LEBER GALLE-Tee Kräutertee Nr.18a Salus Filterbtl.
4,29 €
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Pharmazeutische Informationen
Filterbeutel — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06059684
- Darreichungsform:
- Filterbeutel (Filterbeutel)
- Packungsgröße:
- 15 Stück
- Marke:
- LEBER
- Hersteller:
- SALUS Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bereiten Sie den Tee zu und trinken Sie ihn gleich. Übergießen Sie dafür den Tee mit siedendem Wasser (ca. 150ml) und lassen Sie den Teeaufguss ca. 10-15 Minuten ziehen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zur Zubereitung eines Teeaufgusses zum Trinken:
Anwendungsgebiete
- Leichte Gallenblasenbeschwerden, unterstützende Behandlung
- Störungen des Gallenflusses
- Magen-Darm-Beschwerden, wie
- Völlegefühl
- Blähungen
- Verdauungsstörungen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Teebeutel, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Tees haben sich in langjähriger Erfahrung als Hausmittel bewährt zur unterstützenden Behandlung von Erkrankungen. Ihre Inhaltsstoffe entstammen meist verschiedenen Pflanzen, wie Kümmel, Javanische Gelbwurz, Löwenzahn, Mariendistelfrüchte und Pfefferminz und wirken als natürliches Gemisch.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Gallenwegsentzündungen
- Gallenwegsverschluss
- Gallensteine
- andere Gallenwegserkrankung
- Lebererkrankungen
- Darmverschluss
- Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
- Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 65 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 80 × 110 × 70 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 3
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten!
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Farbveränderungen des Harns oder des Stuhls oder Gelbsucht auftreten.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Süßholzwurzel-Trockenextrakt (3-4:1); Auszugsmittel: Wasser 163- Schafgarbenkraut Kamillenblüten Baldrianwurzel Bärentraubenblätter Melissenblätter und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte halten Sie einen möglichst großen zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme des Polyphenol-haltigen Präparates und der Einnahme des Eisen-haltigen Präparates ein. Nehmen Sie das Arzneimittel am besten mit Leitungswasser ein. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Reizmagen
Was ist das? - Definition Ein Reizmagen ist eine funktionelle Störung des Magens, bei der wiederkehrende Beschwerden im Oberbauch auftreten, ohne dass eine organische Ursache wie eine Entzündung oder ein Geschwür nachweisbar ist. Die Symptome sind belastend, aber meist harmlos.
Krankheitsbild
Der Reizmagen zählt zu den funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Das bedeutet, dass die Beschwerden nicht durch sichtbare Schäden oder krankhafte Veränderungen entstehen. Vielmehr liegt eine gestörte Funktion des Magens vor. Die Diagnose erfolgt meist durch Ausschluss anderer Erkrankungen, etwa durch eine Magenspiegelung oder Laboruntersuchungen. Die Beschwerden können nach dem Essen auftreten oder unabhängig davon bestehen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind vielfältig und können phasenweise oder dauerhaft auftreten. Typisch sind:
- Völlegefühl
- Oberbauchschmerzen oder Brennen
- Übelkeit
- Aufstoßen
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Frühes SättigungsgefühlStress, aber auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Symptome verstärken. Auch psychische Belastungen spielen oft eine Rolle.
