INFECTOSOOR Zinksalbe
32,46 €
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Pharmazeutische Informationen
Salbe — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 08862066
- Darreichungsform:
- Salbe (Salbe)
- Packungsgröße:
- 60 g
- Marke:
- INFECTOSOOR
- Hersteller:
- INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte mindestens 1 Woche über das Verschwinden sämtlicher Beschwerden hinaus fortgesetzt werden. Falls nach 7 Tagen keine Besserung eingetreten ist, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei übermäßiger Anwendung kann es zu Hautiritationen kommen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Pilzinfektionen mit Hefepilzen, wie:
- Pilzinfektionen im Genital- und Analbereich, wie:
-
- Windeldermatitis - (Hautentzündung unter einer Windel)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge, Kleinkinder und Erwachsenen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: mehrmals täglich, Zeitpunkt: bei jedem Windelwechsel
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Miconazol: Der Wirkstoff greift in den Stoffwechsel der Pilze ein, es kommt zu vielen Schäden in der Struktur der Pilze. So wird z.B. die äußere Hülle, die sog. Zellmembran der Pilze in ihrem Aufbau verändert. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.
Zinkoxid: Zinkoxid wirkt auf der Haut gegen Krankheitserreger und Entzündungen und fördert die Wundheilung. Außerdem wird die Feuchtigkeit auf der Haut gebunden (z.B. bei nässenden, feuchten Hautarealen in den Körperfalten), wodurch ein weiteres Aufweichen und dadurch mögliches Eindringen von Erregern vermindert wird.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Brennen oder Stechen auf der Haut
- Hautrötung
- Juckreiz
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Das Arzneimittel sollte nicht auf die Brust aufgetragen werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Jahr verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Clotrimazol)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Benzoylperoxid Phenprocoumon Flupredniden 21-acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Pilzbefall der Haut mit Hefepilzen (Candidosen)
Was ist das? - Definition Candidosen sind Hautinfektionen durch Hefepilze der Gattung Candida. Diese Pilze gehören zur natürlichen Hautflora, können sich aber unter bestimmten Bedingungen stark vermehren und Entzündungen verursachen. Besonders betroffen sind feuchtwarme Körperregionen wie Hautfalten, der Genitalbereich oder der Nagelwall. Bei letzterem handelt es sich um das Gewebe, das den Nagel u-förmig umfasst. Die Infektion verläuft meist harmlos, kann aber bei geschwächtem Immunsystem problematisch werden.
Krankheitsbild
Candidosen sind Pilzinfektionen der Haut, die durch Hefepilze wie Candida albicans ausgelöst werden. Diese Pilze leben normalerweise auf der Haut, ohne Beschwerden zu verursachen. Gerät das Gleichgewicht der Hautflora jedoch aus der Balance, können sie sich übermäßig vermehren und eine Infektion auslösen. Besonders häufig tritt die Candidose in Hautfalten, am Nagelwall, im Genitalbereich oder unter der Brust auf. Die Erkrankung ist nicht ansteckend, kann aber wiederkehren, wenn die Ursachen bestehen bleiben.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und sind lokal begrenzt. Typische Symptome sind:
- gerötete, nässende oder schuppende Hautstellen
- Juckreiz oder Brennen
- weißliche Beläge oder Pusteln
- Risse oder Schmerzen in Hautfalten
- unangenehmer Geruch bei stärkerem Befall
Die Symptome können je nach Körperregion variieren. Bei Nagelbefall kommt es zu Verdickungen, Verfärbungen und brüchigen Nägeln. Im Genitalbereich kann die Infektion mit Ausfluss und Schmerzen einhergehen. Bei gesunden Menschen heilt die Candidose meist unkompliziert ab. Bei Begleiterkrankungen wie Immunschwäche oder Diabetes kann sie jedoch hartnäckig sein.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann sich die Infektion ausbreiten und tieferes Gewebe betreffen. In seltenen Fällen kommt es zu einer systemischen Ausbreitung, etwa bei stark geschwächtem Immunsystem. Wiederkehrende Candidosen können die Hautbarriere schwächen und zu bakteriellen Zusatzinfektionen führen. Auch psychische Belastungen durch Juckreiz oder sichtbare Hautveränderungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Vermehrung von Candida wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Hierzu zählen Feuchtigkeit und Wärme, etwa durch enge Kleidung oder mangelnde Belüftungsn, ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes oder eine Antibiotikatherapie, die das Gleichgewicht der Hautflora stört. Auch hormonelle Veränderungen, etwa in der Schwangerschaft, Übergewicht mit ausgeprägten Hautfalten, eine mangelnde Hygiene oder aggressive Pflegeprodukte erhöhen das Risiko. Zudem beeinflussen Stress und Ernährung das Hautmilieu und steigern die Wahrscheinlichkeit für Pilzerkrankungen der Haut.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann eine Candidose mit antimykotischen Salben oder Cremes behandeln. Bei ausgedehntem Befall kommen auch Tabletten zum Einsatz. Wichtige Wirkstoffgruppen sind Azole und Polyene.
