MULTI SANOSTOL Sirup
9,95 €
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Pharmazeutische Informationen
Sirup — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02774817
- Darreichungsform:
- Sirup (Sirup)
- Packungsgröße:
- 300 g
- Marke:
- MULTI
- Hersteller:
- DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu trockener Haut, Juckreiz, Schuppung, Störungen des Haarwachstums, Rissen in der Haut, Müdigkeit, Blutungsneigung sowie zu Knochenschmerzen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messlöffel bei.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung von Vitaminmangelzuständen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 1 bis unter 7 Jahren, Einzeldosis: 8 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder ab 7 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 10 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Bei der Wirkstoffkombination handelt es sich um Multivitamine, die zur Vorbeugung eines Vitaminmangels eingesetzt werden.
Nebenwirkungen
- Allergische Reaktion
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Erhöhter Kalziumwert
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Nierensteine
- Boeck-Krankheit
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten!
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylcystein Calciumcarbonat Paracetamol Acetylsalicylsäure Carbaldrat getrocknetes und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Vor allem bei Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Müdigkeit, Schwäche, Sprach- und Konzentrationsstörungen auftreten.
Was ist zu tun?
Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung dürfen die Arzneimittel nicht zusammen einnehmen. Bei allen anderen Patienten sollten die Arzneimittel mit einem Abstand von mindestens 3 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel weitere Maßnahmen (Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- dialysepflichtige Patienten
- Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion
- Patienten mit Urämie
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Zinkoxid
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Hautreaktionen (zum Beispiel Sonnenbrand) vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung oder Solarienbesuche und schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlen durch Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor und geeignete Kleidung (dunkle Textilien, Kopfbedeckung). Wenn Sie Fragen hierzu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand zueinander eingenommen werden (siehe Produktinformation). Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Natriumfluorid Calciumcarbonat Alendronsäure natrium-3-Wasser Colecalciferol-Trockenkonzentrat raffiniert und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von mehreren Tagen zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Natriumfluorid Calciumcarbonat Alendronsäure natrium-3-Wasser Colecalciferol-Trockenkonzentrat Bendroflumethiazid raffiniert und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, vermehrte Harnausscheidung, starkes Durstgefühl, Muskelschwäche, Herzklopfen, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Orlistat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Paracetamol Acetylsalicylsäure getrocknetes und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von mindestens einer Stunde zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Vitaminmangel
Was ist das? - Definition Unzureichende Versorgung des Körpers mit Vitaminen.
Krankheitsbild
Vitamine sind Mikronährstoffe, die der Körper zum Leben braucht. Bis auf wenige Ausnahmen kann der Mensch Vitamine nicht selbst bilden und muss diese in ausreichender Menge durch die Nahrung zuführen. Denn die unterschiedlichen Substanzen sind an zahlreichen Vorgängen im Körper beteiligt. So braucht der Mensch Vitamine beispielsweise für ein gesundes Knochenwachstum, die Nervenweiterleitung sowie viele weitere Stoffwechselprozesse. Wenn Vitamine über einen gewissen Zeitraum nicht aufgenommen werden und mögliche Speicher geleert sind, kann es zu einem Vitaminmangel kommen.
Symptome/Verlau
Je nachdem, welches Vitamin fehlt, zeigen sich unterschiedlichste Mangelerscheinungen. Zum Teil äußern sich diese anfangs durch ganz allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Gedächtnisstörungen oder auch eine erhöhte Infektanfälligkeit. Bei einem ausgeprägten Vitaminmangel kann es beispielsweise zu Entwicklungsstörungen - gerade beim Fötus, Säuglingen und Kleinkindern - kommen. Bei Erwachsenen können neurologische Symptome auftreten oder die Seh - oder Muskelfunktion sowie die Haut - und Knochengesundheit können beeinträchtigt sein. Je stärker der Mangel ausgeprägt ist, desto gravierender werden in der Regel die Folgen.
Folgen/Komplikationen
Einen leichten Vitaminmangel kann man in der Regel gut wieder ausgleichen und die Symptome bilden sich zurück. Tritt ein Vitaminmangel während der Entwicklung auf oder ist stark ausgeprägt kann er auch unumkehrbare Folgen haben. Zum Beispiel:
- Vitamin-C-Mangel löst bei Erwachsenen in seiner ausgeprägten Form Skorbut aus. Es kommt beispielsweise zu Störungen in der Knochenbildung, Blutungen, schlechter Wundheilung und Zahnausfall.
