NIFEDIPIN AL 10 Weichkapseln
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Pharmazeutische Informationen
Weichkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07558231
- Darreichungsform:
- Weichkapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Marke:
- NIFEDIPIN
- Hersteller:
- ALIUD Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Bei Bluthochdruckkrise: Zerbeißen Sie die Kapsel und schlucken Sie sie mit dem Inhalt sofort hinunter.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Bewusstseinsstörungen, niedrigem Blutdruck, erhöhte Herzfrequenz und Schock. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Höchstdosis: Eine Dosis von 6 Kapseln pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Bluthochdruckkrise:
Bluthochdruckkrise: Höchstdosis: Bei unzureichender Wirkung kann die Anwendung frühestens nach 30 Minuten wiederholt werden.
Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Brustenge bei Anstrengung (stabile Angina pectoris)
- Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
- Bluthochdruck ohne erkennbare Ursache (essentielle Hypertonie)
- Raynaud-Syndrom
- Bluthochdruckkrise
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Kapseln, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, zum gleichen Zeitpunkt, nach der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1 Kapsel, Zeitpunkt: bei Auftreten von Beschwerden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff führt zu einer Erschlaffung von Gefäßwänden. Die Blutgefäße werden dadurch erweitert und der Blutdruck gesenkt. Das Herz muss zudem das Blut gegen einen geringeren Widerstand in den Kreislauf pumpen, was die Herzarbeit entlastet.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Benommenheit
- Schlafstörungen
- Schläfrigkeit
- Missempfindungen, wie Kribbeln, Ameisenlaufen oder Taubheit
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Nervosität
- Zittern
- Sehstörungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Hautrötung
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- Schwitzen
- Niedriger Blutdruck
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Angina pectoris
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert
- Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Leberfunktionsstörungen
- Anfälle von Atemnot
- Verstärkter Harndrang
- Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Gelenkschmerzen
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schock (kardiogener Schock, Kreislaufkollaps)
- Einengung einer Herzklappe am Übergang zur Hauptschlagader (Aortenklappe)
- Brustenge bei körperlicher Ruhe (instabile Angina pectoris)
- Akuter Herzinfarkt
- Übersteigerte Reaktionsbereitschaft der Atemwege auf einen äußerlichen Reiz
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Niedriger Blutdruck
- Herzschwäche
- Dialyse
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 34 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 36 × 117 × 46 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Digoxin \b63-Acetyldigoxin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche oder Herzschwäche.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit einer Veranlagung zur malignen Hyperthermie (Komplikation, die im Rahmen einer Narkose auftreten kann)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche oder Herzschwäche.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit einer Veranlagung zur malignen Hyperthermie (Komplikation, die im Rahmen einer Narkose auftreten kann)
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Iloprost trometamol und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel können auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein. Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tacrolimus-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen bzw. Zittern, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen, Erbrechen, Schädigungen der Nieren und Erhöhung des Blutzuckerspiegels oder des Blutdrucks erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
-Patienten, die eine Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP3A5-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen wie Lungenentzündung, Schwäche, Blässe, Empfindungsstörungen, Bewegungsstörungen, Denkstörungen, Sehstörungen oder Gewichtszunahme vermehrt oder verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Stiripentol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Elvitegravir Darunavir-Ethanol (1:1) und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Idelalisib und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Johanniskraut-Trockenextrakt (3-7:1); Auszugsmittel: Methanol Johanniskraut-Trockenextrakt Johanniskraut-Trockenextrakt (3-6:1); Auszugsmittel: Ethanol Johanniskraut Johanniskraut-Trockenextrakt (5-7:1); Auszugsmittel: Ethanol Johanniskraut-Trockenextrakt (3,5-6:1); Auszugsmittel: Ethanol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Mitotan Modafinil und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Dabrafenib mesilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tocilizumab und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenobarbital Carbamazepin Phenytoin Primidon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Miconazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzrasen, Schwellung der Knöchel oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Es könnte eine übermäßig starke Blutdrucksenkung auftreten und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können - insbesondere zu Beginn der Behandlung und bei Patienten mit Herzschwäche - eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit Herzschwäche
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Es könnte eine übermäßig starke Blutdrucksenkung auftreten und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können - insbesondere zu Beginn der Behandlung und bei Patienten mit Herzschwäche - eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit Herzschwäche
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Enzalutamid Apalutamid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Imatinib mesilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden wie übermäßig starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Efavirenz und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Theophyllin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können möglicherweise vermehrt unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel wie z. B. Herzrasen, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Unruhe, Schwindel, Kopfschmerzen, vermehrte Urinausscheidung, Schlaflosigkeit oder Krampfanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Herzinsuffizienz
~i- schwerem Sauerstoffmangel
~i- Lungenentzündung
~i- Virusinfektion
Angina pectoris
Was ist das? - Definition Damit der Herzmuskel optimal arbeiten kann, muss er gut mit Blut versorgt werden. Das ermöglichen Koronargefäße mit ihren Verästelungen im Herzmuskel. Sind diese Blutgefäße krankhaft verändert, kann sich der Blutfluss vermindern, eine Koronare Herzkrankheit entsteht. Diese äußert sich durch Koronarsyndrome wie etwa Angina pectoris.
