INUVAIR 100/6 \m63g 120 Hub Druckgasinhalat
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Pharmazeutische Informationen
Inhalat — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01786391
- Darreichungsform:
- Inhalat (Dosierinhalationsspray)
- Packungsgröße:
- 1 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 63g
- Marke:
- INUVAIR
- Hersteller:
- EMRA-MED Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Inhalieren Sie das Arzneimittel. Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Die Anwendung sollte vor dem Essen erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Kopfschmerzen und Zittern. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Anwendung vergessen?
Führen Sie die Anwendung durch, sobald Sie daran denken und halten Sie dann Ihren Zeitplan ein.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Höchstdosis für Erwachsene: Eine Dosis von 4 Sprühstößen pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Asthma bronchiale
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Beclometason: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison. Angewendet wird der Wirkstoff vor allem um entzündliche Reaktionen der Atemwege (wie zum Beispiel beim Asthma bronchiale oder Heuschnupfen) zu vermindern. Darüber hinaus reduziert er die Schleimbildung, fördert den Transport des gebildeten Schleimes aus den Atemwegen, hemmt die Wassereinlagerung in das Gewebe der Bronchien und letztendliche eine Zerstörung der obersten Schleimhautschicht der Bronchien. Optimal wirkt der Stoff erst, wenn er regelmäßig angewendet wird.
Formoterol: Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog. Rezeptoren, und bewirkt eine Erschlaffung der Bronchialmuskulatur. Somit erweitern sich verkrampfte und verengte Bronchien und die Atmung wird erleichtert. Auch das Abhusten von zähflüssigem Sekret wird verbessert.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen
- Geschmacksstörungen
- Heiserkeit
- Husten
- Schluckstörungen
- Infektionen mit Hefepilzen, wie:
- Mundsoor
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Durchfälle
- Mundtrockenheit
- Schleimhautentzündungen von Magen und Dünndarm
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Zittern
- Unruhe
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Schwitzen
- Wärmegefühl
- Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Infektionen der Scheide mit Hefepilzen
- Anstieg des Blutzuckers
- Störungen des Salzhaushaltes, wie:
- Kaliummangel
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Infektionen der Atemwege, wie:
- Rachenentzündung
- Nebenhöhlenentzündung
- Schnupfen
- Mittelohrentzündung
- Grippe - (Influenza)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Lungentuberkulose
- Pilzinfektionen der Atemwege
- Virusinfektionen der Atemwege
- Herzerkrankungen, wie:
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Herzschwäche
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer - (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls - (Herzrasen)
- Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
- AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 3. Grad
- Bluthochdruck
- Veränderungen an den Gefäßwänden, wie:
- Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
- Aneurysmen (Ausbuchtung der Gefäßwände)
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Störungen des Salzhaushaltes, wie:
- Kaliummangel
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 39 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 36 × 50 × 107 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nach der Entnahme aus dem Kühlschrank.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Für die Behandlung eines akuten Anfalls ist dieses Arzneimittel nicht geeignet.
Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche oder zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Budesonid (Beladung: 400 \m Budesonid (Beladung: 200 \m Linezolid proteinhaltig (Abgabe Mundstück: 891 \m proteinhaltig Budesonid (Beladung: 100 \m und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können ein Anstieg des Blutdrucks, Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Budesonid (Beladung: 400 \m Budesonid (Beladung: 200 \m proteinhaltig (Abgabe Mundstück: 891 \m proteinhaltig Budesonid (Beladung: 100 \m proteinhaltig insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen), Sehstörungen (zum Beispiel Farbensehen), Schwindel, Ohnmacht oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Celiprolol hydrochlorid Budesonid (Beladung: 400 \m Budesonid (Beladung: 200 \m proteinhaltig (Abgabe Mundstück: 891 \m proteinhaltig Budesonid (Beladung: 100 \m und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bei Patienten mit Asthma dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden.
