LARYNGOMEDIN N Spray
17,50 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Spray — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04856034
- Darreichungsform:
- Spray (Spray)
- Packungsgröße:
- 45 g
- Marke:
- LARYNGOMEDIN N
- Hersteller:
- MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Sprühen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Stelle(n) im Hals und Rachen ein.
Oder: Sprühen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Stelle(n) der Mundschleimhaut auf. Atmen Sie dabei nicht ein. Schlucken Sie einige Male um eine optimale Benetzung der Schleimhaut zu erzielen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Entzündungen im Mund- und Rachenraum, unterstützende Behandlung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Hexamidin verhindert die Vermehrung verschiedener Bakterien und Pilze. In hohen Konzentrationen kann er diese auch abtöten. Er wirkt somit desinfizierend.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 3 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- bei Raumtemperatur
- vor Hitze geschützt
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie Fieber auftreten.
Aphthen
Was ist das? - Definition Aphthen sind kleine, schmerzhafte Entzündungen der Mundschleimhaut. Sie erscheinen als weißliche Stellen mit rotem Rand, meist an der Lippen- oder Wangeninnenseite. Aphthen sind nicht ansteckend und heilen in der Regel von selbst ab, können aber immer wiederkehren.
Krankheitsbild
Aphthen sind schmerzhafte Entzündungen der Mundschleimhaut, innen weißlich mit einem geröteten Rand. Sie gehören zu den häufigsten Erkrankungen in diesem Bereich und treten am häufigsten an der Innenseite der Lippen oder Wangen auf. Zwei bis zehn Prozent der Menschen bekommen gelegentlich Aphten, Frauen etwas häufiger als Männer. Aphten heilen in den meisten Fällen von allein ab. Sie sind nicht ansteckend, können aber immer wieder auftreten, manchmal schon nach Wochen, manchmal erst nach Jahren.
Symptome/Verlauf
Eine Aphthe kündigt sich oft durch Kribbeln oder Brennen an. Nach kurzer Zeit bildet sich eine kleine, rundliche Vertiefung mit weißlichem Belag und gerötetem Rand. Typische Stellen sind die Lippen- und Wangeninnenseite, seltener Gaumen, Zahnfleisch oder Zunge. Die Entzündung verursacht Schmerzen, die sich durch Essen, Trinken oder Sprechen verstärken können. Ärzte unterscheiden die besonders häufigen Minor-Aphthen mit einer Größe von meist 2 bis 5 mm von Major-Aphthen. Diese können auf 10 bis 30 mm Durchmesser anwachsen. Beide Formen halten auch unterschiedlich lang an: Während Minor-Aphthen meist nach sieben bis zehn Tagen wieder verschwunden sind, kann es bei Major Aphthen zwei bis vier Wochen dauern. Von den herpetiformen Aphthen spricht man, wenn es sich um viele (50 bis 100) sehr kleine Aphthen (1 bis 2 mm) handelt.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen sind Aphthen harmlos, wenn auch schmerzhaft. Komplikationen treten nur selten auf. Größere oder sehr schmerzhafte Aphthen können das Essen und Trinken erheblich erschweren. In seltenen schweren Fällen bilden sich Aphthen sehr häufig, dauerhaft oder auch außerhalb der Mundschleimhaut - etwa im Genitalbereich. Treten viele oder sehr große Aphten auf oder heilen sie schlecht ab, ist eine ärztliche Abklärung wichtig.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind bisher unbekannt. Fachleute gehen davon aus, dass eine erbliche Veranlagung eine Rolle spielt. Auch bestimmte Grunderkrankungen wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Mangelzustände wie Eisen- oder Vitamin-B-Mangel könnten die Entstehung von Aphten begünstigen. Außerdem gibt es bestimmte Trigger, die mit der Bildung von Aphten in Verbindung stehen könnten:
- Stress
- Mechanische Reize, wie Zahnspangen oder Prothesen
- Hormonelle Veränderungen, wie etwa während der Menstruation
- Bestimmte Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte, Tomaten oder Nüsse
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:In den meisten Fällen verschwinden Aphthen ohne besondere Behandlung. Zur Linderung der Schmerzen eignen sich Gele, Cremes oder Mundspülungen mit schmerz- oder entzündungshemmender Wirkung.