Das kann man selbst tun: Gute Hautpflege, das Trockenhalten gefährdeter Stellen und luftdurchlässige Kleidung beugen vor. Wenn die Beschwerden länger anhalten, sich ausbreiten oder wiederkehren, sollte man ärztliche Hilfe suchen. Eine Selbstbehandlung stößt hier an ihre Grenzen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Windeldermatitis
Was ist das? - Definition Die Windeldermatitis ist eine entzündliche Hauterkrankung im Windelbereich, die vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt und durch die Reizung der Haut durch Feuchtigkeit sowie den Kontakt mit Urin und Stuhl entsteht. Sie kann auch bei Menschen mit Inkontinenz auftreten.
Krankheitsbild
Die Windeldermatitis ist eine sehr häufige Hauterkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern, bei der es im Bereich der Windel zu einer entzündlichen Reizung der Haut kommt. Sie entsteht vor allem durch den längeren Kontakt der empfindlichen Haut mit Urin und Stuhl sowie durch ein feucht-warmes Klima unter der Windel und zusätzliche Reibung. Eine Windeldermatitis können grundsätzlich auch ältere Menschen mit Windeln oder Inkontinenzeinlagen bekommen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind gerötete, gereizte und teilweise nässende Hautstellen im Windelbereich, insbesondere am Gesäß, im Genitalbereich und an den Oberschenkeln. Die Haut kann geschwollen sein, Bläschen oder kleine Wunden entwickeln und schmerzen, sodass betroffene Kinder unruhig sind oder beim Wickeln schreien. In vielen Fällen verläuft die Erkrankung mild und heilt bei geeigneter Pflege innerhalb weniger Tage ab. Wird die Haut jedoch weiter gereizt, können sich die Beschwerden verstärken oder länger anhalten.
Folgen/Komplikationen
Ist die Hautbarriere geschädigt, können sich leicht Krankheitserreger ansiedeln. Häufig kommt es dann zu zusätzlichen Infektionen mit Pilzen (z. B. Candida albicans) oder Bakterien. In schwereren Fällen kann sich der Ausschlag ausbreiten oder wiederholt auftreten.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Windeldermatitis entsteht vor allem durch die Reizung der Haut im Windelbereich. Eine wichtige Rolle spielen dabei Feuchtigkeit sowie der Kontakt mit Urin und Stuhl. Das feucht-warme Klima unter der Windel und die Reibung begünstigen zusätzlich die Entstehung der Hautentzündung. Durchfall oder seltenes Wechseln der Windel können die Haut stärker belasten. Auch eine Ernährungsumstellung, kann das Risiko erhöhen. Gestillte Kinder bekommen in der Regel seltener Windeldermatitis.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Wenn sich die Beschwerden nicht bessern oder Anzeichen einer Infektion auftreten, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Dieser kann die Haut untersuchen und bei Bedarf spezielle Salben, etwa gegen Pilze oder Bakterien, verordnen.
