IXIARO Injektionssuspension Fertigspritze
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Pharmazeutische Informationen
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07299522
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 0,5 ml
- Marke:
- IXIARO
- Hersteller:
- Seqirus GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Zwei einzelne Dosen. Erste Dosis an Tag 0. Zweite Dosis 28 Tage nach der 1. Dosis. Beschleunigte Grundimmunisierung für Erwachsene von 18-65 Jahren: Die Anwendung wird 7 Tage nach der 1. Impfung wiederholt. Die Grundimmunisierung sollte bei beiden Schemata mindestens 1 Woche vor einer möglichen Exposition mit dem Virus abgeschlossen sein. Auffrischimpfung: Die Anwendung wird innerhalb von 12-24 Monaten nach der Grundimmunisierung wiederholt.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Auffrischimpfung:
Für Kinder unter 3 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Japanische Enzephalitis (durch das Japanische Enzephaltitis-Virus ausgelöste Hirnenzündung), zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 2 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 3 bis 18 Jahre, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 2 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 3 bis 18 Jahre, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen die vor allem im asiatischen Raum vorkommende Japanische Enzephalitis (Hirnentzündung) gegeben. Er enthält veränderte Japanische Enzephalitis-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Der Impfstoff schützt jedoch nicht vor Hirnentzündungen, die durch andere Erreger ausgelöst werden.
Nebenwirkungen
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- - Hautrötung
- - Wassereinlagerungen (Ödeme)
- - Schmerzen am Applikationsort
- - Bluterguss am Applikationsort
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Juckreiz
- - Hautausschlag
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Durchfälle
- Kopfschmerzen
- Migräne
- Schwindel
- Müdigkeit
- Muskelschmerzen
- Anstieg der Leberwerte
- Rachenentzündung
- Halsschmerzen
- Schnupfen
- Grippeähnliche Symptome
- Schüttelfrost
- Fieber
- Vergrößerung der Lymphknoten
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
- Gelenkschmerzen
- Unwohlsein
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Bauchschmerzen
- Steifheit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere fiebrige Infektion, akut
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
- Erhöhte Blutungsneigung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge in den ersten 2 Lebensmonaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Kuhmilch bzw. Rindereiweiß!
- Vorsicht bei Allergie gegen Formaldehyd (E-Nummer E 239)!
- Sulfite (E 220 - E 228) können Überempfindlichkeitsreaktionen und eine Verkrampfung der Atemwege hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Impfung sollte zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht aufgetragen wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Rozanolixizumab Azathioprin Etoposid Tegafur Chlorambucil Cyclophosphamid 1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel gerade nicht angewendet wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Japanische Enzephalitis
Was ist das? - Definition Die Japanische Enzephalitis ist eine in Südostasien vorkommende Viruserkrankung und wird durch Stechmücken insbesondere von Schweinen und Wildvögeln auf Menschen übertragen. Kommt es zu einer Infektion, treten meist keine oder milde Symptome auf. In einigen Fällen können Patienten aber schwer erkranken. Schutz bietet eine Impfung. Reisende nach Südostasien können sich beraten lassen, ob die Impfung für sie sinnvoll ist.
Krankheitsbild
Auslöser der Japanischen Enzephalitis ist ein Virus. Das Fachwort Enzephalitis steht für Hirnentzündung. Nach einer Infektion mit dem Virus kann die Erkrankung mit einer Verzögerung - einer Inkubationszeit - von 5 bis 15 Tagen ausbrechen. Viele Patienten entwickeln keine oder milde Symptome. Etwa einer von 250 Infizierten mit Symptomen erkrankt jedoch schwer und erleidet eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder auch eine Gehirnentzündung (Enzephalitis). In der Folge treten womöglich erhebliche neurologische Störungen auf, die auf Dauer bestehen bleiben können. Das Risiko dafür ist bei älteren Menschen und Kindern erhöht. Eine spezielle Therapie gibt es nicht, Schutz aber bietet bei Bedarf eine Impfung.
Symptome/Verlauf
Von Patienten, die Symptome entwickeln, haben die meisten nur erkältungsartige Beschwerden. Bei schwer Erkrankten entwickeln sich zudem hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Verhaltensänderungen, Lähmungen, Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen.