Was der Arzt tun kann:Ärztliche Hilfe ist sinnvoll, wenn die Entzündungen sehr groß, zahlreich oder ungewöhnlich langanhaltend sind. Dann kann die Ärztin oder der Arzt prüfen, ob eine andere Erkrankung vorliegt und gegebenenfalls stärkere Medikamente oder spezielle Therapien verordnen.
Bearbeitungsstand: 31.10.2025
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Halsschmerzen
Was ist das? - Definition Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt. Meist verursachen Viren die akuten Beschwerden. Sie dauern etwa eine Woche an.
Krankheitsbild
Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt, meist im Rahmen einer durch Viren verursachten Erkältungskrankheit. Es handelt sich um stechende, brennende oder ziehende Schmerzen in der Halsregion, die bis zum Ohr ausstrahlen können. Die Beschwerden dauern meist etwa eine Woche an.
Symptome / Verlauf
Halsschmerzen können stechend, brennend oder ziehend sein und bis zum Ohr ausstrahlen. Sie können nur zeitweise auftreten oder dauerhaft bestehen, beim Schlucken auftreten oder unabhängig davon sein.
Folgen / Komplikationen
Gefährliche Komplikationen bei erkältungsbedingten Halsschmerzen sind sehr selten. Treten Halsschmerzen aber im Rahmen einer anderen Erkrankung auf wie Scharlach, Pneumonie, Sinusitis oder Otitis oder unter einer starken Immunsuppression, sollte unbedingt eine ärztliche Beratung, Diagnose und Therapie erfolgen.
Ursachen / Risikofaktoren
Die meisten akuten Halsschmerzen werden durch Viren im Rahmen einer Erkältungskrankheit verursacht. Die Infektion führt oft zu Entzündungen des Rachens und der Mandeln, die Schleimhäute schwellen an, was das Schmerzempfinden auslösen kann. Verstärkend wirken oftmals gereizte, zum Teil auch offene Stellen.
Neben Viren können auch Bakterien die Halsschmerzen verursachen. Eine Mandelentzündung kann zum Beispiel nicht nur durch Viren, sondern auch durch Streptokokken verursacht werden.
Auch nicht-infektiöse Ursachen können zu Halsschmerzen führen, zum Beispiel Schnarchen, Rauchen, eine Intubation oder eine Überlastung der Stimme. Gleiches gilt für verschiedene Grunderkrankungen wie die Kawasaki-Krankheit, Schilddrüsenerkrankungen oder die Reflux-Krankheit. Halsschmerzen können auch als Folge von Medikamenten auftreten, etwa bei Einnahme von ACE-Hemmern oder inhalativen Kortikosteroiden.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Selbst wenn Bakterien die Ursache sind, sollten Ärzte Antibiotika nur zurückhaltend verschreiben. Sollten Halsschmerzen länger anhalten oder mit Fieber verbunden sein, ist der Gang zum Arzt sinnvoll. Tritt beim Schlucken das Gefühl auf, ein Hindernis überwinden zu müssen, sollte auf alle Fälle ein Arzt die Ursache abklären.
Das kann man selbst tun: In der Regel heilen Halsentzündungen von selbst innerhalb weniger Tage ab. Um die Schmerzen zu lindern, können Betroffene Lutschtabletten mit Lokalanästhetika lutschen sowie bei starken Schmerzen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen einnehmen. Außerdem hilfreich: Viel trinken und mit Salbei oder Kamille gurgeln, entweder mit abgekühltem Tee oder mit Zubereitungen aus der Apotheke.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Mundschleimhautentzündung
Was ist das? - Definition Entzündungen sind Abwehrreaktionen des Körpers auf schädigende Einflüsse. Eine Mundschleimhautentzündung geht meist auf örtliche Reizungen oder Infektionen zurück. Sie tritt häufig gemeinsam mit einer Zahnfleischentzündung auf.