Alle anderen Patienten sprechen bitte mit ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Budesonid (Beladung: 400 \m Furosemid Budesonid (Beladung: 200 \m proteinhaltig (Abgabe Mundstück: 891 \m Spironolacton proteinhaltig und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Frauen
- Patienten mit
~i- akutem bzw. schwerem Asthma bronchiale
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Beclometason dipropionat Metformin hydrochlorid Sitagliptin phosphat-1-Wasser Pioglitazon hydrochlorid Dapagliflozin-[(2S)-Propan-1,2-diol] (1:1)-1-Wasser Vildagliptin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Beclometason dipropionat Ceritinib Itraconazol Clarithromycin Voriconazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks oder der Blutzuckerwerte, Müdigkeit, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich) oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Budesonid (Beladung: 400 \m Ipratropium bromid-1-Wasser Budesonid (Beladung: 200 \m proteinhaltig (Abgabe Mundstück: 891 \m proteinhaltig Budesonid (Beladung: 100 \m und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann ein akuter Glaukomanfall auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu geröteten oder tränenden Augen, Augenschmerzen, Schwellung der Hornhaut oder Sehen von Lichtringen kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein Engwinkelglaukom haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit Engwinkelglaukom (Grüner Star)
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Budesonid (Beladung: 400 \m Budesonid (Beladung: 200 \m proteinhaltig (Abgabe Mundstück: 891 \m proteinhaltig Budesonid (Beladung: 100 \m proteinhaltig insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen oder Blutdruckabfall vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Schwindel, Benommenheit und Herzklopfen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zurzeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Beclometason dipropionat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Beclometason dipropionat Atazanavir sulfat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks oder der Blutzuckerwerte, Müdigkeit, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich) oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Budesonid (Beladung: 400 \m Budesonid (Beladung: 200 \m proteinhaltig (Abgabe Mundstück: 891 \m proteinhaltig Budesonid (Beladung: 100 \m proteinhaltig insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Asthma bronchiale (allergisch und nicht-allergisch)
Was ist das? - Definition Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, bei der sich die Bronchien entzünden und verengen. Das führt zu anfallsartiger Atemnot, Husten und einem Engegefühl in der Brust. Die Beschwerden können durch Allergene, körperliche Belastung oder andere Reize ausgelöst werden. Mit der richtigen Behandlung lässt sich Asthma meist gut kontrollieren.
Krankheitsbild
Asthma bronchiale betrifft die unteren Atemwege und kann in jedem Alter auftreten. Häufig beginnt die Erkrankung bereits im Kindesalter. Die Bronchien sind dauerhaft entzündet und reagieren überempfindlich auf bestimmte Reize. Das führt zu einer Verengung der Atemwege, wodurch das Atmen erschwert wird. In Deutschland sind etwa 5 bis 7 Prozent der Erwachsenen und rund 10 Prozent der Kinder betroffen.
Asthma tritt in Schüben auf. Zwischen den Anfällen können die Betroffenen beschwerdefrei sein. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber mit Medikamenten und einem angepassten Lebensstil gut behandelbar.
Symptome/Verlauf
Ein Asthma-Anfall kann plötzlich auftreten und Minuten bis Stunden andauern. Typische Beschwerden sind:
- -Atemnot, oft begleitet von Angst und Unruhe
- -Pfeifende Atemgeräusche (Giemen)
- -Husten mit zähem Schleim, besonders nachts oder morgens
- -Beklemmungsgefühl in der Brust
- -Erschwerte Ausatmung
- -Blaufärbung der Lippen oder Finger bei starkem Sauerstoffmangel
- -Müdigkeit durch unzureichende Sauerstoffversorgung
In schweren Fällen kann ein sogenannter "Status asthmaticus" auftreten. Das ist ein Asthma-Anfall, der länger als 24 Stunden dauert und nicht auf die üblichen Medikamente anspricht. Das ist ein medizinischer Notfall.
Der Verlauf ist individuell verschieden. Manche Menschen haben nur gelegentlich leichte Beschwerden, andere leiden unter häufigen und schweren Anfällen. Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Prognose deutlich.
Folgen/Komplikationen
Unbehandeltes Asthma kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Häufige Anfälle belasten Herz und Kreislauf und können zu dauerhaften Veränderungen der Atemwege führen. In schweren Fällen droht ein Sauerstoffmangel, der lebensbedrohlich sein kann.
Langfristig kann sich ein sogenanntes "remodeling" der Bronchien entwickeln. Hierbei verändern sich die Atemwege strukturell, was die Beschwerden verstärken kann. Auch psychische Belastungen wie Angst und Schlafstörungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Asthma entsteht durch eine Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber bestimmten Reizen. Man unterscheidet verschiedene Formen:
- -allergisches Asthma: Ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmel
- -nicht-allergisches Asthma: Reaktion auf Infekte, Medikamente, Stress oder kalte Luft
- -berufsbedingtes Asthma: Durch Reizstoffe am Arbeitsplatz
- -hormonelles Asthma: Kann bei Frauen in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren auftreten
- -Risikofaktoren sind unter anderem:
- -familiäre Vorbelastung mit Asthma oder Allergien
- -Luftverschmutzung und Zigarettenrauch
- -Allergene in der Umgebung
- -Atemwegsinfekte in der Kindheit
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Die Behandlung erfolgt meist mit inhalierbaren Medikamenten. Dazu gehören entzündungshemmende Mittel wie Cortison-Sprays und bronchienerweiternde Wirkstoffe. Je nach Schweregrad wird die Therapie individuell angepasst. Bei schweren Fällen können auch Antikörpertherapien oder Cortison-Tabletten notwendig sein.