Folgen/Komplikationen
Ein Reizmagen ist zwar unangenehm, führt aber selten zu ernsthaften Komplikationen. Die Lebensqualität kann jedoch stark eingeschränkt sein. Manche Betroffene entwickeln Ängste oder depressive Verstimmungen. In seltenen Fällen kann es durch Appetitverlust und verminderte Nahrungsaufnahme zu Gewichtsverlust kommen. Wichtig ist, andere Erkrankungen wie Magengeschwüre oder Entzündungen auszuschließen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen Störungen der Magenbewegung, eine Überempfindlichkeit der Magenschleimhaut, Stress, psychische Belastungen, ungesunde Ernährung, übermäßiger Konsum von Kaffee, Alkohol oder Nikotin sowie Nebenwirkungen von Medikamenten wie Schmerzmitteln. Auch genetische Einflüsse und frühere Mageninfektionen können eine Rolle spielen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann andere Ursachen ausschließen und eine passende Behandlung vorschlagen. Dabei kommen Medikamente aus den folgenden Wirkstoffgruppen zum Einsatz: Protonenpumpenhemmer zur Reduktion der Magensäure, Prokinetika zur Förderung der Magenbewegung, Antazida zur schnellen Linderung von Säurebeschwerden und pflanzliche Mittel wie Pfefferminz- oder Kümmelöl.Das kann man selbst tun: Stressabbau, eine magenfreundliche Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie ausreichend Bewegung und Schlaf tragen zur Besserung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als vier Wochen bestehen, sich verschlimmern oder mit Warnzeichen wie Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder starkem Erbrechen einhergehen. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dyspepsie
Was ist das? - Definition Dyspepsie ist ein Sammelbegriff für Beschwerden im Oberbauch, die meist nach dem Essen auftreten. Typisch sind Völlegefühl, Druck oder Schmerzen im Magenbereich. Die Ursachen können vielfältig sein und reichen von harmlosen Verdauungsstörungen bis hin zu ernsteren Erkrankungen.
Krankheitsbild
Dyspepsie bezeichnet funktionelle oder organische Störungen im oberen Verdauungstrakt. Sie tritt häufig auf und betrifft Menschen jeden Alters. Man unterscheidet zwischen funktioneller Dyspepsie, bei der keine organische Ursache gefunden wird, und organischer Dyspepsie, bei der eine konkrete Erkrankung wie ein Magengeschwür oder eine Entzündung vorliegt.
Die Beschwerden sind oft chronisch oder wiederkehrend und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Besonders nach dem Essen oder in Stresssituationen verstärken sich die Symptome.
Symptome/Verlauf
Die Symptome der Dyspepsie sind vielfältig und können einzeln oder in Kombination auftreten. Typisch sind:
- Völlegefühl nach dem Essen
- schnelles Sättigungsgefühl
- Oberbauchschmerzen oder Brennen
- Blähungen und Aufstoßen
- Übelkeit, manchmal auch Erbrechen
Der Verlauf ist meist chronisch oder schubweise. Manche Betroffene haben nur gelegentlich Beschwerden, andere leiden dauerhaft darunter. Die Symptome können sich durch bestimmte Nahrungsmittel, Alkohol, Nikotin oder Stress verschlimmern.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen ist Dyspepsie zwar unangenehm, aber harmlos. Dennoch kann sie zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und soziale Rückzüge sind mögliche Folgen.
Bei organischen Ursachen wie Magengeschwüren oder einer Infektion mit Helicobacter pylori können unbehandelt Komplikationen wie Blutungen, Magendurchbruch oder eine chronische Entzündung entstehen. In seltenen Fällen steckt eine ernsthafte Erkrankung wie Magenkrebs dahinter.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen der Dyspepsie sind vielfältig. Bei der funktionellen Form lassen sich keine organischen Veränderungen nachweisen. Hier spielen oft mehrere Faktoren zusammen. Zu ihnen zählen Stress und psychische Belastungen, ungünstige Essgewohnheiten wie hastiges Essen oder große Portionen, fettreiche oder stark gewürzte Speisen, Alkohol und Nikotin sowie bestimmte Medikamente wie Schmerzmittel oder Antibiotika. Bei der organischen Dyspepsie liegen konkrete Erkrankungen zugrunde, etwa eine Magenschleimhaut-Entzündung, Magengeschwüre, Refluxkrankheit oder Infektionen mit Bakterium Helicobacter pylori.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Gespräche, Untersuchungen und eventuell eine Magenspiegelung klären, ob eine organische Ursache vorliegt. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, etwa Säureblocker, Mittel gegen Übelkeit oder zur Förderung der Magenbewegung. Auch einige pflanzliche Präparate lindern die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Regelmäßige kleinere Mahlzeiten, Verzicht auf Alkohol, Nikotin und stark gewürzte Speisen, Stressabbau durch Bewegung oder Entspannungstechniken. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als zwei Wochen anhalten, sich verschlimmern oder mit Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder Erbrechen einhergehen. Dann sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Blähungen (Meteorismus)
Was ist das? - Definition Bei Blähungen handelt es sich um eine vermehrte Ansammlung von Gasen im Verdauungstrakt. Der Bauch ist aufgebläht und kann schmerzen.
