MACROPEG Junior 6,86 g Plv.z.Her.e.Lsg.z.Einnehmen
22,38 €
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Rezeptpflichtiges Arzneimittel
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Pharmazeutische Informationen
Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18055800
- Darreichungsform:
- Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen (Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 6,86 g
- Marke:
- MACROPEG
- Hersteller:
- Fairmed Healthcare GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas).
Lassen Sie sich zu der Art der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schmerzen und Blähungen sowie zu Durchfällen und Erbrechen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Bei Kotstau: Kinder ab 5 Jahren: Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bestimmt.
Bei Verstopfung:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 4 Beutel pro Tag erhöht werden.
Anwendungsgebiete
- Kotstau
- Verstopfung, wenn sie chronisch ist
- Vorbeugung von erneuter Verstopfung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 2-6 Jahren, Einzeldosis: 1 Beutel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 7-11 Jahren, Einzeldosis: 1 Beutel, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Durch die Kombination mehrerer Salze wird in kurzer Zeit sehr viel Wasser in den Darm gezogen und damit eine gründliche Abführung und Darmentleerung erreicht.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Durchfälle
- - Blähungen
- - Völlegefühl
- - Bauchschmerzen
- Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut, vor allem am Anus
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Darmverschluss
- Verengung im Verdauungstrakt, z.B. an der Speiseröhre, am Magen oder am Dünn- oder Dickdarm
- Magen- oder Darmdurchbruch - oder Gefahr eines Durchbruchs
- Toxisches Megakolon - (gefährliche Weitstellung des Dickdarms, die mit Fieber etc. einhergeht und als Komplikation z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa auftreten kann)
- Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzschwäche
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 5 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 24 Stunden verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung im Kühlschrank aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Wenden Sie abführende Arzneimittel ohne ärztliche Empfehlung nur kurzzeitig an. Eine längerfristige Anwendung führt unter Umständen zu einer chronischen Verstopfung und/oder weiteren Problemen. Bleibt der Erfolg nach kurzzeitiger Anwendung aus, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Achtung: Abführmittel eignen sich nicht zur Gewichtabnahme.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Verstopfung
Was ist das? - Definition Verstopfung, fachsprachlich Obstipation, bedeutet, dass der Darm träge arbeitet und der Stuhlgang erschwert oder seltener erfolgt. Sie kann akut oder chronisch auftreten und ist für viele Betroffene belastend.
Krankheitsbild
Verstopfung liegt vor, wenn der Stuhlgang weniger als dreimal pro Woche erfolgt oder das Entleeren mit Beschwerden verbunden ist. Die Stuhlmasse ist oft hart und trocken, das Pressen beim Toilettengang kann schmerzhaft sein. Man unterscheidet zwischen akuter Verstopfung, die meist durch kurzfristige Umstände entsteht, und chronischer Verstopfung, die über längere Zeit besteht und regelmäßige Beschwerden verursacht.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Weniger als drei Stuhlentleerungen pro Woche
- Harter, trockener oder klumpiger Stuhl
- Starkes Pressen beim Stuhlgang
- Gefühl der unvollständigen Entleerung
- Blähungen
- Völlegefühl
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Übelkeit
Die akute Form entsteht oft durch unpassende Ernährung, Stress oder Bewegungsmangel und ist meist vorübergehend. Die chronische Form entwickelt sich über Wochen oder Monate und kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt führt eine Verstopfung oft zu weiteren Problemen. Dazu gehören Hämorrhoidalleiden durch starkes Pressen, Einrisse am After (Analfissuren), Stuhlverhärtung (Kotstau), Darmträgheit und in seltenen Fällen ein Darmverschluss. Auch psychische Belastungen durch die ständige Sorge um den Toilettengang sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig und oft kombiniert. Zu den häufigen Risikofaktoren zählen ballaststoffarme Ernährung, zu geringe Flüssigkeitszufuhr, Bewegungsmangel, Stress, hormonelle Veränderungen (zum Beispiel während der Schwangerschaft), Medikamente wie Schmerzmittel oder Eisenpräparate, chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion sowie Alter und eingeschränkte Mobilität.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch gezielte Fragen, körperliche Untersuchung und gegebenenfalls bildgebende Verfahren die Ursache klären. Die Behandlung richtet sich nach der Form und Ursache der Verstopfung. Zu den wichtigsten Arzneimittelgruppen zählen osmotische Abführmittel, Quellstoffe wie Flohsamenschalen oder Stimulanzien zur Förderung der Darmbewegung.
