MAGEN- UND Darmtee Bombastus
10,49 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Tee — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03924868
- Darreichungsform:
- Tee (Tee)
- Packungsgröße:
- 75 g
- Marke:
- MAGEN-
- Hersteller:
- Bombastus-Werke AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Bereiten Sie den Tee zu und trinken Sie ihn gleich. Übergießen Sie dafür den Tee mit siedendem Wasser (ca. 150ml) und geben Sie ihn nach etwa 10 Minuten durch ein Teesieb.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Leichte krampfartige Verdauungsstörungen
- Völlegefühl
- Blähungen
- Nervöse Herz-Magen-Beschwerden
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: 1 Esslöffel Tee, Gesamtdosis: mehrmals täglich, Zeitpunkt: zwischen den Mahlzeiten
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Tees haben sich in langjähriger Erfahrung als Hausmittel bewährt zur unterstützenden Behandlung von Erkrankungen. Ihre Inhaltsstoffe entstammen meist verschiedenen Pflanzen, wie Anis, Fenchel, Kamillenblüten, Kümmel, Pfefferminz und wirken die als natürliches Gemisch.
Nebenwirkungen
- Allergische Reaktionen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Es gibt dazu keine Erkenntnisse. Lassen Sie sich im Zweifelsfalle von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 115 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 47 × 170 × 78 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten!
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Süßholzwurzel-Trockenextrakt (3-4:1); Auszugsmittel: Wasser 163- Löwenzahn Süßholzwurzel Baldrianwurzel Bärentraubenblätter Malvenblüten und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte halten Sie einen möglichst großen zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme des Polyphenol-haltigen Präparates und der Einnahme des Eisen-haltigen Präparates ein. Nehmen Sie das Arzneimittel am besten mit Leitungswasser ein. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Durchfall
Was ist das? - Definition Durchfall bezeichnet häufige, dünnflüssige Stuhlentleerungen, meist mehr als dreimal täglich. Er kann akut auftreten oder chronisch verlaufen. Oft ist er Begleiterscheinung einer Infektion, kann aber auch andere Ursachen haben.
Krankheitsbild
Durchfall ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Er tritt auf, wenn der Darm Wasser und Elektrolyte nicht ausreichend aufnehmen kann oder zu viel davon abgibt. Die Folge ist ein wässriger Stuhl. Man unterscheidet zwischen akutem Durchfall, der meist plötzlich beginnt und nur wenige Tage anhält, und chronischem Durchfall, der über Wochen oder Monate besteht.
Akuter Durchfall ist häufig infektiös bedingt und tritt oft in Zusammenhang mit verdorbenen Lebensmitteln auf. Chronischer Durchfall kann auf eine Grunderkrankung wie Reizdarm oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen hinweisen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- mehr als drei Stuhlentleerungen pro Tag
- wässriger oder breiiger Stuhl
- Bauchkrämpfe oder Blähungen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Fieber bei infektiösem Verlauf
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Akuter Durchfall klingt meist nach wenigen Tagen ab. Chronischer Durchfall kann schubweise oder dauerhaft auftreten. Bei starkem Flüssigkeitsverlust droht Austrocknung, besonders bei Kindern und älteren Menschen.
Folgen/Komplikationen
Die größte Gefahr bei Durchfall ist der Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten. Das kann zu Kreislaufproblemen, Schwäche und im Extremfall zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
Zu den weiteren Komplikationen zählen Störungen Nährstoffmangel bei längerem Verlauf, Reizung der Darmschleimhaut und eine Verstärkung bestehender Grunderkrankung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Häufige Auslöser sind Virusinfektionen wie Norovirus oder Rotavirus, bakterielle Infektionen durch Salmonellen oder Campylobacter und Parasiten bei Reisen in vor allem tropische Regionen. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz, Medikamente wie Antibiotika oder Abführmittel, chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können zu Durchfall führen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen mangelnde Hygiene, unreines Trinkwasser, Stress, bestimmte Ernährungsweisen oder eine geschwächte Immunabwehr.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Stuhluntersuchungen, Bluttests oder bildgebende Verfahren die Ursache klären. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, etwa Elektrolytlösungen, Mittel gegen Durchfall wie Loperamid bei nicht-infektiösem Verlauf oder Antibiotika bei bakteriellen Infektionen.
