LUVOS Heilerde extrafein akut Säureb.Magenbe.Kaps.
17,49 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Kapseln — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18360650
- Darreichungsform:
- Kapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Marke:
- LUVOS
- Hersteller:
- Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH & Co. KG
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Stehen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser), bei Bedarf jeweils ca. 30 Minuten vor oder nach dem Essen ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Bei starken Beschwerden:
Die Einnahme sollte in 1-2-stündigem Abstand zu anderen Arzneimitteln erfolgen.
Anwendungsgebiete
- Säurebedingte Magenbeschwerden
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 3 Kapseln, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens vor der ersten Mahlzeit und vor dem Schlafengehen
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 3 Kapseln, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: morgens vor der ersten Mahlzeit, mittags und vor dem Schlafengehen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Heilerde wird aus eiszeitlichen Lössablagerungen gewonnen und in einem speziellen Verfahren aufbereitet. Die Heilerde wirkt über ihre große Oberfläche. Je feiner die Erde, desto ausgeprägter ist die Fähigkeit der Heilerde, andere Stoffe zu binden. Die Heilerde legt sich nach der Einnahme wie ein Schutzfilm über die strapazierte Schleimhaut der Speiseröhre.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Nierenfunktionsstörung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 140 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 84 × 125 × 50 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 30
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn bei Ihnen akute, länger andauernde oder unklare Beschwerden im Magen-Darm-Bereich auftreten.
Refluxkrankheit
Was ist das? - Definition Refluxkrankheit bezeichnet den chronischen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Anders als gelegentliches Sodbrennen tritt sie regelmäßig auf und kann die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität deutlich einschränken.
Krankheitsbild Bei der Refluxkrankheit funktioniert der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig. Dadurch gelangt saurer Mageninhalt in die Speiseröhre und reizt deren Schleimhaut. Im Gegensatz zu gelegentlichem Sodbrennen handelt es sich hier um eine dauerhafte Störung, die medizinisch abgeklärt und behandelt werden sollte.
Symptome/VerlaufDie Beschwerden treten häufig nach dem Essen oder im Liegen auf. Typisch ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein. Manche Betroffene klagen über Husten, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden. Die Symptome können über Wochen oder Monate bestehen und sich verstärken. Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung verschlimmern.
Folgen/Komplikationen Bleibt die Refluxkrankheit unbehandelt, kann es zu Entzündungen der Speiseröhre kommen. In schweren Fällen entstehen Geschwüre oder narbige Verengungen. Auch Veränderungen der Schleimhaut sind möglich, die als Barrett-Ösophagus bekannt sind und das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Die Beschwerden können zudem Schlaf und Alltag stark beeinträchtigen.
Ursachen/RisikofaktorenDie Ursachen sind vielfältig. Oft liegt eine Schwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels vor. Auch Übergewicht, bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Erkrankung begünstigen. Stress und ungünstige Essgewohnheiten spielen ebenfalls eine Rolle.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er kann durch Befragung und Magenspiegelung die Diagnose sichern. Medikamente wie Protonenpumpenhemmer reduzieren die Säureproduktion.
Das kann man selbst tun: Durch Gewichtsreduktion, angepasste Ernährung und Verzicht auf Alkohol und Nikotin lässt sich bereits einiges erreichen. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sodbrennen
Was ist das? - Definition Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das durch aufsteigende Magensäure verursacht wird. Es tritt häufig nach dem Essen auf und kann bis in den Hals oder Rachen ausstrahlen. Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos, doch bei häufigem Auftreten kann es auf eine ernstere Erkrankung wie Reflux hinweisen.
