KYTTA Geruchsneutral Creme
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Pharmazeutische Informationen
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10551913
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 150 g
- Marke:
- KYTTA
- Hersteller:
- WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein. Die mit dem Arzneimittel behandelte(n) Stelle(n) können mit einem Verband bedeckt werden. Vor dem Anlegen des Verbandes sollte einige Minuten gewartet werden. Das Arzneimittel sollte jedoch nicht unter einem luftdichten Verband angewendet werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.
Waschen Sie danach gründlich die Hände.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3-4 Tage anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist. Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte bei Jugendlichen ab 12 Jahren nicht länger als 1 Woche angewendet werden. Bei Erwachsenen ist in der Regel eine Anwendungsdauer von 10 Tagen bei Rückenschmerzen, Verstauchungen, Prellungen und Zerrungen ausreichend; bei Kniegelenksarthrose kann eine Anwendungsdauer bis zu 3 Wochen erforderlich sein.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Verstauchung, Zerrung, Prellung nach Sport- und Unfallverletzung:
Kniegelenksarthrose mit Schmerzen und Schwellung, Rückenschmerzen und Verstauchung, Zerrung, Prellung nach Sport- und Unfallverletzung:
Anwendungsgebiete
- Gelenkabnutzung im Knie (Gonarthrose), - mit Schmerzen und Schwellungen
- Rückenschmerzen
- Sport- und Unfallverletzungen, wie:
- Verstauchungen und Zerrungen
- Prellungen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren, Einzeldosis: eine ausreichende Menge (4-6cm Stranglänge), Gesamtdosis: 2-3-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge (6cm Stranglänge), Gesamtdosis: 3-4-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Beinwell und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: Als typisches Rauhhaargewächs ist der Stängel steif behaart, die dunkelgrünen lanzettförmigen Blätter runzelig mit deutlicher Nervatur. Die Unterseite erscheint durch die dichte Behaarung grau-weiss. Röhrenförmige blauviolette Blüten hängen in Wicken.
- Vorkommen: Europa, Asien, Nordamerika
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Allantoin, Schleime, Gerbstoffe
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Tinkturen aus den Wurzeln und dem blühenden Kraut
Äusserlich angewendet lässt das im Beinwell enthaltene Allantoin Wunden schneller heilen. Die Schleimstoffe wirken reizlindernd und die Gerbstoffe hemmen Entzündungen der Haut.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 12 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Arthrose
Was ist das? - Definition Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung, bei der sich der Gelenkknorpel langsam abbaut. Dadurch reiben die Knochen direkt aufeinander, was Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen verursacht. Die Erkrankung betrifft vor allem ältere Menschen, kann aber auch Jüngere durch Verletzungen oder Fehlbelastungen treffen.
Krankheitsbild
Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung weltweit. Sie entsteht durch den schrittweisen Verschleiß des Gelenkknorpels, der normalerweise als Puffer zwischen den Knochen dient. Wenn dieser Knorpel dünner wird oder ganz verschwindet, kommt es zu Reibung, Schmerzen und Entzündungen.
Die Erkrankung trifft am häufigsten Knie, Hüfte, Finger und die Wirbelsäule. Sie entwickelt sich meist über Jahre und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. In frühen Stadien sind die Beschwerden oft mild, später können sie den Alltag deutlich einschränken.
Symptome und Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Gelenkschmerzen, die zunächst nur bei Bewegung auftreten und später oft auch in Ruhe bestehen. Viele Betroffene berichten von Morgensteifigkeit. Die Gelenke fühlen sich nach dem Aufstehen oder längerer Ruhe steif an. Mit der Zeit wird das betroffene Gelenk unbeweglicher, es kann anschwellen oder sich warm anfühlen. Manche spüren ein Knirschen oder Reiben bei Bewegung.
Der Verlauf unterscheidet sich individuell. Manche Menschen haben über Jahre nur leichte Beschwerden, andere erleben eine rasche Verschlechterung. In fortgeschrittenen Stadien bilden sich oft Knochenwucherungen, die das Gelenk zusätzlich versteifen. Entzündliche Schübe mit Schwellung und Schmerz sind ebenfalls möglich. Bei starkem Knorpelverlust kann sich die Gelenkform verändern, was zu Fehlstellungen führt.
Folgen und Komplikationen
Unbehandelt kann Arthrose zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen und starken Schmerzen führen. Die Lebensqualität sinkt, alltägliche Tätigkeiten wie Gehen, Treppensteigen oder Greifen fallen schwer. In fortgeschrittenen Fällen droht eine Gelenkversteifung oder der Bedarf an einem künstlichen Gelenk. Auch psychische Belastungen durch chronische Schmerzen treten bei einigen Betroffenen auf.
