MYKUNDEX Heilsalbe
13,08 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Salbe — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02747341
- Darreichungsform:
- Salbe (Salbe)
- Packungsgröße:
- 50 g
- Marke:
- MYKUNDEX
- Hersteller:
- Esteve Pharmaceuticals GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Die Anwendung sollte nach Abklingen der Symptome noch einige Tage fortgesetzt werden.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Höchstdosis: Bei schweren Fällen kann die Anwendung auch häufiger erfolgen.
Anwendungsgebiete
- Pilzinfektionen, vor allem mit Hefepilzen, die mit Entzündungen einhergehen, wie:
- Pilzinfektionen der Haut
- Pilzinfektionen der Schleimhäute
- Pilzinfektionen in den Körperfalten, z.B. Wundsein unter den Brüsten, am Gesäß, zwischen den Oberschenkeln
- Pilzinfektionen zwischen den Zehen oder Fingern - (Interdigitalmykose)
- Entzündungen im Genital- und Analbereich, wie:
-
- Windeldermatitis - (Hautentzündung unter einer Windel)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: ein- bis mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Nystatin: Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, Zellbestandteile treten aus und die Zelle kann sich auflösen. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder direkt abgetötet.
Zinkoxid: Zinkoxid wirkt auf der Haut gegen Krankheitserreger und Entzündungen und fördert die Wundheilung. Außerdem wird die Feuchtigkeit auf der Haut gebunden (z.B. bei nässenden, feuchten Hautarealen in den Körperfalten), wodurch ein weiteres Aufweichen und dadurch mögliches Eindringen von Erregern vermindert wird.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 9 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Amphotericin B, Nystatin)!
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Wollwachsalkohole (z. B. Wollwachs, Lanolin) können örtlich begrenzte (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Pilzbefall der Haut mit Hefepilzen (Candidosen)
Was ist das? - Definition Candidosen sind Hautinfektionen durch Hefepilze der Gattung Candida. Diese Pilze gehören zur natürlichen Hautflora, können sich aber unter bestimmten Bedingungen stark vermehren und Entzündungen verursachen. Besonders betroffen sind feuchtwarme Körperregionen wie Hautfalten, der Genitalbereich oder der Nagelwall. Bei letzterem handelt es sich um das Gewebe, das den Nagel u-förmig umfasst. Die Infektion verläuft meist harmlos, kann aber bei geschwächtem Immunsystem problematisch werden.
Krankheitsbild
Candidosen sind Pilzinfektionen der Haut, die durch Hefepilze wie Candida albicans ausgelöst werden. Diese Pilze leben normalerweise auf der Haut, ohne Beschwerden zu verursachen. Gerät das Gleichgewicht der Hautflora jedoch aus der Balance, können sie sich übermäßig vermehren und eine Infektion auslösen. Besonders häufig tritt die Candidose in Hautfalten, am Nagelwall, im Genitalbereich oder unter der Brust auf. Die Erkrankung ist nicht ansteckend, kann aber wiederkehren, wenn die Ursachen bestehen bleiben.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und sind lokal begrenzt. Typische Symptome sind:
- gerötete, nässende oder schuppende Hautstellen
- Juckreiz oder Brennen
- weißliche Beläge oder Pusteln
- Risse oder Schmerzen in Hautfalten
- unangenehmer Geruch bei stärkerem Befall
Die Symptome können je nach Körperregion variieren. Bei Nagelbefall kommt es zu Verdickungen, Verfärbungen und brüchigen Nägeln. Im Genitalbereich kann die Infektion mit Ausfluss und Schmerzen einhergehen. Bei gesunden Menschen heilt die Candidose meist unkompliziert ab. Bei Begleiterkrankungen wie Immunschwäche oder Diabetes kann sie jedoch hartnäckig sein.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann sich die Infektion ausbreiten und tieferes Gewebe betreffen. In seltenen Fällen kommt es zu einer systemischen Ausbreitung, etwa bei stark geschwächtem Immunsystem. Wiederkehrende Candidosen können die Hautbarriere schwächen und zu bakteriellen Zusatzinfektionen führen. Auch psychische Belastungen durch Juckreiz oder sichtbare Hautveränderungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Vermehrung von Candida wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Hierzu zählen Feuchtigkeit und Wärme, etwa durch enge Kleidung oder mangelnde Belüftungsn, ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes oder eine Antibiotikatherapie, die das Gleichgewicht der Hautflora stört. Auch hormonelle Veränderungen, etwa in der Schwangerschaft, Übergewicht mit ausgeprägten Hautfalten, eine mangelnde Hygiene oder aggressive Pflegeprodukte erhöhen das Risiko. Zudem beeinflussen Stress und Ernährung das Hautmilieu und steigern die Wahrscheinlichkeit für Pilzerkrankungen der Haut.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann eine Candidose mit antimykotischen Salben oder Cremes behandeln. Bei ausgedehntem Befall kommen auch Tabletten zum Einsatz. Wichtige Wirkstoffgruppen sind Azole und Polyene.