Was man selbst tun kann:
- -Asthma-Auslöser meiden
- -nicht rauchen
- -regelmäßige Bewegung
- -Gewicht reduzieren
- -Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken wahrnehmen
- -Inhalationstechnik regelmäßig überprüfen
Grenzen der Selbsthilfe:
Wenn die Beschwerden zunehmen, die Medikamente nicht mehr helfen oder ein schwerer Anfall auftritt, ist sofort ärztliche Hilfe nötig. Bei Atemnot, die länger anhält oder sich verschlimmert, sollte man nicht zögern, den Notarzt zu rufen.
Bearbeitungsstand: 01.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - AWMF, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/nvl-002, (2024) - Ginasthma.org, https://ginasthma.org/, (2024) - www.atemwegsliga.de, https://www.atemwegsliga.de/asthma.html, (2024)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Inhalat — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01786391
- Darreichungsform:
- Inhalat (Dosierinhalationsspray)
- Packungsgröße:
- 1 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 63g
- Marke:
- INUVAIR
- Hersteller:
- EMRA-MED Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Inhalieren Sie das Arzneimittel. Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Die Anwendung sollte vor dem Essen erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Kopfschmerzen und Zittern. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Anwendung vergessen?
Führen Sie die Anwendung durch, sobald Sie daran denken und halten Sie dann Ihren Zeitplan ein.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Höchstdosis für Erwachsene: Eine Dosis von 4 Sprühstößen pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Asthma bronchiale
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Beclometason: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison. Angewendet wird der Wirkstoff vor allem um entzündliche Reaktionen der Atemwege (wie zum Beispiel beim Asthma bronchiale oder Heuschnupfen) zu vermindern. Darüber hinaus reduziert er die Schleimbildung, fördert den Transport des gebildeten Schleimes aus den Atemwegen, hemmt die Wassereinlagerung in das Gewebe der Bronchien und letztendliche eine Zerstörung der obersten Schleimhautschicht der Bronchien. Optimal wirkt der Stoff erst, wenn er regelmäßig angewendet wird.
Formoterol: Der Wirkstoff bindet in den Bronchien an speziellen Stellen, den sog. Rezeptoren, und bewirkt eine Erschlaffung der Bronchialmuskulatur. Somit erweitern sich verkrampfte und verengte Bronchien und die Atmung wird erleichtert. Auch das Abhusten von zähflüssigem Sekret wird verbessert.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen
- Geschmacksstörungen
- Heiserkeit
- Husten
- Schluckstörungen
- Infektionen mit Hefepilzen, wie:
- Mundsoor
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Durchfälle
- Mundtrockenheit
- Schleimhautentzündungen von Magen und Dünndarm
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Zittern
- Unruhe
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Schwitzen
- Wärmegefühl
- Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Infektionen der Scheide mit Hefepilzen
- Anstieg des Blutzuckers
- Störungen des Salzhaushaltes, wie:
- Kaliummangel
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Infektionen der Atemwege, wie:
- Rachenentzündung
- Nebenhöhlenentzündung
- Schnupfen
- Mittelohrentzündung
- Grippe - (Influenza)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Lungentuberkulose
- Pilzinfektionen der Atemwege
- Virusinfektionen der Atemwege
- Herzerkrankungen, wie:
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Herzschwäche
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer - (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Herzrhythmusstörungen mit beschleunigtem Puls - (Herzrasen)
- Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
- AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 3. Grad
- Bluthochdruck
- Veränderungen an den Gefäßwänden, wie:
- Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
- Aneurysmen (Ausbuchtung der Gefäßwände)
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Störungen des Salzhaushaltes, wie:
- Kaliummangel
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Schilddrüsenüberfunktion
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 39 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 36 × 50 × 107 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nach der Entnahme aus dem Kühlschrank.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Für die Behandlung eines akuten Anfalls ist dieses Arzneimittel nicht geeignet.
Suchen Sie Ihren Arzt sofort auf, wenn nach Arzneimittelanwendung plötzliche oder zunehmende Verstärkung der Atemnot auftreten.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können ein Anstieg des Blutdrucks, Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen), Sehstörungen (zum Beispiel Farbensehen), Schwindel, Ohnmacht oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bei Patienten mit Asthma dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden.
