MICASAL 0,1%iges Gel
19,53 €
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Pharmazeutische Informationen
Gel — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19899210
- Darreichungsform:
- Gel (Gel)
- Packungsgröße:
- 25 g
- Marke:
- MICASAL
- Hersteller:
- Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Die mit dem Arzneimittel behandelte(n) Stelle(n) können mit einem Verband bedeckt werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut:
Anwendungsgebiete
- Bakterieninfektionen der Haut
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 2-3 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff vernichtet schädliche Bakterien, Pilze und Viren, die die Haut oder die Schleimhaut in Mund und Rachen besiedeln. Die Substanz lagert sich in die Zellwand der Erreger und frisst unter anderem Löcher in die äußere Schutzhülle der Keime. Auf diese Weise strömen überlebenswichtige Stoffe aus dem Zellinneren nach draußen.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 36 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 28 × 30 × 110 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Schnittwunden
Was ist das? - Definition Schnittwunden sind Verletzungen der Haut, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände entstehen und je nach Tiefe auch tieferliegendes Gewebe wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen betreffen können.
Krankheitsbild
Schnittwunden sind Verletzungen der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände wie Messer, Glas, Papier oder Karton entstehen. Je nach Tiefe können sie nur die Haut betreffen oder auch tieferliegende Strukturen wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen verletzen. Kleinere Schnittwunden heilen problemlos ab, größere können jedoch starke Blutungen oder ernsthafte Komplikationen verursachen.
Symptome / Verlauf
Oberflächliche Schnittwunden bluten meist nur wenig und hören in der Regel von selbst wieder auf. Manche Schnitte können jedoch sehr stark bluten. Schmerzen treten anfangs häufig auf, lassen aber oft bald nach. Werden Nerven oder Sehnen verletzt, kann es zu Gefühlsstörungen, Bewegungseinschränkungen oder Lähmungen kommen. Kleine, saubere Schnittwunden heilen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Folgen / Komplikationen
Trotz der reinigenden Wirkung des ausfließenden Blutes können sich Schnittwunden entzünden. Mögliche Komplikationen sind Infektionen. Bei starkem Blutverlust kann es zu einem Schock kommen. Bleiben Fremdkörper wie Glassplitter in der Wunde zurück, erhöht sich das Infektionsrisiko. Tiefe oder stark verschmutzte Schnittwunden müssen ärztlich versorgt werden, um bleibende Schäden, Funktionsverluste oder ausgeprägte Narben zu vermeiden.
Ursachen / Risikofaktoren
Schnittwunden entstehen meist durch den Umgang mit scharfen oder scharfkantigen Gegenständen im Alltag oder Beruf. Unachtsamkeit, fehlende Sicherheitsmaßnahmen oder vorhandene Gefahrenquellen erhöhen das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt beurteilt Tiefe, Ausmaß und Verschmutzung der Schnittwunde. Starke Blutungen werden gestillt, Fremdkörper entfernt und mögliche Verletzungen von Nerven oder Sehnen abgeklärt. Tiefe oder klaffende Wunden sollten genäht werden. Zusätzlich wird der Tetanus
- -Impfstatus überprüft und bei Bedarf aufgefrischt.
Das kann man selbst tun: Eine gute Erstversorgung kann Blutverlust verringern, Infektionen vorbeugen und die Heilung fördern. Bei tiefen, stark blutenden, verschmutzten oder schmerzhaften Wunden sollte man sofort ärztliche Hilfe suchen. Diese Maßnahmen können Ersthelfer ergreifen:
- Verschmutzte Wunden vorsichtig mit klarem Leitungswasser reinigen.
- Die Wunde mit einem sterilen Pflaster oder Verband abdecken.
- Starke Blutungen möglichst durch einen sterilen Druckverband stoppen.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schürfwunden
Was ist das? - Definition Eine Schürfwunde ist eine meist oberflächliche Verletzung der Haut, die häufig durch Stürze entsteht. Dabei wird vor allem die oberste Hautschicht abgeschürft, was oft starke Schmerzen verursacht. Schürfwunden sind häufig verschmutzt, heilen bei guter Reinigung und Wundversorgung in der Regel jedoch gut ab.
Krankheitsbild
Schürfwunden entstehen oft durch Stürze. Oft wird nur die obere Hautschicht verletzt. Da oft besonders viele Nervenendigungen betroffen sind, können Schürfwunden sehr schmerzhaft sein. Schürfwunden sind oft stark verschmutzt und müssen gut gereinigt werden. Ist nur die oberste Hautschicht betroffen, heilt die Wunde bei guter Wundversorgung in der Regel gut aus.
