NETTACIN 3 mg/ml Augentropfen Lsg.im ED-Behältnis
25,64 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Augentropfen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18849931
- Darreichungsform:
- Augentropfen (Augentropfen)
- Packungsgröße:
- 15 x 0,3 ml
- Wirkstoffstärke:
- 3 mg
- Marke:
- NETTACIN
- Hersteller:
- SIFI S.p.A.
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie eine Minute lang leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid. Vermeiden Sie eine Berührung der Applikatorspitze mit Augen/Gesichtspartien oder Gegenständen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die übliche Behandlungsdauer beträgt 5 Tage.
Überdosierung?
Überdosierungserscheinungen sind derzeit nicht bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Kontaktlinsen sollten während der Behandlung nicht getragen werden.
Anwendungsgebiete
- Bakterielle Augeninfektion
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Tropfen, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in den Bakterien den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich. Durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Bakterielle Augeninfektion
Was ist das? - Definition Eine bakterielle Augeninfektion ist eine durch Bakterien verursachte Entzündung des Auges oder angrenzender Gewebe. Sie kann verschiedene Bereiche betreffen, etwa die Bindehaut, die Hornhaut oder die Augenlider. Zu den häufigen Erregern zählen Staphylokokken, Streptokokken oder Pneumokokken. Die Infektion kann mild verlaufen oder das Sehvermögen gefährden.
Krankheitsbild
Bakterielle Augeninfektionen treten auf, wenn krankmachende Bakterien die natürlichen Schutzmechanismen des Auges überwinden. Dies geschieht oft bei geschwächter Immunabwehr, schlechter Hygiene oder durch äußere Reize wie Staub, Rauch oder Kontaktlinsen. Die häufigsten Formen sind die bakterielle Bindehautentzündung und die Lidrandentzündung. In schweren Fällen kann auch die Hornhaut betroffen sein. Die Infektion kann ein oder beide Augen betreffen und ist oft ansteckend.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Beschwerden zählen gerötete Augen, Juckreiz, Brennen, Schmerzen, Schwellungen, eitriger Ausfluss und verklebte Augenlider am Morgen. Oft kommt es auch zu Fremdkörpergefühl, erhöhte Lichtempfindlichkeit und verschwommenes Sehen. Die Symptome treten meist plötzlich auf und können sich rasch verschlimmern. Ohne Behandlung kann sich die Infektion ausbreiten und das Sehvermögen beeinträchtigen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine bakterielle Augeninfektion zu Hornhautschäden, Narbenbildung, dauerhafter Sehverschlechterung oder sogar Erblindung führen. In schweren Fällen kann sich die Infektion auf das umliegende Gewebe ausbreiten und eine Orbitalzellulitis verursachen. Auch Veränderungen am Lidrand oder den Wimpern können auftreten, was zu chronischer Reizung führt.
Ursachen/Risikofaktoren
Zu den häufigsten Ursachen und Risikofaktoren zählen:
- Kontakt mit infizierten Personen
- mangelnde Hygiene
- langes oder unsachgemäßes Tragen von Kontaktlinsen
- geteilte Kosmetikartikel oder Handtücher
- Reizung durch Staub, Rauch oder Chlorwasser
- bestehende Augenallergien
- geschwächtes Immunsystem
- Erkältungskrankheiten
- kleine Verletzungen am Auge
- Verwendung abgelaufener oder kontaminierter Pflegeprodukte
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er stellt die Diagnose meist durch Untersuchung und Abstrich. Zur Behandlung werden antibiotische Augentropfen oder Salben eingesetzt. Bei schweren Verläufen können Antibiotika zum Einnehmen nötig sein.