Das kann man selbst tun: Viel trinken, am besten Wasser oder Tee, leichte Kost wie Zwieback oder Reis und Verzicht auf fettige, süße oder stark gewürzte Speisen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn der Durchfall länger als drei Tage anhält, blutig ist, mit hohem Fieber oder starkem Flüssigkeitsverlust einhergeht. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Das gilt generell für Säuglinge und Kleinkinder sowie bereits geschwächte Patienten.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Refluxkrankheit
Was ist das? - Definition Refluxkrankheit bezeichnet den chronischen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Anders als gelegentliches Sodbrennen tritt sie regelmäßig auf und kann die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität deutlich einschränken.
Krankheitsbild Bei der Refluxkrankheit funktioniert der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig. Dadurch gelangt saurer Mageninhalt in die Speiseröhre und reizt deren Schleimhaut. Im Gegensatz zu gelegentlichem Sodbrennen handelt es sich hier um eine dauerhafte Störung, die medizinisch abgeklärt und behandelt werden sollte.
Symptome/VerlaufDie Beschwerden treten häufig nach dem Essen oder im Liegen auf. Typisch ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein. Manche Betroffene klagen über Husten, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden. Die Symptome können über Wochen oder Monate bestehen und sich verstärken. Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung verschlimmern.
Folgen/Komplikationen Bleibt die Refluxkrankheit unbehandelt, kann es zu Entzündungen der Speiseröhre kommen. In schweren Fällen entstehen Geschwüre oder narbige Verengungen. Auch Veränderungen der Schleimhaut sind möglich, die als Barrett-Ösophagus bekannt sind und das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Die Beschwerden können zudem Schlaf und Alltag stark beeinträchtigen.
Ursachen/RisikofaktorenDie Ursachen sind vielfältig. Oft liegt eine Schwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels vor. Auch Übergewicht, bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Erkrankung begünstigen. Stress und ungünstige Essgewohnheiten spielen ebenfalls eine Rolle.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er kann durch Befragung und Magenspiegelung die Diagnose sichern. Medikamente wie Protonenpumpenhemmer reduzieren die Säureproduktion.
Das kann man selbst tun: Durch Gewichtsreduktion, angepasste Ernährung und Verzicht auf Alkohol und Nikotin lässt sich bereits einiges erreichen. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sodbrennen
Was ist das? - Definition Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das durch aufsteigende Magensäure verursacht wird. Es tritt häufig nach dem Essen auf und kann bis in den Hals oder Rachen ausstrahlen. Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos, doch bei häufigem Auftreten kann es auf eine ernstere Erkrankung wie Reflux hinweisen.
Krankheitsbild
Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Normalerweise verhindert ein Muskel am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen diesen Rückfluss. Ist dieser Muskel geschwächt oder erschlafft, kann die Säure aufsteigen und die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre reizen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen. Manche Betroffene berichten auch von einem sauren Geschmack im Mund oder einem Druckgefühl im Oberbauch. Die Beschwerden können gelegentlich auftreten oder chronisch werden. Bei häufigem Sodbrennen spricht man von einer Refluxkrankheit.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Sodbrennen unbehandelt, kann dies die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Es drohen Entzündungen, Geschwüre oder Verengungen. In seltenen Fällen entwickelt sich durch chronische Reizung eine Vorstufe von Speiseröhrenkrebs. Auch die Lebensqualität kann durch ständige Beschwerden stark eingeschränkt sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Oft spielen Lebensstil und Ernährung eine Rolle. Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum und begünstigt den Rückfluss. Auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Beschwerden verstärken. Stress und hastiges Essen wirken sich ebenfalls ungünstig aus.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung und gegebenenfalls eine Magenspiegelung die Ursache klären. Bei Bedarf verschreibt der Arzt Medikamente wie Protonenpumpenhemmer, die die Säureproduktion im Magen reduzieren. Auch sogenannte Antazida und spezielle Medikamente auf Basis von Algen lindern in vielen Fällen die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Durch angepasste Ernährung und Gewichtsreduktion lässt sich oft schon viel erreichen. Auch kleine Mahlzeiten und das Vermeiden von spätem Essen helfen. Nachts lindert eine leicht aufrechte Schlafposition die Beschwerden, etwa mithilfe eines Extrakissens oder indem man das Bett an der Kopfposition leicht nach oben schiebt. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tee — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03924868
- Darreichungsform:
- Tee (Tee)
- Packungsgröße:
- 75 g
- Marke:
- MAGEN-
- Hersteller:
- Bombastus-Werke AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Bereiten Sie den Tee zu und trinken Sie ihn gleich. Übergießen Sie dafür den Tee mit siedendem Wasser (ca. 150ml) und geben Sie ihn nach etwa 10 Minuten durch ein Teesieb.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Leichte krampfartige Verdauungsstörungen
- Völlegefühl
- Blähungen
- Nervöse Herz-Magen-Beschwerden
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: 1 Esslöffel Tee, Gesamtdosis: mehrmals täglich, Zeitpunkt: zwischen den Mahlzeiten
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Tees haben sich in langjähriger Erfahrung als Hausmittel bewährt zur unterstützenden Behandlung von Erkrankungen. Ihre Inhaltsstoffe entstammen meist verschiedenen Pflanzen, wie Anis, Fenchel, Kamillenblüten, Kümmel, Pfefferminz und wirken die als natürliches Gemisch.