Das kann man selbst tun: Auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten, ausreichend trinken und sich regelmäßig bewegen. Grenzen sind erreicht, wenn die Beschwerden über Wochen bestehen, starke Schmerzen auftreten oder der Stuhlgang gar nicht mehr möglich ist. Dann ist eine ärztliche Abklärung dringend notwendig.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18055800
- Darreichungsform:
- Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen (Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 6,86 g
- Marke:
- MACROPEG
- Hersteller:
- Fairmed Healthcare GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas).
Lassen Sie sich zu der Art der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schmerzen und Blähungen sowie zu Durchfällen und Erbrechen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Bei Kotstau: Kinder ab 5 Jahren: Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bestimmt.
Bei Verstopfung:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 4 Beutel pro Tag erhöht werden.
Anwendungsgebiete
- Kotstau
- Verstopfung, wenn sie chronisch ist
- Vorbeugung von erneuter Verstopfung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 2-6 Jahren, Einzeldosis: 1 Beutel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 7-11 Jahren, Einzeldosis: 1 Beutel, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Durch die Kombination mehrerer Salze wird in kurzer Zeit sehr viel Wasser in den Darm gezogen und damit eine gründliche Abführung und Darmentleerung erreicht.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Durchfälle
- - Blähungen
- - Völlegefühl
- - Bauchschmerzen
- Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut, vor allem am Anus
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Darmverschluss
- Verengung im Verdauungstrakt, z.B. an der Speiseröhre, am Magen oder am Dünn- oder Dickdarm
- Magen- oder Darmdurchbruch - oder Gefahr eines Durchbruchs
- Toxisches Megakolon - (gefährliche Weitstellung des Dickdarms, die mit Fieber etc. einhergeht und als Komplikation z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa auftreten kann)
- Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzschwäche
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 5 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 24 Stunden verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung im Kühlschrank aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Wenden Sie abführende Arzneimittel ohne ärztliche Empfehlung nur kurzzeitig an. Eine längerfristige Anwendung führt unter Umständen zu einer chronischen Verstopfung und/oder weiteren Problemen. Bleibt der Erfolg nach kurzzeitiger Anwendung aus, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Achtung: Abführmittel eignen sich nicht zur Gewichtabnahme.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Verstopfung
Was ist das? - Definition Verstopfung, fachsprachlich Obstipation, bedeutet, dass der Darm träge arbeitet und der Stuhlgang erschwert oder seltener erfolgt. Sie kann akut oder chronisch auftreten und ist für viele Betroffene belastend.
Krankheitsbild
Verstopfung liegt vor, wenn der Stuhlgang weniger als dreimal pro Woche erfolgt oder das Entleeren mit Beschwerden verbunden ist. Die Stuhlmasse ist oft hart und trocken, das Pressen beim Toilettengang kann schmerzhaft sein. Man unterscheidet zwischen akuter Verstopfung, die meist durch kurzfristige Umstände entsteht, und chronischer Verstopfung, die über längere Zeit besteht und regelmäßige Beschwerden verursacht.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Weniger als drei Stuhlentleerungen pro Woche
- Harter, trockener oder klumpiger Stuhl
- Starkes Pressen beim Stuhlgang
- Gefühl der unvollständigen Entleerung
- Blähungen
- Völlegefühl
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Übelkeit
Die akute Form entsteht oft durch unpassende Ernährung, Stress oder Bewegungsmangel und ist meist vorübergehend. Die chronische Form entwickelt sich über Wochen oder Monate und kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt führt eine Verstopfung oft zu weiteren Problemen. Dazu gehören Hämorrhoidalleiden durch starkes Pressen, Einrisse am After (Analfissuren), Stuhlverhärtung (Kotstau), Darmträgheit und in seltenen Fällen ein Darmverschluss. Auch psychische Belastungen durch die ständige Sorge um den Toilettengang sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig und oft kombiniert. Zu den häufigen Risikofaktoren zählen ballaststoffarme Ernährung, zu geringe Flüssigkeitszufuhr, Bewegungsmangel, Stress, hormonelle Veränderungen (zum Beispiel während der Schwangerschaft), Medikamente wie Schmerzmittel oder Eisenpräparate, chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion sowie Alter und eingeschränkte Mobilität.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch gezielte Fragen, körperliche Untersuchung und gegebenenfalls bildgebende Verfahren die Ursache klären. Die Behandlung richtet sich nach der Form und Ursache der Verstopfung. Zu den wichtigsten Arzneimittelgruppen zählen osmotische Abführmittel, Quellstoffe wie Flohsamenschalen oder Stimulanzien zur Förderung der Darmbewegung.
Das kann man selbst tun: Auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten, ausreichend trinken und sich regelmäßig bewegen. Grenzen sind erreicht, wenn die Beschwerden über Wochen bestehen, starke Schmerzen auftreten oder der Stuhlgang gar nicht mehr möglich ist. Dann ist eine ärztliche Abklärung dringend notwendig.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.