Ursachen und Risikofaktoren
Die häufigste Ursache ist der altersbedingte Verschleiß. Mit den Jahren verliert der Knorpel an Elastizität und Belastbarkeit. Doch auch andere Faktoren spielen eine Rolle:
- Genetische Veranlagung; Arthrose tritt in manchen Familien gehäuft auf
- Gelenkbelastende Sportarten; etwa Fußball oder Jogging auf hartem Untergrund
- Berufliche Belastung; häufiges Knien, schweres Heben oder monotone Bewegungen
- Verletzungsfolgen; etwa nach Kreuzbandriss oder Meniskusschaden
- Fehlstellungen, wie X- oder O-Beine oder Hüftdysplasie
- Übergewicht; belastet vor allem Knie und Hüfte stark
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Die Behandlung zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und den Verlauf zu verlangsamen. Ärztinnen und Ärzte setzen auf eine Kombination aus Bewegungstherapie, Medikamenten und bei Bedarf operativen Maßnahmen. Physiotherapie, gelenkschonender Sport und Gewichtsreduktion sind zentrale Bestandteile.
Was man selbst tun kann:
Regelmäßige Bewegung wie Schwimmen oder Radfahren stärkt die Muskulatur und entlastet die Gelenke. Eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Übergewicht helfen ebenfalls. Schmerzmittel können kurzfristig unterstützen. Sie sollten aber nicht dauerhaft ohne ärztliche Begleitung eingenommen werden. In der Apotheke gibt es zudem Nahrungsergänzungsmittel, die die Gelenke unterstützen können.Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Schmerzen stark zunehmen, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder entzündliche Schübe auftreten. Dann ist eine ärztliche Abklärung wichtig, auch um andere Ursachen auszuschließen und die passende Therapie zu finden.
Bearbeitungsstand: 09.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Muskelschmerzen (Myalgie)
Was ist das? - Definition Muskelschmerzen oder Myalgien sind Schmerzen, die in einzelnen Muskeln oder auch ganzen Muskelgruppen auftreten. Sie können plötzlich beginnen oder sich langsam entwickeln. Häufig entstehen sie durch Überlastung, Verspannungen oder Infekte. Die Beschwerden reichen von leichtem Ziehen bis zu starken Schmerzen, die die Bewegung einschränken.
Krankheitsbild
Bei einer Myalgie handelt es sich um Schmerzen im Muskelgewebe. Diese können lokal begrenzt sein oder mehrere Bereiche betreffen. Die Beschwerden entstehen oft durch Überbeanspruchung oder ungewohnte Belastung. Auch Stress oder langes Sitzen können eine Rolle spielen. Die Schmerzen treten sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung auf und können den Alltag spürbar beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind ziehende oder drückende Schmerzen, manchmal begleitet von Verspannungen oder Steifheit. Die Beschwerden können plötzlich auftreten, etwa nach intensiver Belastung, oder sich über Stunden entwickeln. Manche Betroffene berichten über Müdigkeit oder ein Schwächegefühl in den betroffenen Bereichen. Meist bessern sich die Symptome innerhalb weniger Tage, bei anhaltender Belastung können sie jedoch länger bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen sind Muskelschmerzen harmlos und vorübergehend. Bleiben sie jedoch bestehen, kann es zu chronischen Verspannungen kommen. In seltenen Fällen weisen starke oder ungewöhnliche Schmerzen auf eine ernstere Ursache hin. Zu den Warnsignalen zählen zunehmende Schwäche in den betroffenen Stellen, starke Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen ohne erkennbare Auslöser.
Ursachen/Risikofaktoren
Muskelschmerzen entstehen häufig durch Überlastung, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel. Auch Infekte oder bestimmte Erkrankungen können eine Rolle spielen. Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- Bewegungsmangel
- Stress
- Überbeanspruchung
- ungünstige Körperhaltung
Manchmal treten Myalgien auch ohne klar erkennbare Ursache auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache auf entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkstoffgruppen, Physiotherapie oder gezielte Übungen.
Das kann man selbst tun: Sanfte Bewegungen, Wärme und Entlastung der betroffenen Stellen wirken lindern. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder die Beschwerden nicht nachlassen. Dann sollte ärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Meniskusverletzung
Was ist das? - Definition Im Kniegelenk befinden sich der Innen- und Außenmeniskus. Sie verbinden den Ober- und Unterschenkel miteinander verbinden. Die Menisken verhindern, dass beim Gehen Kräfte auftreten, die den Knorpel überlasten und sogar schädigen können und haben zudem eine stabilisierende Funktion. Eine Meniskusverletzung entsteht durch plötzliche Drehbewegungen oder langfristige Abnutzung und kann Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen verursachen.
