KORODIN Herz-Kreislauf-Tropfen zum Einnehmen
8,19 €
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Pharmazeutische Informationen
Flüssigkeit zum Einnehmen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04251590
- Darreichungsform:
- Flüssigkeit zum Einnehmen (Tropfen)
- Packungsgröße:
- 10 ml
- Marke:
- KORODIN
- Hersteller:
- ROBUGEN GmbH & Co.KG
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Dazu geben Sie es auf ein Stück Zucker oder Brot, das Sie langsam im Mund zergehen lassen bzw. zerkauen.
Oder tropfen Sie das Arzneimittel unverdünnt auf die Zunge. Das Arzneimittel soll nicht mit Wasser eingenommen werden.
Dauer der Anwendung?
Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher auch längerfristig angewendet werden. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Bei starken Beschwerden, nach Rücksprache mit dem Arzt:
Bei Schwächeanfällen und drohendem Kreislaufkollaps können im Abstand von 15 Minuten jeweils 5-10Tropfen eingenommen werden, bis eine Besserung der Beschwerden eintritt.
Anwendungsgebiete
- Kreislaufregulationsstörungen (hypoton und orthostatisch), - mit:
- Schwindelgefühl, - infolge niedrigem Blutdruck, insbesondere beim Aufstehen nach dem Liegen, Bücken oder längerem Sitzen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 10Tropfen, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 25Tropfen, Gesamtdosis: 1-3mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen mehreren Pflanzen und wirken als natürliches Gemisch. Sie bewirken eine leichte Steigerung der Herzleistung, indem die Schlagkraft erhöht wird und die Blutgefäße erweitert werden. Sie verbessern die Durchblutung des Herzmuskels und der Herzkranzgefäße.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Asthma bronchiale
- Atemwegserkrankung
Sie dürfen das Arzneimittel nicht inhalieren.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Das Arzneimittel enthält in geringen Mengen Alkohol, sollte deshalb von Alkoholikern gemieden werden.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Acitretin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Fehlbildungsrisiko während einer Schwangerschaft durch dieses Arzneimittel verstärkt werden und kann bis zu 3 Jahre nach der Behandlung mit diesem Arzneimittel weiterhin bestehen. Daher muss während der Behandlung und mindestens 3 Jahre nach Beendigung der Therapie mit diesem Arzneimittel eine wirksame Empfängnisverhütung sichergestellt werden.
Was ist zu tun?
Bei Frauen im gebärfähigen Alter dürfen die Arzneimittel während der Behandlung und bis zu 2 Monaten nach Absetzen von diesem Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden.
Bitte verhüten Sie außerdem während der Einnahme von diesem Arzneimittel und für weitere 3 Jahre nach der letzten Einnahme von diesem Arzneimittel mit einer wirksamen Empfängnisverhütung und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Frauen im gebärfähigen Alter
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen, die lebensbedrohlich sein können, wie gesteigerte Produktion von Speichel, Kältegefühl, Atembeschwerden oder starker Blutdruckabfall und damit einhergehend Benommenheit und Schwindel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit Leberschäden
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da dieses Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang kann beispielsweise eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens (zum Beispiel im Straßenverkehr) auftreten. Bei regelmäßigem Alkoholkonsum kann die Wirkung von einem anderen Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Leber kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da eines der Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise anfallsartige Rötung des Gesichts, Schweißausbruch, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schwindel oder Benommenheit vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da Anpassungen der Arzneimittel nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert und weitere
Was kann passieren?
Es kann zu einer Alkoholunverträglichkeit kommen, da dieses Arzneimittel Alkohol enthält und ein anderes Arzneimittel den Abbau von Alkohol hemmt. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise eine anfallsartig auftretende Rötung des Gesichts, Hitzegefühl, Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, Durchfall oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel und ein anderes Arzneimittel verstärkt werden, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen und anfallsartig auftretende Rötung des Gesichts auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen nötig sein können.
Schwindel
Was ist das? - Definition Schwindel entsteht, wenn das Gleichgewichtssystem gestört ist. Betroffene fühlen sich wackelig oder haben das Gefühl, die Umgebung bewege sich. Schwindel kann harmlos sein, aber auch ein Hinweis auf ernste Erkrankungen. Die Auslöser reichen von harmlosen Reaktionen bis zu Störungen im Innenohr Kreislauf oder Nervensystem.
Krankheitsbild
Schwindel beschreibt keine eigene Krankheit, sondern ein Symptom, das in vielen Situationen auftreten kann. Häufig liegt eine Störung im Gleichgewichtssystem vor, das aus Augen, Innenohr und Nerven besteht. Wenn die dort eintreffenden Signale nicht zusammenpassen, entsteht ein Gefühl von Unsicherheit oder Drehung. Manche erleben kurze Attacken, andere einen länger anhaltenden Dauerschwindel.
