ISOGALEN 20 mg Weichkapseln
66,95 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Weichkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03512143
- Darreichungsform:
- Weichkapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- ISOGALEN
- Hersteller:
- GALENpharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit, Reizbarkeit und Juckreiz. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Das Arzneimittel wird entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Schwere infizierte Hautentzündung mit Pustelbildung (Akne), wie
- Hautentzündung u.a. mit Pustel-, Knoten- u. Narbenbildung (Akne conglobata)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Isotretinoin ist ein Vitamin A-Abkömmling und gehört zur Gruppe der Retinoide. Wie Vitamin A normalisiert Isotretinoin das Wachstum und die Differenzierung von Haut- und Schleimhautzellen und senkt eine erhöhte Zellteilungsrate. Durch Eingriff in die Keratinbildung wird zudem die Hornschicht aufgelockert und oberflächliche Zellen können leichter abgeschilfert werden. Zudem beeinflussen Retinoide das Immunsystem und haben eine entzündungshemmende Wirkung.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Blutarmut (Anämie)
- Blutkörperchensenkung (erhöht)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Erhöhte Zahl an Bluttplättchen (Thrombozytose)
- Lidentzündung
- Bindehautentzündung
- Trockene Augen
- Reizung des Auges
- Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
- Lippenentzündung
- Hautentzündung
- Trockene Haut (Xerodermie)
- Hautschuppung bzw. -abschälung (Exfoliation)
- Juckreiz (Pruritus)
- Rötlicher (erythematöser) Hautausschlag
- Erhöhte Hautverletzlichkeit
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- Rückenschmerzen
- Erhöhte Blutfettwerte
- Abnahme des HDL-Cholesterins
- Verminderte Zahl an bestimmten weißen Blutkörperchen (Neutropenie)
- Kopfschmerzen
- Nasenbluten
- Trockene Nasenschleimhaut
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Erhöhtes Cholesterin
- Erhöhte Blutzuckerspiegel
- Ausscheidung von Blutbestandteilen mit dem Urin
- Erhöhte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie)
- Trockene Schleimhaut im Vaginalbereich
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Erhöhte Blutfette
- Erhöhte Vitamin A-Werte
Das Arzneimittel darf nicht bei Frauen im gebärfähigen Alter angewendet werden, es sei denn, dass alle Bedingungen des Schwangerschaftsverhütungsprogramms erfüllt sind.
Ihr Arzt wird Sie vor Beginn der Behandlung ausführlich beraten.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 95 × 65 × 100 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
- Das Arzneimittel darf nur unter strikter medizinischer Überwachung angewendet werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Sojaöl insgesamt Doxycyclin-1-Wasser Doxycyclin hyclat Minocyclin hydrochlorid-2-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kopfschmerzen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen oder Sehstörungen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Sojaöl insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Hautreaktionen (zum Beispiel Sonnenbrand) vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung oder Solarienbesuche und schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlen durch Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor und geeignete Kleidung (dunkle Textilien, Kopfbedeckung). Wenn Sie Fragen hierzu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Sojaöl insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Akne
Was ist das? - Definition Akne ist eine häufige Hauterkrankung, die vor allem in der Pubertät auftritt. Sie entsteht durch eine Überproduktion von Talg und eine Verstopfung der Poren. Typisch sind Mitesser, Pickel und manchmal entzündete Knoten. Akne kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sowohl das Gesicht als auch Rücken oder Brust betreffen.
Krankheitsbild
Akne entwickelt sich, wenn die Talgdrüsen vermehrt Fett produzieren und die Ausführungsgänge verstopfen. Dadurch entstehen zunächst Mitesser. Gelangen Bakterien in die verstopften Poren, kommt es zu einer Entzündung mit Rötung und Schwellung. Die Erkrankung tritt häufig auf und kommt vor allem bei Jugendlichen, aber auch Erwachsenen vor. Sie kann mild verlaufen oder schwerere Formen annehmen, die das Hautbild deutlich beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Mitesser, Pickel und entzündete Knoten. Die Haut wirkt fettig und unrein. Der Verlauf ist oft langwierig und kann über Jahre bestehen bleiben. Manche Betroffene haben nur leichte Beschwerden, andere leiden unter ausgeprägten Hautveränderungen. Häufig bessert sich die Akne nach der Pubertät, sie kann aber auch im Erwachsenenalter fortbestehen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte oder schwere Akne kann verschiedene Folgen haben:
- Narbenbildung durch tiefe Entzündungen
- Psychische Belastung durch sichtbare Hautveränderungen
- Chronischer Verlauf mit wiederkehrenden Schüben
- Verstärkte Entzündung bei unsachgemäßer Manipulation
Besonders die psychische Belastung ist nicht zu unterschätzen, da das Hautbild das Selbstbewusstsein stark beeinflussen kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist eine gesteigerte Talgproduktion in Verbindung mit einer Verhornungsstörung der Haut. Bakterien tragen zur Entzündung bei. Risikofaktoren sind hormonelle Veränderungen wie während der Pubertät, genetische Veranlagung, Stress und bestimmte Medikamente. Auch Kosmetika, die die Poren verstopfen, können Akne begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Schweregrad verschiedene Maßnahmen ergreifen. Dazu gehören äußerliche Behandlungen mit Wirkstoffen wie Retinoiden oder Benzoylperoxid sowie bei stärkeren Formen Antibiotika oder hormonelle Therapien.
