MAGNASPART 20 mmol zuckerfrei Plv.z.H.e.L.z.Einn.
32,69 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20272290
- Darreichungsform:
- Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen (Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen)
- Packungsgröße:
- 20 Stück
- Marke:
- MAGNASPART
- Hersteller:
- Kora Healthcare Deutschland GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Dazu verrühren Sie es in einem Glas Wasser.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Bei schweren Formen: Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen
- Neuromuskuläre Störungen durch Magnesiummangel
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Beutel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Weicher Stuhl
- Durchfall
- Müdigkeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere eingeschränkte Nierenfunktion
- Fehlende Urinausscheidung
- Austrocknung
- Neigung zu Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steinen
- AV-Block (gestörter Herzschlag bei der Überleitung vom Vorhof zur Kammer)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 14 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 360 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 75 × 165 × 165 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Magnesiummangel
Was ist das? - Definition Magnesiummangel bezeichnet eine zu geringe Menge des lebenswichtigen Mineralstoffs Magnesium im Körper. Magnesium ist unter anderem wichtig für Muskeln, Nerven, Herzfunktion und den Energiestoffwechsel. Fehlt es über längere Zeit, können verschiedene Beschwerden auftreten, die oft unspezifisch beginnen und leicht übersehen werden.
Krankheitsbild
Magnesium ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Ein Mangel kann entstehen, wenn der Organismus zu wenig Magnesium aufnimmt oder wenn der Bedarf steigt. Ein Defizit trifft besonders Muskeln, Nerven und das Herz. Der Mangel kann schleichend beginnen und bleibt deshalb manchmal lange unbemerkt.
Symptome/Verlauf
Typisch sind zunächst leichte Beschwerden, die sich bei anhaltendem Mangel verstärken können. Zu den häufigen Anzeichen zählen:
- Muskelkrämpfe, vor allem in den Waden
- Muskelschwäche, Zittern oder Zuckungen
- Müdigkeit, innere Unruhe, Schlafstörungen
- Kopfschmerzen Konzentrationsprobleme
Der Verlauf ist sehr unterschiedlich. Wird der Mangel nicht ausgeglichen, können die Beschwerden zunehmen und stärker belasten.
Folgen/Komplikationen
Ein ausgeprägter Magnesiummangel kann ernstere Folgen haben. Dazu zählen Herzrhythmusstörungen, erhöhter Blutdruck und eine gesteigerte Reizbarkeit der Nerven und Muskeln. In schweren Fällen kann es zu Krampfanfällen kommen, besonders wenn weitere Mineralstoffe ebenfalls fehlen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind eine einseitige Ernährung, chronischer Durchfall oder Erbrechen. Auch ein erhöhter Bedarf kann eine Rolle spielen, etwa bei starkem Schwitzen, Sport, Stress oder während Schwangerschaft und Stillzeit. Bestimmte Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie einige Arzneimittel können ebenfalls zu einem Mangel beitragen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann den Magnesiumspiegel im Blut prüfen und je nach Schwere Magnesiumpräparate als Tabletten oder in seltenen Fällen als Infusion empfehlen.
Das kann man selbst tun: Es helfen eine magnesiumreiche Ernährung und bei Bedarf frei erhältliche Magnesiumpräparate aus der Apotheke in empfohlener Dosierung. Bestehen starke Beschwerden, Herzprobleme oder halten die Symptome trotz Maßnahmen an, sollte man nicht selbst behandeln, sondern ärztlichen Rat suchen.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007) - Herold et al., Innere Medizin 2017, (2017)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Muskelschmerzen (Myalgie)
Was ist das? - Definition Muskelschmerzen oder Myalgien sind Schmerzen, die in einzelnen Muskeln oder auch ganzen Muskelgruppen auftreten. Sie können plötzlich beginnen oder sich langsam entwickeln. Häufig entstehen sie durch Überlastung, Verspannungen oder Infekte. Die Beschwerden reichen von leichtem Ziehen bis zu starken Schmerzen, die die Bewegung einschränken.
