NEO-ANGIN Benzydamin Spr.forte geg.akute Halsschm.
22,76 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Spray — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18499796
- Darreichungsform:
- Spray (Spray)
- Packungsgröße:
- 30 ml
- Marke:
- NEO-ANGIN
- Hersteller:
- MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Stelle(n) der Mundschleimhaut auf. Während des Sprühens sollten Sie den Atem anhalten. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Das Arzneimittel sollte nicht unmittelbar vor einer Mahlzeit oder dem Konsum eines Getränkes angewendet werden.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder die Beschwerden regelmäßig wiederkehren. Die Anwendungsdauer darf ununterbrochen längsten 7 Tage betragen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Reizungen der Speiseröhre, Schwindel, Halluzinationen, Unruhe, Angst und Reizbarkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Halsschmerzen, mit Entzündungsbeschwerden wie Schmerzen, Rötung oder Schwellung im Mund- und Rachenraum
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2-4 Sprühstöße, Gesamtdosis: 2- bis 6-mal täglich, Zeitpunkt: beim Auftreten von Beschwerden, im Abstand von mindestens 1 1/2 bis 3 Stunden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Benzydamin hat eine entzündungshemmende, schmerzlindernde und antibakterielle Wirkung.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Asthma bronchiale
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 43 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 42 × 113 × 39 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 5
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Das Arzneimittel enthält in geringen Mengen Alkohol, sollte deshalb von Alkoholikern gemieden werden.
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Lösungsvermittler (z.B. Poly(oxyethylen)-Rizinusöle) können Magenverstimmung und Durchfall hervorrufen.
- Lösungsvermittler (z.B. Poly(oxyethylen)-Rizinusöle) können (Schleim-)Hautreizungen hervorrufen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur symptomatischen Behandlung:
Halsschmerzen
Was ist das? - Definition Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt. Meist verursachen Viren die akuten Beschwerden. Sie dauern etwa eine Woche an.
Krankheitsbild
Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt, meist im Rahmen einer durch Viren verursachten Erkältungskrankheit. Es handelt sich um stechende, brennende oder ziehende Schmerzen in der Halsregion, die bis zum Ohr ausstrahlen können. Die Beschwerden dauern meist etwa eine Woche an.
Symptome / Verlauf
Halsschmerzen können stechend, brennend oder ziehend sein und bis zum Ohr ausstrahlen. Sie können nur zeitweise auftreten oder dauerhaft bestehen, beim Schlucken auftreten oder unabhängig davon sein.
Folgen / Komplikationen
Gefährliche Komplikationen bei erkältungsbedingten Halsschmerzen sind sehr selten. Treten Halsschmerzen aber im Rahmen einer anderen Erkrankung auf wie Scharlach, Pneumonie, Sinusitis oder Otitis oder unter einer starken Immunsuppression, sollte unbedingt eine ärztliche Beratung, Diagnose und Therapie erfolgen.
Ursachen / Risikofaktoren
Die meisten akuten Halsschmerzen werden durch Viren im Rahmen einer Erkältungskrankheit verursacht. Die Infektion führt oft zu Entzündungen des Rachens und der Mandeln, die Schleimhäute schwellen an, was das Schmerzempfinden auslösen kann. Verstärkend wirken oftmals gereizte, zum Teil auch offene Stellen.
Neben Viren können auch Bakterien die Halsschmerzen verursachen. Eine Mandelentzündung kann zum Beispiel nicht nur durch Viren, sondern auch durch Streptokokken verursacht werden.
Auch nicht-infektiöse Ursachen können zu Halsschmerzen führen, zum Beispiel Schnarchen, Rauchen, eine Intubation oder eine Überlastung der Stimme. Gleiches gilt für verschiedene Grunderkrankungen wie die Kawasaki-Krankheit, Schilddrüsenerkrankungen oder die Reflux-Krankheit. Halsschmerzen können auch als Folge von Medikamenten auftreten, etwa bei Einnahme von ACE-Hemmern oder inhalativen Kortikosteroiden.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Selbst wenn Bakterien die Ursache sind, sollten Ärzte Antibiotika nur zurückhaltend verschreiben. Sollten Halsschmerzen länger anhalten oder mit Fieber verbunden sein, ist der Gang zum Arzt sinnvoll. Tritt beim Schlucken das Gefühl auf, ein Hindernis überwinden zu müssen, sollte auf alle Fälle ein Arzt die Ursache abklären.
