LOCERYL Creme
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Pharmazeutische Informationen
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04520400
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 20 g
- Marke:
- LOCERYL
- Hersteller:
- Galderma Laboratorium GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendung sollte nach Abklingen der Symptome noch einige Tage fortgesetzt werden. Allgemeine Behandlungsdauer: mindestens 2 und maximal 6 Wochen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Pilzinfektionen mit Fadenpilzen (Dermatophyten), wie:
- Pilzinfektionen der Haut
- Pilzinfektionen in den Körperfalten
- Fußpilz
- Pilzinfektionen der Haut mit Hefepilzen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Pilzbefall der Haut mit Fadenpilzen (Dermatophyten)
Was ist das? - Definition Dermatophytosen sind Pilzinfektionen der Haut, die durch sogenannte Fadenpilze verursacht werden. Diese Pilze befallen bevorzugt die oberste Hautschicht, Nägel oder Haare und ernähren sich vom Hornstoff Keratin. Die Erkrankung ist ansteckend und tritt häufig an Füßen, Händen oder in Hautfalten auf. Sie heilt meist gut, kann aber hartnäckig verlaufen.
Krankheitsbild
Fadenpilze, auch Dermatophyten genannt, sind spezialisierte Hautpilze, die sich vom Keratin abgestorbener Hautzellen ernähren. Sie dringen in die Hornschicht der Haut ein und verursachen dort eine lokale Entzündung. Die Erkrankung wird je nach betroffener Körperstelle als Tinea bezeichnet, zum Beispiel Tinea pedis (Fußpilz) oder Tinea corporis (Rumpf). Dermatophytosen sind weltweit verbreitet und zählen zu den häufigsten Hautinfektionen. Sie sind ansteckend und können durch direkten Hautkontakt oder über kontaminierte Gegenstände wie Handtücher, Schuhe oder Böden übertragen werden.
Symptome/Verlauf
Die Symptome hängen von der betroffenen Körperregion ab, zeigen aber typische Merkmale:
- gerötete, schuppende Hautstellen mit scharfem Rand
- Juckreiz, Brennen oder Spannungsgefühl
- kreisförmige, sich ausbreitende Hautveränderungen (Ringelflechte)
- Bläschenbildung oder Nässen, besonders an den Füßen
- brüchige, verdickte oder verfärbte Nägel bei Nagelpilz
Die Infektion beginnt meist lokal und kann sich ohne Behandlung ausbreiten. Besonders Fuß- und Nagelpilz verlaufen oft chronisch. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die Erkrankung schwerer verlaufen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt breitet sich der Pilz mitunter auf andere Körperstellen oder Personen aus. Es kann zu bakteriellen Zusatzinfektionen kommen, wenn die Haut durch Kratzen verletzt wird. Bei Nagelbefall kann der Nagel dauerhaft geschädigt werden. In seltenen Fällen entsteht eine tiefergehende Infektion, insbesondere bei Menschen mit Diabetes oder Immunschwäche. Auch psychische Belastungen durch sichtbare Hautveränderungen kommen vor.
Ursachen/Risikofaktoren
Fadenpilze gedeihen besonders gut in feuchtwarmer Umgebung. Zu den häufigsten Risikofaktoren zählen enge oder luftundurchlässige Kleidung und Schuhe, vermehrtes Schwitzen und Besuche in Schwimmbädern, Saunen oder Umkleiden ohne Badeschlappen. Zudem begünstigen ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes, Hautverletzungen oder chronische Hauterkrankungen eine Infektion. Das Risiko erhöht ebenfalls der Kontakt mit infizierten Personen oder Haustieren. Mangelnde Hygiene oder das Teilen von Handtüchern und Schuhen begünstigt zusätzlich die Übertragung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann eine Dermatophytose mit antimykotischen Cremes, Sprays oder Tabletten behandeln. Zu den wichtigen Wirkstoffgruppen zählen Azole, Allylamine und Ciclopirox. Bei Nagelpilz kann eine langfristige Therapie notwendig sein.