Krankheitsbild
Mit Angina drücken Mediziner etwas aus, das mit einem Gefühl der Enge einhergeht. Bei Angina pectoris geht es um ein Engegefühl in der Brust (pectoralis: zur Brust gehörend). Es kann entstehen, wenn der Herzmuskel bei körperlicher Belastung mehr arbeiten muss und dafür wegen Schäden in den Koronargefäßen nicht mehr genug sauerstoffreiches Blut erhält. Er ist überlastet. Es treten weitere Symptome wie Brustschmerzen oder Atemnot auf.
Brustschmerzen gibt auch bei anderen Krankheiten, doch sie haben meist nicht den anfallsartigen Charakter einer Angina pectoris-Attacke und andere Auslöser. So treten beispielsweise Schmerzen hinter dem Brustbein auch bei einer Refluxkrankheit auf, doch meist zusammen mit Sodbrennen und nach dem Essen.
Symptome/Verlauf
Typisch für Angina pectoris ist neben dem Gefühl von Brustenge ein schmerzhaftes Brennen, Bohren oder Stechen direkt hinter dem Brustbein. Häufig strahlt der Schmerz in die linke Achsel aus, manchmal bis unter die Elle des linken Arms oder in den Hals bis zum Kinn. Dazu kommen meist Angstgefühle und Atemnot. Manchmal klagen Betroffene auch über Übelkeit und Magenprobleme. Bei Frauen, betagten Patienten oder Diabetikern kann der Schmerz im Brustbereich weniger ausgeprägt sein oder fehlen, Abgeschlagenheit und Atemnot treten in den Vordergrund.
Angina pectoris wird in vier Schwergrade eingeteilt, von Beschwerden nur bei plötzlicher oder stärkerer körperlicher Belastung bis hin zu Symptomen schon in Ruhe. Unterschieden wird insbesondere zwischen der stabilen und der instabilen Angina pectoris.
Bei der stabilen Angina pectoris ereignen sich Attacken, wenn der Herzmuskel vermehrt beansprucht wird, wie bei körperlicher Belastung, Stress, Kälte oder nach einer schweren Mahlzeit. Kommen Betroffene zur Ruhe, verschwinden die Schmerzen in der Regel von allein. Eine Attacke hält zumeist nur wenige Minuten an. Medikamente wie gefäßerweiternde Nitropräparate führen rasch zur Linderung. Betroffene können mit der Zeit herausfinden, bei welcher Art und Stärke der Belastung mit Attacken zu rechnen ist.
Von instabiler Angina pectoris sprechen Mediziner, wenn eine Attacke erstmals oder in den ersten Wochen nach einem Infarkt auftritt, wenn die Attacken von Mal zu Mal schwerer verlaufen oder die Beschwerden auch in Ruhe auftreten. Die Attacken sind unberechenbarer, ereignen sich mitunter mehrmals in kurzer Zeit, dauern länger - mehr als 20 Minuten - und Medikamente dagegen wirken schlechter.
