JARSIN Balance 56 mg/120 mg überzogene Tab.
29,95 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Überzogene Tabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 05500138
- Darreichungsform:
- Überzogene Tabletten (Überzogene Tabletten)
- Wirkstoffstärke:
- 56 mg
- Marke:
- JARSIN
- Hersteller:
- MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 40 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 71 × 22 × 131 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 5
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.
Schlafstörungen
Was ist das? - Definition Ein- und Durchschlafstörungen kommen der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin zufolge bei mindestens 20 Prozent der Menschen hierzulande vor. Etwa vier Prozent haben schwerewiegende Schlafprobleme. Die Gründe sind sehr vielfältig. Es gibt eine jedoch Reihe von Maßnahmen, um wieder besser schlafen zu können.
Krankheitsbild
Bei einer chronischen Schlafstörung können Betroffene regelmäßig nicht ein- oder durchschlafen und wachen am Morgen nicht erholt auf. Das Befinden am Tag ist beeinträchtigt. Die Schlaf-Wach-Störungen lassen sich außerdem nicht durch fehlende Schlafmöglichkeiten, das Fehlen einer geeigneten, komfortablen Schlafumgebung oder durch organische Probleme erklären. Wenn sich dieses Bild mindestens dreimal pro Woche über drei Monate Monat hinweg zeigt, sprechen Fachleute von chronischer Schlafstörung, das Fachwort lautet Insomnie.
Symptome/Verlauf
Bei einer chronischen Schlafstörung haben Betroffene Schwierigkeiten damit
- ein- und durchzuschlafen
- früher als erwünscht zu erwachen
- zu angemessenen Zeiten ins Bett zu gehen
Es liegen zudem tagsüber eine Reihe von Beschwerden vor, beispielsweise
- Erschöpfung und Unwohlsein
- Tagesschläfrigkeit
- Probleme mit der Aufmerksamkeit, der Konzentration, dem Gedächtnis
- Beeinträchtigung im familiären und beruflichen Umfeld
- eingeschränkte Leistungsfähigkeit
- Stimmungsschwankungen
- verringerte Motivation
Es besteht bei wiederholten akuten Schlafstörungen ein erhöhtes Risiko, das sie zu einem anhaltenden Problem werden.
Folgen/Komplikationen
Besteht Schlaflosigkeit über Jahre hinweg, kann sie die Gesundheit schädigen. Wissenschaftlichen Studien zufolge steigt das Risiko für eine ganz Reihe von Erkrankungen, das betrifft beispielsweise Herz-Kreislauf-Krankheiten insgesamt, Herzinfarkte oder Depressionen. Außerdem leiden die geistige Leistungsfähigkeit sowie die Lebensqualität und es steigt die Unfallgefahr.
Ursachen/RisikofaktorenDie grundlegende Anfälligkeit für Schlafstörungen kann durch erbliche Veranlagung erhöht werden. Außerdem durch bestimmte Charaktermerkmale wie überzogener Perfektionismus oder Neurotizismus, wobei Letzteres bedeutet, dass man negative Gefühlsregungen wie Ärger, Traurigkeit, Neid oder Schuldgefühle häufiger und intensiver erlebt, schlecht auf Stress reagiert und gewöhnliche Situationen eher als bedrohlich interpretiert.
Als auslösende Faktoren für Schlafprobleme gelten beispielsweise arbeitsbezogener oder privater Stress. Wenn Schlafstörungen bestehen, können sie außerdem dadurch verstärkt werden, das Betroffene Furcht haben, nicht richtig ein- und durchschlafen zu können und so tatsächlich schlechter in den Schlaf finden, was wiederum die Furcht davor weiter steigert. Ein Teufelskreislauf entsteht. Am Einschlafen können einen auch Grübeleien im Bett hindern, wenn sie nicht frühzeitig unterbrochen werden.