Das kann man selbst tun: Eine gute Hygiene, das Trocknen der Haut nach dem Duschen und das Tragen atmungsaktiver Kleidung beugen vor. In öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern oder Sauen sind Badeschlappen wichtig. Wenn die Infektion nicht abheilt, sich ausbreitet oder Nägel betroffen sind, sollte man ärztliche Hilfe suchen. Eine Selbstbehandlung reicht dann nicht mehr aus.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hautwolf
Was ist das? - Definition Hautwolf (Intertrigo) ist eine entzündliche Hauterkrankung, die in Körperfalten entsteht, wo Haut auf Haut liegt und sich durch Feuchtigkeit, Wärme und Reibung wundreibt. Die Haut rötet sich, brennt oder juckt und kann nässen. In dem feucht-warmen Milieu können sich zusätzlich Hefepilze wie Candida oder Bakterien vermehren und die Entzündung verstärken.
Krankheitsbild
Der Begriff Hautwolf ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die medizinische Hauterkrankung Intertrigo. Intertrigo ist eine Entzündung der Haut, die besonders in Körperfalten entsteht, also an Stellen, an denen Haut auf Haut liegt und sich reibt. Häufig betroffen sind zum Beispiel die Hautfalten in der Leiste, unter den Brüsten, zwischen den Oberschenkeln oder in den Achselhöhlen. Ursache ist eine Kombination aus Feuchtigkeit, eingeschlossener Wärme und mechanischer Reibung, die dazu führt, dass die oberste Hautschicht aufweicht und gereizt wird. Dadurch verliert die Haut ihre Schutzfunktion und wird empfindlich. Häufig entstehen zusätzlich Infektionen durch Hefepilze wie Candida oder auch Bakterien, da sich in dem feucht-warmen Milieu Keime leichter vermehren können.
Symptome/Verlauf
Zu Beginn zeigt sich ein Hautwolf meist als rote, entzündete Hautstelle. Die betroffenen Bereiche sind gereizt, können jucken oder brennen. Im weiteren Verlauf kann die Haut nässen oder sich schuppen. Bei einer zusätzlichen Infektion mit Pilzen oder Bakterien können sich Schmierstellen oder ein unangenehmer Geruch entwickeln. Bei chronischem oder länger bestehendem Verlauf kann die Haut verdicken und grob werden.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann sich Intertrigo verschlimmern oder ausbreiten. Besonders häufig kommt es zu einer Superinfektion, also einer zusätzlichen Besiedelung durch Pilze wie Candida oder durch Bakterien, die die Entzündung verstärken. In schwereren Fällen entstehen tiefe Hautrisse oder Schmerzen, sodass alltägliche Bewegungen unangenehm werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Intertrigo entsteht dort, wo Hautflächen aneinander liegen und sich bewegen, zusammen mit Feuchtigkeit und Wärme - zum Beispiel durch Schwitzen. Faktoren, die ein solches feucht-warmes Hautklima begünstigen, erhöhen das Risiko erheblich. Wichtige Risikofaktoren sind Übergewicht, starkes Schwitzen, schlecht belüftete Hautareale, enge Kleidung, Diabetes mellitus, eine geschwächte Immunabwehr, Inkontinenz, Bettlägerigkeit oder auch mangelnde Hautpflege.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt kann feststellen, ob eine Superinfektion mit Hefepilzen oder Bakterien besteht. In diesem Fall können antimykotisch (pilz-bekämpfenden) oder antibakteriell wirksame Salben den Heilungsprozess fördern.
Das kann man selbst tun: Damit sich ein Hautwolf nicht ausbreitet oder wieder auftaucht, ist es wichtig, die betroffenen Hautpartien trocken und sauber zu halten. Das kann helfen:
- Hautfalten regelmäßig mit milden Seifen reinigen und danach sorgfältig trocknen.
- Locker sitzende, atmungsaktive Kleidung aus natürlichen Stoffen tragen.
- Bei stärkerem Schwitzen trockenhaltende Puder oder Antitranspirantien nutzen.