Das kann man selbst tun: Gute Hautpflege, das Trockenhalten gefährdeter Stellen und luftdurchlässige Kleidung beugen vor. Wenn die Beschwerden länger anhalten, sich ausbreiten oder wiederkehren, sollte man ärztliche Hilfe suchen. Eine Selbstbehandlung stößt hier an ihre Grenzen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fußpilz
Was ist das? - Definition Fußpilz (Tinea pedis) ist eine häufige, ansteckende Pilzinfektion der obersten Hautschicht an den Füßen. Meist betrifft sie die Zehenzwischenräume und entsteht durch Hautpilze, die sich besonders in feucht-warmem Milieu vermehren.
Krankheitsbild
Fußpilz, medizinisch Tinea pedis, ist eine Pilzinfektion der Haut an den Füßen. Besonders häufig betroffen ist die Haut zwischen den Zehen, da dort durch Wärme und Feuchtigkeit günstige Bedingungen für Pilze herrschen. Fußpilz gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Er betrifft Männer häufiger als Frauen und ältere Menschen häufiger als jüngere. Die Erreger befallen die oberste Hautschicht und können sich bei geeigneten Bedingungen weiter ausbreiten.
Symptome / Verlauf
Typische Anzeichen für Fußpilz sind:
- Rötung und Schuppung der Haut, besonders zwischen den Zehen
- Juckreiz, teilweise stark ausgeprägt
- weißlich aufgequollene oder aufgeweichte Haut
- kleine Risse in der Haut, Brennen oder Spannungsgefühl
Die Erkrankung beginnt häufig zwischen den Zehen. Ohne Behandlung kann sich der Pilz auf die Fußsohle oder den Fußrücken ausbreiten.
Folgen / Komplikationen
Unbehandelt kann Fußpilz länger bestehen bleiben oder immer wieder auftreten. Die geschädigte Haut bietet zudem Eintrittspforten für weitere Keime, sodass zusätzliche Entzündungen entstehen können. Wenn sich der Pilz auf die Nägel ausbreitet, kann sich ein Nagelpilz entwickeln, der meist langwieriger zu behandeln ist.
Ursachen / Risikofaktoren
Fußpilz wird durch bestimmte Hautpilze (Dermatophyten) verursacht. Diese vermehren sich besonders gut in feucht-warmem Milieu. Die Ansteckung erfolgt häufig über Hautschuppen, zum Beispiel in öffentlichen Duschen oder Schwimmbädern, aber auch im heimischen Badezimmer oder über gemeinsam genutzte Handtücher.
Risikofaktoren sind unter anderem:
- häufiger Fußpilz in der Familie
- geschwächtes Immunsystem oder Durchblutungsstörungen in den Füßen
- feucht-warme Bedingungen an den Füßen, etwa durch schwitzende Füße
- enges, wenig atmungsaktives Schuhwerk
- kleine Hautverletzungen oder rissige Haut
- unzureichendes Abtrocknen der Füße, besonders zwischen den Zehen
- Barfußlaufen in öffentlichen Duschen, Schwimmbädern oder Saunen
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Fußpilz zwischen den Zehenzwischenräumen kann in der Regel selbst behandelt werden. Sind andere Stellen betroffen, empfiehlt es sich, zum Arzt zu gehen. Bei stärkerem oder ausgedehntem Befall kann eine intensivere Behandlung notwendig sein.