Symptome/Verlauf
Schürfwunden betreffen mitunter größere Hautflächen, sind aber in der Regel nicht besonders tief. Dennoch verursachen sie oft starke Schmerzen. Um eine gute Heilung zu gewährleisten, muss die Wunde gut gesäubert werden. Ist dies durch Leitungswasser und vorsichtiges Abtupfen mit einem sterilen Tuch nicht möglich, sollte man einen Arzt aufsuchen, der die Wunde professionell reinigt. Sonst kann sich sie entzünden. Kleinere Wunden heilen in der Regel schnell aus. Größere Schürfwunden sollten ärztlich versorgt werden.
Folgen/Komplikationen
Schürfwunden können sich aufgrund stärkerer Verunreinigung leicht entzünden. Eine gute Wundreinigung ist daher unerlässlich. Bei der Wundversorgung ist darauf zu achten, dass die Wunde nicht mit dem Verbandmaterial verklebt und so immer wieder aufgerissen wird. Sonst kann es eher zu Narbenbildung kommen.
Ursachen/Risikofaktoren
Schürfwunden entstehen oft durch Stürze und betreffen in den meisten Fällen Kopf und Gliedmaßen. Helme und Protektoren können Kopf, Knie, Ellbogen und Hände effektiv schützen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Bei großflächigen, tiefen oder stark verschmutzen Schürfwunden empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Er kann die Wunde professionell säubern, desinfizieren und mit einer geeigneten Wundauflage versorgen. Auch wenn sich eine kleine Schürfwunde entzündet, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dieser prüft auch, ob eine Tetanusimpfung besteht.
Das kann man selbst tun: Schürfwunden sind oft verschmutzt. Sie können mit Leitungswasser oder einer speziellen Wundspüllösung gereinigt werden. Gröbere Verschmutzungen mit einem sterilen Tuch (zum Beispiel Verbandmull) entfernen, nicht mit einem Papiertuch oder Watte. Anschließend kann man die Wunde mit einem Antiseptikum desinfizieren und mit einer Wundauflage abdecken. Damit die Wunde nicht verklebt, eignen sich feuchte Wundauflagen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Gel — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19899210
- Darreichungsform:
- Gel (Gel)
- Packungsgröße:
- 25 g
- Marke:
- MICASAL
- Hersteller:
- Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Die mit dem Arzneimittel behandelte(n) Stelle(n) können mit einem Verband bedeckt werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut:
Anwendungsgebiete
- Bakterieninfektionen der Haut
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 2-3 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff vernichtet schädliche Bakterien, Pilze und Viren, die die Haut oder die Schleimhaut in Mund und Rachen besiedeln. Die Substanz lagert sich in die Zellwand der Erreger und frisst unter anderem Löcher in die äußere Schutzhülle der Keime. Auf diese Weise strömen überlebenswichtige Stoffe aus dem Zellinneren nach draußen.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 36 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 28 × 30 × 110 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Schnittwunden
Was ist das? - Definition Schnittwunden sind Verletzungen der Haut, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände entstehen und je nach Tiefe auch tieferliegendes Gewebe wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen betreffen können.
Krankheitsbild
Schnittwunden sind Verletzungen der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände wie Messer, Glas, Papier oder Karton entstehen. Je nach Tiefe können sie nur die Haut betreffen oder auch tieferliegende Strukturen wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen verletzen. Kleinere Schnittwunden heilen problemlos ab, größere können jedoch starke Blutungen oder ernsthafte Komplikationen verursachen.
Symptome / Verlauf
Oberflächliche Schnittwunden bluten meist nur wenig und hören in der Regel von selbst wieder auf. Manche Schnitte können jedoch sehr stark bluten. Schmerzen treten anfangs häufig auf, lassen aber oft bald nach. Werden Nerven oder Sehnen verletzt, kann es zu Gefühlsstörungen, Bewegungseinschränkungen oder Lähmungen kommen. Kleine, saubere Schnittwunden heilen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Folgen / Komplikationen
Trotz der reinigenden Wirkung des ausfließenden Blutes können sich Schnittwunden entzünden. Mögliche Komplikationen sind Infektionen. Bei starkem Blutverlust kann es zu einem Schock kommen. Bleiben Fremdkörper wie Glassplitter in der Wunde zurück, erhöht sich das Infektionsrisiko. Tiefe oder stark verschmutzte Schnittwunden müssen ärztlich versorgt werden, um bleibende Schäden, Funktionsverluste oder ausgeprägte Narben zu vermeiden.