Das kann man selbst tun: Wichtig ist vor allem, die Haut möglichst trocken und sauber zu halten. Dazu gehört häufiges Wechseln der Windel, schonende Reinigung und vorsichtiges Abtrocknen der Haut. Auch das zeitweise Weglassen der Windel kann helfen, damit die Haut an der Luft trocknet. Schutzcremes, etwa mit Zink, können die Hautbarriere unterstützen.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Salbe — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 08862066
- Darreichungsform:
- Salbe (Salbe)
- Packungsgröße:
- 60 g
- Marke:
- INFECTOSOOR
- Hersteller:
- INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte mindestens 1 Woche über das Verschwinden sämtlicher Beschwerden hinaus fortgesetzt werden. Falls nach 7 Tagen keine Besserung eingetreten ist, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei übermäßiger Anwendung kann es zu Hautiritationen kommen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Pilzinfektionen mit Hefepilzen, wie:
- Pilzinfektionen im Genital- und Analbereich, wie:
-
- Windeldermatitis - (Hautentzündung unter einer Windel)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge, Kleinkinder und Erwachsenen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: mehrmals täglich, Zeitpunkt: bei jedem Windelwechsel
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Miconazol: Der Wirkstoff greift in den Stoffwechsel der Pilze ein, es kommt zu vielen Schäden in der Struktur der Pilze. So wird z.B. die äußere Hülle, die sog. Zellmembran der Pilze in ihrem Aufbau verändert. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.
Zinkoxid: Zinkoxid wirkt auf der Haut gegen Krankheitserreger und Entzündungen und fördert die Wundheilung. Außerdem wird die Feuchtigkeit auf der Haut gebunden (z.B. bei nässenden, feuchten Hautarealen in den Körperfalten), wodurch ein weiteres Aufweichen und dadurch mögliches Eindringen von Erregern vermindert wird.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Brennen oder Stechen auf der Haut
- Hautrötung
- Juckreiz
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Das Arzneimittel sollte nicht auf die Brust aufgetragen werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Jahr verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Clotrimazol)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Pilzbefall der Haut mit Hefepilzen (Candidosen)
Was ist das? - Definition Candidosen sind Hautinfektionen durch Hefepilze der Gattung Candida. Diese Pilze gehören zur natürlichen Hautflora, können sich aber unter bestimmten Bedingungen stark vermehren und Entzündungen verursachen. Besonders betroffen sind feuchtwarme Körperregionen wie Hautfalten, der Genitalbereich oder der Nagelwall. Bei letzterem handelt es sich um das Gewebe, das den Nagel u-förmig umfasst. Die Infektion verläuft meist harmlos, kann aber bei geschwächtem Immunsystem problematisch werden.
Krankheitsbild
Candidosen sind Pilzinfektionen der Haut, die durch Hefepilze wie Candida albicans ausgelöst werden. Diese Pilze leben normalerweise auf der Haut, ohne Beschwerden zu verursachen. Gerät das Gleichgewicht der Hautflora jedoch aus der Balance, können sie sich übermäßig vermehren und eine Infektion auslösen. Besonders häufig tritt die Candidose in Hautfalten, am Nagelwall, im Genitalbereich oder unter der Brust auf. Die Erkrankung ist nicht ansteckend, kann aber wiederkehren, wenn die Ursachen bestehen bleiben.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und sind lokal begrenzt. Typische Symptome sind:
- gerötete, nässende oder schuppende Hautstellen
- Juckreiz oder Brennen
- weißliche Beläge oder Pusteln
- Risse oder Schmerzen in Hautfalten
- unangenehmer Geruch bei stärkerem Befall
Die Symptome können je nach Körperregion variieren. Bei Nagelbefall kommt es zu Verdickungen, Verfärbungen und brüchigen Nägeln. Im Genitalbereich kann die Infektion mit Ausfluss und Schmerzen einhergehen. Bei gesunden Menschen heilt die Candidose meist unkompliziert ab. Bei Begleiterkrankungen wie Immunschwäche oder Diabetes kann sie jedoch hartnäckig sein.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann sich die Infektion ausbreiten und tieferes Gewebe betreffen. In seltenen Fällen kommt es zu einer systemischen Ausbreitung, etwa bei stark geschwächtem Immunsystem. Wiederkehrende Candidosen können die Hautbarriere schwächen und zu bakteriellen Zusatzinfektionen führen. Auch psychische Belastungen durch Juckreiz oder sichtbare Hautveränderungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Vermehrung von Candida wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Hierzu zählen Feuchtigkeit und Wärme, etwa durch enge Kleidung oder mangelnde Belüftungsn, ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes oder eine Antibiotikatherapie, die das Gleichgewicht der Hautflora stört. Auch hormonelle Veränderungen, etwa in der Schwangerschaft, Übergewicht mit ausgeprägten Hautfalten, eine mangelnde Hygiene oder aggressive Pflegeprodukte erhöhen das Risiko. Zudem beeinflussen Stress und Ernährung das Hautmilieu und steigern die Wahrscheinlichkeit für Pilzerkrankungen der Haut.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann eine Candidose mit antimykotischen Salben oder Cremes behandeln. Bei ausgedehntem Befall kommen auch Tabletten zum Einsatz. Wichtige Wirkstoffgruppen sind Azole und Polyene.