Schlafprobleme können zudem als Folge anderer Krankheiten auftreten, so etwa bei neurologischen Leiden wie dem Syndrom der unruhigen Beine und Demenz, bei vielen körperlichen Leiden wie etwa Schilddrüsenfehlfunktionen und nächtlichen Atmungsstörungen sowie bei psychischen Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen. Außerdem behindern Alkohol und Drogen sowie einige Medikamente den Schlaf.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Halten Schlafprobleme länger als einen Monat an und stören sie das Wohlbefinden am Tag, sollten Betroffene ärztlichen Rat einholen. Es gibt zudem einige Verhaltensmaßnahmen, die den Schlaf unterstützen können. Man kann sie unter anderem auf der Internetseite www.dgsm.de der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin unter dem Menüpunkt Ratgeber Schlafstörungen finden. Hier einige der Ratschläge:
- vormittags zumindest eine halbe Stunde draußen aufhalten
- ab dem Nachmittag koffeinhaltige Getränke meiden
- am frühen Abend leichtes Essen bevorzugen
- sich am späteren Abend eine Auszeit gönnen
- zur Nacht geistige und körperliche Anstrengungen herunterfahren
- im Schlafzimmer für eine angenehme Atmosphäre sogen (kühl, ruhig, dunkel
- sich ein persönliches Einschlafritual wählen
- in der Nacht nicht auf den Wecker schauen
- nachts aufstehen, wenn man länger wach liegt, etwas monoton-entspannendes machen und sich wieder hinlegen, wenn man wirklich müde ist
Alkohol sollte vor dem Schlafengehen gemieden werden. Zudem sollte man dann ins Bett gehen, wenn man wirklich müde ist.
Das macht der Arzt:
Ärztinnen oder der Ärzte werden unter anderem nachforschen, ob es womöglich eine körperliche oder psychische Ursache für Schlafprobleme gibt und in diesem Fall eine geeignete Behandlung vorschlagen. Zudem muss abgeschätzt werden, ob tatsächlich eine Schlafstörung vorliegt und wie ausgeprägt sie ist. Das ist wichtig, da Patienten Schlafmangel und Schlafstörungen nicht immer richtig einschätzen.Liegen Schlafstörungen vor, können Ärztinnen oder Ärzte Verhaltensmaßnahmen empfehlen, die den Schlaf fördern und bei Bedarf Patienten womöglich zur genaueren Untersuchung an ein Schlaflabor überweisen. Auch eine psychologische Behandlung kann unter Umständen sinnvoll sein, ebenso das Erlernen von Entspannungstechniken oder die Verordnung passender Digitaler Gesundheitsanwendungen.
Schlaffördernde Medikamente - vom Arzt verordnete oder rezeptfrei in der Apotheke erhältliche - können bei Bedarf kurzfristig helfen, stellen aber in aller Regel keine Dauerlösung dar. Einige davon führen bei Übergebrauch zu einer Medikamenten-Abhängigkeit, etwa Wirkstoffe aus der Gruppe der Benzodiazepine. In jedem Fall sollte man sich vor der Anwendung von Schlafmitteln vom Arzt dazu beraten lassen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Burnout-Syndrom
Was ist das? - Definition Das Burnout-Syndrom beschreibt einen Zustand tiefer emotionaler Erschöpfung, anhaltender Überforderung und reduzierter Leistungsfähigkeit. Es entsteht meist durch langanhaltenden Stress und beeinträchtigt den Alltag stark.