Das kann man selbst tun: Bei Fußpilz zwischen den Zehenzwischenräumen kann eine Behandlung mit pilzhemmenden Mitteln aus der Apotheke helfen. Wichtig ist, das Präparat ausreichend lange und wie empfohlen anzuwenden, auch wenn die Beschwerden bereits nachlassen. Zusätzlich ist es wichtig, auf eine gute Fußhygiene zu achten. Nach dem Waschen sollten die Füße sorgfältig abgetrocknet werden. Atmungsaktive Schuhe und regelmäßig gewechselte, saubere Socken unterstützen ein trockenes Hautklima. Das Tragen von Badeschuhen schützt in öffentlichen Badeanstalten vor einer Ansteckung. Handtücher und Socken sollten nicht gemeinsam mit anderen benutzt werden und bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Scheidenpilz
Was ist das? - Definition Ein Scheidenpilz ist eine häufige Infektion der Vaginalschleimhaut, die meist durch Hefepilze wie Candida albicans verursacht wird. Die Erkrankung ist unangenehm, aber in der Regel harmlos und gut behandelbar.
Krankheitsbild
Der Scheidenpilz zählt zu den häufigsten gynäkologischen Infektionen. Er betrifft vor allem Frauen im gebärfähigen Alter, kann aber auch in anderen Lebensphasen auftreten. Die Pilze sind oft schon natürlicher Bestandteil der Scheidenflora, können sich aber unter bestimmten Bedingungen stark vermehren und Beschwerden auslösen. Die Diagnose erfolgt meist durch eine gynäkologische Untersuchung und einen Abstrich. Der Verlauf ist meist unkompliziert, kann aber wiederkehrend sein.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich oft innerhalb weniger Tage und sind deutlich spürbar. Typisch sind:
- Juckreiz im Intimbereich
- Brennendes Gefühl beim Wasserlassen
- Rötung und Schwellung der Schamlippen
- Weißlicher, bröckeliger Ausfluss
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
- Gefühl von Trockenheit oder Reibung
Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche Frauen haben nur leichte Beschwerden, andere fühlen sich stark beeinträchtigt. In vielen Fällen tritt der Scheidenpilz wiederholt auf, besonders bei bestimmten Risikofaktoren.
Folgen/Komplikationen
Ein unbehandelter Scheidenpilz kann sich ausbreiten und zu stärkeren Entzündungen führen. Wiederkehrende Infektionen können die Schleimhaut empfindlicher machen und das Wohlbefinden beeinträchtigen. In der Schwangerschaft sollte ein Scheidenpilz unbedingt behandelt werden, da er das Risiko für Frühgeburten erhöhen kann. Bei sehr häufigem Auftreten kann eine weiterführende Diagnostik sinnvoll sein, um andere Ursachen auszuschließen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist eine übermäßige Vermehrung von Hefepilzen, meist Candida albicans. Verschiedene Faktoren können das Gleichgewicht der Scheidenflora stören und eine Infektion begünstigen. Dazu gehören eine Antibiotikatherapie, hormonelle Veränderungen wie in der Schwangerschaft oder durch die Pille, ein geschwächtes Immunsystem sowie Diabetes. Zusätzlich begünstigen eine enge oder synthetische Kleidung, eine übertriebene Intimhygiene sowie Stress und eine unausgewogene Ernährung die Ausbreitung von Hefepilzen. Auch sexuelle Aktivität kann eine Rolle spielen, wobei der Scheidenpilz nicht als klassische Geschlechtskrankheit gilt.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch einen Abstrich die Diagnose sichern und eine passende Behandlung einleiten. Zum Einsatz kommen meist sogenannte Antimykotika in Form von Vaginalzäpfchen, Cremes oder Tabletten.