- Folsäure-Mangel in der Schwangerschaft ist Ursache für einen sogenannten Neuralrohdefekt beim Fötus führen. Dieser kann zu Nervenschäden, Lernbehinderungen, Lähmungen und zum Tod führen.
- Vitamin-D-Mangel kann die Knochenstruktur dauerhaft schädigen. Bei Kindern entstehen durch Rachitis Fehlstellungen wie verbogene Beine oder Veränderungen am Skelett. Bei Erwachsenen kommt es zu einer Knochenerweichung (Osteomalazie), wodurch die Knochen leichter brechen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursache für einen Vitaminmangel ist in der Regel eine unzureichende Zufuhr von Vitaminen durch die Nahrung. Das geschieht etwa bei Mangelernährung durch Hunger, aber auch durch eine unausgewogene oder sehr einseitige Ernährungsweise. In Deutschland sind die meisten Menschen ausreichend mit Vitaminen versorgt. Zu einer unzureichenden Versorgung kommt es hierzulande am ehesten bei Folsäure, Vitamin B12 oder Vitamin D. Da Vitamin D auch in der Haut mithilfe von UV-Strahlung gebildet wird, kann ein Mangel beispielsweise auch dadurch begünstigt sein, dass Menschen sich zu wenig im Freien aufhalten. Nicht zuletzt kann ein Vitaminmangel entstehen, wenn ein Vitamin im Darm schlecht aufgenommen wird oder der Bedarf etwa aufgrund von Krankheiten steigt.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ein Vitamin -Mangel kann der Arzt mithilfe von Blutuntersuchungen feststellen. Bei einem akuten Mangel rät er mitunter zu Nahrungsergänzungsmitteln. Im Extremfall können die fehlenden Mikronährstoffe auch intravenös zugeführt werden.
Das kann man selbst tun: Eine ausgewogene Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Milchprodukten in Maßen sowie hin und wieder Fleisch und Fisch sowie hochwertigen Ölen versorgt den Menschen in der Regel mit ausreichend Vitaminen. Für die Vitamin-D-Versorgung ist es zudem wichtig, sich regelmäßig im Freien aufzuhalten.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Kellnhauser, Thiemes Pflege, Thieme, (2012) - Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sirup — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02774817
- Darreichungsform:
- Sirup (Sirup)
- Packungsgröße:
- 300 g
- Marke:
- MULTI
- Hersteller:
- DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu trockener Haut, Juckreiz, Schuppung, Störungen des Haarwachstums, Rissen in der Haut, Müdigkeit, Blutungsneigung sowie zu Knochenschmerzen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messlöffel bei.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung von Vitaminmangelzuständen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 1 bis unter 7 Jahren, Einzeldosis: 8 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder ab 7 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 10 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Bei der Wirkstoffkombination handelt es sich um Multivitamine, die zur Vorbeugung eines Vitaminmangels eingesetzt werden.
Nebenwirkungen
- Allergische Reaktion
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Erhöhter Kalziumwert
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Nierensteine
- Boeck-Krankheit
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, wie z.B. Anis, Beifuß, Dill, Fenchel, Karotte, Koriander, Kümmel, Paprika, Petersilie, Sellerie und Tomaten!
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Vor allem bei Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Müdigkeit, Schwäche, Sprach- und Konzentrationsstörungen auftreten.
Was ist zu tun?
Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung dürfen die Arzneimittel nicht zusammen einnehmen. Bei allen anderen Patienten sollten die Arzneimittel mit einem Abstand von mindestens 3 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel weitere Maßnahmen (Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- dialysepflichtige Patienten
- Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion
- Patienten mit Urämie
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Hautreaktionen (zum Beispiel Sonnenbrand) vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung oder Solarienbesuche und schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlen durch Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor und geeignete Kleidung (dunkle Textilien, Kopfbedeckung). Wenn Sie Fragen hierzu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand zueinander eingenommen werden (siehe Produktinformation). Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von mehreren Tagen zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, vermehrte Harnausscheidung, starkes Durstgefühl, Muskelschwäche, Herzklopfen, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von mindestens einer Stunde zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Vitaminmangel
Was ist das? - Definition Unzureichende Versorgung des Körpers mit Vitaminen.