Krankheitsbild
Das Burnout-Syndrom entwickelt sich schleichend und betrifft sowohl Körper als auch Psyche. Betroffene fühlen sich dauerhaft erschöpft, innerlich leer und kaum belastbar. Häufig entsteht der Zustand durch anhaltenden Druck im beruflichen oder privaten Umfeld. Die Fähigkeit zur Erholung nimmt ab und alltägliche Aufgaben werden zunehmend zur Belastung. Burnout ist keine plötzliche Erkrankung, sondern ein Prozess, der sich über Wochen oder Monate entwickelt und verschiedene Phasen durchlaufen kann.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind vielfältig und können sich im Verlauf verstärken. Häufig treten folgende Anzeichen auf:
- Dauerhafte Müdigkeit und Erschöpfung
- Innere Unruhe und Schlafstörungen
- Gefühl der Überforderung und Antriebslosigkeit
- Konzentrationsprobleme und verminderte Leistungsfähigkeit
Im weiteren Verlauf können körperliche Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen, Magen-Darm-Probleme oder Herz-Kreislauf-Beschwerden hinzukommen. Viele Betroffene ziehen sich zunehmend zurück und verlieren Freude an Aktivitäten, die früher wichtig waren.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann das Burnout-Syndrom zu schweren psychischen und körperlichen Problemen führen. Dazu gehören depressive Verstimmungen, Angstzustände, chronische Schmerzen oder ein geschwächtes Immunsystem. Auch soziale Konflikte, Arbeitsausfälle und ein Verlust der Lebensqualität sind mögliche Folgen. Je länger der Zustand anhält, desto schwieriger wird die Erholung.
Ursachen/Risikofaktoren
Burnout entsteht meist durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Häufige Auslöser sind anhaltender beruflicher Stress, hohe Erwartungen an sich selbst, fehlende Erholungsphasen und geringe soziale Unterstützung. Risikofaktoren sind außerdem Perfektionismus, ständige Erreichbarkeit, Konflikte im Arbeitsumfeld und belastende private Situationen. Auch körperliche oder seelische Vorerkrankungen können die Anfälligkeit erhöhen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ausprägung Gesprächstherapien, Entlastungsstrategien oder Medikamente aus den Gruppen der Antidepressiva empfehlen.
Das kann man selbst tun: Auf regelmäßige Pausen, Stressabbau und soziale Unterstützung achten. Grenzen bestehen, wenn Erschöpfung, Schlafstörungen oder depressive Symptome zunehmen. Dann ist immer eine professionelle Behandlung notwendig.
Bearbeitungsstand: 10.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Überzogene Tabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 05500138
- Darreichungsform:
- Überzogene Tabletten (Überzogene Tabletten)
- Wirkstoffstärke:
- 56 mg
- Marke:
- JARSIN
- Hersteller:
- MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 40 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 71 × 22 × 131 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 5
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.
Schlafstörungen
Was ist das? - Definition Ein- und Durchschlafstörungen kommen der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin zufolge bei mindestens 20 Prozent der Menschen hierzulande vor. Etwa vier Prozent haben schwerewiegende Schlafprobleme. Die Gründe sind sehr vielfältig. Es gibt eine jedoch Reihe von Maßnahmen, um wieder besser schlafen zu können.
Krankheitsbild
Bei einer chronischen Schlafstörung können Betroffene regelmäßig nicht ein- oder durchschlafen und wachen am Morgen nicht erholt auf. Das Befinden am Tag ist beeinträchtigt. Die Schlaf-Wach-Störungen lassen sich außerdem nicht durch fehlende Schlafmöglichkeiten, das Fehlen einer geeigneten, komfortablen Schlafumgebung oder durch organische Probleme erklären. Wenn sich dieses Bild mindestens dreimal pro Woche über drei Monate Monat hinweg zeigt, sprechen Fachleute von chronischer Schlafstörung, das Fachwort lautet Insomnie.
Symptome/Verlauf
Bei einer chronischen Schlafstörung haben Betroffene Schwierigkeiten damit
- ein- und durchzuschlafen
- früher als erwünscht zu erwachen
- zu angemessenen Zeiten ins Bett zu gehen
Es liegen zudem tagsüber eine Reihe von Beschwerden vor, beispielsweise
- Erschöpfung und Unwohlsein
- Tagesschläfrigkeit
- Probleme mit der Aufmerksamkeit, der Konzentration, dem Gedächtnis
- Beeinträchtigung im familiären und beruflichen Umfeld
- eingeschränkte Leistungsfähigkeit
- Stimmungsschwankungen
- verringerte Motivation
Es besteht bei wiederholten akuten Schlafstörungen ein erhöhtes Risiko, das sie zu einem anhaltenden Problem werden.