- Luft an die Haut lassen - z. B. durch häufiges Offenhalten der betroffenen Stellen.
- Schutzcremes können zusätzlich den Kontakt der Hautflächen mindern.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fußpilz
Was ist das? - Definition Fußpilz (Tinea pedis) ist eine häufige, ansteckende Pilzinfektion der obersten Hautschicht an den Füßen. Meist betrifft sie die Zehenzwischenräume und entsteht durch Hautpilze, die sich besonders in feucht-warmem Milieu vermehren.
Krankheitsbild
Fußpilz, medizinisch Tinea pedis, ist eine Pilzinfektion der Haut an den Füßen. Besonders häufig betroffen ist die Haut zwischen den Zehen, da dort durch Wärme und Feuchtigkeit günstige Bedingungen für Pilze herrschen. Fußpilz gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Er betrifft Männer häufiger als Frauen und ältere Menschen häufiger als jüngere. Die Erreger befallen die oberste Hautschicht und können sich bei geeigneten Bedingungen weiter ausbreiten.
Symptome / Verlauf
Typische Anzeichen für Fußpilz sind:
- Rötung und Schuppung der Haut, besonders zwischen den Zehen
- Juckreiz, teilweise stark ausgeprägt
- weißlich aufgequollene oder aufgeweichte Haut
- kleine Risse in der Haut, Brennen oder Spannungsgefühl
Die Erkrankung beginnt häufig zwischen den Zehen. Ohne Behandlung kann sich der Pilz auf die Fußsohle oder den Fußrücken ausbreiten.
Folgen / Komplikationen
Unbehandelt kann Fußpilz länger bestehen bleiben oder immer wieder auftreten. Die geschädigte Haut bietet zudem Eintrittspforten für weitere Keime, sodass zusätzliche Entzündungen entstehen können. Wenn sich der Pilz auf die Nägel ausbreitet, kann sich ein Nagelpilz entwickeln, der meist langwieriger zu behandeln ist.
Ursachen / Risikofaktoren
Fußpilz wird durch bestimmte Hautpilze (Dermatophyten) verursacht. Diese vermehren sich besonders gut in feucht-warmem Milieu. Die Ansteckung erfolgt häufig über Hautschuppen, zum Beispiel in öffentlichen Duschen oder Schwimmbädern, aber auch im heimischen Badezimmer oder über gemeinsam genutzte Handtücher.
Risikofaktoren sind unter anderem:
- häufiger Fußpilz in der Familie
- geschwächtes Immunsystem oder Durchblutungsstörungen in den Füßen
- feucht-warme Bedingungen an den Füßen, etwa durch schwitzende Füße
- enges, wenig atmungsaktives Schuhwerk
- kleine Hautverletzungen oder rissige Haut
- unzureichendes Abtrocknen der Füße, besonders zwischen den Zehen
- Barfußlaufen in öffentlichen Duschen, Schwimmbädern oder Saunen
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Fußpilz zwischen den Zehenzwischenräumen kann in der Regel selbst behandelt werden. Sind andere Stellen betroffen, empfiehlt es sich, zum Arzt zu gehen. Bei stärkerem oder ausgedehntem Befall kann eine intensivere Behandlung notwendig sein.
