MISTEL SAFT Schoenenberger Heilpflanzensäfte
26,99 €
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Pharmazeutische Informationen
Saft — rezeptfrei. Zur Anwendung bei Traditionell angewendet zur Unterstützung der Kreislauffunktion..
Zusammensetzung: Mistel-Presssaft 5 ml (1:1,6-2,2)
Wirkungsweise: Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00700074
- Darreichungsform:
- Saft (Saft)
- Packungsgröße:
- 3 x 200 ml
- Marke:
- MISTEL
- Hersteller:
- SALUS Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Sie können das Arzneimittel mit Wasser oder Tee verdünnen. Vor Gebrauch gut schütteln.
Dauer der Anwendung?
Bei Beschwerden unklarer Ursache sollte das Arzneimittel ohne ärztichen Rat nicht länger als 2 Wochen angewendet werden.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
Anwendungsgebiete
- Traditionell angewendet zur Unterstützung der Kreislauffunktion.
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 10ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, vor der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann. Wie die einzelnen Inhaltsstoffe wirken, konnte bislang in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 1.200 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 70 × 165 × 120 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 5
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 2 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung im Kühlschrank aufbewahrt werden!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie Schmerzen in der Herzgegend, Atemnot, Wasseransammlungen in den Beinen, hoher Blutdruck oder unklare Beschwerden auftreten.
Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
Was ist das? - Definition Eine Hypotonie, wie der niedrige Blutdruck in der Fachsprache genannt wird, liegt in der Regel vor, wenn der systolische (obere) Blutdruckwert unter 110 mmHg (Männern) oder 100 mmHg (Frauen) liegt. Diese Grenzwerte sind unabhängig von der Höhe des diastolischen (unteren) Blutdruckwerts. Viele Menschen bemerken ihn kaum, doch bei manchen führt er zu Schwindel, Müdigkeit oder sogar Ohnmacht. Meist ist niedriger Blutdruck harmlos, kann aber in bestimmten Situationen oder bei zugrunde liegenden Erkrankungen behandlungsbedürftig sein.
Krankheitsbild
Niedriger Blutdruck bedeutet, dass der Druck in den Arterien dauerhaft unter dem Normalwert liegt. Das ist zunächst kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Menschen mit niedrigem Blutdruck haben ein geringeres Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu Problemen führt das erst, wenn die Durchblutung des Gehirns oder anderer Organe nicht mehr ausreicht. Dann kann es zu Beschwerden kommen, die den Alltag beeinträchtigen.
Medizinisch unterscheidet man drei Formen:
- Die primäre Hypotonie ohne erkennbare Ursache
- Die sekundäre Hypotonie als Folge anderer Erkrankungen wie Herzschwäche oder Schilddrüsenunterfunktion
- Die orthostatische Hypotonie, bei der der Blutdruck beim Aufstehen plötzlich absackt.
Symptome/Verlauf
Viele Menschen mit niedrigem Blutdruck haben keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, sind sie meist unspezifisch. Zu den häufigen Anzeichen zählen Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, kalte Hände oder Füße, Herzklopfen, Kopfschmerzen oder ein Gefühl innerer Unruhe. Beim schnellen Aufstehen kann es zu Sehstörungen oder sogar kurzzeitiger Bewusstlosigkeit kommen.
Der Verlauf ist meist harmlos. In bestimmten Situationen, etwa bei älteren Menschen, in der Schwangerschaft oder bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann niedriger Blutdruck jedoch zu ernsthaften Problemen führen. Auch wiederholte Stürze infolge von Ohnmacht sind nicht zu unterschätzen.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verursacht niedriger Blutdruck keine bleibenden Schäden. Komplikationen entstehen vor allem dann, wenn es zu Stürzen kommt oder wichtige Organe nicht ausreichend durchblutet werden. In der Schwangerschaft kann eine anhaltende Unterversorgung der Gebärmutter das ungeborene Kind gefährden. Auch bei Herzschwäche oder neurologischen Erkrankungen kann Hypotonie ein Warnsignal sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Niedriger Blutdruck kann viele Ursachen haben. Häufig tritt er ohne erkennbare Grunderkrankung auf, besonders bei jungen, schlanken Frauen. Auch genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Sekundäre Formen entstehen durch Erkrankungen wie Herzschwäche, Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Blutarmut. Medikamente wie Blutdrucksenker oder Antidepressiva können ebenfalls den Blutdruck senken.
Was niedrigen Blutdruck begünstigen kann:
- Flüssigkeitsmangel
- Bewegungsmangel oder langes Stehen
- Medikamente (zum Beispiel Betablocker, Diuretika)
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Hormonelle Störungen
- Schwangerschaft
- Genetische Veranlagung
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei starker Symptomatik oder zugrunde liegenden Erkrankungen kommen sogenannte Kreislaufstabilisierer oder eine Anpassung der Medikation infrage.
Was man selbst tun kann: Ausreichend trinken, regelmäßig bewegen, Wechselduschen oder Kompressionsstrümpfe tragen kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Auch Ausdauersport und gezieltes Muskeltraining sind sinnvoll. Wenn es wiederholt zu Ohnmacht, starker Erschöpfung oder anderen belastenden Symptomen kommt, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Auch in der Schwangerschaft oder bei älteren Menschen ist eine medizinische Kontrolle wichtig.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Saft — rezeptfrei. Zur Anwendung bei Traditionell angewendet zur Unterstützung der Kreislauffunktion..
