöffel verabreichen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3-5 Tage anwenden. Bei anhaltenden Beschwerden nach 2 Tagen der Behandlung muss ein Arzt konsultiert werden, der über das weitere Vorgehen entscheidet.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung in Kombination mit einer Rehydrationslösung:
Achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Flüssigkeit, vor allem bei Kindern.
Anwendungsgebiete
- Durchfälle
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge und Kinder unter 6 Jahre, Einzeldosis: 1 Beutel, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bewusstseinsstörungen
- Schock, aufgrund schwerer Dehydratation
- Abwehrschwäche, z. B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
- Kinder ab 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 25 × 85 × 125 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie Durchfälle, die mit Blutbeimengungen oder Temperaturerhöhungen einhergehen, auftreten.
Durchfall
Was ist das? - Definition Durchfall bezeichnet häufige, dünnflüssige Stuhlentleerungen, meist mehr als dreimal täglich. Er kann akut auftreten oder chronisch verlaufen. Oft ist er Begleiterscheinung einer Infektion, kann aber auch andere Ursachen haben.
Krankheitsbild
Durchfall ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Er tritt auf, wenn der Darm Wasser und Elektrolyte nicht ausreichend aufnehmen kann oder zu viel davon abgibt. Die Folge ist ein wässriger Stuhl. Man unterscheidet zwischen akutem Durchfall, der meist plötzlich beginnt und nur wenige Tage anhält, und chronischem Durchfall, der über Wochen oder Monate besteht.
Akuter Durchfall ist häufig infektiös bedingt und tritt oft in Zusammenhang mit verdorbenen Lebensmitteln auf. Chronischer Durchfall kann auf eine Grunderkrankung wie Reizdarm oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen hinweisen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- mehr als drei Stuhlentleerungen pro Tag
- wässriger oder breiiger Stuhl
- Bauchkrämpfe oder Blähungen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Fieber bei infektiösem Verlauf
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Akuter Durchfall klingt meist nach wenigen Tagen ab. Chronischer Durchfall kann schubweise oder dauerhaft auftreten. Bei starkem Flüssigkeitsverlust droht Austrocknung, besonders bei Kindern und älteren Menschen.
Folgen/Komplikationen
Die größte Gefahr bei Durchfall ist der Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten. Das kann zu Kreislaufproblemen, Schwäche und im Extremfall zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
Zu den weiteren Komplikationen zählen Störungen Nährstoffmangel bei längerem Verlauf, Reizung der Darmschleimhaut und eine Verstärkung bestehender Grunderkrankung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Häufige Auslöser sind Virusinfektionen wie Norovirus oder Rotavirus, bakterielle Infektionen durch Salmonellen oder Campylobacter und Parasiten bei Reisen in vor allem tropische Regionen. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz, Medikamente wie Antibiotika oder Abführmittel, chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können zu Durchfall führen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen mangelnde Hygiene, unreines Trinkwasser, Stress, bestimmte Ernährungsweisen oder eine geschwächte Immunabwehr.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Stuhluntersuchungen, Bluttests oder bildgebende Verfahren die Ursache klären. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, etwa Elektrolytlösungen, Mittel gegen Durchfall wie Loperamid bei nicht-infektiösem Verlauf oder Antibiotika bei bakteriellen Infektionen.
Das kann man selbst tun: Viel trinken, am besten Wasser oder Tee, leichte Kost wie Zwieback oder Reis und Verzicht auf fettige, süße oder stark gewürzte Speisen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn der Durchfall länger als drei Tage anhält, blutig ist, mit hohem Fieber oder starkem Flüssigkeitsverlust einhergeht. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Das gilt generell für Säuglinge und Kleinkinder sowie bereits geschwächte Patienten.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Reisedurchfall
Was ist das? - Definition Reisedurchfall ist eine akute Magen-Darm-Erkrankung, die meist durch verunreinigte Lebensmittel oder Wasser ausgelöst wird. Typisch sind häufiger Durchfall, Bauchschmerzen und manchmal Fieber. Besonders betroffen sind Reisende in Regionen mit niedrigen Hygienestandards. Die Beschwerden sind meist selbstlimitierend, können aber den Urlaub stark beeinträchtigen und in seltenen Fällen gefährlich werden.
Krankheitsbild
Reisedurchfall tritt vor allem bei Reisen in tropische oder subtropische Länder auf. Er entsteht durch Bakterien, Viren oder Parasiten, die über Nahrung oder Wasser aufgenommen werden. Die Erkrankung ist sehr verbreitet.
