LISERDOL Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01341499
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Marke:
- LISERDOL
- Hersteller:
- EMRA-MED Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Schwindel kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Behandlungsbeginn (der 1. und 2. Tag der Therapie):
Behandlungsbeginn (der 3. und 4. Tag der Therapie):
Folgebehandlung (ab dem 5. Tag der Therapie):
Fruchtbarkeits-, Libido und Potenzstörungen des Mannes: Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 6 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Anwendungsgebiete
- Abstillen
- Erhöhte Konzentration des Hormons Prolaktin im Blut, wie bei:
- Galaktorrhoe (krankhafte Milchbildung)
- Amenorrhoe (Ausbleiben der Monatsblutung)
- Unfruchtbarkeit der Frau
- Fruchtbarkeits-, Libido und Potenzstörungen des Mannes
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: abends, zu der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: mittags und abends, zu der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift im Gehirn an speziellen Bindungsstellen des Botenstoffs Dopamin an. Dadurch wird die Wirkung von Dopamin im Gehirn nachgeahmt. Ist Dopamin im Gehirn zu wenig vorhanden, wie z.B. bei der Parkinsonkrankheit, kommt es zu einem Ungleichgewicht mit anderen Botenstoffen im Gehirn. Die durch dieses Ungleichgewicht ausgelösten Symptome der Krankheit können durch Verstärkung der Dopaminwirkung gemildert werden.
Außerdem kann durch den Wirkstoff die mütterliche Milchproduktion unterbrochen werden.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig abschwächen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Alfuzosin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Beginn der Behandlung zu einer verstärkten blutdrucksenkenden Wirkung kommen. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel können auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Paracetamol und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tiaprid hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Haloperidol Melperon hydrochlorid Amisulprid Clozapin Promethazin hydrochlorid Prothipendyl hydrochlorid-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Spiramycin Roxithromycin Azithromycin-2-Wasser Erythromycin estolat Clarithromycin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie eine verstopfte Nase, Übelkeit, Erbrechen, niedriger Blutdruck, Schwindel sowie Störungen des Bewegungsablaufs oder der Wahrnehmung auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Dextromethorphan hydrobromid-1-Wasser Acetylsalicylsäure Cetirizin dihydrochlorid Pseudoephedrin hydrochlorid Ibuprofen und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Anstieg des Blutdrucks oder Durchblutungsstörungen auftreten. Diese könnten sich beispielsweise in Kribbeln, Taubheits-, Kältegefühl, Blässe oder brennenden Schmerzen in beispielsweise Zehen oder Fingern äußern.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Terazosin hydrochlorid-2-Wasser Doxazosin mesilat Tamsulosin hydrochlorid Dutasterid Silodosin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es insbesondere zu Beginn der Behandlung zu einer verstärkten blutdrucksenkenden Wirkung und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Störungen der Regelblutung
Was ist das? - Definition Unregelmäßige oder ausbleibende Regelblutungen werden auch als Zyklusstörungen bezeichnet. Darunter versteht man Veränderungen der Häufigkeit, Stärke oder Dauer der Monatsblutung. Normalerweise dauert eine Regelblutung etwa drei bis vier Tage und kommt einmal im Monat. Kommt es zu Abweichungen, kann das harmlose Ursachen haben, aber auch auf Erkrankungen hinweisen.
Krankheitsbild
Unregelmäßige oder ausbleibende Regelblutungen werden auch als Zyklusstörungen bezeichnet. Darunter versteht man Veränderungen der Häufigkeit, Stärke oder Dauer der Monatsblutung. Normalerweise dauert eine Regelblutung etwa drei bis vier Tage und kommt einmal im Monat. Kommt es zu Abweichungen, kann das harmlose Ursachen haben, aber auch auf Erkrankungen hinweisen.
Symptome/Verlauf
Zyklusstörungen können sich sehr unterschiedlich bemerkbar machen. Man unterscheidet vor allem Störungen der Häufigkeit und der Stärke der Blutung. Diese Unregelmäßigkeiten gibt es:
- Amenorrhoe: Die Regelblutung bleibt aus. Hat eine Frau noch nie eine Regelblutung gehabt, spricht man von einer primären Amenorrhoe, zum Beispiel bei angeborenen Fehlbildungen. Bleibt die Regel bei Frauen, die bereits ihren Zyklus haben, länger als drei Monate aus oder kommt seltener als neun Mal im Jahr, nennt man das sekundäre Amenorrhoe.
- Polymenorrhoe: Die Regelblutung kommt sehr häufig, mit Abständen unter 24 Tagen.
- Oligomenorrhoe: Die Regelblutung kommt selten, mit Abständen von mehr als 35 Tagen.