Folgen/Komplikationen
Ungefähr ein Drittel der schwer an Japanischer Enzephalitis erkrankten Patienten stirbt. Bei den überlebenden schwer Erkrankten kann es nach Angaben des Robert Koch-Institutes in 30 bis 50 Prozent der Fälle zu Langzeitfolgen in Form psychiatrisch-neurologischer Ausfälle kommen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ausgelöst wird die Japanische Enzephalitis vom Japan-B-Enzephalitis-Virus, dass von dämmerungs- und nachtaktiven Stechmücken auf den Menschen übertragen wird. Die Mücken haben es zuvor vor allem von Schweinen oder auch von Wasservögeln aufgenommen. Zur Verbreitung macht das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite folgende Angaben (Stand 4/2024): "Die Japanische Enzephalitis ist in Asien weit verbreitet. In Japan selbst kommen durch die Durchimpfung der Haustiere nur noch wenige Fälle vor. Grundsätzlich reichen die Risikogebiete von Ostasien (Ostsibirien, Korea, Japan, Guam, China, Taiwan) über Südostasien (Thailand, Myanmar, Laos, Kambodscha, Vietnam, Malaysia, Brunei, Philippinen und Indonesien) bis nach Südasien (Bangladesch, Nepal, Indien, Pakistan) und von Papua Neuguinea bis nach Australien." In Australien ist der Norden betroffen.
Da Mücken in ländlichen Regionen Asiens mit ihren Reisfeldern gute Brutstätten finden und zusammen mit Haustieren sowie Wildvögeln vorkommen, haben Menschen in diesem Umfeld ein höheres Infektionsrisiko für Japanische Enzephalitis. Es können aber auch in Ballungsräumen durch Tierhaltung und Mückenvorkommen Infektionen auftreten.
Insgesamt sind Touristen vergleichsweise selten von der Japanischen Enzephalitis betroffen, dies hängt jedoch auch von der Reisedauer, den Reisezielen, der Art des Reisens und der Jahreszeit ab. Eine reisemedizinische Beratung zur Einschätzung der Risiken ist vor Reisen nach Südostasien sinnvoll, auch, aber nicht nur wegen der Japanischen Enzephalitis.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärztinnen oder Ärzte mit einem Schwerpunkt Reisemedizin oder Institute und Kliniken für Tropenmedizin können individuell zu Gesundheitsrisiken bei Reisen nach Südostasien beraten. Außerdem zu der Frage, ob im Einzelfall eine Impfung gegen das die Japanische Enzephalitis auslösende Virus sinnvoll ist. Das hängt von mehreren Faktoren wie etwa der Reisedauer, den Reisezielen, der Art des Reisens, der Jahreszeit, dem Alter und der Gesundheitssituation ab.
Die Grundimmunisierung besteht aus zwei Impfstoffgaben im Abstand von vier Wochen und sollte spätestens eine Woche vor Reisebeginn abgeschlossen sein. Der Impfstoff ist für Kinder ab dem zweiten Lebensmonat zugelassen. Für Erwachsene gibt es auch ein Schnellimpfschema. Bei Bedarf erfolgt eine Auffrischung innerhalb von ein bis zwei Jahren. Empfohlen wird die Impfung laut Robert Koch-Institut für Südostasien unter anderem bei
- Reisen in aktuelle Ausbruchsgebiete,
- einem Langzeitaufenthalt (mehr als 4 Wochen),
- wiederholten Kurzzeitaufenthalten,
- voraussehbarem Aufenthalt in der Nähe von Reisfeldern und Schweinezuchten (nicht auf ländliche Gebiete begrenzt).
Zu Einzelheiten der Impfung muss man sich ärztlich informieren lassen. Dieser Text ersetzt keine reisemedizinische Beratung beziehungsweise Impfberatung.
Was man selbst tun kann:
Vor Antritt einer Reise nach Südostasien kann man sich reisemedizinisch zu dort bestehenden Gesundheitsrisiken und sinnvollen Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen beraten lassen. Das gilt nicht nur im Hinblick auf die Japanische Enzephalitis. Adressen dafür finden sich unter anderem über den Internetlink crm.de/beratungsstelle-suchen
Zudem ist ein guter Mückenschutz in den entsprechenden Reiseländern hilfreich, etwa durch Mückennetze über Betten und wirksame Mückenschutzmittel für die Haut.
Wichtig: Treten nach einem Aufenthalt in tropischen oder subtropischen Region Krankheitssymptome auf, sollte man die zurate gezogenen Ärztinnen oder Ärzten über diese Reise informieren, auch wenn sie schon etwas zurückliegt. Das kann die Diagnose einer eventuell vorliegenden Reisekrankheit deutlich beschleunigen.