Symptome/Verlauf
Typische Symptome sind häufiger wässriger Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und manchmal Fieber. Der Verlauf beginnt meist plötzlich und dauert einige Tage. In den meisten Fällen klingt die Erkrankung von selbst ab. Bei schweren Verläufen kann der Flüssigkeitsverlust gefährlich werden.
Folgen/Komplikationen
Reisedurchfall führt oft zu Einschränkungen im Alltag und kann Reisen erheblich beeinträchtigen. Komplikationen entstehen durch starken Flüssigkeitsverlust, der zu Kreislaufproblemen führt. In seltenen Fällen können Infektionen länger bestehen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind:
- Bakterien wie Escherichia coli
- Viren wie Noroviren
- Parasiten wie Giardia
- Verunreinigtes Trinkwasser
- Unhygienisch zubereitete Speisen
Risikofaktoren sind Reisen in Länder mit niedrigen Hygienestandards und der Verzehr von rohen oder unzureichend gegarten Lebensmitteln.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann Flüssigkeits- und Elektrolytlösungen sowie in schweren Fällen bestimmte Antibiotika einsetzen.
Das kann man selbst tun: Viel Flüssigkeit, leichte Kost und Ruhe lindern die Beschwerden. Vorbeugend nur gut durchgegarte Speisen essen, Obst und Gemüse selbst schälen, nur Wasser aus verschlossenen Flaschen trinken und Eiswürfel vermeiden. Zudem auf Handhygiene mit Seife oder Desinfektionsmittel achten. Grenzen liegen dort, wo starker Durchfall oder Erbrechen bestehen und Flüssigkeit nicht mehr aufgenommen werden kann. Das gilt besonders für Säuglinge, Kleinkinder und bereits geschwächte Personen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Reizdarm-Syndrom
Was ist das? - Definition Ein Reizdarm ist eine chronische Funktionsstörung des Darms, bei der wiederkehrende Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Stuhlveränderungen auftreten, ohne dass eine organische Ursache wie Entzündungen oder Tumoren vorliegt. Die Erkrankung ist zwar unangenehm, aber nicht gefährlich.
Krankheitsbild
Der Reizdarm gehört zu den funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Das bedeutet, dass die Beschwerden nicht durch sichtbare Schäden oder krankhafte Veränderungen im Darm entstehen. Vielmehr liegt eine gestörte Regulation der Darmbewegung und eine erhöhte Empfindlichkeit vor. Die Diagnose erfolgt meist durch Ausschluss anderer Erkrankungen wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Reizdarm kann in verschiedenen Formen auftreten: mit Durchfall, mit Verstopfung oder mit einem Wechsel zwischen beiden.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität stark einschränken. Typisch sind:
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Blähungen und Völlegefühl
- Veränderte Stuhlgewohnheiten wie Durchfall oder Verstopfung
- Gefühl unvollständiger Darmentleerung
- Schleim im Stuhl
- Dringender Stuhldrang Die Symptome treten häufig in Schüben auf und können durch Stress, bestimmte Lebensmittel oder hormonelle Veränderungen verstärkt werden. Oft bessern sie sich nach dem Stuhlgang.
Folgen/KomplikationenEin Reizdarm ist nicht lebensbedrohlich und verursacht keine bleibenden Schäden am Darm. Dennoch kann die Erkrankung zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Viele Betroffene leiden unter sozialer Unsicherheit, Schlafstörungen oder psychischen Belastungen. In seltenen Fällen kann es durch starke Vermeidung bestimmter Lebensmittel zu Mangelerscheinungen kommen. Wichtig ist, Warnzeichen wie Blut im Stuhl, Fieber oder ungewollten Gewichtsverlust ernst zu nehmen, da sie auf andere Erkrankungen hinweisen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen eine gestörte Darmbewegung, eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit im Darm, Veränderungen der Darmflora, Stress, psychische Belastungen, frühere Magen-Darm-Infektionen sowie eine genetische Veranlagung. Auch eine gestörte Kommunikation zwischen Darm und Gehirn spielt eine Rolle. Häufig lässt sich kein einzelner Auslöser benennen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Gespräche und Untersuchungen andere Erkrankungen ausschließen und eine passende Behandlung vorschlagen. Dabei kommen Medikamente aus den folgenden Wirkstoffgruppen zum Einsatz: krampflösende Mittel zur Linderung von Schmerzen, Ballaststoffe oder osmotische Abführmittel bei Verstopfung, Mittel gegen Durchfall sowie in manchen Fällen Antidepressiva zur Regulierung der Darmnerven.Das kann man selbst tun: Stressabbau, eine reizdarmgerechte Ernährung, Bewegung und ein Symptomtagebuch tragen zur Besserung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden stark zunehmen, neue Symptome auftreten oder die Lebensqualität erheblich leidet. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.