Ursachen / Risikofaktoren
Schnittwunden entstehen meist durch den Umgang mit scharfen oder scharfkantigen Gegenständen im Alltag oder Beruf. Unachtsamkeit, fehlende Sicherheitsmaßnahmen oder vorhandene Gefahrenquellen erhöhen das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt beurteilt Tiefe, Ausmaß und Verschmutzung der Schnittwunde. Starke Blutungen werden gestillt, Fremdkörper entfernt und mögliche Verletzungen von Nerven oder Sehnen abgeklärt. Tiefe oder klaffende Wunden sollten genäht werden. Zusätzlich wird der Tetanus
- -Impfstatus überprüft und bei Bedarf aufgefrischt.
Das kann man selbst tun: Eine gute Erstversorgung kann Blutverlust verringern, Infektionen vorbeugen und die Heilung fördern. Bei tiefen, stark blutenden, verschmutzten oder schmerzhaften Wunden sollte man sofort ärztliche Hilfe suchen. Diese Maßnahmen können Ersthelfer ergreifen:
- Verschmutzte Wunden vorsichtig mit klarem Leitungswasser reinigen.
- Die Wunde mit einem sterilen Pflaster oder Verband abdecken.
- Starke Blutungen möglichst durch einen sterilen Druckverband stoppen.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schürfwunden
Was ist das? - Definition Eine Schürfwunde ist eine meist oberflächliche Verletzung der Haut, die häufig durch Stürze entsteht. Dabei wird vor allem die oberste Hautschicht abgeschürft, was oft starke Schmerzen verursacht. Schürfwunden sind häufig verschmutzt, heilen bei guter Reinigung und Wundversorgung in der Regel jedoch gut ab.
Krankheitsbild
Schürfwunden entstehen oft durch Stürze. Oft wird nur die obere Hautschicht verletzt. Da oft besonders viele Nervenendigungen betroffen sind, können Schürfwunden sehr schmerzhaft sein. Schürfwunden sind oft stark verschmutzt und müssen gut gereinigt werden. Ist nur die oberste Hautschicht betroffen, heilt die Wunde bei guter Wundversorgung in der Regel gut aus.
Symptome/Verlauf
Schürfwunden betreffen mitunter größere Hautflächen, sind aber in der Regel nicht besonders tief. Dennoch verursachen sie oft starke Schmerzen. Um eine gute Heilung zu gewährleisten, muss die Wunde gut gesäubert werden. Ist dies durch Leitungswasser und vorsichtiges Abtupfen mit einem sterilen Tuch nicht möglich, sollte man einen Arzt aufsuchen, der die Wunde professionell reinigt. Sonst kann sich sie entzünden. Kleinere Wunden heilen in der Regel schnell aus. Größere Schürfwunden sollten ärztlich versorgt werden.
Folgen/Komplikationen
Schürfwunden können sich aufgrund stärkerer Verunreinigung leicht entzünden. Eine gute Wundreinigung ist daher unerlässlich. Bei der Wundversorgung ist darauf zu achten, dass die Wunde nicht mit dem Verbandmaterial verklebt und so immer wieder aufgerissen wird. Sonst kann es eher zu Narbenbildung kommen.
Ursachen/Risikofaktoren
Schürfwunden entstehen oft durch Stürze und betreffen in den meisten Fällen Kopf und Gliedmaßen. Helme und Protektoren können Kopf, Knie, Ellbogen und Hände effektiv schützen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Bei großflächigen, tiefen oder stark verschmutzen Schürfwunden empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Er kann die Wunde professionell säubern, desinfizieren und mit einer geeigneten Wundauflage versorgen. Auch wenn sich eine kleine Schürfwunde entzündet, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dieser prüft auch, ob eine Tetanusimpfung besteht.
Das kann man selbst tun: Schürfwunden sind oft verschmutzt. Sie können mit Leitungswasser oder einer speziellen Wundspüllösung gereinigt werden. Gröbere Verschmutzungen mit einem sterilen Tuch (zum Beispiel Verbandmull) entfernen, nicht mit einem Papiertuch oder Watte. Anschließend kann man die Wunde mit einem Antiseptikum desinfizieren und mit einer Wundauflage abdecken. Damit die Wunde nicht verklebt, eignen sich feuchte Wundauflagen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.