Symptome/Verlauf
Der Verlauf kann unterschiedlich sein. Schwindel tritt plötzlich oder allmählich auf. Manche Betroffene spüren nur eine leichte Unsicherheit, andere fühlen sich so stark beeinträchtigt, dass Stehen oder Gehen kaum möglich ist. Begleitend treten auch Übelkeit oder Schwitzen auf. Zu den typischen Schwindelformen zählen:
- Drehschwindel, bei dem sich alles im Kreis zu drehen scheint
- Schwankschwindel als Gefühl des Wegkippens oder Taumelns
- Lagerungsschwindel bei bestimmten Kopfbewegungen
Viele Formen sind harmlos. Vergeht der Schwindel jedoch nicht oder verstärkt sich, sollten Betroffene ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Folgen/Komplikationen
Anhaltender oder starker Schwindel kann das Risiko für Stürze erhöhen. Dadurch können Verletzungen entstehen, die vor allem bei älteren Menschen schwerwiegend sein können. Wenn Schwindel durch Herz-Kreislauf- oder neurologische Probleme verursacht wird, kann dies auf ernste Gesundheitsstörungen hinweisen. Bei ungeklärtem Schwindel ist daher eine medizinische Abklärung wichtig.
Ursachen/Risikofaktoren
Schwindel kann viele Ursachen haben. Häufig ist das Innenohr betroffen, etwa durch Entzündungen oder gutartige Störungen der Gleichgewichtssteine. Auch niedriger Blutdruck, Flüssigkeitsmangel, Infekte oder Stress zählen zu den möglichen Auslösern. Risikofaktoren sind höheres Alter, bestimmte Herz- oder Kreislaufkrankheiten sowie Erkrankungen des Nervensystems. Manchmal entsteht Schwindel auch ohne eine klar erkennbare Ursache.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache Medikamente verordnen oder gezielte Übungen anleiten.
Das kann man selbst tun: Ausreichend trinken, plötzliche Bewegungen vermeiden und bei Bedarf Ruhe einlegen. Grenzen bestehen, wenn Schwindel plötzlich sehr stark wird, Lähmungen auftreten, Sprachstörungen entstehen oder der Zustand sich nicht bessert. Dann ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Flüssigkeit zum Einnehmen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04251590
- Darreichungsform:
- Flüssigkeit zum Einnehmen (Tropfen)
- Packungsgröße:
- 10 ml
- Marke:
- KORODIN
- Hersteller:
- ROBUGEN GmbH & Co.KG
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Dazu geben Sie es auf ein Stück Zucker oder Brot, das Sie langsam im Mund zergehen lassen bzw. zerkauen.
Oder tropfen Sie das Arzneimittel unverdünnt auf die Zunge. Das Arzneimittel soll nicht mit Wasser eingenommen werden.
Dauer der Anwendung?
Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher auch längerfristig angewendet werden. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Bei starken Beschwerden, nach Rücksprache mit dem Arzt:
Bei Schwächeanfällen und drohendem Kreislaufkollaps können im Abstand von 15 Minuten jeweils 5-10Tropfen eingenommen werden, bis eine Besserung der Beschwerden eintritt.
Anwendungsgebiete
- Kreislaufregulationsstörungen (hypoton und orthostatisch), - mit:
- Schwindelgefühl, - infolge niedrigem Blutdruck, insbesondere beim Aufstehen nach dem Liegen, Bücken oder längerem Sitzen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 10Tropfen, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 25Tropfen, Gesamtdosis: 1-3mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen mehreren Pflanzen und wirken als natürliches Gemisch. Sie bewirken eine leichte Steigerung der Herzleistung, indem die Schlagkraft erhöht wird und die Blutgefäße erweitert werden. Sie verbessern die Durchblutung des Herzmuskels und der Herzkranzgefäße.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Asthma bronchiale
- Atemwegserkrankung
Sie dürfen das Arzneimittel nicht inhalieren.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Das Arzneimittel enthält in geringen Mengen Alkohol, sollte deshalb von Alkoholikern gemieden werden.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Fehlbildungsrisiko während einer Schwangerschaft durch dieses Arzneimittel verstärkt werden und kann bis zu 3 Jahre nach der Behandlung mit diesem Arzneimittel weiterhin bestehen. Daher muss während der Behandlung und mindestens 3 Jahre nach Beendigung der Therapie mit diesem Arzneimittel eine wirksame Empfängnisverhütung sichergestellt werden.
Was ist zu tun?