Das kann man selbst tun: Atmungsaktive Kleidung, sanfte Intimhygiene, Vermeidung von übermäßigem Waschen und eine ausgewogene Ernährung tragen zur Vorbeugung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als eine Woche bestehen, sehr stark sind oder immer wiederkehren. Dann sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Salbe — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02747341
- Darreichungsform:
- Salbe (Salbe)
- Packungsgröße:
- 50 g
- Marke:
- MYKUNDEX
- Hersteller:
- Esteve Pharmaceuticals GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Die Anwendung sollte nach Abklingen der Symptome noch einige Tage fortgesetzt werden.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Höchstdosis: Bei schweren Fällen kann die Anwendung auch häufiger erfolgen.
Anwendungsgebiete
- Pilzinfektionen, vor allem mit Hefepilzen, die mit Entzündungen einhergehen, wie:
- Pilzinfektionen der Haut
- Pilzinfektionen der Schleimhäute
- Pilzinfektionen in den Körperfalten, z.B. Wundsein unter den Brüsten, am Gesäß, zwischen den Oberschenkeln
- Pilzinfektionen zwischen den Zehen oder Fingern - (Interdigitalmykose)
- Entzündungen im Genital- und Analbereich, wie:
-
- Windeldermatitis - (Hautentzündung unter einer Windel)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: ein- bis mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Nystatin: Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, Zellbestandteile treten aus und die Zelle kann sich auflösen. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder direkt abgetötet.
Zinkoxid: Zinkoxid wirkt auf der Haut gegen Krankheitserreger und Entzündungen und fördert die Wundheilung. Außerdem wird die Feuchtigkeit auf der Haut gebunden (z.B. bei nässenden, feuchten Hautarealen in den Körperfalten), wodurch ein weiteres Aufweichen und dadurch mögliches Eindringen von Erregern vermindert wird.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 9 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Amphotericin B, Nystatin)!
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Wollwachsalkohole (z. B. Wollwachs, Lanolin) können örtlich begrenzte (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Pilzbefall der Haut mit Hefepilzen (Candidosen)
Was ist das? - Definition Candidosen sind Hautinfektionen durch Hefepilze der Gattung Candida. Diese Pilze gehören zur natürlichen Hautflora, können sich aber unter bestimmten Bedingungen stark vermehren und Entzündungen verursachen. Besonders betroffen sind feuchtwarme Körperregionen wie Hautfalten, der Genitalbereich oder der Nagelwall. Bei letzterem handelt es sich um das Gewebe, das den Nagel u-förmig umfasst. Die Infektion verläuft meist harmlos, kann aber bei geschwächtem Immunsystem problematisch werden.
Krankheitsbild
Candidosen sind Pilzinfektionen der Haut, die durch Hefepilze wie Candida albicans ausgelöst werden. Diese Pilze leben normalerweise auf der Haut, ohne Beschwerden zu verursachen. Gerät das Gleichgewicht der Hautflora jedoch aus der Balance, können sie sich übermäßig vermehren und eine Infektion auslösen. Besonders häufig tritt die Candidose in Hautfalten, am Nagelwall, im Genitalbereich oder unter der Brust auf. Die Erkrankung ist nicht ansteckend, kann aber wiederkehren, wenn die Ursachen bestehen bleiben.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und sind lokal begrenzt. Typische Symptome sind:
- gerötete, nässende oder schuppende Hautstellen
- Juckreiz oder Brennen
- weißliche Beläge oder Pusteln
- Risse oder Schmerzen in Hautfalten
- unangenehmer Geruch bei stärkerem Befall
Die Symptome können je nach Körperregion variieren. Bei Nagelbefall kommt es zu Verdickungen, Verfärbungen und brüchigen Nägeln. Im Genitalbereich kann die Infektion mit Ausfluss und Schmerzen einhergehen. Bei gesunden Menschen heilt die Candidose meist unkompliziert ab. Bei Begleiterkrankungen wie Immunschwäche oder Diabetes kann sie jedoch hartnäckig sein.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann sich die Infektion ausbreiten und tieferes Gewebe betreffen. In seltenen Fällen kommt es zu einer systemischen Ausbreitung, etwa bei stark geschwächtem Immunsystem. Wiederkehrende Candidosen können die Hautbarriere schwächen und zu bakteriellen Zusatzinfektionen führen. Auch psychische Belastungen durch Juckreiz oder sichtbare Hautveränderungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Vermehrung von Candida wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Hierzu zählen Feuchtigkeit und Wärme, etwa durch enge Kleidung oder mangelnde Belüftungsn, ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes oder eine Antibiotikatherapie, die das Gleichgewicht der Hautflora stört. Auch hormonelle Veränderungen, etwa in der Schwangerschaft, Übergewicht mit ausgeprägten Hautfalten, eine mangelnde Hygiene oder aggressive Pflegeprodukte erhöhen das Risiko. Zudem beeinflussen Stress und Ernährung das Hautmilieu und steigern die Wahrscheinlichkeit für Pilzerkrankungen der Haut.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann eine Candidose mit antimykotischen Salben oder Cremes behandeln. Bei ausgedehntem Befall kommen auch Tabletten zum Einsatz. Wichtige Wirkstoffgruppen sind Azole und Polyene.