Das kann man selbst tun: Bei Fußpilz zwischen den Zehenzwischenräumen kann eine Behandlung mit pilzhemmenden Mitteln aus der Apotheke helfen. Wichtig ist, das Präparat ausreichend lange und wie empfohlen anzuwenden, auch wenn die Beschwerden bereits nachlassen. Zusätzlich ist es wichtig, auf eine gute Fußhygiene zu achten. Nach dem Waschen sollten die Füße sorgfältig abgetrocknet werden. Atmungsaktive Schuhe und regelmäßig gewechselte, saubere Socken unterstützen ein trockenes Hautklima. Das Tragen von Badeschuhen schützt in öffentlichen Badeanstalten vor einer Ansteckung. Handtücher und Socken sollten nicht gemeinsam mit anderen benutzt werden und bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04520400
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 20 g
- Marke:
- LOCERYL
- Hersteller:
- Galderma Laboratorium GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendung sollte nach Abklingen der Symptome noch einige Tage fortgesetzt werden. Allgemeine Behandlungsdauer: mindestens 2 und maximal 6 Wochen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Pilzinfektionen mit Fadenpilzen (Dermatophyten), wie:
- Pilzinfektionen der Haut
- Pilzinfektionen in den Körperfalten
- Fußpilz
- Pilzinfektionen der Haut mit Hefepilzen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Pilzbefall der Haut mit Fadenpilzen (Dermatophyten)
Was ist das? - Definition Dermatophytosen sind Pilzinfektionen der Haut, die durch sogenannte Fadenpilze verursacht werden. Diese Pilze befallen bevorzugt die oberste Hautschicht, Nägel oder Haare und ernähren sich vom Hornstoff Keratin. Die Erkrankung ist ansteckend und tritt häufig an Füßen, Händen oder in Hautfalten auf. Sie heilt meist gut, kann aber hartnäckig verlaufen.
Krankheitsbild
Fadenpilze, auch Dermatophyten genannt, sind spezialisierte Hautpilze, die sich vom Keratin abgestorbener Hautzellen ernähren. Sie dringen in die Hornschicht der Haut ein und verursachen dort eine lokale Entzündung. Die Erkrankung wird je nach betroffener Körperstelle als Tinea bezeichnet, zum Beispiel Tinea pedis (Fußpilz) oder Tinea corporis (Rumpf). Dermatophytosen sind weltweit verbreitet und zählen zu den häufigsten Hautinfektionen. Sie sind ansteckend und können durch direkten Hautkontakt oder über kontaminierte Gegenstände wie Handtücher, Schuhe oder Böden übertragen werden.
Symptome/Verlauf
Die Symptome hängen von der betroffenen Körperregion ab, zeigen aber typische Merkmale:
- gerötete, schuppende Hautstellen mit scharfem Rand
- Juckreiz, Brennen oder Spannungsgefühl
- kreisförmige, sich ausbreitende Hautveränderungen (Ringelflechte)
- Bläschenbildung oder Nässen, besonders an den Füßen
- brüchige, verdickte oder verfärbte Nägel bei Nagelpilz
Die Infektion beginnt meist lokal und kann sich ohne Behandlung ausbreiten. Besonders Fuß- und Nagelpilz verlaufen oft chronisch. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die Erkrankung schwerer verlaufen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt breitet sich der Pilz mitunter auf andere Körperstellen oder Personen aus. Es kann zu bakteriellen Zusatzinfektionen kommen, wenn die Haut durch Kratzen verletzt wird. Bei Nagelbefall kann der Nagel dauerhaft geschädigt werden. In seltenen Fällen entsteht eine tiefergehende Infektion, insbesondere bei Menschen mit Diabetes oder Immunschwäche. Auch psychische Belastungen durch sichtbare Hautveränderungen kommen vor.
Ursachen/Risikofaktoren
Fadenpilze gedeihen besonders gut in feuchtwarmer Umgebung. Zu den häufigsten Risikofaktoren zählen enge oder luftundurchlässige Kleidung und Schuhe, vermehrtes Schwitzen und Besuche in Schwimmbädern, Saunen oder Umkleiden ohne Badeschlappen. Zudem begünstigen ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes, Hautverletzungen oder chronische Hauterkrankungen eine Infektion. Das Risiko erhöht ebenfalls der Kontakt mit infizierten Personen oder Haustieren. Mangelnde Hygiene oder das Teilen von Handtüchern und Schuhen begünstigt zusätzlich die Übertragung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann eine Dermatophytose mit antimykotischen Cremes, Sprays oder Tabletten behandeln. Zu den wichtigen Wirkstoffgruppen zählen Azole, Allylamine und Ciclopirox. Bei Nagelpilz kann eine langfristige Therapie notwendig sein.