Bei Frauen im gebärfähigen Alter dürfen die Arzneimittel während der Behandlung und bis zu 2 Monaten nach Absetzen von diesem Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden.
Bitte verhüten Sie außerdem während der Einnahme von diesem Arzneimittel und für weitere 3 Jahre nach der letzten Einnahme von diesem Arzneimittel mit einer wirksamen Empfängnisverhütung und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Frauen im gebärfähigen Alter
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen, die lebensbedrohlich sein können, wie gesteigerte Produktion von Speichel, Kältegefühl, Atembeschwerden oder starker Blutdruckabfall und damit einhergehend Benommenheit und Schwindel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit Leberschäden
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da dieses Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang kann beispielsweise eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens (zum Beispiel im Straßenverkehr) auftreten. Bei regelmäßigem Alkoholkonsum kann die Wirkung von einem anderen Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Leber kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da eines der Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise anfallsartige Rötung des Gesichts, Schweißausbruch, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schwindel oder Benommenheit vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da Anpassungen der Arzneimittel nötig sein können.
Was kann passieren?
Es kann zu einer Alkoholunverträglichkeit kommen, da dieses Arzneimittel Alkohol enthält und ein anderes Arzneimittel den Abbau von Alkohol hemmt. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise eine anfallsartig auftretende Rötung des Gesichts, Hitzegefühl, Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, Durchfall oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel und ein anderes Arzneimittel verstärkt werden, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen und anfallsartig auftretende Rötung des Gesichts auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen nötig sein können.
Schwindel
Was ist das? - Definition Schwindel entsteht, wenn das Gleichgewichtssystem gestört ist. Betroffene fühlen sich wackelig oder haben das Gefühl, die Umgebung bewege sich. Schwindel kann harmlos sein, aber auch ein Hinweis auf ernste Erkrankungen. Die Auslöser reichen von harmlosen Reaktionen bis zu Störungen im Innenohr Kreislauf oder Nervensystem.
Krankheitsbild
Schwindel beschreibt keine eigene Krankheit, sondern ein Symptom, das in vielen Situationen auftreten kann. Häufig liegt eine Störung im Gleichgewichtssystem vor, das aus Augen, Innenohr und Nerven besteht. Wenn die dort eintreffenden Signale nicht zusammenpassen, entsteht ein Gefühl von Unsicherheit oder Drehung. Manche erleben kurze Attacken, andere einen länger anhaltenden Dauerschwindel.
Symptome/Verlauf
Der Verlauf kann unterschiedlich sein. Schwindel tritt plötzlich oder allmählich auf. Manche Betroffene spüren nur eine leichte Unsicherheit, andere fühlen sich so stark beeinträchtigt, dass Stehen oder Gehen kaum möglich ist. Begleitend treten auch Übelkeit oder Schwitzen auf. Zu den typischen Schwindelformen zählen:
- Drehschwindel, bei dem sich alles im Kreis zu drehen scheint
- Schwankschwindel als Gefühl des Wegkippens oder Taumelns
- Lagerungsschwindel bei bestimmten Kopfbewegungen
Viele Formen sind harmlos. Vergeht der Schwindel jedoch nicht oder verstärkt sich, sollten Betroffene ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Folgen/Komplikationen
Anhaltender oder starker Schwindel kann das Risiko für Stürze erhöhen. Dadurch können Verletzungen entstehen, die vor allem bei älteren Menschen schwerwiegend sein können. Wenn Schwindel durch Herz-Kreislauf- oder neurologische Probleme verursacht wird, kann dies auf ernste Gesundheitsstörungen hinweisen. Bei ungeklärtem Schwindel ist daher eine medizinische Abklärung wichtig.
Ursachen/Risikofaktoren
Schwindel kann viele Ursachen haben. Häufig ist das Innenohr betroffen, etwa durch Entzündungen oder gutartige Störungen der Gleichgewichtssteine. Auch niedriger Blutdruck, Flüssigkeitsmangel, Infekte oder Stress zählen zu den möglichen Auslösern. Risikofaktoren sind höheres Alter, bestimmte Herz- oder Kreislaufkrankheiten sowie Erkrankungen des Nervensystems. Manchmal entsteht Schwindel auch ohne eine klar erkennbare Ursache.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache Medikamente verordnen oder gezielte Übungen anleiten.
Das kann man selbst tun: Ausreichend trinken, plötzliche Bewegungen vermeiden und bei Bedarf Ruhe einlegen. Grenzen bestehen, wenn Schwindel plötzlich sehr stark wird, Lähmungen auftreten, Sprachstörungen entstehen oder der Zustand sich nicht bessert. Dann ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.