Krankheitsbild
Ein Meniskus wirkt wie ein Stoßdämpfer im Knie. Wird er verletzt, kann das Gelenk seine Belastungen nicht mehr optimal ausgleichen. Betroffene spüren oft Schmerzen bei Dreh oder Beugebewegungen. Je nach Art der Verletzung kann der Meniskus einreißen oder sich abnutzen. Akute Schäden treten häufig bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln auf, während chronische Veränderungen eher im höheren Alter vorkommen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen und ein Gefühl von Blockierung oder Instabilität. Manche Betroffene berichten über ein Knacken im Knie. Der Verlauf hängt von Art und Ausmaß der Verletzung ab. Häufige Merkmale sind:
- Schmerzen bei Drehbewegungen
- Schwellung des Kniegelenks
- eingeschränkte Beweglichkeit
- Blockierungs- oder Instabilitätsgefühl
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Meniskusverletzung zu dauerhaften Gelenkproblemen führen. Das Risiko für frühzeitigen Gelenkverschleiß steigt, da der Meniskus seine Schutzfunktion nicht mehr erfüllt. Wiederkehrende Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können den Alltag beeinträchtigen. In schweren Fällen kann es zu dauerhaften Schäden am Knorpel kommen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursachen sind oft plötzliche Drehbewegungen des Kniegelenks, besonders bei Sportarten wie Fußball oder Tennis. Auch altersbedingte Abnutzung spielt eine große Rolle. Risikofaktoren sind mangelnde Muskelstabilität, frühere Knieverletzungen und hohe körperliche Belastung. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für degenerative Veränderungen des Meniskus.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er untersucht das betroffene Knie und kann je nach Befund Physiotherapie empfehlen oder bei Bedarf operative Maßnahmen erwägen.
Das kann man selbst tun: Das betroffene Knie schonen, kühlen und die Muskulatur gezielt stärken. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen, Blockierungen oder anhaltende Einschränkungen auftreten. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10551913
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 150 g
- Marke:
- KYTTA
- Hersteller:
- WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein. Die mit dem Arzneimittel behandelte(n) Stelle(n) können mit einem Verband bedeckt werden. Vor dem Anlegen des Verbandes sollte einige Minuten gewartet werden. Das Arzneimittel sollte jedoch nicht unter einem luftdichten Verband angewendet werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.
Waschen Sie danach gründlich die Hände.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3-4 Tage anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist. Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte bei Jugendlichen ab 12 Jahren nicht länger als 1 Woche angewendet werden. Bei Erwachsenen ist in der Regel eine Anwendungsdauer von 10 Tagen bei Rückenschmerzen, Verstauchungen, Prellungen und Zerrungen ausreichend; bei Kniegelenksarthrose kann eine Anwendungsdauer bis zu 3 Wochen erforderlich sein.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken wenden Sie sich umgehend an einen Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Verstauchung, Zerrung, Prellung nach Sport- und Unfallverletzung:
Kniegelenksarthrose mit Schmerzen und Schwellung, Rückenschmerzen und Verstauchung, Zerrung, Prellung nach Sport- und Unfallverletzung:
Anwendungsgebiete
- Gelenkabnutzung im Knie (Gonarthrose), - mit Schmerzen und Schwellungen
- Rückenschmerzen
- Sport- und Unfallverletzungen, wie:
- Verstauchungen und Zerrungen
- Prellungen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren, Einzeldosis: eine ausreichende Menge (4-6cm Stranglänge), Gesamtdosis: 2-3-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge (6cm Stranglänge), Gesamtdosis: 3-4-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Beinwell und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: Als typisches Rauhhaargewächs ist der Stängel steif behaart, die dunkelgrünen lanzettförmigen Blätter runzelig mit deutlicher Nervatur. Die Unterseite erscheint durch die dichte Behaarung grau-weiss. Röhrenförmige blauviolette Blüten hängen in Wicken.