Krankheitsbild
Vitamine sind Mikronährstoffe, die der Körper zum Leben braucht. Bis auf wenige Ausnahmen kann der Mensch Vitamine nicht selbst bilden und muss diese in ausreichender Menge durch die Nahrung zuführen. Denn die unterschiedlichen Substanzen sind an zahlreichen Vorgängen im Körper beteiligt. So braucht der Mensch Vitamine beispielsweise für ein gesundes Knochenwachstum, die Nervenweiterleitung sowie viele weitere Stoffwechselprozesse. Wenn Vitamine über einen gewissen Zeitraum nicht aufgenommen werden und mögliche Speicher geleert sind, kann es zu einem Vitaminmangel kommen.
Symptome/Verlau
Je nachdem, welches Vitamin fehlt, zeigen sich unterschiedlichste Mangelerscheinungen. Zum Teil äußern sich diese anfangs durch ganz allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Gedächtnisstörungen oder auch eine erhöhte Infektanfälligkeit. Bei einem ausgeprägten Vitaminmangel kann es beispielsweise zu Entwicklungsstörungen - gerade beim Fötus, Säuglingen und Kleinkindern - kommen. Bei Erwachsenen können neurologische Symptome auftreten oder die Seh - oder Muskelfunktion sowie die Haut - und Knochengesundheit können beeinträchtigt sein. Je stärker der Mangel ausgeprägt ist, desto gravierender werden in der Regel die Folgen.
Folgen/Komplikationen
Einen leichten Vitaminmangel kann man in der Regel gut wieder ausgleichen und die Symptome bilden sich zurück. Tritt ein Vitaminmangel während der Entwicklung auf oder ist stark ausgeprägt kann er auch unumkehrbare Folgen haben. Zum Beispiel:
- Vitamin-C-Mangel löst bei Erwachsenen in seiner ausgeprägten Form Skorbut aus. Es kommt beispielsweise zu Störungen in der Knochenbildung, Blutungen, schlechter Wundheilung und Zahnausfall.
- Folsäure-Mangel in der Schwangerschaft ist Ursache für einen sogenannten Neuralrohdefekt beim Fötus führen. Dieser kann zu Nervenschäden, Lernbehinderungen, Lähmungen und zum Tod führen.
- Vitamin-D-Mangel kann die Knochenstruktur dauerhaft schädigen. Bei Kindern entstehen durch Rachitis Fehlstellungen wie verbogene Beine oder Veränderungen am Skelett. Bei Erwachsenen kommt es zu einer Knochenerweichung (Osteomalazie), wodurch die Knochen leichter brechen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursache für einen Vitaminmangel ist in der Regel eine unzureichende Zufuhr von Vitaminen durch die Nahrung. Das geschieht etwa bei Mangelernährung durch Hunger, aber auch durch eine unausgewogene oder sehr einseitige Ernährungsweise. In Deutschland sind die meisten Menschen ausreichend mit Vitaminen versorgt. Zu einer unzureichenden Versorgung kommt es hierzulande am ehesten bei Folsäure, Vitamin B12 oder Vitamin D. Da Vitamin D auch in der Haut mithilfe von UV-Strahlung gebildet wird, kann ein Mangel beispielsweise auch dadurch begünstigt sein, dass Menschen sich zu wenig im Freien aufhalten. Nicht zuletzt kann ein Vitaminmangel entstehen, wenn ein Vitamin im Darm schlecht aufgenommen wird oder der Bedarf etwa aufgrund von Krankheiten steigt.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ein Vitamin -Mangel kann der Arzt mithilfe von Blutuntersuchungen feststellen. Bei einem akuten Mangel rät er mitunter zu Nahrungsergänzungsmitteln. Im Extremfall können die fehlenden Mikronährstoffe auch intravenös zugeführt werden.
Das kann man selbst tun: Eine ausgewogene Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Milchprodukten in Maßen sowie hin und wieder Fleisch und Fisch sowie hochwertigen Ölen versorgt den Menschen in der Regel mit ausreichend Vitaminen. Für die Vitamin-D-Versorgung ist es zudem wichtig, sich regelmäßig im Freien aufzuhalten.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Kellnhauser, Thiemes Pflege, Thieme, (2012) - Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.