Folgen/Komplikationen
Eine instabile Angina pectoris gilt als Warnsignal, dass sehr bald ein Herzinfarkt auftreten könnte, und ist somit ein Notfall.
Ursachen/Risikofaktoren
Hauptursache für Angina pectoris ist eine Koronare Herzkrankheit. Dabei werden Koronararterien, die den Herzmuskel mit sauerstoffreichem Blut versorgen, durch Gefäßverkalkung - fachlich Arteriosklerose genannt - an einer Stelle oder an mehreren Stellen eingeengt. In Ruhe reicht die Durchblutung des Herzmuskels meist noch aus, nicht mehr jedoch, wenn er bei körperlicher Anstrengung, Stress, Aufregung, schweren Mahlzeiten, Fieber oder Kälte mehr arbeiten muss.
Ein hohes Risiko für eine Koronare Herzkrankheit, die auch zu Angina pectoris führen kann, haben vor allem Menschen mit Bluthochdruck, ungünstigen Blutfettwerten oder Diabetes, aber auch Raucher und Übergewichtige.
Eine der Sonderformen von Angina pectoris ist die Prinzmetal-Angina. Bei ihr wird die Durchblutung des Herzmuskels durch ein krampfartiges Zusammenziehen des betroffenen Gefäßes behindert.
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Kommt es zu Beschwerden, die auf ein Herzleiden hindeuten - Druckgefühl in der Brust, Atemnot bei Belastung, öfters schneller oder unregelmäßiger Puls, unerklärliche Schwäche - sollten Betroffene rasch zum Arzt gehen. Erhärtet sich der Verdacht, folgt eine genauere herzmedizinische Untersuchung. Steht die Diagnose einer Koronaren Herzerkrankung fest, werden mit Medikamenten und Verhaltensmaßnahmen Risikofaktoren für ein Voranschreiten der Krankheit behandelt. Besteht eine stabile Angina pectoris, bekommen Patienten Hinweise und Medikamente, um bei Attacken richtig reagieren zu können. Je nach Schwere der Koronaren Herzerkrankung wird sie bei Bedarf noch weitgehender behandelt, zum Beispiel mit der Implantation von Blutgefäßstützen (Stents) an Blutgefäß-Engstellen. Wichtig sind auch Kontrolluntersuchungen nach ärztlicher Maßgabe.
Was man selbst tun kann:
Arteriosklerotisch bedingte Schäden in Blutgefäßen bilden sich nur selten zurück, ihr Voranschreiten lässt sich aber verlangsamen. Dazu muss man Bluthochdruck, Diabetes sowie ungünstige Blutfettwerte behandeln und dafür die ärztlich verordneten Medikamente konsequent einnehmen. Betroffene sollten außerdem nicht rauchen, möglichst wenig oder keinen Alkohol trinken, Stress verringern und Übergewicht abbauen.
Zur Vorbeugung ist zudem eine gesunde - zum Beispiel mediterrane - Ernährung wichtig. Und Betroffene sollten sich viel bewegen. Bei Sport befragt man zuvor am besten die Ärztin oder den Arzt, welche Sportarten sich individuell eignen.