Krankheitsbild
Die Mundschleimhautentzündung ist eine entzündliche Reaktion der Schleimhaut, die den Mundraum auskleidet. Sie kann lokal begrenzt oder die gesamte Mundhöhle betreffen. Die Schleimhaut ist im gesunden Zustand feucht und rosig, bei einer Entzündung jedoch gerötet, geschwollen und oft schmerzhaft. Die Erkrankung kann als eigenständiges Krankheitsbild auftreten oder Begleiterscheinung anderer Erkrankungen sein.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Beschwerden zählen Schmerzen, Brennen, Rötung und Schwellung der Schleimhaut. Häufig treten Bläschen, Geschwüre oder weißliche Beläge auf. Die Entzündung führt oft zu Mundgeruch, Geschmacksverlust und Schluckbeschwerden. In schweren Fällen kommt es zu Schleimhautblutungen oder es stirbt sogar Gewebe ab. Die Erkrankung erreicht meist nach einer Woche ihren Höhepunkt und klingt innerhalb von zwei bis drei Wochen ab.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Entzündung zu starken Schmerzen und Einschränkungen beim Essen und Trinken führen. In schweren Fällen drohen Schleimhautverletzungen, Infektionen mit weiteren Erregern oder eine Ausbreitung auf andere Bereiche wie das Zahnfleisch. Chronische Verläufe sind möglich, besonders bei geschwächtem Immunsystem oder bestehenden Grunderkrankungen wie Diabetes.
Ursachen/Risikofaktoren
Die wichtigsten Ursachen und Risikofaktoren sind:
- Infektionen durch Viren (zum Beispiel Herpes), Bakterien oder Pilze
- mechanische Reizungen durch Zahnspangen oder Zahnersatz
- Verbrennungen durch heiße Speisen oder Getränke
- chemische Reizstoffe wie Alkohol oder aggressive Mundspülungen
- allergische Reaktionen auf Lebensmittel oder Zahnpflegeprodukte
- Vitamin- oder Nährstoffmangel, etwa B12, Eisen oder Folsäure
- Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder Lupus
- unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten wie Chemotherapeutika oder Immunsuppressiva
- chronische Erkrankungen wie Diabetes
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er behandelt je nach Ursache mit antiviralen, antibakteriellen oder pilzbekämpfenden Medikamenten. Schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkstoffe können zusätzlich helfen. Desinfizierende Mundspülungen mit Chlorhexidin oder pflanzlichen Extrakten wie Kamille oder Salbei unterstützen die Heilung.
Das kann man selbst tun: Gute Mundhygiene, Vermeidung reizender Speisen und ausreichende Flüssigkeitszufuhr tragen zur Besserung bei. Grenzen sind erreicht, wenn starke Schmerzen, Fieber oder wiederkehrende Entzündungen auftreten. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Spray — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04856034
- Darreichungsform:
- Spray (Spray)
- Packungsgröße:
- 45 g
- Marke:
- LARYNGOMEDIN N
- Hersteller:
- MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Sprühen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Stelle(n) im Hals und Rachen ein.
Oder: Sprühen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Stelle(n) der Mundschleimhaut auf. Atmen Sie dabei nicht ein. Schlucken Sie einige Male um eine optimale Benetzung der Schleimhaut zu erzielen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Entzündungen im Mund- und Rachenraum, unterstützende Behandlung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Sprühstöße, Gesamtdosis: mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Hexamidin verhindert die Vermehrung verschiedener Bakterien und Pilze. In hohen Konzentrationen kann er diese auch abtöten. Er wirkt somit desinfizierend.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 3 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- bei Raumtemperatur
- vor Hitze geschützt
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie Fieber auftreten.
Aphthen
Was ist das? - Definition Aphthen sind kleine, schmerzhafte Entzündungen der Mundschleimhaut. Sie erscheinen als weißliche Stellen mit rotem Rand, meist an der Lippen- oder Wangeninnenseite. Aphthen sind nicht ansteckend und heilen in der Regel von selbst ab, können aber immer wiederkehren.
Krankheitsbild
Aphthen sind schmerzhafte Entzündungen der Mundschleimhaut, innen weißlich mit einem geröteten Rand. Sie gehören zu den häufigsten Erkrankungen in diesem Bereich und treten am häufigsten an der Innenseite der Lippen oder Wangen auf. Zwei bis zehn Prozent der Menschen bekommen gelegentlich Aphten, Frauen etwas häufiger als Männer. Aphten heilen in den meisten Fällen von allein ab. Sie sind nicht ansteckend, können aber immer wieder auftreten, manchmal schon nach Wochen, manchmal erst nach Jahren.