- Zwischenblutungen: Kleine Blutungen treten zusätzlich zwischen den normalen Regelblutungen auf.
- Blutungen nach den Wechseljahren
- Hypermenorrhoe: Sehr starke Regelblutung bei normaler Dauer.
- Hypomenorrhoe: Sehr schwache Regelblutung.
Folgen/Komplikationen
Der weitere Verlauf hängt von der Ursache der Zyklusstörung ab. Häufig stecken hormonelle Schwankungen oder psychische Belastungen dahinter, die sich wieder normalisieren können. Bleiben Blutungen jedoch länger aus oder treten ungewöhnliche Blutungen auf, kann dies die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen. Besonders Blutungen nach den Wechseljahren müssen immer ärztlich abgeklärt werden, um bösartige Veränderungen auszuschließen.
Ursachen/Risikofaktoren
Zyklusstörungen sind sehr häufig und haben viele mögliche Ursachen. Dazu gehören:
- natürliche Lebensphasen wie Pubertät, Schwangerschaft, Stillzeit oder Wechseljahre
- Stress, starke seelische Belastungen oder extremes Sporttreiben
- starkes Unter- oder Übergewicht
- hormonelle Störungen im hormonproduzierenden Hypothalamus oder in den Eierstöcken
- das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS)
- vorzeitige Wechseljahre
- Narben oder Schäden der Gebärmutterschleimhaut
- hormonelle Verhütungsmittel oder bestimmte Medikamente
In seltenen Fällen können auch Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane eine Rolle spielen.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann? Selbst können Betroffene auf einen ausgewogenen Lebensstil und eine gute Ernährung achten, Stress reduzieren und extreme körperliche Belastungen vermeiden. Wichtig ist, anhaltende oder neu auftretende Zyklusveränderungen ärztlich abklären zu lassen.
Das macht der Arzt: Die Ärztin oder der Arzt klärt zunächst die Ursache, zum Beispiel durch Gespräche, Untersuchungen, Bluttests oder Ultraschall. Die Behandlung richtet sich nach dem Auslöser und kann hormonell oder anders erfolgen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangabe:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fruchtbarkeitsstörungen
Was ist das? - Definition Fruchtbarkeitsstörungen bezeichnen Schwierigkeiten, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Sie können sowohl Frauen als auch Männer betreffen und entstehen durch körperliche, hormonelle oder funktionelle Veränderungen. Oft zeigen sie sich erst, wenn ein Kinderwunsch unerfüllt bleibt.
Krankheitsbild
Fruchtbarkeitsstörungen umfassen verschiedene Beeinträchtigungen, die die natürliche Fortpflanzung erschweren. Bei Frauen können Probleme bei Eisprung, Eileitern oder Gebärmutter vorliegen. Bei Männern betreffen sie häufig die Spermienproduktion oder deren Beweglichkeit. Manche Störungen verlaufen unbemerkt, andere zeigen sich durch unregelmäßige Zyklen oder hormonelle Veränderungen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen stark von der zugrunde liegenden Ursache ab. Manche Betroffene haben keinerlei Symptome, andere bemerken Veränderungen wie Zyklusstörungen, Schmerzen oder sexuelle Funktionsprobleme. Häufig wird die Störung erst erkannt, wenn trotz regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr über längere Zeit keine Schwangerschaft eintritt. Der Verlauf kann schwankend sein und sich im Laufe der Jahre verändern.
Folgen/Komplikationen
Fruchtbarkeitsstörungen können emotional belastend sein und zu Stress oder Partnerschaftskonflikten führen. Medizinisch können sie auf Erkrankungen hinweisen, die unbehandelt fortschreiten. Dazu zählen hormonelle Störungen, Infektionen oder organische Veränderungen. In einigen Fällen kann es zu chronischen Beschwerden kommen, wenn die zugrunde liegende Ursache nicht erkannt wird.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Auslöser sind vielfältig und können einzeln oder kombiniert auftreten. Häufig spielen hormonelle Veränderungen, organische Erkrankungen oder Lebensstilfaktoren eine Rolle. Typische Risikofaktoren sind:
- Hormonelle Störungen wie Schilddrüsenprobleme oder fehlender Eisprung
- Entzündungen oder Infektionen der Geschlechtsorgane
- Beeinträchtigte Spermienqualität oder geringe Spermienzahl
- Alter, starkes Über- oder Untergewicht, Stress oder Rauchen
- Bestimmte Operationen oder angeborene Fehlbildungen
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er prüft zunächst bestimmte Hormone, Organe und die Spermienqualität. Je nach Ursache kommen hormonregulierende Medikamente, Behandlung von Infektionen oder unterstützende Maßnahmen infrage.
