LEBEWOHL Hühneraugen Pflaster extra stark einges.
6,55 €
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Pharmazeutische Informationen
Pflaster — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07798053
- Darreichungsform:
- Pflaster (Pflaster)
- Packungsgröße:
- 8 Stück
- Marke:
- LEBEWOHL
- Hersteller:
- lebewohl-Fabrik GmbH & Co. KG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Kleben Sie das Arzneimittel auf die betroffene Hautstelle auf. Das Arzneimittel sollte 24-36 Stunden auf der Hautstelle bleiben. Schützen Sie die umliegende Haut mit einer fetthaltigen Salbe oder Paste. Lassen Sie sich zur Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Augen und Schleimhäuten.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 10 Tage anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Hühneraugen
- Schwielen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Pflaster, Gesamtdosis: im Abstand von 24-36 Stunden, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Die Kombination der Wirkstoffe weicht die obere Hornschicht der Haut auf. Übermäßige Verhornungen lassen sich so entfernen.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Geschädigte Hautz.B.
- Wunde
- Hautentzündung mit Juckreiz und Rötung (Ekzem)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 18 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 80 × 130 × 0 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 7 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Wollwachsalkohole (z. B. Wollwachs, Lanolin) können örtlich begrenzte (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Nicht im Gesicht oder im Genitalbereich anwenden.
Hühneraugen/Schwielen
Was ist das? - Definition Hühneraugen sind schmerzhafte, meist runde Verdickungen der Haut, die vor allem an den Füßen entstehen. Sie entwickeln sich durch anhaltenden Druck oder Reibung, häufig aus zunächst harmlosen Schwielen. Dabei wächst verhornte Haut zapfenförmig in tiefere Hautschichten hinein und kann beim Gehen oder Stehen deutliche Schmerzen verursachen.
Krankheitsbild
Schwielen sind Bereiche der Haut, an denen sich durch Druck oder starke in Inanspruchnahme vermehrt Hornhaut bildet. Ein Hühnerauge ist eine schmerzhafte, meist runde Verhornung der Haut, die am häufigsten an den Füßen - vor allem an der Sohle oder an den Zehen - auftritt. Hühneraugen entstehen an Stellen, die regelmäßig Druck und Reibung ausgesetzt sind. Bleibt der Druck bestehen, kann die Verdickung tiefer in die Haut eindringen und zu einem Hühnerauge mit einem festen, kegel- oder dornartigen Kern in der Mitte werden. Hühneraugen sind meist gelblich-beige und von erhöhter Hornschicht umgeben. Sie können sehr schmerzhaft sein.
Symptome/Verlauf
Schwielen entstehen oft an Füßen oder Händen, wo die Haut erhöhtem Druck ausgesetzt ist. Zum Schutz bildet der Körper hier vermehrt Hornhaut (Hyperkeratose). Es entsteht eine harte, leicht erhabene Stelle ohne große Beschwerden. Bleibt der Druck an einer Stelle dauerhaft bestehen, beispielsweise durch eine Fußfehlstellung oder schlechtsitzendes Schuhwerk, kann ein Hühnerauge (Clavus) entstehen. Hierbei wächst die Hornhaut zapfenförmig in tiefere Hautschichten hinein. Der Hornzapfen kann starke Schmerzen verursachen, wenn er auf tiefere Nervenendigungen trifft. Die Schmerzen treten vor allem bei Belastung auf, etwa beim Gehen oder Stehen. In manchen Fällen kann es unter einem Hühnerauge zu entzündlichen Reaktionen im tieferliegenden Gewebe kommen. Wird die Druckbelastung beseitigt, kann sich ein Hühnerauge wieder zurückbilden. Erfolgt dies nicht, wächst die Hornmasse mitunter weiter und die Schmerzen verstärken sich.
Folgen/Komplikationen
Bleibt ein Hühnerauge unbehandelt, kann der anhaltende Druck zu starken Schmerzen und lokal entzündlichen Reaktionen führen. Vor allem bei Menschen mit Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen wie Diabetes kann die Haut leichter verletzt werden, und die Gefahr für Hautschäden oder Infektionen steigt.