Symptome/Verlauf
Eine Aphthe kündigt sich oft durch Kribbeln oder Brennen an. Nach kurzer Zeit bildet sich eine kleine, rundliche Vertiefung mit weißlichem Belag und gerötetem Rand. Typische Stellen sind die Lippen- und Wangeninnenseite, seltener Gaumen, Zahnfleisch oder Zunge. Die Entzündung verursacht Schmerzen, die sich durch Essen, Trinken oder Sprechen verstärken können. Ärzte unterscheiden die besonders häufigen Minor-Aphthen mit einer Größe von meist 2 bis 5 mm von Major-Aphthen. Diese können auf 10 bis 30 mm Durchmesser anwachsen. Beide Formen halten auch unterschiedlich lang an: Während Minor-Aphthen meist nach sieben bis zehn Tagen wieder verschwunden sind, kann es bei Major Aphthen zwei bis vier Wochen dauern. Von den herpetiformen Aphthen spricht man, wenn es sich um viele (50 bis 100) sehr kleine Aphthen (1 bis 2 mm) handelt.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen sind Aphthen harmlos, wenn auch schmerzhaft. Komplikationen treten nur selten auf. Größere oder sehr schmerzhafte Aphthen können das Essen und Trinken erheblich erschweren. In seltenen schweren Fällen bilden sich Aphthen sehr häufig, dauerhaft oder auch außerhalb der Mundschleimhaut - etwa im Genitalbereich. Treten viele oder sehr große Aphten auf oder heilen sie schlecht ab, ist eine ärztliche Abklärung wichtig.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind bisher unbekannt. Fachleute gehen davon aus, dass eine erbliche Veranlagung eine Rolle spielt. Auch bestimmte Grunderkrankungen wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Mangelzustände wie Eisen- oder Vitamin-B-Mangel könnten die Entstehung von Aphten begünstigen. Außerdem gibt es bestimmte Trigger, die mit der Bildung von Aphten in Verbindung stehen könnten:
- Stress
- Mechanische Reize, wie Zahnspangen oder Prothesen
- Hormonelle Veränderungen, wie etwa während der Menstruation
- Bestimmte Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte, Tomaten oder Nüsse
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:In den meisten Fällen verschwinden Aphthen ohne besondere Behandlung. Zur Linderung der Schmerzen eignen sich Gele, Cremes oder Mundspülungen mit schmerz- oder entzündungshemmender Wirkung.
Was der Arzt tun kann:Ärztliche Hilfe ist sinnvoll, wenn die Entzündungen sehr groß, zahlreich oder ungewöhnlich langanhaltend sind. Dann kann die Ärztin oder der Arzt prüfen, ob eine andere Erkrankung vorliegt und gegebenenfalls stärkere Medikamente oder spezielle Therapien verordnen.
Bearbeitungsstand: 31.10.2025
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Halsschmerzen
Was ist das? - Definition Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt. Meist verursachen Viren die akuten Beschwerden. Sie dauern etwa eine Woche an.
Krankheitsbild
Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt, meist im Rahmen einer durch Viren verursachten Erkältungskrankheit. Es handelt sich um stechende, brennende oder ziehende Schmerzen in der Halsregion, die bis zum Ohr ausstrahlen können. Die Beschwerden dauern meist etwa eine Woche an.
Symptome / Verlauf
Halsschmerzen können stechend, brennend oder ziehend sein und bis zum Ohr ausstrahlen. Sie können nur zeitweise auftreten oder dauerhaft bestehen, beim Schlucken auftreten oder unabhängig davon sein.
Folgen / Komplikationen
Gefährliche Komplikationen bei erkältungsbedingten Halsschmerzen sind sehr selten. Treten Halsschmerzen aber im Rahmen einer anderen Erkrankung auf wie Scharlach, Pneumonie, Sinusitis oder Otitis oder unter einer starken Immunsuppression, sollte unbedingt eine ärztliche Beratung, Diagnose und Therapie erfolgen.
Ursachen / Risikofaktoren
Die meisten akuten Halsschmerzen werden durch Viren im Rahmen einer Erkältungskrankheit verursacht. Die Infektion führt oft zu Entzündungen des Rachens und der Mandeln, die Schleimhäute schwellen an, was das Schmerzempfinden auslösen kann. Verstärkend wirken oftmals gereizte, zum Teil auch offene Stellen.
Neben Viren können auch Bakterien die Halsschmerzen verursachen. Eine Mandelentzündung kann zum Beispiel nicht nur durch Viren, sondern auch durch Streptokokken verursacht werden.