Folgen/Komplikationen
Besteht Schlaflosigkeit über Jahre hinweg, kann sie die Gesundheit schädigen. Wissenschaftlichen Studien zufolge steigt das Risiko für eine ganz Reihe von Erkrankungen, das betrifft beispielsweise Herz-Kreislauf-Krankheiten insgesamt, Herzinfarkte oder Depressionen. Außerdem leiden die geistige Leistungsfähigkeit sowie die Lebensqualität und es steigt die Unfallgefahr.
Ursachen/RisikofaktorenDie grundlegende Anfälligkeit für Schlafstörungen kann durch erbliche Veranlagung erhöht werden. Außerdem durch bestimmte Charaktermerkmale wie überzogener Perfektionismus oder Neurotizismus, wobei Letzteres bedeutet, dass man negative Gefühlsregungen wie Ärger, Traurigkeit, Neid oder Schuldgefühle häufiger und intensiver erlebt, schlecht auf Stress reagiert und gewöhnliche Situationen eher als bedrohlich interpretiert.
Als auslösende Faktoren für Schlafprobleme gelten beispielsweise arbeitsbezogener oder privater Stress. Wenn Schlafstörungen bestehen, können sie außerdem dadurch verstärkt werden, das Betroffene Furcht haben, nicht richtig ein- und durchschlafen zu können und so tatsächlich schlechter in den Schlaf finden, was wiederum die Furcht davor weiter steigert. Ein Teufelskreislauf entsteht. Am Einschlafen können einen auch Grübeleien im Bett hindern, wenn sie nicht frühzeitig unterbrochen werden.
Schlafprobleme können zudem als Folge anderer Krankheiten auftreten, so etwa bei neurologischen Leiden wie dem Syndrom der unruhigen Beine und Demenz, bei vielen körperlichen Leiden wie etwa Schilddrüsenfehlfunktionen und nächtlichen Atmungsstörungen sowie bei psychischen Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen. Außerdem behindern Alkohol und Drogen sowie einige Medikamente den Schlaf.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Halten Schlafprobleme länger als einen Monat an und stören sie das Wohlbefinden am Tag, sollten Betroffene ärztlichen Rat einholen. Es gibt zudem einige Verhaltensmaßnahmen, die den Schlaf unterstützen können. Man kann sie unter anderem auf der Internetseite www.dgsm.de der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin unter dem Menüpunkt Ratgeber Schlafstörungen finden. Hier einige der Ratschläge:
- vormittags zumindest eine halbe Stunde draußen aufhalten
- ab dem Nachmittag koffeinhaltige Getränke meiden
- am frühen Abend leichtes Essen bevorzugen
- sich am späteren Abend eine Auszeit gönnen
- zur Nacht geistige und körperliche Anstrengungen herunterfahren
- im Schlafzimmer für eine angenehme Atmosphäre sogen (kühl, ruhig, dunkel
- sich ein persönliches Einschlafritual wählen
- in der Nacht nicht auf den Wecker schauen
- nachts aufstehen, wenn man länger wach liegt, etwas monoton-entspannendes machen und sich wieder hinlegen, wenn man wirklich müde ist
Alkohol sollte vor dem Schlafengehen gemieden werden. Zudem sollte man dann ins Bett gehen, wenn man wirklich müde ist.