Das kann man selbst tun: Gute Hautpflege, das Trockenhalten gefährdeter Stellen und luftdurchlässige Kleidung beugen vor. Wenn die Beschwerden länger anhalten, sich ausbreiten oder wiederkehren, sollte man ärztliche Hilfe suchen. Eine Selbstbehandlung stößt hier an ihre Grenzen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fußpilz
Was ist das? - Definition Fußpilz (Tinea pedis) ist eine häufige, ansteckende Pilzinfektion der obersten Hautschicht an den Füßen. Meist betrifft sie die Zehenzwischenräume und entsteht durch Hautpilze, die sich besonders in feucht-warmem Milieu vermehren.
Krankheitsbild
Fußpilz, medizinisch Tinea pedis, ist eine Pilzinfektion der Haut an den Füßen. Besonders häufig betroffen ist die Haut zwischen den Zehen, da dort durch Wärme und Feuchtigkeit günstige Bedingungen für Pilze herrschen. Fußpilz gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Er betrifft Männer häufiger als Frauen und ältere Menschen häufiger als jüngere. Die Erreger befallen die oberste Hautschicht und können sich bei geeigneten Bedingungen weiter ausbreiten.
Symptome / Verlauf
Typische Anzeichen für Fußpilz sind:
- Rötung und Schuppung der Haut, besonders zwischen den Zehen
- Juckreiz, teilweise stark ausgeprägt
- weißlich aufgequollene oder aufgeweichte Haut
- kleine Risse in der Haut, Brennen oder Spannungsgefühl
Die Erkrankung beginnt häufig zwischen den Zehen. Ohne Behandlung kann sich der Pilz auf die Fußsohle oder den Fußrücken ausbreiten.
Folgen / Komplikationen
Unbehandelt kann Fußpilz länger bestehen bleiben oder immer wieder auftreten. Die geschädigte Haut bietet zudem Eintrittspforten für weitere Keime, sodass zusätzliche Entzündungen entstehen können. Wenn sich der Pilz auf die Nägel ausbreitet, kann sich ein Nagelpilz entwickeln, der meist langwieriger zu behandeln ist.
Ursachen / Risikofaktoren
Fußpilz wird durch bestimmte Hautpilze (Dermatophyten) verursacht. Diese vermehren sich besonders gut in feucht-warmem Milieu. Die Ansteckung erfolgt häufig über Hautschuppen, zum Beispiel in öffentlichen Duschen oder Schwimmbädern, aber auch im heimischen Badezimmer oder über gemeinsam genutzte Handtücher.
Risikofaktoren sind unter anderem:
- häufiger Fußpilz in der Familie
- geschwächtes Immunsystem oder Durchblutungsstörungen in den Füßen
- feucht-warme Bedingungen an den Füßen, etwa durch schwitzende Füße
- enges, wenig atmungsaktives Schuhwerk
- kleine Hautverletzungen oder rissige Haut
- unzureichendes Abtrocknen der Füße, besonders zwischen den Zehen
- Barfußlaufen in öffentlichen Duschen, Schwimmbädern oder Saunen
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Fußpilz zwischen den Zehenzwischenräumen kann in der Regel selbst behandelt werden. Sind andere Stellen betroffen, empfiehlt es sich, zum Arzt zu gehen. Bei stärkerem oder ausgedehntem Befall kann eine intensivere Behandlung notwendig sein.