Bearbeitungsstand: 20.03.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - CRM, CRM-Handbuch Reisemedizin, (2012)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07299522
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 0,5 ml
- Marke:
- IXIARO
- Hersteller:
- Seqirus GmbH
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Zwei einzelne Dosen. Erste Dosis an Tag 0. Zweite Dosis 28 Tage nach der 1. Dosis. Beschleunigte Grundimmunisierung für Erwachsene von 18-65 Jahren: Die Anwendung wird 7 Tage nach der 1. Impfung wiederholt. Die Grundimmunisierung sollte bei beiden Schemata mindestens 1 Woche vor einer möglichen Exposition mit dem Virus abgeschlossen sein. Auffrischimpfung: Die Anwendung wird innerhalb von 12-24 Monaten nach der Grundimmunisierung wiederholt.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Auffrischimpfung:
Für Kinder unter 3 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Japanische Enzephalitis (durch das Japanische Enzephaltitis-Virus ausgelöste Hirnenzündung), zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 2 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 3 bis 18 Jahre, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 2 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 3 bis 18 Jahre, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen die vor allem im asiatischen Raum vorkommende Japanische Enzephalitis (Hirnentzündung) gegeben. Er enthält veränderte Japanische Enzephalitis-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Der Impfstoff schützt jedoch nicht vor Hirnentzündungen, die durch andere Erreger ausgelöst werden.
Nebenwirkungen
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- - Hautrötung
- - Wassereinlagerungen (Ödeme)
- - Schmerzen am Applikationsort
- - Bluterguss am Applikationsort
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Juckreiz
- - Hautausschlag
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Durchfälle
- Kopfschmerzen
- Migräne
- Schwindel
- Müdigkeit
- Muskelschmerzen
- Anstieg der Leberwerte
- Rachenentzündung
- Halsschmerzen
- Schnupfen
- Grippeähnliche Symptome
- Schüttelfrost
- Fieber
- Vergrößerung der Lymphknoten
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)
- Gelenkschmerzen
- Unwohlsein
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Bauchschmerzen
- Steifheit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere fiebrige Infektion, akut
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
- Erhöhte Blutungsneigung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge in den ersten 2 Lebensmonaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Kuhmilch bzw. Rindereiweiß!
- Vorsicht bei Allergie gegen Formaldehyd (E-Nummer E 239)!
- Sulfite (E 220 - E 228) können Überempfindlichkeitsreaktionen und eine Verkrampfung der Atemwege hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Impfung sollte zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht aufgetragen wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel gerade nicht angewendet wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Japanische Enzephalitis
Was ist das? - Definition Die Japanische Enzephalitis ist eine in Südostasien vorkommende Viruserkrankung und wird durch Stechmücken insbesondere von Schweinen und Wildvögeln auf Menschen übertragen. Kommt es zu einer Infektion, treten meist keine oder milde Symptome auf. In einigen Fällen können Patienten aber schwer erkranken. Schutz bietet eine Impfung. Reisende nach Südostasien können sich beraten lassen, ob die Impfung für sie sinnvoll ist.
Krankheitsbild
Auslöser der Japanischen Enzephalitis ist ein Virus. Das Fachwort Enzephalitis steht für Hirnentzündung. Nach einer Infektion mit dem Virus kann die Erkrankung mit einer Verzögerung - einer Inkubationszeit - von 5 bis 15 Tagen ausbrechen. Viele Patienten entwickeln keine oder milde Symptome. Etwa einer von 250 Infizierten mit Symptomen erkrankt jedoch schwer und erleidet eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder auch eine Gehirnentzündung (Enzephalitis). In der Folge treten womöglich erhebliche neurologische Störungen auf, die auf Dauer bestehen bleiben können. Das Risiko dafür ist bei älteren Menschen und Kindern erhöht. Eine spezielle Therapie gibt es nicht, Schutz aber bietet bei Bedarf eine Impfung.
Symptome/Verlauf
Von Patienten, die Symptome entwickeln, haben die meisten nur erkältungsartige Beschwerden. Bei schwer Erkrankten entwickeln sich zudem hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Verhaltensänderungen, Lähmungen, Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen.