Ursachen/Risikofaktoren
Hühneraugen entstehen durch wiederkehrenden Druck oder anhaltende Reibung auf einer Stelle der Haut. Häufig sind schlechtsitzende oder enge Schuhe der Auslöser, die die Haut besonders an knöchernen Vorsprüngen belasten. Auch Fußfehlstellungen oder Gelenkprobleme können dafür sorgen, dass bestimmte Bereiche stärker belastet werden und sich dort Schwielen und später Hühneraugen bilden. Hühneraugen treten häufiger bei Menschen auf, bei denen sich mit zunehmendem Alter Druckbelastungen oder Fehlstellungen verstärken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Besonders bei tiefen oder entzündeten Hühneraugen, bei Schmerzen trotz Selbstmaßnahmen oder bei erhöhtem Risiko durch Diabetes oder Durchblutungsstörungen ist eine professionelle Behandlung sinnvoll. Ärztinnen und Ärzte können zudem gegebenenfalls Empfehlungen zu Einlagen, orthopädischer Versorgung oder zur Anpassung von Schuhwerk geben, um weitere Probleme zu vermeiden.
Das kann man selbst tun: Wichtig ist vor allem, die Ursachen zu beseitigen, also den Druck und die Reibung auf die betroffene Stelle zu verringern. Das gelingt in vielen Fällen durch bequemere, gut passende Schuhe, die nicht drücken oder reiben. Hilfreich ist es auch, die Hornhaut durch regelmäßiges Weichen in Wasser und vorsichtiges Entfernen mit einem Bimsstein abzutragen. Allerdings sollte man unbedingt auf scharfe oder spitze Werkzeuge verzichten, um Verletzungen zu vermeiden. Auch spezielle Hühneraugenpflaster oder Mittel zum Aufpinseln können helfen. Druckentlastende Polster, Einlagen oder Schutzringe können zusätzlich den Druck umlenken und Beschwerden lindern. Hühneraugen bilden sich oft von selbst zurück, wenn der belastende Reiz beseitigt wird.
Bearbeitungsstand: 20.03.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Pflaster — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07798053
- Darreichungsform:
- Pflaster (Pflaster)
- Packungsgröße:
- 8 Stück
- Marke:
- LEBEWOHL
- Hersteller:
- lebewohl-Fabrik GmbH & Co. KG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Kleben Sie das Arzneimittel auf die betroffene Hautstelle auf. Das Arzneimittel sollte 24-36 Stunden auf der Hautstelle bleiben. Schützen Sie die umliegende Haut mit einer fetthaltigen Salbe oder Paste. Lassen Sie sich zur Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Augen und Schleimhäuten.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 10 Tage anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Hühneraugen
- Schwielen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Pflaster, Gesamtdosis: im Abstand von 24-36 Stunden, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Die Kombination der Wirkstoffe weicht die obere Hornschicht der Haut auf. Übermäßige Verhornungen lassen sich so entfernen.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Geschädigte Hautz.B.
- Wunde
- Hautentzündung mit Juckreiz und Rötung (Ekzem)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 18 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 80 × 130 × 0 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 7 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Wollwachsalkohole (z. B. Wollwachs, Lanolin) können örtlich begrenzte (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Nicht im Gesicht oder im Genitalbereich anwenden.
Hühneraugen/Schwielen
Was ist das? - Definition Hühneraugen sind schmerzhafte, meist runde Verdickungen der Haut, die vor allem an den Füßen entstehen. Sie entwickeln sich durch anhaltenden Druck oder Reibung, häufig aus zunächst harmlosen Schwielen. Dabei wächst verhornte Haut zapfenförmig in tiefere Hautschichten hinein und kann beim Gehen oder Stehen deutliche Schmerzen verursachen.