Das kann man selbst tun: Eine gute Hygiene, das Trocknen der Haut nach dem Duschen und das Tragen atmungsaktiver Kleidung beugen vor. In öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern oder Sauen sind Badeschlappen wichtig. Wenn die Infektion nicht abheilt, sich ausbreitet oder Nägel betroffen sind, sollte man ärztliche Hilfe suchen. Eine Selbstbehandlung reicht dann nicht mehr aus.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hautwolf
Was ist das? - Definition Hautwolf (Intertrigo) ist eine entzündliche Hauterkrankung, die in Körperfalten entsteht, wo Haut auf Haut liegt und sich durch Feuchtigkeit, Wärme und Reibung wundreibt. Die Haut rötet sich, brennt oder juckt und kann nässen. In dem feucht-warmen Milieu können sich zusätzlich Hefepilze wie Candida oder Bakterien vermehren und die Entzündung verstärken.
Krankheitsbild
Der Begriff Hautwolf ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die medizinische Hauterkrankung Intertrigo. Intertrigo ist eine Entzündung der Haut, die besonders in Körperfalten entsteht, also an Stellen, an denen Haut auf Haut liegt und sich reibt. Häufig betroffen sind zum Beispiel die Hautfalten in der Leiste, unter den Brüsten, zwischen den Oberschenkeln oder in den Achselhöhlen. Ursache ist eine Kombination aus Feuchtigkeit, eingeschlossener Wärme und mechanischer Reibung, die dazu führt, dass die oberste Hautschicht aufweicht und gereizt wird. Dadurch verliert die Haut ihre Schutzfunktion und wird empfindlich. Häufig entstehen zusätzlich Infektionen durch Hefepilze wie Candida oder auch Bakterien, da sich in dem feucht-warmen Milieu Keime leichter vermehren können.
Symptome/Verlauf
Zu Beginn zeigt sich ein Hautwolf meist als rote, entzündete Hautstelle. Die betroffenen Bereiche sind gereizt, können jucken oder brennen. Im weiteren Verlauf kann die Haut nässen oder sich schuppen. Bei einer zusätzlichen Infektion mit Pilzen oder Bakterien können sich Schmierstellen oder ein unangenehmer Geruch entwickeln. Bei chronischem oder länger bestehendem Verlauf kann die Haut verdicken und grob werden.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann sich Intertrigo verschlimmern oder ausbreiten. Besonders häufig kommt es zu einer Superinfektion, also einer zusätzlichen Besiedelung durch Pilze wie Candida oder durch Bakterien, die die Entzündung verstärken. In schwereren Fällen entstehen tiefe Hautrisse oder Schmerzen, sodass alltägliche Bewegungen unangenehm werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Intertrigo entsteht dort, wo Hautflächen aneinander liegen und sich bewegen, zusammen mit Feuchtigkeit und Wärme - zum Beispiel durch Schwitzen. Faktoren, die ein solches feucht-warmes Hautklima begünstigen, erhöhen das Risiko erheblich. Wichtige Risikofaktoren sind Übergewicht, starkes Schwitzen, schlecht belüftete Hautareale, enge Kleidung, Diabetes mellitus, eine geschwächte Immunabwehr, Inkontinenz, Bettlägerigkeit oder auch mangelnde Hautpflege.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt kann feststellen, ob eine Superinfektion mit Hefepilzen oder Bakterien besteht. In diesem Fall können antimykotisch (pilz-bekämpfenden) oder antibakteriell wirksame Salben den Heilungsprozess fördern.
Das kann man selbst tun: Damit sich ein Hautwolf nicht ausbreitet oder wieder auftaucht, ist es wichtig, die betroffenen Hautpartien trocken und sauber zu halten. Das kann helfen:
- Hautfalten regelmäßig mit milden Seifen reinigen und danach sorgfältig trocknen.
- Locker sitzende, atmungsaktive Kleidung aus natürlichen Stoffen tragen.
- Bei stärkerem Schwitzen trockenhaltende Puder oder Antitranspirantien nutzen.