Folgen/Komplikationen
Ungefähr ein Drittel der schwer an Japanischer Enzephalitis erkrankten Patienten stirbt. Bei den überlebenden schwer Erkrankten kann es nach Angaben des Robert Koch-Institutes in 30 bis 50 Prozent der Fälle zu Langzeitfolgen in Form psychiatrisch-neurologischer Ausfälle kommen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ausgelöst wird die Japanische Enzephalitis vom Japan-B-Enzephalitis-Virus, dass von dämmerungs- und nachtaktiven Stechmücken auf den Menschen übertragen wird. Die Mücken haben es zuvor vor allem von Schweinen oder auch von Wasservögeln aufgenommen. Zur Verbreitung macht das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite folgende Angaben (Stand 4/2024): "Die Japanische Enzephalitis ist in Asien weit verbreitet. In Japan selbst kommen durch die Durchimpfung der Haustiere nur noch wenige Fälle vor. Grundsätzlich reichen die Risikogebiete von Ostasien (Ostsibirien, Korea, Japan, Guam, China, Taiwan) über Südostasien (Thailand, Myanmar, Laos, Kambodscha, Vietnam, Malaysia, Brunei, Philippinen und Indonesien) bis nach Südasien (Bangladesch, Nepal, Indien, Pakistan) und von Papua Neuguinea bis nach Australien." In Australien ist der Norden betroffen.
Da Mücken in ländlichen Regionen Asiens mit ihren Reisfeldern gute Brutstätten finden und zusammen mit Haustieren sowie Wildvögeln vorkommen, haben Menschen in diesem Umfeld ein höheres Infektionsrisiko für Japanische Enzephalitis. Es können aber auch in Ballungsräumen durch Tierhaltung und Mückenvorkommen Infektionen auftreten.
Insgesamt sind Touristen vergleichsweise selten von der Japanischen Enzephalitis betroffen, dies hängt jedoch auch von der Reisedauer, den Reisezielen, der Art des Reisens und der Jahreszeit ab. Eine reisemedizinische Beratung zur Einschätzung der Risiken ist vor Reisen nach Südostasien sinnvoll, auch, aber nicht nur wegen der Japanischen Enzephalitis.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärztinnen oder Ärzte mit einem Schwerpunkt Reisemedizin oder Institute und Kliniken für Tropenmedizin können individuell zu Gesundheitsrisiken bei Reisen nach Südostasien beraten. Außerdem zu der Frage, ob im Einzelfall eine Impfung gegen das die Japanische Enzephalitis auslösende Virus sinnvoll ist. Das hängt von mehreren Faktoren wie etwa der Reisedauer, den Reisezielen, der Art des Reisens, der Jahreszeit, dem Alter und der Gesundheitssituation ab.
Die Grundimmunisierung besteht aus zwei Impfstoffgaben im Abstand von vier Wochen und sollte spätestens eine Woche vor Reisebeginn abgeschlossen sein. Der Impfstoff ist für Kinder ab dem zweiten Lebensmonat zugelassen. Für Erwachsene gibt es auch ein Schnellimpfschema. Bei Bedarf erfolgt eine Auffrischung innerhalb von ein bis zwei Jahren. Empfohlen wird die Impfung laut Robert Koch-Institut für Südostasien unter anderem bei
- Reisen in aktuelle Ausbruchsgebiete,
- einem Langzeitaufenthalt (mehr als 4 Wochen),
- wiederholten Kurzzeitaufenthalten,
- voraussehbarem Aufenthalt in der Nähe von Reisfeldern und Schweinezuchten (nicht auf ländliche Gebiete begrenzt).
Zu Einzelheiten der Impfung muss man sich ärztlich informieren lassen. Dieser Text ersetzt keine reisemedizinische Beratung beziehungsweise Impfberatung.
Was man selbst tun kann:
Vor Antritt einer Reise nach Südostasien kann man sich reisemedizinisch zu dort bestehenden Gesundheitsrisiken und sinnvollen Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen beraten lassen. Das gilt nicht nur im Hinblick auf die Japanische Enzephalitis. Adressen dafür finden sich unter anderem über den Internetlink crm.de/beratungsstelle-suchen
Zudem ist ein guter Mückenschutz in den entsprechenden Reiseländern hilfreich, etwa durch Mückennetze über Betten und wirksame Mückenschutzmittel für die Haut.
Wichtig: Treten nach einem Aufenthalt in tropischen oder subtropischen Region Krankheitssymptome auf, sollte man die zurate gezogenen Ärztinnen oder Ärzten über diese Reise informieren, auch wenn sie schon etwas zurückliegt. Das kann die Diagnose einer eventuell vorliegenden Reisekrankheit deutlich beschleunigen.
Bearbeitungsstand: 20.03.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - CRM, CRM-Handbuch Reisemedizin, (2012)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.