Krankheitsbild
Bei einer Myalgie handelt es sich um Schmerzen im Muskelgewebe. Diese können lokal begrenzt sein oder mehrere Bereiche betreffen. Die Beschwerden entstehen oft durch Überbeanspruchung oder ungewohnte Belastung. Auch Stress oder langes Sitzen können eine Rolle spielen. Die Schmerzen treten sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung auf und können den Alltag spürbar beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind ziehende oder drückende Schmerzen, manchmal begleitet von Verspannungen oder Steifheit. Die Beschwerden können plötzlich auftreten, etwa nach intensiver Belastung, oder sich über Stunden entwickeln. Manche Betroffene berichten über Müdigkeit oder ein Schwächegefühl in den betroffenen Bereichen. Meist bessern sich die Symptome innerhalb weniger Tage, bei anhaltender Belastung können sie jedoch länger bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen sind Muskelschmerzen harmlos und vorübergehend. Bleiben sie jedoch bestehen, kann es zu chronischen Verspannungen kommen. In seltenen Fällen weisen starke oder ungewöhnliche Schmerzen auf eine ernstere Ursache hin. Zu den Warnsignalen zählen zunehmende Schwäche in den betroffenen Stellen, starke Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen ohne erkennbare Auslöser.
Ursachen/Risikofaktoren
Muskelschmerzen entstehen häufig durch Überlastung, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel. Auch Infekte oder bestimmte Erkrankungen können eine Rolle spielen. Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- Bewegungsmangel
- Stress
- Überbeanspruchung
- ungünstige Körperhaltung
Manchmal treten Myalgien auch ohne klar erkennbare Ursache auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache auf entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkstoffgruppen, Physiotherapie oder gezielte Übungen.
Das kann man selbst tun: Sanfte Bewegungen, Wärme und Entlastung der betroffenen Stellen wirken lindern. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder die Beschwerden nicht nachlassen. Dann sollte ärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20272290
- Darreichungsform:
- Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen (Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen)
- Packungsgröße:
- 20 Stück
- Marke:
- MAGNASPART
- Hersteller:
- Kora Healthcare Deutschland GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Dazu verrühren Sie es in einem Glas Wasser.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Bei schweren Formen: Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen
- Neuromuskuläre Störungen durch Magnesiummangel
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Beutel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Weicher Stuhl
- Durchfall
- Müdigkeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere eingeschränkte Nierenfunktion
- Fehlende Urinausscheidung
- Austrocknung
- Neigung zu Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steinen
- AV-Block (gestörter Herzschlag bei der Überleitung vom Vorhof zur Kammer)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 14 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 360 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 75 × 165 × 165 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Magnesiummangel
Was ist das? - Definition Magnesiummangel bezeichnet eine zu geringe Menge des lebenswichtigen Mineralstoffs Magnesium im Körper. Magnesium ist unter anderem wichtig für Muskeln, Nerven, Herzfunktion und den Energiestoffwechsel. Fehlt es über längere Zeit, können verschiedene Beschwerden auftreten, die oft unspezifisch beginnen und leicht übersehen werden.
Krankheitsbild
Magnesium ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Ein Mangel kann entstehen, wenn der Organismus zu wenig Magnesium aufnimmt oder wenn der Bedarf steigt. Ein Defizit trifft besonders Muskeln, Nerven und das Herz. Der Mangel kann schleichend beginnen und bleibt deshalb manchmal lange unbemerkt.
Symptome/Verlauf
Typisch sind zunächst leichte Beschwerden, die sich bei anhaltendem Mangel verstärken können. Zu den häufigen Anzeichen zählen:
- Muskelkrämpfe, vor allem in den Waden
- Muskelschwäche, Zittern oder Zuckungen
- Müdigkeit, innere Unruhe, Schlafstörungen
- Kopfschmerzen Konzentrationsprobleme
Der Verlauf ist sehr unterschiedlich. Wird der Mangel nicht ausgeglichen, können die Beschwerden zunehmen und stärker belasten.