- Luft an die Haut lassen - z. B. durch häufiges Offenhalten der betroffenen Stellen.
- Schutzcremes können zusätzlich den Kontakt der Hautflächen mindern.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fußpilz
Was ist das? - Definition Fußpilz (Tinea pedis) ist eine häufige, ansteckende Pilzinfektion der obersten Hautschicht an den Füßen. Meist betrifft sie die Zehenzwischenräume und entsteht durch Hautpilze, die sich besonders in feucht-warmem Milieu vermehren.
Krankheitsbild
Fußpilz, medizinisch Tinea pedis, ist eine Pilzinfektion der Haut an den Füßen. Besonders häufig betroffen ist die Haut zwischen den Zehen, da dort durch Wärme und Feuchtigkeit günstige Bedingungen für Pilze herrschen. Fußpilz gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Er betrifft Männer häufiger als Frauen und ältere Menschen häufiger als jüngere. Die Erreger befallen die oberste Hautschicht und können sich bei geeigneten Bedingungen weiter ausbreiten.
Symptome / Verlauf
Typische Anzeichen für Fußpilz sind:
- Rötung und Schuppung der Haut, besonders zwischen den Zehen
- Juckreiz, teilweise stark ausgeprägt
- weißlich aufgequollene oder aufgeweichte Haut
- kleine Risse in der Haut, Brennen oder Spannungsgefühl
Die Erkrankung beginnt häufig zwischen den Zehen. Ohne Behandlung kann sich der Pilz auf die Fußsohle oder den Fußrücken ausbreiten.
Folgen / Komplikationen
Unbehandelt kann Fußpilz länger bestehen bleiben oder immer wieder auftreten. Die geschädigte Haut bietet zudem Eintrittspforten für weitere Keime, sodass zusätzliche Entzündungen entstehen können. Wenn sich der Pilz auf die Nägel ausbreitet, kann sich ein Nagelpilz entwickeln, der meist langwieriger zu behandeln ist.
Ursachen / Risikofaktoren
Fußpilz wird durch bestimmte Hautpilze (Dermatophyten) verursacht. Diese vermehren sich besonders gut in feucht-warmem Milieu. Die Ansteckung erfolgt häufig über Hautschuppen, zum Beispiel in öffentlichen Duschen oder Schwimmbädern, aber auch im heimischen Badezimmer oder über gemeinsam genutzte Handtücher.
Risikofaktoren sind unter anderem:
- häufiger Fußpilz in der Familie
- geschwächtes Immunsystem oder Durchblutungsstörungen in den Füßen
- feucht-warme Bedingungen an den Füßen, etwa durch schwitzende Füße
- enges, wenig atmungsaktives Schuhwerk
- kleine Hautverletzungen oder rissige Haut
- unzureichendes Abtrocknen der Füße, besonders zwischen den Zehen
- Barfußlaufen in öffentlichen Duschen, Schwimmbädern oder Saunen
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Fußpilz zwischen den Zehenzwischenräumen kann in der Regel selbst behandelt werden. Sind andere Stellen betroffen, empfiehlt es sich, zum Arzt zu gehen. Bei stärkerem oder ausgedehntem Befall kann eine intensivere Behandlung notwendig sein.
Das kann man selbst tun: Bei Fußpilz zwischen den Zehenzwischenräumen kann eine Behandlung mit pilzhemmenden Mitteln aus der Apotheke helfen. Wichtig ist, das Präparat ausreichend lange und wie empfohlen anzuwenden, auch wenn die Beschwerden bereits nachlassen. Zusätzlich ist es wichtig, auf eine gute Fußhygiene zu achten. Nach dem Waschen sollten die Füße sorgfältig abgetrocknet werden. Atmungsaktive Schuhe und regelmäßig gewechselte, saubere Socken unterstützen ein trockenes Hautklima. Das Tragen von Badeschuhen schützt in öffentlichen Badeanstalten vor einer Ansteckung. Handtücher und Socken sollten nicht gemeinsam mit anderen benutzt werden und bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.