Das kann man selbst tun: Unbedingt auf Hygiene achten, Kontaktlinsen richtig pflegen, Augen nicht berühren und keine Kosmetika teilen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als zwei Tage bestehen, sich verschlimmern oder das Sehvermögen beeinträchtigt ist. Dann sollte unbedingt ein Augenarzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 23.03.2026
Quellenangabe:
S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Augentropfen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18849931
- Darreichungsform:
- Augentropfen (Augentropfen)
- Packungsgröße:
- 15 x 0,3 ml
- Wirkstoffstärke:
- 3 mg
- Marke:
- NETTACIN
- Hersteller:
- SIFI S.p.A.
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie eine Minute lang leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid. Vermeiden Sie eine Berührung der Applikatorspitze mit Augen/Gesichtspartien oder Gegenständen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die übliche Behandlungsdauer beträgt 5 Tage.
Überdosierung?
Überdosierungserscheinungen sind derzeit nicht bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Kontaktlinsen sollten während der Behandlung nicht getragen werden.
Anwendungsgebiete
- Bakterielle Augeninfektion
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Tropfen, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in den Bakterien den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich. Durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Bakterielle Augeninfektion
Was ist das? - Definition Eine bakterielle Augeninfektion ist eine durch Bakterien verursachte Entzündung des Auges oder angrenzender Gewebe. Sie kann verschiedene Bereiche betreffen, etwa die Bindehaut, die Hornhaut oder die Augenlider. Zu den häufigen Erregern zählen Staphylokokken, Streptokokken oder Pneumokokken. Die Infektion kann mild verlaufen oder das Sehvermögen gefährden.
Krankheitsbild
Bakterielle Augeninfektionen treten auf, wenn krankmachende Bakterien die natürlichen Schutzmechanismen des Auges überwinden. Dies geschieht oft bei geschwächter Immunabwehr, schlechter Hygiene oder durch äußere Reize wie Staub, Rauch oder Kontaktlinsen. Die häufigsten Formen sind die bakterielle Bindehautentzündung und die Lidrandentzündung. In schweren Fällen kann auch die Hornhaut betroffen sein. Die Infektion kann ein oder beide Augen betreffen und ist oft ansteckend.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Beschwerden zählen gerötete Augen, Juckreiz, Brennen, Schmerzen, Schwellungen, eitriger Ausfluss und verklebte Augenlider am Morgen. Oft kommt es auch zu Fremdkörpergefühl, erhöhte Lichtempfindlichkeit und verschwommenes Sehen. Die Symptome treten meist plötzlich auf und können sich rasch verschlimmern. Ohne Behandlung kann sich die Infektion ausbreiten und das Sehvermögen beeinträchtigen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine bakterielle Augeninfektion zu Hornhautschäden, Narbenbildung, dauerhafter Sehverschlechterung oder sogar Erblindung führen. In schweren Fällen kann sich die Infektion auf das umliegende Gewebe ausbreiten und eine Orbitalzellulitis verursachen. Auch Veränderungen am Lidrand oder den Wimpern können auftreten, was zu chronischer Reizung führt.
Ursachen/Risikofaktoren
Zu den häufigsten Ursachen und Risikofaktoren zählen:
- Kontakt mit infizierten Personen
- mangelnde Hygiene
- langes oder unsachgemäßes Tragen von Kontaktlinsen
- geteilte Kosmetikartikel oder Handtücher
- Reizung durch Staub, Rauch oder Chlorwasser
- bestehende Augenallergien
- geschwächtes Immunsystem
- Erkältungskrankheiten
- kleine Verletzungen am Auge
- Verwendung abgelaufener oder kontaminierter Pflegeprodukte
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er stellt die Diagnose meist durch Untersuchung und Abstrich. Zur Behandlung werden antibiotische Augentropfen oder Salben eingesetzt. Bei schweren Verläufen können Antibiotika zum Einnehmen nötig sein.
Das kann man selbst tun: Unbedingt auf Hygiene achten, Kontaktlinsen richtig pflegen, Augen nicht berühren und keine Kosmetika teilen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als zwei Tage bestehen, sich verschlimmern oder das Sehvermögen beeinträchtigt ist. Dann sollte unbedingt ein Augenarzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 23.03.2026
Quellenangabe:
S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.