Krankheitsbild
Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Normalerweise verhindert ein Muskel am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen diesen Rückfluss. Ist dieser Muskel geschwächt oder erschlafft, kann die Säure aufsteigen und die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre reizen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen. Manche Betroffene berichten auch von einem sauren Geschmack im Mund oder einem Druckgefühl im Oberbauch. Die Beschwerden können gelegentlich auftreten oder chronisch werden. Bei häufigem Sodbrennen spricht man von einer Refluxkrankheit.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Sodbrennen unbehandelt, kann dies die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Es drohen Entzündungen, Geschwüre oder Verengungen. In seltenen Fällen entwickelt sich durch chronische Reizung eine Vorstufe von Speiseröhrenkrebs. Auch die Lebensqualität kann durch ständige Beschwerden stark eingeschränkt sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Oft spielen Lebensstil und Ernährung eine Rolle. Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum und begünstigt den Rückfluss. Auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Beschwerden verstärken. Stress und hastiges Essen wirken sich ebenfalls ungünstig aus.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung und gegebenenfalls eine Magenspiegelung die Ursache klären. Bei Bedarf verschreibt der Arzt Medikamente wie Protonenpumpenhemmer, die die Säureproduktion im Magen reduzieren. Auch sogenannte Antazida und spezielle Medikamente auf Basis von Algen lindern in vielen Fällen die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Durch angepasste Ernährung und Gewichtsreduktion lässt sich oft schon viel erreichen. Auch kleine Mahlzeiten und das Vermeiden von spätem Essen helfen. Nachts lindert eine leicht aufrechte Schlafposition die Beschwerden, etwa mithilfe eines Extrakissens oder indem man das Bett an der Kopfposition leicht nach oben schiebt. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Akute Magenschleimhautentzündung
Was ist das? - Definition Eine akute Magenschleimhautentzündung ist eine plötzliche Reizung oder Entzündung der Magenschleimhaut. Sie kann durch verschiedene Auslöser entstehen und führt häufig zu Schmerzen oder Übelkeit. Die Beschwerden treten meist rasch auf und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Krankheitsbild
Die Magenschleimhaut schützt den Magen vor seiner eigenen Säure. Wird diese Schutzschicht gestört, kann die Säure die Schleimhaut angreifen und entzünden. Die akute Form tritt plötzlich auf und ist oft vorübergehend. Sie kann durch äußere Einflüsse wie Medikamente, Stress oder Infektionen ausgelöst werden. In vielen Fällen heilt sie bei entsprechender Behandlung innerhalb weniger Tage ab.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden beginnen meist rasch und können sehr unangenehm sein. Sie treten oft nach dem Essen oder bei leerem Magen auf. Je nach Ursache und Ausmaß der Entzündung können verschiedene Symptome auftreten:
- Brennende oder stechende Schmerzen im Oberbauch
- Übelkeit und Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Völlegefühl oder Blähungen
- Saurer Geschmack im Mund
- In schweren Fällen: Blut im Erbrochenen oder schwarzer Stuhl
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Entzündung fortschreiten und zu einer chronischen Gastritis führen. In seltenen Fällen entstehen Geschwüre, die bluten oder durchbrechen können. Besonders bei älteren Menschen oder bei Einnahme bestimmter Medikamente erhöht sich das Risiko. Auch die Lebensqualität kann durch anhaltende Beschwerden stark eingeschränkt sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Auslöser sind vielfältig. Oft spielen Lebensstil und der Kontakt des Magens mit bestimmten Substanzen eine Rolle. Auch Infektionen oder Stress können die Magenschleimhaut reizen. Häufige Risikofaktoren sind:
- Übermäßiger Alkoholgenuss
- Rauchen
- Stress und psychische Belastung
- Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder ASS
- Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori
- Sehr scharfe oder fettige Speisen
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Er kann durch Befragung und gegebenenfalls eine Magenspiegelung die Diagnose sichern. Medikamente wie Protonenpumpenhemmer oder Antazida helfen, die Säure zu reduzieren und die Schleimhaut zu schützen.
