M-M-RvaxPro P.+LM H.Inj.-Susp.Fertigspr.m.Kanüle
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Pharmazeutische Informationen
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Masern, zur Vorbeugung - Mumps, zur Vorbeugung - Röteln, zur Vorbeugung.
Zusammensetzung: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens 1000GKI-Dosis 50%, Mumps-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Jeryl Lynn mindestens 12500GKI-Dosis 50%, Röteln-Lebend-Impfstoff (HDC); Stamm Wistar RA 27/3 mindestens 1000GKI-Dosis 50%, Sorbitol 14,5 mg, Natriumdihydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat, Kaliumdihydrogenphosphat, Kaliummonohydrogenphosphat, Saccharose, Gelatine, hydrolysiert zur parenteralen Anwendung, Medium 199 Hanks (ohne Phenolrot) u. a.
Wirkungsweise: Das Arzneimittel ist eine Impfstoffkombination und wird zur Vorbeugung gegen Masern, Mumps und Röteln gegeben.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20315645
- Darreichungsform:
- Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension (Trockensubstanz mit Lösungsmittel)
- Marke:
- M-M-RvaxPro
- Hersteller:
- Originalis B.V.
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung im Alter von 9-12 Monaten: Die Auffrischimpfung erfolgt im Alter von 12-15 Monaten.
Grundimmunisierung im Alter ab 1 Jahr: Die Auffrischimpfung erfolgt frühestens 4 Wochen nach der 1. Impfung.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Auffrischimpfung:
Anwendungsgebiete
- Masern, zur Vorbeugung
- Mumps, zur Vorbeugung
- Röteln, zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 9 Monaten, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Dosis, Gesamtdosis: 1 Dosis, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kinder ab 9 Monaten, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Dosis, Gesamtdosis: 1 Dosis, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist eine Impfstoffkombination und wird zur Vorbeugung gegen Masern, Mumps und Röteln gegeben. Er enthält inaktivierte Masern-, Mumps- und Röteln-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper).
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Fieber
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- Hautrötung
- Schmerzen am Applikationsort
- Schwellung an der Applikationsort
- Bluterguss an Applikationsort
- Hautausschlag
- Masernartiger Hautausschlag
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Virusinfektionen
- Weinen
- Laufende Nase
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Durchfälle
- Erbrechen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Nesselausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Tuberkulose
- Veränderungen des Blutbildes
- Blutkrebs (Leukämie)
- Vergrößerung der Lymphknoten (Lymphom)
- Bösartiger Tumor, mit Auswirkungen auf das blutbildende System oder auf das Lymphsystem
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung
- Immunstörung mit hoher Infektanfälligkeit (Hypogammaglobulinämie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Erhöhte Blutungsneigung
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
- Neigung zu Krampfanfällen
- Hirnschäden
- Neigung zur Allergie (allergische Diathese)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 9 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen Hühnerproteine!
- Vorsicht bei Allergie gegen Kuhmilch bzw. Rinderproteine!
- Vorsicht bei Alpha-Gal-Allergie (Allergie gegen rotes Fleisch)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Phenolphthalein oder ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens Alemtuzumab Tocilizumab Abatacept Ustekinumab und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens Pirfenidon Thalidomid Lenalidomid Olaparib Pomalidomid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens Prednison und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es können vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnte zu einer Infektion kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnte zu einer Infektion kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Anwendung kann die Reaktion auf das Diagnostikum vermindert sein. Dies kann zu einem falsch-negativen Ergebnis des diagnostischen Tests führen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander angewendet werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu einer Infektion kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Die Impfung sollte möglichst zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, an dem ein anderes Arzneimittel nicht angewendet wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie dazu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander angewendet werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn die Arzneimittel nicht gleichzeitig verabreicht werden können, sollten sie mit einem zeitlichen Abstand von einem Monat zueinander verabreicht werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können seltene neurologische Störungen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Masern, zur Vorbeugung - Mumps, zur Vorbeugung - Röteln, zur Vorbeugung.
Zusammensetzung: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens 1000GKI-Dosis 50%, Mumps-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Jeryl Lynn mindestens 12500GKI-Dosis 50%, Röteln-Lebend-Impfstoff (HDC); Stamm Wistar RA 27/3 mindestens 1000GKI-Dosis 50%, Sorbitol 14,5 mg, Natriumdihydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat, Kaliumdihydrogenphosphat, Kaliummonohydrogenphosphat, Saccharose, Gelatine, hydrolysiert zur parenteralen Anwendung, Medium 199 Hanks (ohne Phenolrot) u. a.
Wirkungsweise: Das Arzneimittel ist eine Impfstoffkombination und wird zur Vorbeugung gegen Masern, Mumps und Röteln gegeben.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20315645
- Darreichungsform:
- Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension (Trockensubstanz mit Lösungsmittel)
- Marke:
- M-M-RvaxPro
- Hersteller:
- Originalis B.V.
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung im Alter von 9-12 Monaten: Die Auffrischimpfung erfolgt im Alter von 12-15 Monaten.
Grundimmunisierung im Alter ab 1 Jahr: Die Auffrischimpfung erfolgt frühestens 4 Wochen nach der 1. Impfung.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Auffrischimpfung:
Anwendungsgebiete
- Masern, zur Vorbeugung
- Mumps, zur Vorbeugung
- Röteln, zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 9 Monaten, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Dosis, Gesamtdosis: 1 Dosis, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kinder ab 9 Monaten, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Dosis, Gesamtdosis: 1 Dosis, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist eine Impfstoffkombination und wird zur Vorbeugung gegen Masern, Mumps und Röteln gegeben. Er enthält inaktivierte Masern-, Mumps- und Röteln-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper).
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Fieber
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- Hautrötung
- Schmerzen am Applikationsort
- Schwellung an der Applikationsort
- Bluterguss an Applikationsort
- Hautausschlag
- Masernartiger Hautausschlag
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Virusinfektionen
- Weinen
- Laufende Nase
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Durchfälle
- Erbrechen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Nesselausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Tuberkulose
- Veränderungen des Blutbildes
- Blutkrebs (Leukämie)
- Vergrößerung der Lymphknoten (Lymphom)
- Bösartiger Tumor, mit Auswirkungen auf das blutbildende System oder auf das Lymphsystem
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung
- Immunstörung mit hoher Infektanfälligkeit (Hypogammaglobulinämie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Erhöhte Blutungsneigung
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
- Neigung zu Krampfanfällen
- Hirnschäden
- Neigung zur Allergie (allergische Diathese)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 9 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen Hühnerproteine!
- Vorsicht bei Allergie gegen Kuhmilch bzw. Rinderproteine!
- Vorsicht bei Alpha-Gal-Allergie (Allergie gegen rotes Fleisch)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Phenolphthalein oder ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es können vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnte zu einer Infektion kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnte zu einer Infektion kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Anwendung kann die Reaktion auf das Diagnostikum vermindert sein. Dies kann zu einem falsch-negativen Ergebnis des diagnostischen Tests führen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander angewendet werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu einer Infektion kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Die Impfung sollte möglichst zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, an dem ein anderes Arzneimittel nicht angewendet wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie dazu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander angewendet werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn die Arzneimittel nicht gleichzeitig verabreicht werden können, sollten sie mit einem zeitlichen Abstand von einem Monat zueinander verabreicht werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können seltene neurologische Störungen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.