Das kann man selbst tun: Durch gesunde Ernährung, Rauchstopp, Stressreduktion und ein normales Körpergewicht lässt sich die Therapie unterstützen. Grenzen bestehen, wenn organische Schäden, schwere hormonelle Störungen oder dauerhaft eingeschränkte Spermienfunktionen vorliegen. Dann ist eine medizinische Behandlung notwendig.
Bearbeitungsstand: 06.05.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01341499
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Marke:
- LISERDOL
- Hersteller:
- EMRA-MED Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Schwindel kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Behandlungsbeginn (der 1. und 2. Tag der Therapie):
Behandlungsbeginn (der 3. und 4. Tag der Therapie):
Folgebehandlung (ab dem 5. Tag der Therapie):
Fruchtbarkeits-, Libido und Potenzstörungen des Mannes: Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 6 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Anwendungsgebiete
- Abstillen
- Erhöhte Konzentration des Hormons Prolaktin im Blut, wie bei:
- Galaktorrhoe (krankhafte Milchbildung)
- Amenorrhoe (Ausbleiben der Monatsblutung)
- Unfruchtbarkeit der Frau
- Fruchtbarkeits-, Libido und Potenzstörungen des Mannes
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: abends, zu der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: mittags und abends, zu der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift im Gehirn an speziellen Bindungsstellen des Botenstoffs Dopamin an. Dadurch wird die Wirkung von Dopamin im Gehirn nachgeahmt. Ist Dopamin im Gehirn zu wenig vorhanden, wie z.B. bei der Parkinsonkrankheit, kommt es zu einem Ungleichgewicht mit anderen Botenstoffen im Gehirn. Die durch dieses Ungleichgewicht ausgelösten Symptome der Krankheit können durch Verstärkung der Dopaminwirkung gemildert werden.
Außerdem kann durch den Wirkstoff die mütterliche Milchproduktion unterbrochen werden.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig abschwächen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Beginn der Behandlung zu einer verstärkten blutdrucksenkenden Wirkung kommen. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel können auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie eine verstopfte Nase, Übelkeit, Erbrechen, niedriger Blutdruck, Schwindel sowie Störungen des Bewegungsablaufs oder der Wahrnehmung auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Anstieg des Blutdrucks oder Durchblutungsstörungen auftreten. Diese könnten sich beispielsweise in Kribbeln, Taubheits-, Kältegefühl, Blässe oder brennenden Schmerzen in beispielsweise Zehen oder Fingern äußern.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es insbesondere zu Beginn der Behandlung zu einer verstärkten blutdrucksenkenden Wirkung und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Störungen der Regelblutung
Was ist das? - Definition Unregelmäßige oder ausbleibende Regelblutungen werden auch als Zyklusstörungen bezeichnet. Darunter versteht man Veränderungen der Häufigkeit, Stärke oder Dauer der Monatsblutung. Normalerweise dauert eine Regelblutung etwa drei bis vier Tage und kommt einmal im Monat. Kommt es zu Abweichungen, kann das harmlose Ursachen haben, aber auch auf Erkrankungen hinweisen.
Krankheitsbild
Unregelmäßige oder ausbleibende Regelblutungen werden auch als Zyklusstörungen bezeichnet. Darunter versteht man Veränderungen der Häufigkeit, Stärke oder Dauer der Monatsblutung. Normalerweise dauert eine Regelblutung etwa drei bis vier Tage und kommt einmal im Monat. Kommt es zu Abweichungen, kann das harmlose Ursachen haben, aber auch auf Erkrankungen hinweisen.
Symptome/Verlauf
Zyklusstörungen können sich sehr unterschiedlich bemerkbar machen. Man unterscheidet vor allem Störungen der Häufigkeit und der Stärke der Blutung. Diese Unregelmäßigkeiten gibt es:
- Amenorrhoe: Die Regelblutung bleibt aus. Hat eine Frau noch nie eine Regelblutung gehabt, spricht man von einer primären Amenorrhoe, zum Beispiel bei angeborenen Fehlbildungen. Bleibt die Regel bei Frauen, die bereits ihren Zyklus haben, länger als drei Monate aus oder kommt seltener als neun Mal im Jahr, nennt man das sekundäre Amenorrhoe.
- Polymenorrhoe: Die Regelblutung kommt sehr häufig, mit Abständen unter 24 Tagen.
- Oligomenorrhoe: Die Regelblutung kommt selten, mit Abständen von mehr als 35 Tagen.
- Zwischenblutungen: Kleine Blutungen treten zusätzlich zwischen den normalen Regelblutungen auf.
- Blutungen nach den Wechseljahren
- Hypermenorrhoe: Sehr starke Regelblutung bei normaler Dauer.
- Hypomenorrhoe: Sehr schwache Regelblutung.