Das kann man selbst tun: Bei Fußpilz zwischen den Zehenzwischenräumen kann eine Behandlung mit pilzhemmenden Mitteln aus der Apotheke helfen. Wichtig ist, das Präparat ausreichend lange und wie empfohlen anzuwenden, auch wenn die Beschwerden bereits nachlassen. Zusätzlich ist es wichtig, auf eine gute Fußhygiene zu achten. Nach dem Waschen sollten die Füße sorgfältig abgetrocknet werden. Atmungsaktive Schuhe und regelmäßig gewechselte, saubere Socken unterstützen ein trockenes Hautklima. Das Tragen von Badeschuhen schützt in öffentlichen Badeanstalten vor einer Ansteckung. Handtücher und Socken sollten nicht gemeinsam mit anderen benutzt werden und bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Scheidenpilz
Was ist das? - Definition Ein Scheidenpilz ist eine häufige Infektion der Vaginalschleimhaut, die meist durch Hefepilze wie Candida albicans verursacht wird. Die Erkrankung ist unangenehm, aber in der Regel harmlos und gut behandelbar.
Krankheitsbild
Der Scheidenpilz zählt zu den häufigsten gynäkologischen Infektionen. Er betrifft vor allem Frauen im gebärfähigen Alter, kann aber auch in anderen Lebensphasen auftreten. Die Pilze sind oft schon natürlicher Bestandteil der Scheidenflora, können sich aber unter bestimmten Bedingungen stark vermehren und Beschwerden auslösen. Die Diagnose erfolgt meist durch eine gynäkologische Untersuchung und einen Abstrich. Der Verlauf ist meist unkompliziert, kann aber wiederkehrend sein.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich oft innerhalb weniger Tage und sind deutlich spürbar. Typisch sind:
- Juckreiz im Intimbereich
- Brennendes Gefühl beim Wasserlassen
- Rötung und Schwellung der Schamlippen
- Weißlicher, bröckeliger Ausfluss
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
- Gefühl von Trockenheit oder Reibung
Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche Frauen haben nur leichte Beschwerden, andere fühlen sich stark beeinträchtigt. In vielen Fällen tritt der Scheidenpilz wiederholt auf, besonders bei bestimmten Risikofaktoren.
Folgen/Komplikationen
Ein unbehandelter Scheidenpilz kann sich ausbreiten und zu stärkeren Entzündungen führen. Wiederkehrende Infektionen können die Schleimhaut empfindlicher machen und das Wohlbefinden beeinträchtigen. In der Schwangerschaft sollte ein Scheidenpilz unbedingt behandelt werden, da er das Risiko für Frühgeburten erhöhen kann. Bei sehr häufigem Auftreten kann eine weiterführende Diagnostik sinnvoll sein, um andere Ursachen auszuschließen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist eine übermäßige Vermehrung von Hefepilzen, meist Candida albicans. Verschiedene Faktoren können das Gleichgewicht der Scheidenflora stören und eine Infektion begünstigen. Dazu gehören eine Antibiotikatherapie, hormonelle Veränderungen wie in der Schwangerschaft oder durch die Pille, ein geschwächtes Immunsystem sowie Diabetes. Zusätzlich begünstigen eine enge oder synthetische Kleidung, eine übertriebene Intimhygiene sowie Stress und eine unausgewogene Ernährung die Ausbreitung von Hefepilzen. Auch sexuelle Aktivität kann eine Rolle spielen, wobei der Scheidenpilz nicht als klassische Geschlechtskrankheit gilt.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch einen Abstrich die Diagnose sichern und eine passende Behandlung einleiten. Zum Einsatz kommen meist sogenannte Antimykotika in Form von Vaginalzäpfchen, Cremes oder Tabletten.
Das kann man selbst tun: Atmungsaktive Kleidung, sanfte Intimhygiene, Vermeidung von übermäßigem Waschen und eine ausgewogene Ernährung tragen zur Vorbeugung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als eine Woche bestehen, sehr stark sind oder immer wiederkehren. Dann sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.