Das kann man selbst tun: Die Haut regelmäßig reinigen und fettige Produkte vermeiden. Grenzen liegen dort, wo die Beschwerden stark sind, Narben entstehen oder die Akne das seelische Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt. In solchen Fällen ist ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Weichkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03512143
- Darreichungsform:
- Weichkapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- ISOGALEN
- Hersteller:
- GALENpharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit, Reizbarkeit und Juckreiz. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Das Arzneimittel wird entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Schwere infizierte Hautentzündung mit Pustelbildung (Akne), wie
- Hautentzündung u.a. mit Pustel-, Knoten- u. Narbenbildung (Akne conglobata)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Isotretinoin ist ein Vitamin A-Abkömmling und gehört zur Gruppe der Retinoide. Wie Vitamin A normalisiert Isotretinoin das Wachstum und die Differenzierung von Haut- und Schleimhautzellen und senkt eine erhöhte Zellteilungsrate. Durch Eingriff in die Keratinbildung wird zudem die Hornschicht aufgelockert und oberflächliche Zellen können leichter abgeschilfert werden. Zudem beeinflussen Retinoide das Immunsystem und haben eine entzündungshemmende Wirkung.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Blutarmut (Anämie)
- Blutkörperchensenkung (erhöht)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Erhöhte Zahl an Bluttplättchen (Thrombozytose)
- Lidentzündung
- Bindehautentzündung
- Trockene Augen
- Reizung des Auges
- Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
- Lippenentzündung
- Hautentzündung
- Trockene Haut (Xerodermie)
- Hautschuppung bzw. -abschälung (Exfoliation)
- Juckreiz (Pruritus)
- Rötlicher (erythematöser) Hautausschlag
- Erhöhte Hautverletzlichkeit
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- Rückenschmerzen
- Erhöhte Blutfettwerte
- Abnahme des HDL-Cholesterins
- Verminderte Zahl an bestimmten weißen Blutkörperchen (Neutropenie)
- Kopfschmerzen
- Nasenbluten
- Trockene Nasenschleimhaut
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Erhöhtes Cholesterin
- Erhöhte Blutzuckerspiegel
- Ausscheidung von Blutbestandteilen mit dem Urin
- Erhöhte Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie)
- Trockene Schleimhaut im Vaginalbereich
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Erhöhte Blutfette
- Erhöhte Vitamin A-Werte
Das Arzneimittel darf nicht bei Frauen im gebärfähigen Alter angewendet werden, es sei denn, dass alle Bedingungen des Schwangerschaftsverhütungsprogramms erfüllt sind.
Ihr Arzt wird Sie vor Beginn der Behandlung ausführlich beraten.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 95 × 65 × 100 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
- Das Arzneimittel darf nur unter strikter medizinischer Überwachung angewendet werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kopfschmerzen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen oder Sehstörungen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Hautreaktionen (zum Beispiel Sonnenbrand) vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung oder Solarienbesuche und schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlen durch Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor und geeignete Kleidung (dunkle Textilien, Kopfbedeckung). Wenn Sie Fragen hierzu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Akne
Was ist das? - Definition Akne ist eine häufige Hauterkrankung, die vor allem in der Pubertät auftritt. Sie entsteht durch eine Überproduktion von Talg und eine Verstopfung der Poren. Typisch sind Mitesser, Pickel und manchmal entzündete Knoten. Akne kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sowohl das Gesicht als auch Rücken oder Brust betreffen.
Krankheitsbild
Akne entwickelt sich, wenn die Talgdrüsen vermehrt Fett produzieren und die Ausführungsgänge verstopfen. Dadurch entstehen zunächst Mitesser. Gelangen Bakterien in die verstopften Poren, kommt es zu einer Entzündung mit Rötung und Schwellung. Die Erkrankung tritt häufig auf und kommt vor allem bei Jugendlichen, aber auch Erwachsenen vor. Sie kann mild verlaufen oder schwerere Formen annehmen, die das Hautbild deutlich beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Mitesser, Pickel und entzündete Knoten. Die Haut wirkt fettig und unrein. Der Verlauf ist oft langwierig und kann über Jahre bestehen bleiben. Manche Betroffene haben nur leichte Beschwerden, andere leiden unter ausgeprägten Hautveränderungen. Häufig bessert sich die Akne nach der Pubertät, sie kann aber auch im Erwachsenenalter fortbestehen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte oder schwere Akne kann verschiedene Folgen haben:
- Narbenbildung durch tiefe Entzündungen
- Psychische Belastung durch sichtbare Hautveränderungen
- Chronischer Verlauf mit wiederkehrenden Schüben
- Verstärkte Entzündung bei unsachgemäßer Manipulation
Besonders die psychische Belastung ist nicht zu unterschätzen, da das Hautbild das Selbstbewusstsein stark beeinflussen kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist eine gesteigerte Talgproduktion in Verbindung mit einer Verhornungsstörung der Haut. Bakterien tragen zur Entzündung bei. Risikofaktoren sind hormonelle Veränderungen wie während der Pubertät, genetische Veranlagung, Stress und bestimmte Medikamente. Auch Kosmetika, die die Poren verstopfen, können Akne begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Schweregrad verschiedene Maßnahmen ergreifen. Dazu gehören äußerliche Behandlungen mit Wirkstoffen wie Retinoiden oder Benzoylperoxid sowie bei stärkeren Formen Antibiotika oder hormonelle Therapien.
Das kann man selbst tun: Die Haut regelmäßig reinigen und fettige Produkte vermeiden. Grenzen liegen dort, wo die Beschwerden stark sind, Narben entstehen oder die Akne das seelische Wohlbefinden erheblich beeinträchtigt. In solchen Fällen ist ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.