Das kann man selbst tun:
Schonung des Magens, Verzicht auf reizende Lebensmittel und Stressabbau tragen zur Heilung bei. Wenn die Beschwerden stark sind oder länger als ein paar Tage anhalten, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 01.12.2025
Quellenangabe:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Kapseln — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18360650
- Darreichungsform:
- Kapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Marke:
- LUVOS
- Hersteller:
- Heilerde-Gesellschaft Luvos Just GmbH & Co. KG
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Stehen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser), bei Bedarf jeweils ca. 30 Minuten vor oder nach dem Essen ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Bei starken Beschwerden:
Die Einnahme sollte in 1-2-stündigem Abstand zu anderen Arzneimitteln erfolgen.
Anwendungsgebiete
- Säurebedingte Magenbeschwerden
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 3 Kapseln, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens vor der ersten Mahlzeit und vor dem Schlafengehen
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 3 Kapseln, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: morgens vor der ersten Mahlzeit, mittags und vor dem Schlafengehen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Heilerde wird aus eiszeitlichen Lössablagerungen gewonnen und in einem speziellen Verfahren aufbereitet. Die Heilerde wirkt über ihre große Oberfläche. Je feiner die Erde, desto ausgeprägter ist die Fähigkeit der Heilerde, andere Stoffe zu binden. Die Heilerde legt sich nach der Einnahme wie ein Schutzfilm über die strapazierte Schleimhaut der Speiseröhre.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Nierenfunktionsstörung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 140 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 84 × 125 × 50 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 30
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn bei Ihnen akute, länger andauernde oder unklare Beschwerden im Magen-Darm-Bereich auftreten.
Refluxkrankheit
Was ist das? - Definition Refluxkrankheit bezeichnet den chronischen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Anders als gelegentliches Sodbrennen tritt sie regelmäßig auf und kann die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität deutlich einschränken.
Krankheitsbild Bei der Refluxkrankheit funktioniert der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig. Dadurch gelangt saurer Mageninhalt in die Speiseröhre und reizt deren Schleimhaut. Im Gegensatz zu gelegentlichem Sodbrennen handelt es sich hier um eine dauerhafte Störung, die medizinisch abgeklärt und behandelt werden sollte.
Symptome/VerlaufDie Beschwerden treten häufig nach dem Essen oder im Liegen auf. Typisch ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein. Manche Betroffene klagen über Husten, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden. Die Symptome können über Wochen oder Monate bestehen und sich verstärken. Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung verschlimmern.
Folgen/Komplikationen Bleibt die Refluxkrankheit unbehandelt, kann es zu Entzündungen der Speiseröhre kommen. In schweren Fällen entstehen Geschwüre oder narbige Verengungen. Auch Veränderungen der Schleimhaut sind möglich, die als Barrett-Ösophagus bekannt sind und das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Die Beschwerden können zudem Schlaf und Alltag stark beeinträchtigen.
Ursachen/RisikofaktorenDie Ursachen sind vielfältig. Oft liegt eine Schwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels vor. Auch Übergewicht, bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Erkrankung begünstigen. Stress und ungünstige Essgewohnheiten spielen ebenfalls eine Rolle.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er kann durch Befragung und Magenspiegelung die Diagnose sichern. Medikamente wie Protonenpumpenhemmer reduzieren die Säureproduktion.
Das kann man selbst tun: Durch Gewichtsreduktion, angepasste Ernährung und Verzicht auf Alkohol und Nikotin lässt sich bereits einiges erreichen. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sodbrennen
Was ist das? - Definition Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das durch aufsteigende Magensäure verursacht wird. Es tritt häufig nach dem Essen auf und kann bis in den Hals oder Rachen ausstrahlen. Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos, doch bei häufigem Auftreten kann es auf eine ernstere Erkrankung wie Reflux hinweisen.