Nebenwirkungen
- Allergische Reaktionen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Es gibt dazu keine Erkenntnisse. Lassen Sie sich im Zweifelsfalle von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 115 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 47 × 170 × 78 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten!
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte halten Sie einen möglichst großen zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme des Polyphenol-haltigen Präparates und der Einnahme des Eisen-haltigen Präparates ein. Nehmen Sie das Arzneimittel am besten mit Leitungswasser ein. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Durchfall
Was ist das? - Definition Durchfall bezeichnet häufige, dünnflüssige Stuhlentleerungen, meist mehr als dreimal täglich. Er kann akut auftreten oder chronisch verlaufen. Oft ist er Begleiterscheinung einer Infektion, kann aber auch andere Ursachen haben.
Krankheitsbild
Durchfall ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Er tritt auf, wenn der Darm Wasser und Elektrolyte nicht ausreichend aufnehmen kann oder zu viel davon abgibt. Die Folge ist ein wässriger Stuhl. Man unterscheidet zwischen akutem Durchfall, der meist plötzlich beginnt und nur wenige Tage anhält, und chronischem Durchfall, der über Wochen oder Monate besteht.
Akuter Durchfall ist häufig infektiös bedingt und tritt oft in Zusammenhang mit verdorbenen Lebensmitteln auf. Chronischer Durchfall kann auf eine Grunderkrankung wie Reizdarm oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen hinweisen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- mehr als drei Stuhlentleerungen pro Tag
- wässriger oder breiiger Stuhl
- Bauchkrämpfe oder Blähungen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Fieber bei infektiösem Verlauf
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Akuter Durchfall klingt meist nach wenigen Tagen ab. Chronischer Durchfall kann schubweise oder dauerhaft auftreten. Bei starkem Flüssigkeitsverlust droht Austrocknung, besonders bei Kindern und älteren Menschen.
Folgen/Komplikationen
Die größte Gefahr bei Durchfall ist der Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten. Das kann zu Kreislaufproblemen, Schwäche und im Extremfall zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.
Zu den weiteren Komplikationen zählen Störungen Nährstoffmangel bei längerem Verlauf, Reizung der Darmschleimhaut und eine Verstärkung bestehender Grunderkrankung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Häufige Auslöser sind Virusinfektionen wie Norovirus oder Rotavirus, bakterielle Infektionen durch Salmonellen oder Campylobacter und Parasiten bei Reisen in vor allem tropische Regionen. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz, Medikamente wie Antibiotika oder Abführmittel, chronische Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können zu Durchfall führen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen mangelnde Hygiene, unreines Trinkwasser, Stress, bestimmte Ernährungsweisen oder eine geschwächte Immunabwehr.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Stuhluntersuchungen, Bluttests oder bildgebende Verfahren die Ursache klären. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, etwa Elektrolytlösungen, Mittel gegen Durchfall wie Loperamid bei nicht-infektiösem Verlauf oder Antibiotika bei bakteriellen Infektionen.