- Vorkommen: Europa, Asien, Nordamerika
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Allantoin, Schleime, Gerbstoffe
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Tinkturen aus den Wurzeln und dem blühenden Kraut
Äusserlich angewendet lässt das im Beinwell enthaltene Allantoin Wunden schneller heilen. Die Schleimstoffe wirken reizlindernd und die Gerbstoffe hemmen Entzündungen der Haut.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 12 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Arthrose
Was ist das? - Definition Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung, bei der sich der Gelenkknorpel langsam abbaut. Dadurch reiben die Knochen direkt aufeinander, was Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen verursacht. Die Erkrankung betrifft vor allem ältere Menschen, kann aber auch Jüngere durch Verletzungen oder Fehlbelastungen treffen.
Krankheitsbild
Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung weltweit. Sie entsteht durch den schrittweisen Verschleiß des Gelenkknorpels, der normalerweise als Puffer zwischen den Knochen dient. Wenn dieser Knorpel dünner wird oder ganz verschwindet, kommt es zu Reibung, Schmerzen und Entzündungen.
Die Erkrankung trifft am häufigsten Knie, Hüfte, Finger und die Wirbelsäule. Sie entwickelt sich meist über Jahre und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. In frühen Stadien sind die Beschwerden oft mild, später können sie den Alltag deutlich einschränken.
Symptome und Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Gelenkschmerzen, die zunächst nur bei Bewegung auftreten und später oft auch in Ruhe bestehen. Viele Betroffene berichten von Morgensteifigkeit. Die Gelenke fühlen sich nach dem Aufstehen oder längerer Ruhe steif an. Mit der Zeit wird das betroffene Gelenk unbeweglicher, es kann anschwellen oder sich warm anfühlen. Manche spüren ein Knirschen oder Reiben bei Bewegung.
Der Verlauf unterscheidet sich individuell. Manche Menschen haben über Jahre nur leichte Beschwerden, andere erleben eine rasche Verschlechterung. In fortgeschrittenen Stadien bilden sich oft Knochenwucherungen, die das Gelenk zusätzlich versteifen. Entzündliche Schübe mit Schwellung und Schmerz sind ebenfalls möglich. Bei starkem Knorpelverlust kann sich die Gelenkform verändern, was zu Fehlstellungen führt.
Folgen und Komplikationen
Unbehandelt kann Arthrose zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen und starken Schmerzen führen. Die Lebensqualität sinkt, alltägliche Tätigkeiten wie Gehen, Treppensteigen oder Greifen fallen schwer. In fortgeschrittenen Fällen droht eine Gelenkversteifung oder der Bedarf an einem künstlichen Gelenk. Auch psychische Belastungen durch chronische Schmerzen treten bei einigen Betroffenen auf.
Ursachen und Risikofaktoren
Die häufigste Ursache ist der altersbedingte Verschleiß. Mit den Jahren verliert der Knorpel an Elastizität und Belastbarkeit. Doch auch andere Faktoren spielen eine Rolle:
- Genetische Veranlagung; Arthrose tritt in manchen Familien gehäuft auf
- Gelenkbelastende Sportarten; etwa Fußball oder Jogging auf hartem Untergrund
- Berufliche Belastung; häufiges Knien, schweres Heben oder monotone Bewegungen
- Verletzungsfolgen; etwa nach Kreuzbandriss oder Meniskusschaden
- Fehlstellungen, wie X- oder O-Beine oder Hüftdysplasie
- Übergewicht; belastet vor allem Knie und Hüfte stark
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Die Behandlung zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und den Verlauf zu verlangsamen. Ärztinnen und Ärzte setzen auf eine Kombination aus Bewegungstherapie, Medikamenten und bei Bedarf operativen Maßnahmen. Physiotherapie, gelenkschonender Sport und Gewichtsreduktion sind zentrale Bestandteile.
Was man selbst tun kann:
Regelmäßige Bewegung wie Schwimmen oder Radfahren stärkt die Muskulatur und entlastet die Gelenke. Eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Übergewicht helfen ebenfalls. Schmerzmittel können kurzfristig unterstützen. Sie sollten aber nicht dauerhaft ohne ärztliche Begleitung eingenommen werden. In der Apotheke gibt es zudem Nahrungsergänzungsmittel, die die Gelenke unterstützen können.Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Schmerzen stark zunehmen, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder entzündliche Schübe auftreten. Dann ist eine ärztliche Abklärung wichtig, auch um andere Ursachen auszuschließen und die passende Therapie zu finden.
Bearbeitungsstand: 09.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Muskelschmerzen (Myalgie)
Was ist das? - Definition Muskelschmerzen oder Myalgien sind Schmerzen, die in einzelnen Muskeln oder auch ganzen Muskelgruppen auftreten. Sie können plötzlich beginnen oder sich langsam entwickeln. Häufig entstehen sie durch Überlastung, Verspannungen oder Infekte. Die Beschwerden reichen von leichtem Ziehen bis zu starken Schmerzen, die die Bewegung einschränken.