Krankheitsbild
Schwielen sind Bereiche der Haut, an denen sich durch Druck oder starke in Inanspruchnahme vermehrt Hornhaut bildet. Ein Hühnerauge ist eine schmerzhafte, meist runde Verhornung der Haut, die am häufigsten an den Füßen - vor allem an der Sohle oder an den Zehen - auftritt. Hühneraugen entstehen an Stellen, die regelmäßig Druck und Reibung ausgesetzt sind. Bleibt der Druck bestehen, kann die Verdickung tiefer in die Haut eindringen und zu einem Hühnerauge mit einem festen, kegel- oder dornartigen Kern in der Mitte werden. Hühneraugen sind meist gelblich-beige und von erhöhter Hornschicht umgeben. Sie können sehr schmerzhaft sein.
Symptome/Verlauf
Schwielen entstehen oft an Füßen oder Händen, wo die Haut erhöhtem Druck ausgesetzt ist. Zum Schutz bildet der Körper hier vermehrt Hornhaut (Hyperkeratose). Es entsteht eine harte, leicht erhabene Stelle ohne große Beschwerden. Bleibt der Druck an einer Stelle dauerhaft bestehen, beispielsweise durch eine Fußfehlstellung oder schlechtsitzendes Schuhwerk, kann ein Hühnerauge (Clavus) entstehen. Hierbei wächst die Hornhaut zapfenförmig in tiefere Hautschichten hinein. Der Hornzapfen kann starke Schmerzen verursachen, wenn er auf tiefere Nervenendigungen trifft. Die Schmerzen treten vor allem bei Belastung auf, etwa beim Gehen oder Stehen. In manchen Fällen kann es unter einem Hühnerauge zu entzündlichen Reaktionen im tieferliegenden Gewebe kommen. Wird die Druckbelastung beseitigt, kann sich ein Hühnerauge wieder zurückbilden. Erfolgt dies nicht, wächst die Hornmasse mitunter weiter und die Schmerzen verstärken sich.
Folgen/Komplikationen
Bleibt ein Hühnerauge unbehandelt, kann der anhaltende Druck zu starken Schmerzen und lokal entzündlichen Reaktionen führen. Vor allem bei Menschen mit Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen wie Diabetes kann die Haut leichter verletzt werden, und die Gefahr für Hautschäden oder Infektionen steigt.
Ursachen/Risikofaktoren
Hühneraugen entstehen durch wiederkehrenden Druck oder anhaltende Reibung auf einer Stelle der Haut. Häufig sind schlechtsitzende oder enge Schuhe der Auslöser, die die Haut besonders an knöchernen Vorsprüngen belasten. Auch Fußfehlstellungen oder Gelenkprobleme können dafür sorgen, dass bestimmte Bereiche stärker belastet werden und sich dort Schwielen und später Hühneraugen bilden. Hühneraugen treten häufiger bei Menschen auf, bei denen sich mit zunehmendem Alter Druckbelastungen oder Fehlstellungen verstärken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Besonders bei tiefen oder entzündeten Hühneraugen, bei Schmerzen trotz Selbstmaßnahmen oder bei erhöhtem Risiko durch Diabetes oder Durchblutungsstörungen ist eine professionelle Behandlung sinnvoll. Ärztinnen und Ärzte können zudem gegebenenfalls Empfehlungen zu Einlagen, orthopädischer Versorgung oder zur Anpassung von Schuhwerk geben, um weitere Probleme zu vermeiden.
Das kann man selbst tun: Wichtig ist vor allem, die Ursachen zu beseitigen, also den Druck und die Reibung auf die betroffene Stelle zu verringern. Das gelingt in vielen Fällen durch bequemere, gut passende Schuhe, die nicht drücken oder reiben. Hilfreich ist es auch, die Hornhaut durch regelmäßiges Weichen in Wasser und vorsichtiges Entfernen mit einem Bimsstein abzutragen. Allerdings sollte man unbedingt auf scharfe oder spitze Werkzeuge verzichten, um Verletzungen zu vermeiden. Auch spezielle Hühneraugenpflaster oder Mittel zum Aufpinseln können helfen. Druckentlastende Polster, Einlagen oder Schutzringe können zusätzlich den Druck umlenken und Beschwerden lindern. Hühneraugen bilden sich oft von selbst zurück, wenn der belastende Reiz beseitigt wird.
Bearbeitungsstand: 20.03.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.