Folgen/Komplikationen
Der weitere Verlauf hängt von der Ursache der Zyklusstörung ab. Häufig stecken hormonelle Schwankungen oder psychische Belastungen dahinter, die sich wieder normalisieren können. Bleiben Blutungen jedoch länger aus oder treten ungewöhnliche Blutungen auf, kann dies die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen. Besonders Blutungen nach den Wechseljahren müssen immer ärztlich abgeklärt werden, um bösartige Veränderungen auszuschließen.
Ursachen/Risikofaktoren
Zyklusstörungen sind sehr häufig und haben viele mögliche Ursachen. Dazu gehören:
- natürliche Lebensphasen wie Pubertät, Schwangerschaft, Stillzeit oder Wechseljahre
- Stress, starke seelische Belastungen oder extremes Sporttreiben
- starkes Unter- oder Übergewicht
- hormonelle Störungen im hormonproduzierenden Hypothalamus oder in den Eierstöcken
- das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS)
- vorzeitige Wechseljahre
- Narben oder Schäden der Gebärmutterschleimhaut
- hormonelle Verhütungsmittel oder bestimmte Medikamente
In seltenen Fällen können auch Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane eine Rolle spielen.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann? Selbst können Betroffene auf einen ausgewogenen Lebensstil und eine gute Ernährung achten, Stress reduzieren und extreme körperliche Belastungen vermeiden. Wichtig ist, anhaltende oder neu auftretende Zyklusveränderungen ärztlich abklären zu lassen.
Das macht der Arzt: Die Ärztin oder der Arzt klärt zunächst die Ursache, zum Beispiel durch Gespräche, Untersuchungen, Bluttests oder Ultraschall. Die Behandlung richtet sich nach dem Auslöser und kann hormonell oder anders erfolgen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangabe:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fruchtbarkeitsstörungen
Was ist das? - Definition Fruchtbarkeitsstörungen bezeichnen Schwierigkeiten, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Sie können sowohl Frauen als auch Männer betreffen und entstehen durch körperliche, hormonelle oder funktionelle Veränderungen. Oft zeigen sie sich erst, wenn ein Kinderwunsch unerfüllt bleibt.
Krankheitsbild
Fruchtbarkeitsstörungen umfassen verschiedene Beeinträchtigungen, die die natürliche Fortpflanzung erschweren. Bei Frauen können Probleme bei Eisprung, Eileitern oder Gebärmutter vorliegen. Bei Männern betreffen sie häufig die Spermienproduktion oder deren Beweglichkeit. Manche Störungen verlaufen unbemerkt, andere zeigen sich durch unregelmäßige Zyklen oder hormonelle Veränderungen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen stark von der zugrunde liegenden Ursache ab. Manche Betroffene haben keinerlei Symptome, andere bemerken Veränderungen wie Zyklusstörungen, Schmerzen oder sexuelle Funktionsprobleme. Häufig wird die Störung erst erkannt, wenn trotz regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr über längere Zeit keine Schwangerschaft eintritt. Der Verlauf kann schwankend sein und sich im Laufe der Jahre verändern.
Folgen/Komplikationen
Fruchtbarkeitsstörungen können emotional belastend sein und zu Stress oder Partnerschaftskonflikten führen. Medizinisch können sie auf Erkrankungen hinweisen, die unbehandelt fortschreiten. Dazu zählen hormonelle Störungen, Infektionen oder organische Veränderungen. In einigen Fällen kann es zu chronischen Beschwerden kommen, wenn die zugrunde liegende Ursache nicht erkannt wird.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Auslöser sind vielfältig und können einzeln oder kombiniert auftreten. Häufig spielen hormonelle Veränderungen, organische Erkrankungen oder Lebensstilfaktoren eine Rolle. Typische Risikofaktoren sind:
- Hormonelle Störungen wie Schilddrüsenprobleme oder fehlender Eisprung
- Entzündungen oder Infektionen der Geschlechtsorgane
- Beeinträchtigte Spermienqualität oder geringe Spermienzahl
- Alter, starkes Über- oder Untergewicht, Stress oder Rauchen
- Bestimmte Operationen oder angeborene Fehlbildungen
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er prüft zunächst bestimmte Hormone, Organe und die Spermienqualität. Je nach Ursache kommen hormonregulierende Medikamente, Behandlung von Infektionen oder unterstützende Maßnahmen infrage.
Das kann man selbst tun: Durch gesunde Ernährung, Rauchstopp, Stressreduktion und ein normales Körpergewicht lässt sich die Therapie unterstützen. Grenzen bestehen, wenn organische Schäden, schwere hormonelle Störungen oder dauerhaft eingeschränkte Spermienfunktionen vorliegen. Dann ist eine medizinische Behandlung notwendig.
Bearbeitungsstand: 06.05.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.