Folgen/Komplikationen
Ein ausgeprägter Magnesiummangel kann ernstere Folgen haben. Dazu zählen Herzrhythmusstörungen, erhöhter Blutdruck und eine gesteigerte Reizbarkeit der Nerven und Muskeln. In schweren Fällen kann es zu Krampfanfällen kommen, besonders wenn weitere Mineralstoffe ebenfalls fehlen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind eine einseitige Ernährung, chronischer Durchfall oder Erbrechen. Auch ein erhöhter Bedarf kann eine Rolle spielen, etwa bei starkem Schwitzen, Sport, Stress oder während Schwangerschaft und Stillzeit. Bestimmte Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie einige Arzneimittel können ebenfalls zu einem Mangel beitragen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann den Magnesiumspiegel im Blut prüfen und je nach Schwere Magnesiumpräparate als Tabletten oder in seltenen Fällen als Infusion empfehlen.
Das kann man selbst tun: Es helfen eine magnesiumreiche Ernährung und bei Bedarf frei erhältliche Magnesiumpräparate aus der Apotheke in empfohlener Dosierung. Bestehen starke Beschwerden, Herzprobleme oder halten die Symptome trotz Maßnahmen an, sollte man nicht selbst behandeln, sondern ärztlichen Rat suchen.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007) - Herold et al., Innere Medizin 2017, (2017)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Muskelschmerzen (Myalgie)
Was ist das? - Definition Muskelschmerzen oder Myalgien sind Schmerzen, die in einzelnen Muskeln oder auch ganzen Muskelgruppen auftreten. Sie können plötzlich beginnen oder sich langsam entwickeln. Häufig entstehen sie durch Überlastung, Verspannungen oder Infekte. Die Beschwerden reichen von leichtem Ziehen bis zu starken Schmerzen, die die Bewegung einschränken.
Krankheitsbild
Bei einer Myalgie handelt es sich um Schmerzen im Muskelgewebe. Diese können lokal begrenzt sein oder mehrere Bereiche betreffen. Die Beschwerden entstehen oft durch Überbeanspruchung oder ungewohnte Belastung. Auch Stress oder langes Sitzen können eine Rolle spielen. Die Schmerzen treten sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung auf und können den Alltag spürbar beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind ziehende oder drückende Schmerzen, manchmal begleitet von Verspannungen oder Steifheit. Die Beschwerden können plötzlich auftreten, etwa nach intensiver Belastung, oder sich über Stunden entwickeln. Manche Betroffene berichten über Müdigkeit oder ein Schwächegefühl in den betroffenen Bereichen. Meist bessern sich die Symptome innerhalb weniger Tage, bei anhaltender Belastung können sie jedoch länger bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen sind Muskelschmerzen harmlos und vorübergehend. Bleiben sie jedoch bestehen, kann es zu chronischen Verspannungen kommen. In seltenen Fällen weisen starke oder ungewöhnliche Schmerzen auf eine ernstere Ursache hin. Zu den Warnsignalen zählen zunehmende Schwäche in den betroffenen Stellen, starke Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen ohne erkennbare Auslöser.
Ursachen/Risikofaktoren
Muskelschmerzen entstehen häufig durch Überlastung, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel. Auch Infekte oder bestimmte Erkrankungen können eine Rolle spielen. Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- Bewegungsmangel
- Stress
- Überbeanspruchung
- ungünstige Körperhaltung
Manchmal treten Myalgien auch ohne klar erkennbare Ursache auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache auf entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkstoffgruppen, Physiotherapie oder gezielte Übungen.
Das kann man selbst tun: Sanfte Bewegungen, Wärme und Entlastung der betroffenen Stellen wirken lindern. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder die Beschwerden nicht nachlassen. Dann sollte ärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.