Das kann man selbst tun: Viel trinken, am besten Wasser oder Tee, leichte Kost wie Zwieback oder Reis und Verzicht auf fettige, süße oder stark gewürzte Speisen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn der Durchfall länger als drei Tage anhält, blutig ist, mit hohem Fieber oder starkem Flüssigkeitsverlust einhergeht. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Das gilt generell für Säuglinge und Kleinkinder sowie bereits geschwächte Patienten.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Refluxkrankheit
Was ist das? - Definition Refluxkrankheit bezeichnet den chronischen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Anders als gelegentliches Sodbrennen tritt sie regelmäßig auf und kann die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität deutlich einschränken.
Krankheitsbild Bei der Refluxkrankheit funktioniert der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig. Dadurch gelangt saurer Mageninhalt in die Speiseröhre und reizt deren Schleimhaut. Im Gegensatz zu gelegentlichem Sodbrennen handelt es sich hier um eine dauerhafte Störung, die medizinisch abgeklärt und behandelt werden sollte.
Symptome/VerlaufDie Beschwerden treten häufig nach dem Essen oder im Liegen auf. Typisch ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein. Manche Betroffene klagen über Husten, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden. Die Symptome können über Wochen oder Monate bestehen und sich verstärken. Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung verschlimmern.
Folgen/Komplikationen Bleibt die Refluxkrankheit unbehandelt, kann es zu Entzündungen der Speiseröhre kommen. In schweren Fällen entstehen Geschwüre oder narbige Verengungen. Auch Veränderungen der Schleimhaut sind möglich, die als Barrett-Ösophagus bekannt sind und das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Die Beschwerden können zudem Schlaf und Alltag stark beeinträchtigen.
Ursachen/RisikofaktorenDie Ursachen sind vielfältig. Oft liegt eine Schwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels vor. Auch Übergewicht, bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Erkrankung begünstigen. Stress und ungünstige Essgewohnheiten spielen ebenfalls eine Rolle.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er kann durch Befragung und Magenspiegelung die Diagnose sichern. Medikamente wie Protonenpumpenhemmer reduzieren die Säureproduktion.
Das kann man selbst tun: Durch Gewichtsreduktion, angepasste Ernährung und Verzicht auf Alkohol und Nikotin lässt sich bereits einiges erreichen. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sodbrennen
Was ist das? - Definition Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das durch aufsteigende Magensäure verursacht wird. Es tritt häufig nach dem Essen auf und kann bis in den Hals oder Rachen ausstrahlen. Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos, doch bei häufigem Auftreten kann es auf eine ernstere Erkrankung wie Reflux hinweisen.
Krankheitsbild
Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Normalerweise verhindert ein Muskel am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen diesen Rückfluss. Ist dieser Muskel geschwächt oder erschlafft, kann die Säure aufsteigen und die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre reizen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen. Manche Betroffene berichten auch von einem sauren Geschmack im Mund oder einem Druckgefühl im Oberbauch. Die Beschwerden können gelegentlich auftreten oder chronisch werden. Bei häufigem Sodbrennen spricht man von einer Refluxkrankheit.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Sodbrennen unbehandelt, kann dies die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Es drohen Entzündungen, Geschwüre oder Verengungen. In seltenen Fällen entwickelt sich durch chronische Reizung eine Vorstufe von Speiseröhrenkrebs. Auch die Lebensqualität kann durch ständige Beschwerden stark eingeschränkt sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Oft spielen Lebensstil und Ernährung eine Rolle. Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum und begünstigt den Rückfluss. Auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Beschwerden verstärken. Stress und hastiges Essen wirken sich ebenfalls ungünstig aus.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung und gegebenenfalls eine Magenspiegelung die Ursache klären. Bei Bedarf verschreibt der Arzt Medikamente wie Protonenpumpenhemmer, die die Säureproduktion im Magen reduzieren. Auch sogenannte Antazida und spezielle Medikamente auf Basis von Algen lindern in vielen Fällen die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Durch angepasste Ernährung und Gewichtsreduktion lässt sich oft schon viel erreichen. Auch kleine Mahlzeiten und das Vermeiden von spätem Essen helfen. Nachts lindert eine leicht aufrechte Schlafposition die Beschwerden, etwa mithilfe eines Extrakissens oder indem man das Bett an der Kopfposition leicht nach oben schiebt. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.