Krankheitsbild
Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Normalerweise verhindert ein Muskel am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen diesen Rückfluss. Ist dieser Muskel geschwächt oder erschlafft, kann die Säure aufsteigen und die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre reizen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen. Manche Betroffene berichten auch von einem sauren Geschmack im Mund oder einem Druckgefühl im Oberbauch. Die Beschwerden können gelegentlich auftreten oder chronisch werden. Bei häufigem Sodbrennen spricht man von einer Refluxkrankheit.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Sodbrennen unbehandelt, kann dies die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Es drohen Entzündungen, Geschwüre oder Verengungen. In seltenen Fällen entwickelt sich durch chronische Reizung eine Vorstufe von Speiseröhrenkrebs. Auch die Lebensqualität kann durch ständige Beschwerden stark eingeschränkt sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Oft spielen Lebensstil und Ernährung eine Rolle. Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum und begünstigt den Rückfluss. Auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Beschwerden verstärken. Stress und hastiges Essen wirken sich ebenfalls ungünstig aus.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung und gegebenenfalls eine Magenspiegelung die Ursache klären. Bei Bedarf verschreibt der Arzt Medikamente wie Protonenpumpenhemmer, die die Säureproduktion im Magen reduzieren. Auch sogenannte Antazida und spezielle Medikamente auf Basis von Algen lindern in vielen Fällen die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Durch angepasste Ernährung und Gewichtsreduktion lässt sich oft schon viel erreichen. Auch kleine Mahlzeiten und das Vermeiden von spätem Essen helfen. Nachts lindert eine leicht aufrechte Schlafposition die Beschwerden, etwa mithilfe eines Extrakissens oder indem man das Bett an der Kopfposition leicht nach oben schiebt. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Akute Magenschleimhautentzündung
Was ist das? - Definition Eine akute Magenschleimhautentzündung ist eine plötzliche Reizung oder Entzündung der Magenschleimhaut. Sie kann durch verschiedene Auslöser entstehen und führt häufig zu Schmerzen oder Übelkeit. Die Beschwerden treten meist rasch auf und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Krankheitsbild
Die Magenschleimhaut schützt den Magen vor seiner eigenen Säure. Wird diese Schutzschicht gestört, kann die Säure die Schleimhaut angreifen und entzünden. Die akute Form tritt plötzlich auf und ist oft vorübergehend. Sie kann durch äußere Einflüsse wie Medikamente, Stress oder Infektionen ausgelöst werden. In vielen Fällen heilt sie bei entsprechender Behandlung innerhalb weniger Tage ab.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden beginnen meist rasch und können sehr unangenehm sein. Sie treten oft nach dem Essen oder bei leerem Magen auf. Je nach Ursache und Ausmaß der Entzündung können verschiedene Symptome auftreten:
- Brennende oder stechende Schmerzen im Oberbauch
- Übelkeit und Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Völlegefühl oder Blähungen
- Saurer Geschmack im Mund
- In schweren Fällen: Blut im Erbrochenen oder schwarzer Stuhl
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Entzündung fortschreiten und zu einer chronischen Gastritis führen. In seltenen Fällen entstehen Geschwüre, die bluten oder durchbrechen können. Besonders bei älteren Menschen oder bei Einnahme bestimmter Medikamente erhöht sich das Risiko. Auch die Lebensqualität kann durch anhaltende Beschwerden stark eingeschränkt sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Auslöser sind vielfältig. Oft spielen Lebensstil und der Kontakt des Magens mit bestimmten Substanzen eine Rolle. Auch Infektionen oder Stress können die Magenschleimhaut reizen. Häufige Risikofaktoren sind:
- Übermäßiger Alkoholgenuss
- Rauchen
- Stress und psychische Belastung
- Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder ASS
- Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori
- Sehr scharfe oder fettige Speisen
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Er kann durch Befragung und gegebenenfalls eine Magenspiegelung die Diagnose sichern. Medikamente wie Protonenpumpenhemmer oder Antazida helfen, die Säure zu reduzieren und die Schleimhaut zu schützen.
Das kann man selbst tun:
Schonung des Magens, Verzicht auf reizende Lebensmittel und Stressabbau tragen zur Heilung bei. Wenn die Beschwerden stark sind oder länger als ein paar Tage anhalten, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 01.12.2025
Quellenangabe:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.