IQIRVO 80 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19877616
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 90 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 80 mg
- Marke:
- IQIRVO
- Hersteller:
- IPSEN PHARMA GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Anwendungsgebiete
- Autoimmunerkrankung der Leber (primäre biliäre Zirrhose)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Elafibranor bindet an sogenannte PPAR-Rezeptoren von denen man annimmt, dass sie an der Kontrolle des Gallensäurespiegels und am Prozess der Leberentzündung und -vernarbung beteiligt sind und aktiviert diese. Dadurch reguliert der Wirkstoff den Gallensäuregehalt und hat außerdem eine entzündungshemmende Wirkung auf die Leber.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Bauchschmerzen
- Schmerzen im Oberbauch
- Unterleibsschmerzen
- Durchfall durch Arzneimittel
- Übelkeit
- Erbrechen
- Kopfschmerzen
- Verstopfung
- Gallensteine durch Medikamente
- Muskelschmerzen
- Anstieg von Muskelenzym (Kreatinphosphokinase) im Blut
- Immunbedingter Hautausschlag mit Juckreiz
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Das Arzneimittel darf nicht bei Frauen im gebärfähigen Alter angewendet werden, die keine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 170 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 67 × 95 × 165 mm
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Als alleinige Behandlung oder inKombination mit anderen Arzneimitteln:
Leberzirrhose
Was ist das? - Definition Leberzirrhose ist eine chronische Erkrankung, bei der gesundes Lebergewebe nach und nach durch funktionsloses Narbengewebe ersetzt wird. Dadurch verliert die Leber zunehmend ihre Fähigkeit, wichtige Aufgaben für die Entgiftung und den Stoffwechsel zu erfüllen.
Krankheitsbild
Bei einer Leberzirrhose wird die Leber dauerhaft geschädigt. Das Organ verhärtet sich und kann Blut und Stoffwechselprodukte nicht mehr richtig verarbeiten. Die Erkrankung entwickelt sich meist über viele Jahre. Anfangs bemerken Betroffene oft wenig, später treten deutliche Beschwerden auf. Die Leber kann sich nicht mehr vollständig erholen, weshalb eine frühzeitige Behandlung wichtig ist.
Symptome/Verlauf
Zu Beginn sind die Symptome oft unspezifisch. Mit zunehmender Schädigung treten deutliche Beschwerden auf. Der Verlauf ist meist fortschreitend. Häufige Merkmale sind:
- Müdigkeit und Leistungsabfall
- Druck oder Schmerzen im rechten Oberbauch
- Juckreiz und Hautveränderungen
- Wasseransammlungen im Bauch oder in den Beinen
- Blutungsneigung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Leberzirrhose zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören Blutungen aus erweiterten Venen im Verdauungstrakt, schwere Infektionen oder eine Störung der Gehirnfunktion durch Giftstoffe im Blut. Auch das Risiko für Leberkrebs steigt deutlich. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Leber ihre Aufgaben kaum noch erfüllen, was lebensbedrohlich werden kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind langjähriger Alkoholkonsum oder chronische Leberentzündungen. Auch Stoffwechselerkrankungen oder bestimmte Medikamente können die Leber schädigen. Risikofaktoren sind Übergewicht, Diabetes und eine dauerhaft ungesunde Lebensweise. Je länger die Leber belastet wird, desto höher ist das Risiko für eine dauerhafte Schädigung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann mögliche Ursachen behandeln, Komplikationen überwachen und bei Bedarf bestimmte Medikamente einsetzen, die Beschwerden lindern.
Das kann man selbst tun: Alkohol strikt meiden und auf eine leberfreundliche Lebensweise achten. Grenzen bestehen, wenn schwere Komplikationen auftreten oder die Leberfunktion stark eingeschränkt ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19877616
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 90 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 80 mg
- Marke:
- IQIRVO
- Hersteller:
- IPSEN PHARMA GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Anwendungsgebiete
- Autoimmunerkrankung der Leber (primäre biliäre Zirrhose)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Elafibranor bindet an sogenannte PPAR-Rezeptoren von denen man annimmt, dass sie an der Kontrolle des Gallensäurespiegels und am Prozess der Leberentzündung und -vernarbung beteiligt sind und aktiviert diese. Dadurch reguliert der Wirkstoff den Gallensäuregehalt und hat außerdem eine entzündungshemmende Wirkung auf die Leber.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Bauchschmerzen
- Schmerzen im Oberbauch
- Unterleibsschmerzen
- Durchfall durch Arzneimittel
- Übelkeit
- Erbrechen
- Kopfschmerzen
- Verstopfung
- Gallensteine durch Medikamente
- Muskelschmerzen
- Anstieg von Muskelenzym (Kreatinphosphokinase) im Blut
- Immunbedingter Hautausschlag mit Juckreiz
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Das Arzneimittel darf nicht bei Frauen im gebärfähigen Alter angewendet werden, die keine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 170 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 67 × 95 × 165 mm
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Als alleinige Behandlung oder inKombination mit anderen Arzneimitteln:
Leberzirrhose
Was ist das? - Definition Leberzirrhose ist eine chronische Erkrankung, bei der gesundes Lebergewebe nach und nach durch funktionsloses Narbengewebe ersetzt wird. Dadurch verliert die Leber zunehmend ihre Fähigkeit, wichtige Aufgaben für die Entgiftung und den Stoffwechsel zu erfüllen.
Krankheitsbild
Bei einer Leberzirrhose wird die Leber dauerhaft geschädigt. Das Organ verhärtet sich und kann Blut und Stoffwechselprodukte nicht mehr richtig verarbeiten. Die Erkrankung entwickelt sich meist über viele Jahre. Anfangs bemerken Betroffene oft wenig, später treten deutliche Beschwerden auf. Die Leber kann sich nicht mehr vollständig erholen, weshalb eine frühzeitige Behandlung wichtig ist.
Symptome/Verlauf
Zu Beginn sind die Symptome oft unspezifisch. Mit zunehmender Schädigung treten deutliche Beschwerden auf. Der Verlauf ist meist fortschreitend. Häufige Merkmale sind:
- Müdigkeit und Leistungsabfall
- Druck oder Schmerzen im rechten Oberbauch
- Juckreiz und Hautveränderungen
- Wasseransammlungen im Bauch oder in den Beinen
- Blutungsneigung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Leberzirrhose zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören Blutungen aus erweiterten Venen im Verdauungstrakt, schwere Infektionen oder eine Störung der Gehirnfunktion durch Giftstoffe im Blut. Auch das Risiko für Leberkrebs steigt deutlich. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Leber ihre Aufgaben kaum noch erfüllen, was lebensbedrohlich werden kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind langjähriger Alkoholkonsum oder chronische Leberentzündungen. Auch Stoffwechselerkrankungen oder bestimmte Medikamente können die Leber schädigen. Risikofaktoren sind Übergewicht, Diabetes und eine dauerhaft ungesunde Lebensweise. Je länger die Leber belastet wird, desto höher ist das Risiko für eine dauerhafte Schädigung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann mögliche Ursachen behandeln, Komplikationen überwachen und bei Bedarf bestimmte Medikamente einsetzen, die Beschwerden lindern.
Das kann man selbst tun: Alkohol strikt meiden und auf eine leberfreundliche Lebensweise achten. Grenzen bestehen, wenn schwere Komplikationen auftreten oder die Leberfunktion stark eingeschränkt ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.