Das kann man selbst tun: In der Regel heilen Halsentzündungen von selbst innerhalb weniger Tage ab. Um die Schmerzen zu lindern, können Betroffene Lutschtabletten mit Lokalanästhetika lutschen sowie bei starken Schmerzen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen einnehmen. Außerdem hilfreich: Viel trinken und mit Salbei oder Kamille gurgeln, entweder mit abgekühltem Tee oder mit Zubereitungen aus der Apotheke.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Spray — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18499796
- Darreichungsform:
- Spray (Spray)
- Packungsgröße:
- 30 ml
- Marke:
- NEO-ANGIN
- Hersteller:
- MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Stelle(n) der Mundschleimhaut auf. Während des Sprühens sollten Sie den Atem anhalten. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Das Arzneimittel sollte nicht unmittelbar vor einer Mahlzeit oder dem Konsum eines Getränkes angewendet werden.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder die Beschwerden regelmäßig wiederkehren. Die Anwendungsdauer darf ununterbrochen längsten 7 Tage betragen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Reizungen der Speiseröhre, Schwindel, Halluzinationen, Unruhe, Angst und Reizbarkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Halsschmerzen, mit Entzündungsbeschwerden wie Schmerzen, Rötung oder Schwellung im Mund- und Rachenraum
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2-4 Sprühstöße, Gesamtdosis: 2- bis 6-mal täglich, Zeitpunkt: beim Auftreten von Beschwerden, im Abstand von mindestens 1 1/2 bis 3 Stunden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Benzydamin hat eine entzündungshemmende, schmerzlindernde und antibakterielle Wirkung.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Asthma bronchiale
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 43 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 42 × 113 × 39 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 5
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Das Arzneimittel enthält in geringen Mengen Alkohol, sollte deshalb von Alkoholikern gemieden werden.
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Lösungsvermittler (z.B. Poly(oxyethylen)-Rizinusöle) können Magenverstimmung und Durchfall hervorrufen.
- Lösungsvermittler (z.B. Poly(oxyethylen)-Rizinusöle) können (Schleim-)Hautreizungen hervorrufen.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur symptomatischen Behandlung:
Halsschmerzen
Was ist das? - Definition Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt. Meist verursachen Viren die akuten Beschwerden. Sie dauern etwa eine Woche an.
Krankheitsbild
Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt, meist im Rahmen einer durch Viren verursachten Erkältungskrankheit. Es handelt sich um stechende, brennende oder ziehende Schmerzen in der Halsregion, die bis zum Ohr ausstrahlen können. Die Beschwerden dauern meist etwa eine Woche an.
Symptome / Verlauf
Halsschmerzen können stechend, brennend oder ziehend sein und bis zum Ohr ausstrahlen. Sie können nur zeitweise auftreten oder dauerhaft bestehen, beim Schlucken auftreten oder unabhängig davon sein.
Folgen / Komplikationen
Gefährliche Komplikationen bei erkältungsbedingten Halsschmerzen sind sehr selten. Treten Halsschmerzen aber im Rahmen einer anderen Erkrankung auf wie Scharlach, Pneumonie, Sinusitis oder Otitis oder unter einer starken Immunsuppression, sollte unbedingt eine ärztliche Beratung, Diagnose und Therapie erfolgen.
Ursachen / Risikofaktoren
Die meisten akuten Halsschmerzen werden durch Viren im Rahmen einer Erkältungskrankheit verursacht. Die Infektion führt oft zu Entzündungen des Rachens und der Mandeln, die Schleimhäute schwellen an, was das Schmerzempfinden auslösen kann. Verstärkend wirken oftmals gereizte, zum Teil auch offene Stellen.
Neben Viren können auch Bakterien die Halsschmerzen verursachen. Eine Mandelentzündung kann zum Beispiel nicht nur durch Viren, sondern auch durch Streptokokken verursacht werden.
Auch nicht-infektiöse Ursachen können zu Halsschmerzen führen, zum Beispiel Schnarchen, Rauchen, eine Intubation oder eine Überlastung der Stimme. Gleiches gilt für verschiedene Grunderkrankungen wie die Kawasaki-Krankheit, Schilddrüsenerkrankungen oder die Reflux-Krankheit. Halsschmerzen können auch als Folge von Medikamenten auftreten, etwa bei Einnahme von ACE-Hemmern oder inhalativen Kortikosteroiden.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Selbst wenn Bakterien die Ursache sind, sollten Ärzte Antibiotika nur zurückhaltend verschreiben. Sollten Halsschmerzen länger anhalten oder mit Fieber verbunden sein, ist der Gang zum Arzt sinnvoll. Tritt beim Schlucken das Gefühl auf, ein Hindernis überwinden zu müssen, sollte auf alle Fälle ein Arzt die Ursache abklären.
Das kann man selbst tun: In der Regel heilen Halsentzündungen von selbst innerhalb weniger Tage ab. Um die Schmerzen zu lindern, können Betroffene Lutschtabletten mit Lokalanästhetika lutschen sowie bei starken Schmerzen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen einnehmen. Außerdem hilfreich: Viel trinken und mit Salbei oder Kamille gurgeln, entweder mit abgekühltem Tee oder mit Zubereitungen aus der Apotheke.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.