Das kann man selbst tun: Gute Hautpflege, das Trockenhalten gefährdeter Stellen und luftdurchlässige Kleidung beugen vor. Wenn die Beschwerden länger anhalten, sich ausbreiten oder wiederkehren, sollte man ärztliche Hilfe suchen. Eine Selbstbehandlung stößt hier an ihre Grenzen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Windeldermatitis
Was ist das? - Definition Die Windeldermatitis ist eine entzündliche Hauterkrankung im Windelbereich, die vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt und durch die Reizung der Haut durch Feuchtigkeit sowie den Kontakt mit Urin und Stuhl entsteht. Sie kann auch bei Menschen mit Inkontinenz auftreten.
Krankheitsbild
Die Windeldermatitis ist eine sehr häufige Hauterkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern, bei der es im Bereich der Windel zu einer entzündlichen Reizung der Haut kommt. Sie entsteht vor allem durch den längeren Kontakt der empfindlichen Haut mit Urin und Stuhl sowie durch ein feucht-warmes Klima unter der Windel und zusätzliche Reibung. Eine Windeldermatitis können grundsätzlich auch ältere Menschen mit Windeln oder Inkontinenzeinlagen bekommen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind gerötete, gereizte und teilweise nässende Hautstellen im Windelbereich, insbesondere am Gesäß, im Genitalbereich und an den Oberschenkeln. Die Haut kann geschwollen sein, Bläschen oder kleine Wunden entwickeln und schmerzen, sodass betroffene Kinder unruhig sind oder beim Wickeln schreien. In vielen Fällen verläuft die Erkrankung mild und heilt bei geeigneter Pflege innerhalb weniger Tage ab. Wird die Haut jedoch weiter gereizt, können sich die Beschwerden verstärken oder länger anhalten.
Folgen/Komplikationen
Ist die Hautbarriere geschädigt, können sich leicht Krankheitserreger ansiedeln. Häufig kommt es dann zu zusätzlichen Infektionen mit Pilzen (z. B. Candida albicans) oder Bakterien. In schwereren Fällen kann sich der Ausschlag ausbreiten oder wiederholt auftreten.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Windeldermatitis entsteht vor allem durch die Reizung der Haut im Windelbereich. Eine wichtige Rolle spielen dabei Feuchtigkeit sowie der Kontakt mit Urin und Stuhl. Das feucht-warme Klima unter der Windel und die Reibung begünstigen zusätzlich die Entstehung der Hautentzündung. Durchfall oder seltenes Wechseln der Windel können die Haut stärker belasten. Auch eine Ernährungsumstellung, kann das Risiko erhöhen. Gestillte Kinder bekommen in der Regel seltener Windeldermatitis.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Wenn sich die Beschwerden nicht bessern oder Anzeichen einer Infektion auftreten, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Dieser kann die Haut untersuchen und bei Bedarf spezielle Salben, etwa gegen Pilze oder Bakterien, verordnen.
Das kann man selbst tun: Wichtig ist vor allem, die Haut möglichst trocken und sauber zu halten. Dazu gehört häufiges Wechseln der Windel, schonende Reinigung und vorsichtiges Abtrocknen der Haut. Auch das zeitweise Weglassen der Windel kann helfen, damit die Haut an der Luft trocknet. Schutzcremes, etwa mit Zink, können die Hautbarriere unterstützen.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.