Krankheitsbild
Bei einer Myalgie handelt es sich um Schmerzen im Muskelgewebe. Diese können lokal begrenzt sein oder mehrere Bereiche betreffen. Die Beschwerden entstehen oft durch Überbeanspruchung oder ungewohnte Belastung. Auch Stress oder langes Sitzen können eine Rolle spielen. Die Schmerzen treten sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung auf und können den Alltag spürbar beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind ziehende oder drückende Schmerzen, manchmal begleitet von Verspannungen oder Steifheit. Die Beschwerden können plötzlich auftreten, etwa nach intensiver Belastung, oder sich über Stunden entwickeln. Manche Betroffene berichten über Müdigkeit oder ein Schwächegefühl in den betroffenen Bereichen. Meist bessern sich die Symptome innerhalb weniger Tage, bei anhaltender Belastung können sie jedoch länger bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen sind Muskelschmerzen harmlos und vorübergehend. Bleiben sie jedoch bestehen, kann es zu chronischen Verspannungen kommen. In seltenen Fällen weisen starke oder ungewöhnliche Schmerzen auf eine ernstere Ursache hin. Zu den Warnsignalen zählen zunehmende Schwäche in den betroffenen Stellen, starke Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen ohne erkennbare Auslöser.
Ursachen/Risikofaktoren
Muskelschmerzen entstehen häufig durch Überlastung, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel. Auch Infekte oder bestimmte Erkrankungen können eine Rolle spielen. Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- Bewegungsmangel
- Stress
- Überbeanspruchung
- ungünstige Körperhaltung
Manchmal treten Myalgien auch ohne klar erkennbare Ursache auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache auf entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkstoffgruppen, Physiotherapie oder gezielte Übungen.
Das kann man selbst tun: Sanfte Bewegungen, Wärme und Entlastung der betroffenen Stellen wirken lindern. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder die Beschwerden nicht nachlassen. Dann sollte ärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Meniskusverletzung
Was ist das? - Definition Im Kniegelenk befinden sich der Innen- und Außenmeniskus. Sie verbinden den Ober- und Unterschenkel miteinander verbinden. Die Menisken verhindern, dass beim Gehen Kräfte auftreten, die den Knorpel überlasten und sogar schädigen können und haben zudem eine stabilisierende Funktion. Eine Meniskusverletzung entsteht durch plötzliche Drehbewegungen oder langfristige Abnutzung und kann Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen verursachen.
Krankheitsbild
Ein Meniskus wirkt wie ein Stoßdämpfer im Knie. Wird er verletzt, kann das Gelenk seine Belastungen nicht mehr optimal ausgleichen. Betroffene spüren oft Schmerzen bei Dreh oder Beugebewegungen. Je nach Art der Verletzung kann der Meniskus einreißen oder sich abnutzen. Akute Schäden treten häufig bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln auf, während chronische Veränderungen eher im höheren Alter vorkommen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen und ein Gefühl von Blockierung oder Instabilität. Manche Betroffene berichten über ein Knacken im Knie. Der Verlauf hängt von Art und Ausmaß der Verletzung ab. Häufige Merkmale sind:
- Schmerzen bei Drehbewegungen
- Schwellung des Kniegelenks
- eingeschränkte Beweglichkeit
- Blockierungs- oder Instabilitätsgefühl
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Meniskusverletzung zu dauerhaften Gelenkproblemen führen. Das Risiko für frühzeitigen Gelenkverschleiß steigt, da der Meniskus seine Schutzfunktion nicht mehr erfüllt. Wiederkehrende Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können den Alltag beeinträchtigen. In schweren Fällen kann es zu dauerhaften Schäden am Knorpel kommen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursachen sind oft plötzliche Drehbewegungen des Kniegelenks, besonders bei Sportarten wie Fußball oder Tennis. Auch altersbedingte Abnutzung spielt eine große Rolle. Risikofaktoren sind mangelnde Muskelstabilität, frühere Knieverletzungen und hohe körperliche Belastung. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für degenerative Veränderungen des Meniskus.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er untersucht das betroffene Knie und kann je nach Befund Physiotherapie empfehlen oder bei Bedarf operative Maßnahmen erwägen.
Das kann man selbst tun: Das betroffene Knie schonen, kühlen und die Muskulatur gezielt stärken. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen, Blockierungen oder anhaltende Einschränkungen auftreten. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.