Auch nicht-infektiöse Ursachen können zu Halsschmerzen führen, zum Beispiel Schnarchen, Rauchen, eine Intubation oder eine Überlastung der Stimme. Gleiches gilt für verschiedene Grunderkrankungen wie die Kawasaki-Krankheit, Schilddrüsenerkrankungen oder die Reflux-Krankheit. Halsschmerzen können auch als Folge von Medikamenten auftreten, etwa bei Einnahme von ACE-Hemmern oder inhalativen Kortikosteroiden.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Selbst wenn Bakterien die Ursache sind, sollten Ärzte Antibiotika nur zurückhaltend verschreiben. Sollten Halsschmerzen länger anhalten oder mit Fieber verbunden sein, ist der Gang zum Arzt sinnvoll. Tritt beim Schlucken das Gefühl auf, ein Hindernis überwinden zu müssen, sollte auf alle Fälle ein Arzt die Ursache abklären.
Das kann man selbst tun: In der Regel heilen Halsentzündungen von selbst innerhalb weniger Tage ab. Um die Schmerzen zu lindern, können Betroffene Lutschtabletten mit Lokalanästhetika lutschen sowie bei starken Schmerzen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen einnehmen. Außerdem hilfreich: Viel trinken und mit Salbei oder Kamille gurgeln, entweder mit abgekühltem Tee oder mit Zubereitungen aus der Apotheke.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Mundschleimhautentzündung
Was ist das? - Definition Entzündungen sind Abwehrreaktionen des Körpers auf schädigende Einflüsse. Eine Mundschleimhautentzündung geht meist auf örtliche Reizungen oder Infektionen zurück. Sie tritt häufig gemeinsam mit einer Zahnfleischentzündung auf.
Krankheitsbild
Die Mundschleimhautentzündung ist eine entzündliche Reaktion der Schleimhaut, die den Mundraum auskleidet. Sie kann lokal begrenzt oder die gesamte Mundhöhle betreffen. Die Schleimhaut ist im gesunden Zustand feucht und rosig, bei einer Entzündung jedoch gerötet, geschwollen und oft schmerzhaft. Die Erkrankung kann als eigenständiges Krankheitsbild auftreten oder Begleiterscheinung anderer Erkrankungen sein.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Beschwerden zählen Schmerzen, Brennen, Rötung und Schwellung der Schleimhaut. Häufig treten Bläschen, Geschwüre oder weißliche Beläge auf. Die Entzündung führt oft zu Mundgeruch, Geschmacksverlust und Schluckbeschwerden. In schweren Fällen kommt es zu Schleimhautblutungen oder es stirbt sogar Gewebe ab. Die Erkrankung erreicht meist nach einer Woche ihren Höhepunkt und klingt innerhalb von zwei bis drei Wochen ab.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Entzündung zu starken Schmerzen und Einschränkungen beim Essen und Trinken führen. In schweren Fällen drohen Schleimhautverletzungen, Infektionen mit weiteren Erregern oder eine Ausbreitung auf andere Bereiche wie das Zahnfleisch. Chronische Verläufe sind möglich, besonders bei geschwächtem Immunsystem oder bestehenden Grunderkrankungen wie Diabetes.
Ursachen/Risikofaktoren
Die wichtigsten Ursachen und Risikofaktoren sind:
- Infektionen durch Viren (zum Beispiel Herpes), Bakterien oder Pilze
- mechanische Reizungen durch Zahnspangen oder Zahnersatz
- Verbrennungen durch heiße Speisen oder Getränke
- chemische Reizstoffe wie Alkohol oder aggressive Mundspülungen
- allergische Reaktionen auf Lebensmittel oder Zahnpflegeprodukte
- Vitamin- oder Nährstoffmangel, etwa B12, Eisen oder Folsäure
- Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder Lupus
- unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten wie Chemotherapeutika oder Immunsuppressiva
- chronische Erkrankungen wie Diabetes
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er behandelt je nach Ursache mit antiviralen, antibakteriellen oder pilzbekämpfenden Medikamenten. Schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkstoffe können zusätzlich helfen. Desinfizierende Mundspülungen mit Chlorhexidin oder pflanzlichen Extrakten wie Kamille oder Salbei unterstützen die Heilung.
Das kann man selbst tun: Gute Mundhygiene, Vermeidung reizender Speisen und ausreichende Flüssigkeitszufuhr tragen zur Besserung bei. Grenzen sind erreicht, wenn starke Schmerzen, Fieber oder wiederkehrende Entzündungen auftreten. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.