Das macht der Arzt:
Ärztinnen oder der Ärzte werden unter anderem nachforschen, ob es womöglich eine körperliche oder psychische Ursache für Schlafprobleme gibt und in diesem Fall eine geeignete Behandlung vorschlagen. Zudem muss abgeschätzt werden, ob tatsächlich eine Schlafstörung vorliegt und wie ausgeprägt sie ist. Das ist wichtig, da Patienten Schlafmangel und Schlafstörungen nicht immer richtig einschätzen.Liegen Schlafstörungen vor, können Ärztinnen oder Ärzte Verhaltensmaßnahmen empfehlen, die den Schlaf fördern und bei Bedarf Patienten womöglich zur genaueren Untersuchung an ein Schlaflabor überweisen. Auch eine psychologische Behandlung kann unter Umständen sinnvoll sein, ebenso das Erlernen von Entspannungstechniken oder die Verordnung passender Digitaler Gesundheitsanwendungen.
Schlaffördernde Medikamente - vom Arzt verordnete oder rezeptfrei in der Apotheke erhältliche - können bei Bedarf kurzfristig helfen, stellen aber in aller Regel keine Dauerlösung dar. Einige davon führen bei Übergebrauch zu einer Medikamenten-Abhängigkeit, etwa Wirkstoffe aus der Gruppe der Benzodiazepine. In jedem Fall sollte man sich vor der Anwendung von Schlafmitteln vom Arzt dazu beraten lassen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Burnout-Syndrom
Was ist das? - Definition Das Burnout-Syndrom beschreibt einen Zustand tiefer emotionaler Erschöpfung, anhaltender Überforderung und reduzierter Leistungsfähigkeit. Es entsteht meist durch langanhaltenden Stress und beeinträchtigt den Alltag stark.
Krankheitsbild
Das Burnout-Syndrom entwickelt sich schleichend und betrifft sowohl Körper als auch Psyche. Betroffene fühlen sich dauerhaft erschöpft, innerlich leer und kaum belastbar. Häufig entsteht der Zustand durch anhaltenden Druck im beruflichen oder privaten Umfeld. Die Fähigkeit zur Erholung nimmt ab und alltägliche Aufgaben werden zunehmend zur Belastung. Burnout ist keine plötzliche Erkrankung, sondern ein Prozess, der sich über Wochen oder Monate entwickelt und verschiedene Phasen durchlaufen kann.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind vielfältig und können sich im Verlauf verstärken. Häufig treten folgende Anzeichen auf:
- Dauerhafte Müdigkeit und Erschöpfung
- Innere Unruhe und Schlafstörungen
- Gefühl der Überforderung und Antriebslosigkeit
- Konzentrationsprobleme und verminderte Leistungsfähigkeit
Im weiteren Verlauf können körperliche Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen, Magen-Darm-Probleme oder Herz-Kreislauf-Beschwerden hinzukommen. Viele Betroffene ziehen sich zunehmend zurück und verlieren Freude an Aktivitäten, die früher wichtig waren.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann das Burnout-Syndrom zu schweren psychischen und körperlichen Problemen führen. Dazu gehören depressive Verstimmungen, Angstzustände, chronische Schmerzen oder ein geschwächtes Immunsystem. Auch soziale Konflikte, Arbeitsausfälle und ein Verlust der Lebensqualität sind mögliche Folgen. Je länger der Zustand anhält, desto schwieriger wird die Erholung.
Ursachen/Risikofaktoren
Burnout entsteht meist durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Häufige Auslöser sind anhaltender beruflicher Stress, hohe Erwartungen an sich selbst, fehlende Erholungsphasen und geringe soziale Unterstützung. Risikofaktoren sind außerdem Perfektionismus, ständige Erreichbarkeit, Konflikte im Arbeitsumfeld und belastende private Situationen. Auch körperliche oder seelische Vorerkrankungen können die Anfälligkeit erhöhen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ausprägung Gesprächstherapien, Entlastungsstrategien oder Medikamente aus den Gruppen der Antidepressiva empfehlen.
Das kann man selbst tun: Auf regelmäßige Pausen, Stressabbau und soziale Unterstützung achten. Grenzen bestehen, wenn Erschöpfung, Schlafstörungen oder depressive Symptome zunehmen. Dann ist immer eine professionelle Behandlung notwendig.
Bearbeitungsstand: 10.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.