Treten Notfall-Anzeichen auf, muss man den Rettungsdienst (112) rufen. Solche Anzeichen sind:
- starke Schmerzen hinter dem Brustbein, die möglicherweise ausstrahlen
- starkes Engegefühl, heftiger Druck im Brustkorb
- stärkere Luftnot, Atemnot
- kalter Schweiß
- Übelkeit, Erbrechen
- Todesangst
- die Beschwerden halten länger als ein paar Minuten an
- Beschwerden dieser Art treten im Ruhezustand auf
- die Beschwerden halten an, obwohl körperliche Belastungen beendet wurden
- die Beschwerden bleiben trotz Anwendung eines Notfallmedikaments bestehen
Bearbeitungsstand: 29.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hypertonie
Was ist das? - Definition Bluthochdruck bzw. eine arterielle Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck in den Schlagadern dauerhaft auf Werte von 140/90 mmHg und darüber ansteigt. Bleibt er unbemerkt und unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen wie ein Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden, ein Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Krankheitsbild
Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände der Blutgefäße drückt. Er besteht aus zwei Werten: Der systolische (obere) Wert steht für den Druck in den Blutgefäßen während eines Herzschlages, der diastolische (untere) Wert für den Druck in der Phase zwischen zwei Herzschlägen.Von Bluthochdruck sprechen Ärzte, wenn der Blutdruck in den Schlagadern bei über 140/90 mmHg liegt - bei wiederholten Messungen in der Arztpraxis an unterschiedlichen Tagen. Misst man den Blutdruck selbst zu Hause, sprechen wiederholte Werte von 135/85 mmHg und mehr für Bluthochdruck - das sollte dann aber ein Arzt bestätigen.Ein einzelner erhöhter Wert - etwa durch Stress, Kaffee oder Anstrengung - ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Werte wiederholt oder bei einer ambulanten Langzeitmessung über 24 Stunden zu hoch sind, spricht man von Bluthochdruck.In Industrieländern ist Bluthochdruck ein häufiges Problem, besonders bei älteren Menschen. Unbehandelt kann er langfristig zu schweren Erkrankungen führen, deshalb ist frühzeitige Erkennung wichtig.
Symptome/Verlauf
Bluthochdruck wird oft lange nicht bemerkt. Das macht ihn so gefährlich. Viele Betroffene fühlen sich gesund. Mögliche Warnzeichen sind unspezifisch und können leicht übersehen werden:
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Sehstörungen
Oft wird Bluthochdruck erst bei einer Routineuntersuchung durch den Arzt oder durch das Auftreten seiner Folgeerkrankungen entdeckt.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, kann es im Laufe der Jahre zu ernsten Schäden an Organen und Blutgefäßen kommen.
- Herz: Das Herz muss ständig gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Vor allem die linke Herzkammer wird dadurch überlastet und verändert sich
- es drohen eine Herzschwäche oder sogar ein Herzinfarkt.
- Gehirn: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Hirnblutungen.
- Augen: Feine Blutgefäße können geschädigt werden
- es kann zu Sehverlust kommen.
- Nieren: Verengungen und Schädigungen von Blutgefäßen der Nieren können zu Nierenschäden und Nierenversagen führen.
Bei extrem hohen Blutdruckwerten sollte man zunächst versuchen, sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. Hatte man sich zuvor körperlich angestrengt oder starken Stress, ist es durchaus möglich, dass der Blutdruck auch mal kurzzeitig stärker ansteigt. Sinken die sehr hohen Blutdruckwerte nach 15 - 30 Minuten Ruhe nicht, empfiehlt es sich unbedingt, einen Arzt zurate zu ziehen.
Den Notarzt rufen muss man, sollten mit dem stark gestiegenen Blutdruck Symptome auftreten wie
- Brustschmerzen (Schmerzen, Brennen oder starkes Druckgefühl),
- Atemnot,
- starker Schwindel (womöglich mit Kopfschmerzen),
- Seh- oder Sprechstörungen,
- Übelkeit und/oder Erbrechen,
- Nasenbluten,
- Benommenheit,
- Krampfanfälle oder
- Lähmungen.
Ursachen/Risikofaktoren
In den meisten Fällen ist die genaue Ursache eines Bluthochdrucks unbekannt - dann spricht man von primärer Hypertonie.