Krankheitsbild
Ein geblähter Bauch, Druckgefühl und häufige "Winde"
- all das sind typische Zeichen für Blähungen, auch Meteorismus genannt. Rund jeder fünfte Erwachsene leidet regelmäßig darunter. Ursache ist eine vermehrte Ansammlung von Gasen im Verdauungstrakt. Diese entsteht entweder durch die natürliche Verdauung, durch verschluckte Luft oder durch Bakterien im Darm. Obwohl gelegentliche Blähungen normal sind, können sie in manchen Fällen auf eine Erkrankung hinweisen.
Symptome/Verlauf
Blähungen äußern sich meist durch unangenehmen Druck im Bauchraum. Der Bauch kann hart und sichtbar aufgetrieben sein. Begleitet wird dies oft von Schmerzen, die bis in den Rücken ausstrahlen können, sowie von häufigerem Abgang von Darmgasen. Solange das natürliche Gleichgewicht zwischen Gasbildung und
- -ausscheidung funktioniert, bemerken wir davon kaum etwas. Störungen in diesem Ablauf, etwa durch bestimmte Lebensmittel oder Krankheiten, führen jedoch zu Beschwerden.
Folgen/Komplikationen
Blähungen sind meist harmlos, können aber die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen
- insbesondere, wenn sie regelmäßig oder über Wochen auftreten. Dauerhafte Beschwerden sollten ernst genommen und durch den Arzt untersucht werden, da sie auf eine zugrunde liegende Störung wie eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, ein Reizdarmsyndrom oder eine chronisch
- -entzündliche Darmerkrankung hinweisen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Viele Auslöser für Blähungen sind harmlos: Zu hastiges Essen, kohlensäurehaltige Getränke oder blähende Lebensmittel wie Kohl, Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte. Auch Zuckeraustauschstoffe in zuckerfreien Bonbons (Sorbit, Xylit) haben eine blähende Wirkung. Auch Medikamente wie Antibiotika, Schmerzmittel oder Abführmittel können Blähungen fördern.
Darüber hinaus kommen bestimmte Erkrankungen infrage, zum Beispiel:
- -Reizdarmsyndrom
- -Laktose- oder Fruktoseintoleranz
- -Zöliakie oder Weizensensitivität
- -Morbus Crohn, Divertikel oder Reizmagen
- -Bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms
- -Verdauungsstörungen bei Diabetes
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Oft helfen einfache Maßnahmen: langsam essen, gut kauen, blähende Lebensmittel meiden, Zuckeraustauschstoffe reduzieren und sich regelmäßig bewegen. Entblähende Tees (zum Beispiel mit Fenchel oder Kümmel) und Wärme tun gut. Auch andere blähungstreibende Präparate aus der Apotheke können die Beschwerden lindern. Das Apothekenteam berät gerne zur passenden Auswahl.
Was der Arzt tun kann:
Halten die Beschwerden an, empfiehlt sich ein Arztbesuch. Nach einem ausführlichen Gespräch und körperlicher Untersuchung können weitere Tests (zum Beispiel Atemtest, Ultraschall oder Blutuntersuchung) helfen, die Ursache zu finden. Bei Verdacht auf Unverträglichkeiten unterstützt ein Ernährungstagebuch die Diagnose. Je nach Ergebnis erfolgt eine gezielte Behandlung der Grunderkrankung.