Alle anderen Patienten sprechen bitte mit ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Frauen
- Patienten mit
~i- akutem bzw. schwerem Asthma bronchiale
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks oder der Blutzuckerwerte, Müdigkeit, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich) oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann ein akuter Glaukomanfall auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu geröteten oder tränenden Augen, Augenschmerzen, Schwellung der Hornhaut oder Sehen von Lichtringen kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein Engwinkelglaukom haben, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit Engwinkelglaukom (Grüner Star)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann Blutdruckanstieg, Herzrhythmusstörungen oder Blutdruckabfall vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Schwindel, Benommenheit und Herzklopfen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zurzeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks oder der Blutzuckerwerte, Müdigkeit, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich) oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Asthma bronchiale (allergisch und nicht-allergisch)
Was ist das? - Definition Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, bei der sich die Bronchien entzünden und verengen. Das führt zu anfallsartiger Atemnot, Husten und einem Engegefühl in der Brust. Die Beschwerden können durch Allergene, körperliche Belastung oder andere Reize ausgelöst werden. Mit der richtigen Behandlung lässt sich Asthma meist gut kontrollieren.
Krankheitsbild
Asthma bronchiale betrifft die unteren Atemwege und kann in jedem Alter auftreten. Häufig beginnt die Erkrankung bereits im Kindesalter. Die Bronchien sind dauerhaft entzündet und reagieren überempfindlich auf bestimmte Reize. Das führt zu einer Verengung der Atemwege, wodurch das Atmen erschwert wird. In Deutschland sind etwa 5 bis 7 Prozent der Erwachsenen und rund 10 Prozent der Kinder betroffen.
Asthma tritt in Schüben auf. Zwischen den Anfällen können die Betroffenen beschwerdefrei sein. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber mit Medikamenten und einem angepassten Lebensstil gut behandelbar.
Symptome/Verlauf
Ein Asthma-Anfall kann plötzlich auftreten und Minuten bis Stunden andauern. Typische Beschwerden sind:
- -Atemnot, oft begleitet von Angst und Unruhe
- -Pfeifende Atemgeräusche (Giemen)
- -Husten mit zähem Schleim, besonders nachts oder morgens
- -Beklemmungsgefühl in der Brust
- -Erschwerte Ausatmung
- -Blaufärbung der Lippen oder Finger bei starkem Sauerstoffmangel
- -Müdigkeit durch unzureichende Sauerstoffversorgung
In schweren Fällen kann ein sogenannter "Status asthmaticus" auftreten. Das ist ein Asthma-Anfall, der länger als 24 Stunden dauert und nicht auf die üblichen Medikamente anspricht. Das ist ein medizinischer Notfall.
Der Verlauf ist individuell verschieden. Manche Menschen haben nur gelegentlich leichte Beschwerden, andere leiden unter häufigen und schweren Anfällen. Eine frühzeitige Behandlung verbessert die Prognose deutlich.
Folgen/Komplikationen
Unbehandeltes Asthma kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Häufige Anfälle belasten Herz und Kreislauf und können zu dauerhaften Veränderungen der Atemwege führen. In schweren Fällen droht ein Sauerstoffmangel, der lebensbedrohlich sein kann.
Langfristig kann sich ein sogenanntes "remodeling" der Bronchien entwickeln. Hierbei verändern sich die Atemwege strukturell, was die Beschwerden verstärken kann. Auch psychische Belastungen wie Angst und Schlafstörungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Asthma entsteht durch eine Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber bestimmten Reizen. Man unterscheidet verschiedene Formen:
- -allergisches Asthma: Ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmel
- -nicht-allergisches Asthma: Reaktion auf Infekte, Medikamente, Stress oder kalte Luft
- -berufsbedingtes Asthma: Durch Reizstoffe am Arbeitsplatz
- -hormonelles Asthma: Kann bei Frauen in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren auftreten
- -Risikofaktoren sind unter anderem:
- -familiäre Vorbelastung mit Asthma oder Allergien
- -Luftverschmutzung und Zigarettenrauch
- -Allergene in der Umgebung
- -Atemwegsinfekte in der Kindheit
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Die Behandlung erfolgt meist mit inhalierbaren Medikamenten. Dazu gehören entzündungshemmende Mittel wie Cortison-Sprays und bronchienerweiternde Wirkstoffe. Je nach Schweregrad wird die Therapie individuell angepasst. Bei schweren Fällen können auch Antikörpertherapien oder Cortison-Tabletten notwendig sein.
Was man selbst tun kann:
- -Asthma-Auslöser meiden
- -nicht rauchen
- -regelmäßige Bewegung
- -Gewicht reduzieren
- -Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken wahrnehmen
- -Inhalationstechnik regelmäßig überprüfen
Grenzen der Selbsthilfe:
Wenn die Beschwerden zunehmen, die Medikamente nicht mehr helfen oder ein schwerer Anfall auftritt, ist sofort ärztliche Hilfe nötig. Bei Atemnot, die länger anhält oder sich verschlimmert, sollte man nicht zögern, den Notarzt zu rufen.
Bearbeitungsstand: 01.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - AWMF, https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/nvl-002, (2024) - Ginasthma.org, https://ginasthma.org/, (2024) - www.atemwegsliga.de, https://www.atemwegsliga.de/asthma.html, (2024)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.