Zusammensetzung: Mistel-Presssaft 5 ml (1:1,6-2,2)
Wirkungsweise: Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00700074
- Darreichungsform:
- Saft (Saft)
- Packungsgröße:
- 3 x 200 ml
- Marke:
- MISTEL
- Hersteller:
- SALUS Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Sie können das Arzneimittel mit Wasser oder Tee verdünnen. Vor Gebrauch gut schütteln.
Dauer der Anwendung?
Bei Beschwerden unklarer Ursache sollte das Arzneimittel ohne ärztichen Rat nicht länger als 2 Wochen angewendet werden.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
Anwendungsgebiete
- Traditionell angewendet zur Unterstützung der Kreislauffunktion.
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 10ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, vor der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann. Wie die einzelnen Inhaltsstoffe wirken, konnte bislang in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 1.200 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 70 × 165 × 120 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 5
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 2 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung im Kühlschrank aufbewahrt werden!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie Schmerzen in der Herzgegend, Atemnot, Wasseransammlungen in den Beinen, hoher Blutdruck oder unklare Beschwerden auftreten.
Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
Was ist das? - Definition Eine Hypotonie, wie der niedrige Blutdruck in der Fachsprache genannt wird, liegt in der Regel vor, wenn der systolische (obere) Blutdruckwert unter 110 mmHg (Männern) oder 100 mmHg (Frauen) liegt. Diese Grenzwerte sind unabhängig von der Höhe des diastolischen (unteren) Blutdruckwerts. Viele Menschen bemerken ihn kaum, doch bei manchen führt er zu Schwindel, Müdigkeit oder sogar Ohnmacht. Meist ist niedriger Blutdruck harmlos, kann aber in bestimmten Situationen oder bei zugrunde liegenden Erkrankungen behandlungsbedürftig sein.
Krankheitsbild
Niedriger Blutdruck bedeutet, dass der Druck in den Arterien dauerhaft unter dem Normalwert liegt. Das ist zunächst kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Menschen mit niedrigem Blutdruck haben ein geringeres Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu Problemen führt das erst, wenn die Durchblutung des Gehirns oder anderer Organe nicht mehr ausreicht. Dann kann es zu Beschwerden kommen, die den Alltag beeinträchtigen.
Medizinisch unterscheidet man drei Formen:
- Die primäre Hypotonie ohne erkennbare Ursache
- Die sekundäre Hypotonie als Folge anderer Erkrankungen wie Herzschwäche oder Schilddrüsenunterfunktion
- Die orthostatische Hypotonie, bei der der Blutdruck beim Aufstehen plötzlich absackt.
Symptome/Verlauf
Viele Menschen mit niedrigem Blutdruck haben keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, sind sie meist unspezifisch. Zu den häufigen Anzeichen zählen Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, kalte Hände oder Füße, Herzklopfen, Kopfschmerzen oder ein Gefühl innerer Unruhe. Beim schnellen Aufstehen kann es zu Sehstörungen oder sogar kurzzeitiger Bewusstlosigkeit kommen.
Der Verlauf ist meist harmlos. In bestimmten Situationen, etwa bei älteren Menschen, in der Schwangerschaft oder bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann niedriger Blutdruck jedoch zu ernsthaften Problemen führen. Auch wiederholte Stürze infolge von Ohnmacht sind nicht zu unterschätzen.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verursacht niedriger Blutdruck keine bleibenden Schäden. Komplikationen entstehen vor allem dann, wenn es zu Stürzen kommt oder wichtige Organe nicht ausreichend durchblutet werden. In der Schwangerschaft kann eine anhaltende Unterversorgung der Gebärmutter das ungeborene Kind gefährden. Auch bei Herzschwäche oder neurologischen Erkrankungen kann Hypotonie ein Warnsignal sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Niedriger Blutdruck kann viele Ursachen haben. Häufig tritt er ohne erkennbare Grunderkrankung auf, besonders bei jungen, schlanken Frauen. Auch genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Sekundäre Formen entstehen durch Erkrankungen wie Herzschwäche, Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Blutarmut. Medikamente wie Blutdrucksenker oder Antidepressiva können ebenfalls den Blutdruck senken.
Was niedrigen Blutdruck begünstigen kann:
- Flüssigkeitsmangel
- Bewegungsmangel oder langes Stehen
- Medikamente (zum Beispiel Betablocker, Diuretika)
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Hormonelle Störungen
- Schwangerschaft
- Genetische Veranlagung
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei starker Symptomatik oder zugrunde liegenden Erkrankungen kommen sogenannte Kreislaufstabilisierer oder eine Anpassung der Medikation infrage.
Was man selbst tun kann: Ausreichend trinken, regelmäßig bewegen, Wechselduschen oder Kompressionsstrümpfe tragen kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Auch Ausdauersport und gezieltes Muskeltraining sind sinnvoll. Wenn es wiederholt zu Ohnmacht, starker Erschöpfung oder anderen belastenden Symptomen kommt, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Auch in der Schwangerschaft oder bei älteren Menschen ist eine medizinische Kontrolle wichtig.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.