Bearbeitungsstand: 18.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filterbeutel — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06059684
- Darreichungsform:
- Filterbeutel (Filterbeutel)
- Packungsgröße:
- 15 Stück
- Marke:
- LEBER
- Hersteller:
- SALUS Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bereiten Sie den Tee zu und trinken Sie ihn gleich. Übergießen Sie dafür den Tee mit siedendem Wasser (ca. 150ml) und lassen Sie den Teeaufguss ca. 10-15 Minuten ziehen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zur Zubereitung eines Teeaufgusses zum Trinken:
Anwendungsgebiete
- Leichte Gallenblasenbeschwerden, unterstützende Behandlung
- Störungen des Gallenflusses
- Magen-Darm-Beschwerden, wie
- Völlegefühl
- Blähungen
- Verdauungsstörungen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Teebeutel, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Tees haben sich in langjähriger Erfahrung als Hausmittel bewährt zur unterstützenden Behandlung von Erkrankungen. Ihre Inhaltsstoffe entstammen meist verschiedenen Pflanzen, wie Kümmel, Javanische Gelbwurz, Löwenzahn, Mariendistelfrüchte und Pfefferminz und wirken als natürliches Gemisch.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Gallenwegsentzündungen
- Gallenwegsverschluss
- Gallensteine
- andere Gallenwegserkrankung
- Lebererkrankungen
- Darmverschluss
- Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
- Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 65 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 80 × 110 × 70 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 3
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten!
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Farbveränderungen des Harns oder des Stuhls oder Gelbsucht auftreten.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte halten Sie einen möglichst großen zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme des Polyphenol-haltigen Präparates und der Einnahme des Eisen-haltigen Präparates ein. Nehmen Sie das Arzneimittel am besten mit Leitungswasser ein. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Reizmagen
Was ist das? - Definition Ein Reizmagen ist eine funktionelle Störung des Magens, bei der wiederkehrende Beschwerden im Oberbauch auftreten, ohne dass eine organische Ursache wie eine Entzündung oder ein Geschwür nachweisbar ist. Die Symptome sind belastend, aber meist harmlos.
Krankheitsbild
Der Reizmagen zählt zu den funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Das bedeutet, dass die Beschwerden nicht durch sichtbare Schäden oder krankhafte Veränderungen entstehen. Vielmehr liegt eine gestörte Funktion des Magens vor. Die Diagnose erfolgt meist durch Ausschluss anderer Erkrankungen, etwa durch eine Magenspiegelung oder Laboruntersuchungen. Die Beschwerden können nach dem Essen auftreten oder unabhängig davon bestehen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind vielfältig und können phasenweise oder dauerhaft auftreten. Typisch sind:
- Völlegefühl
- Oberbauchschmerzen oder Brennen
- Übelkeit
- Aufstoßen
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Frühes SättigungsgefühlStress, aber auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Symptome verstärken. Auch psychische Belastungen spielen oft eine Rolle.
Folgen/Komplikationen
Ein Reizmagen ist zwar unangenehm, führt aber selten zu ernsthaften Komplikationen. Die Lebensqualität kann jedoch stark eingeschränkt sein. Manche Betroffene entwickeln Ängste oder depressive Verstimmungen. In seltenen Fällen kann es durch Appetitverlust und verminderte Nahrungsaufnahme zu Gewichtsverlust kommen. Wichtig ist, andere Erkrankungen wie Magengeschwüre oder Entzündungen auszuschließen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen Störungen der Magenbewegung, eine Überempfindlichkeit der Magenschleimhaut, Stress, psychische Belastungen, ungesunde Ernährung, übermäßiger Konsum von Kaffee, Alkohol oder Nikotin sowie Nebenwirkungen von Medikamenten wie Schmerzmitteln. Auch genetische Einflüsse und frühere Mageninfektionen können eine Rolle spielen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann andere Ursachen ausschließen und eine passende Behandlung vorschlagen. Dabei kommen Medikamente aus den folgenden Wirkstoffgruppen zum Einsatz: Protonenpumpenhemmer zur Reduktion der Magensäure, Prokinetika zur Förderung der Magenbewegung, Antazida zur schnellen Linderung von Säurebeschwerden und pflanzliche Mittel wie Pfefferminz- oder Kümmelöl.Das kann man selbst tun: Stressabbau, eine magenfreundliche Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie ausreichend Bewegung und Schlaf tragen zur Besserung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als vier Wochen bestehen, sich verschlimmern oder mit Warnzeichen wie Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder starkem Erbrechen einhergehen. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dyspepsie
Was ist das? - Definition Dyspepsie ist ein Sammelbegriff für Beschwerden im Oberbauch, die meist nach dem Essen auftreten. Typisch sind Völlegefühl, Druck oder Schmerzen im Magenbereich. Die Ursachen können vielfältig sein und reichen von harmlosen Verdauungsstörungen bis hin zu ernsteren Erkrankungen.
Krankheitsbild
Dyspepsie bezeichnet funktionelle oder organische Störungen im oberen Verdauungstrakt. Sie tritt häufig auf und betrifft Menschen jeden Alters. Man unterscheidet zwischen funktioneller Dyspepsie, bei der keine organische Ursache gefunden wird, und organischer Dyspepsie, bei der eine konkrete Erkrankung wie ein Magengeschwür oder eine Entzündung vorliegt.
Die Beschwerden sind oft chronisch oder wiederkehrend und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Besonders nach dem Essen oder in Stresssituationen verstärken sich die Symptome.
Symptome/Verlauf
Die Symptome der Dyspepsie sind vielfältig und können einzeln oder in Kombination auftreten. Typisch sind:
- Völlegefühl nach dem Essen
- schnelles Sättigungsgefühl
- Oberbauchschmerzen oder Brennen
- Blähungen und Aufstoßen
- Übelkeit, manchmal auch Erbrechen
Der Verlauf ist meist chronisch oder schubweise. Manche Betroffene haben nur gelegentlich Beschwerden, andere leiden dauerhaft darunter. Die Symptome können sich durch bestimmte Nahrungsmittel, Alkohol, Nikotin oder Stress verschlimmern.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen ist Dyspepsie zwar unangenehm, aber harmlos. Dennoch kann sie zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und soziale Rückzüge sind mögliche Folgen.
Bei organischen Ursachen wie Magengeschwüren oder einer Infektion mit Helicobacter pylori können unbehandelt Komplikationen wie Blutungen, Magendurchbruch oder eine chronische Entzündung entstehen. In seltenen Fällen steckt eine ernsthafte Erkrankung wie Magenkrebs dahinter.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen der Dyspepsie sind vielfältig. Bei der funktionellen Form lassen sich keine organischen Veränderungen nachweisen. Hier spielen oft mehrere Faktoren zusammen. Zu ihnen zählen Stress und psychische Belastungen, ungünstige Essgewohnheiten wie hastiges Essen oder große Portionen, fettreiche oder stark gewürzte Speisen, Alkohol und Nikotin sowie bestimmte Medikamente wie Schmerzmittel oder Antibiotika. Bei der organischen Dyspepsie liegen konkrete Erkrankungen zugrunde, etwa eine Magenschleimhaut-Entzündung, Magengeschwüre, Refluxkrankheit oder Infektionen mit Bakterium Helicobacter pylori.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Gespräche, Untersuchungen und eventuell eine Magenspiegelung klären, ob eine organische Ursache vorliegt. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, etwa Säureblocker, Mittel gegen Übelkeit oder zur Förderung der Magenbewegung. Auch einige pflanzliche Präparate lindern die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Regelmäßige kleinere Mahlzeiten, Verzicht auf Alkohol, Nikotin und stark gewürzte Speisen, Stressabbau durch Bewegung oder Entspannungstechniken. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als zwei Wochen anhalten, sich verschlimmern oder mit Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder Erbrechen einhergehen. Dann sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Blähungen (Meteorismus)
Was ist das? - Definition Bei Blähungen handelt es sich um eine vermehrte Ansammlung von Gasen im Verdauungstrakt. Der Bauch ist aufgebläht und kann schmerzen.
Krankheitsbild
Ein geblähter Bauch, Druckgefühl und häufige "Winde"
- all das sind typische Zeichen für Blähungen, auch Meteorismus genannt. Rund jeder fünfte Erwachsene leidet regelmäßig darunter. Ursache ist eine vermehrte Ansammlung von Gasen im Verdauungstrakt. Diese entsteht entweder durch die natürliche Verdauung, durch verschluckte Luft oder durch Bakterien im Darm. Obwohl gelegentliche Blähungen normal sind, können sie in manchen Fällen auf eine Erkrankung hinweisen.
Symptome/Verlauf
Blähungen äußern sich meist durch unangenehmen Druck im Bauchraum. Der Bauch kann hart und sichtbar aufgetrieben sein. Begleitet wird dies oft von Schmerzen, die bis in den Rücken ausstrahlen können, sowie von häufigerem Abgang von Darmgasen. Solange das natürliche Gleichgewicht zwischen Gasbildung und
- -ausscheidung funktioniert, bemerken wir davon kaum etwas. Störungen in diesem Ablauf, etwa durch bestimmte Lebensmittel oder Krankheiten, führen jedoch zu Beschwerden.
Folgen/Komplikationen
Blähungen sind meist harmlos, können aber die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen
- insbesondere, wenn sie regelmäßig oder über Wochen auftreten. Dauerhafte Beschwerden sollten ernst genommen und durch den Arzt untersucht werden, da sie auf eine zugrunde liegende Störung wie eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, ein Reizdarmsyndrom oder eine chronisch
- -entzündliche Darmerkrankung hinweisen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Viele Auslöser für Blähungen sind harmlos: Zu hastiges Essen, kohlensäurehaltige Getränke oder blähende Lebensmittel wie Kohl, Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte. Auch Zuckeraustauschstoffe in zuckerfreien Bonbons (Sorbit, Xylit) haben eine blähende Wirkung. Auch Medikamente wie Antibiotika, Schmerzmittel oder Abführmittel können Blähungen fördern.
Darüber hinaus kommen bestimmte Erkrankungen infrage, zum Beispiel:
- -Reizdarmsyndrom
- -Laktose- oder Fruktoseintoleranz
- -Zöliakie oder Weizensensitivität
- -Morbus Crohn, Divertikel oder Reizmagen
- -Bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms
- -Verdauungsstörungen bei Diabetes
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Oft helfen einfache Maßnahmen: langsam essen, gut kauen, blähende Lebensmittel meiden, Zuckeraustauschstoffe reduzieren und sich regelmäßig bewegen. Entblähende Tees (zum Beispiel mit Fenchel oder Kümmel) und Wärme tun gut. Auch andere blähungstreibende Präparate aus der Apotheke können die Beschwerden lindern. Das Apothekenteam berät gerne zur passenden Auswahl.
Was der Arzt tun kann:
Halten die Beschwerden an, empfiehlt sich ein Arztbesuch. Nach einem ausführlichen Gespräch und körperlicher Untersuchung können weitere Tests (zum Beispiel Atemtest, Ultraschall oder Blutuntersuchung) helfen, die Ursache zu finden. Bei Verdacht auf Unverträglichkeiten unterstützt ein Ernährungstagebuch die Diagnose. Je nach Ergebnis erfolgt eine gezielte Behandlung der Grunderkrankung.
Bearbeitungsstand: 18.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.