Folgende Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung von Bluthochdruck:
- Rauchen
- Übergewicht
- übermäßiger Alkohol- oder Salzkonsum
- Stress
- Bewegungsmangel
Oft spielen auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen, bei sehr schlecht mit Medikamenten einzustellendem oder bei ungewöhnlich hohem Blutdruck sollte ärztlich nach sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu zählen:
- Nierenerkrankungen
- Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac)
Das kann helfen
Was der Arzt macht:
- führt Blutdruckmessungen (auch Langzeitmessung) durch
- prüft mögliche Ursachen, Organschäden und Risikofaktoren
- empfiehlt Maßnahmen und ggf. Medikamente zur Blutdrucksenkung
Was man selbst tun kann:
- Gewicht reduzieren, wenn Übergewicht besteht
- salzarm essen, also sparsam Salzen sowie Fertigprodukte und Nachsalzen vermeiden
- Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum einschränken oder aufgeben
- Stress abbauen, z. B. durch Entspannungstechniken
- geregelten Schlafrhythmus einhalten
- regelmäßig bewegen, ideal sind Spaziergänge oder Ausdauersport
- Koffein und Nikotin reduzieren oder meiden
- Blutdruck regelmäßig selbst kontrollieren
Führen nichtmedikamentöse Maßnahmen allein nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, ist der Blutdruck von Anfang an sehr hoch oder liegen weitere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf oder gar bereits Organschäden durch Bluthochdruck vor, wird der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente empfehlen. Wichtig ist auch, mit dem behandelnden Arzt Kontrolltermine zu vereinbaren.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Raynaud-Syndrom
Was ist das? - Definition Das Raynaud-Syndrom ist eine Durchblutungsstörung der Finger und seltener der Zehen. Durch eine krampfartige Verengung der kleinen Blutgefäße gelangt vorübergehend weniger Blut in die betroffenen Bereiche. Auslöser sind meist Kälte oder Stress. Die Beschwerden treten anfallsartig auf und klingen häufig von selbst wieder ab.
Raynaud-Syndrom
Krankheitsbild
Beim Raynaud-Syndrom reagieren die Blutgefäße überempfindlich auf bestimmte Reize. Die Gefäßverengung führt dazu, dass die Haut zeitweise schlecht durchblutet wird. Man unterscheidet eine primäre Form ohne erkennbare Grunderkrankung und eine sekundäre Form als Folge anderer Erkrankungen. Der Verlauf ist sehr unterschiedlich und reicht von milden Beschwerden bis zu ausgeprägten Durchblutungsproblemen.
Symptome/Verlauf
Die Symptome treten typischerweise schubweise auf und betreffen meist beide Hände. Häufig verändert sich die Hautfarbe in folgenden Phasen:
- Blasse oder weiß verfärbte Finger
- Bläuliche Verfärbung mit Kältegefühl
- Rötung und Kribbeln beim Wiedererwärmen
- Schmerzen oder Taubheitsgefühl
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen ist das Raynaud-Syndrom harmlos. Bei schweren oder sekundären Formen kann es jedoch zu Hautschäden kommen. Anhaltende Durchblutungsstörungen erhöhen das Risiko für kleine Wunden und Infektionen. Sehr selten entstehen schlecht heilende Geschwüre an den Fingern.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genaue Ursache der primären Form ist unklar. Eine erbliche Veranlagung spielt vermutlich eine Rolle. Die sekundäre Form tritt im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auf, insbesondere mit Autoimmunerkrankungen. Risikofaktoren sind Kälteeinwirkung, Rauchen, starke Vibrationen sowie anhaltender Stress.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung hängt von der Ursache und dem Schweregrad ab. Ärztlich können gefäßerweiternde Medikamente wie Calciumantagonisten eingesetzt werden. Bei der sekundären Form steht die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund.
Das kann man selbst tun: Warme Kleidung, das Meiden von Kälte und Stress sowie Rauchverzicht können das Auftreten mitunter verhindern. Bei häufigen, schmerzhaften Anfällen oder Hautveränderungen reicht die Selbsthilfe nicht mehr aus und eine ärztliche Abklärung ist notwendig.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Weichkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07558231
- Darreichungsform:
- Weichkapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Marke:
- NIFEDIPIN
- Hersteller:
- ALIUD Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Bei Bluthochdruckkrise: Zerbeißen Sie die Kapsel und schlucken Sie sie mit dem Inhalt sofort hinunter.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Bewusstseinsstörungen, niedrigem Blutdruck, erhöhte Herzfrequenz und Schock. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Höchstdosis: Eine Dosis von 6 Kapseln pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Bluthochdruckkrise:
Bluthochdruckkrise: Höchstdosis: Bei unzureichender Wirkung kann die Anwendung frühestens nach 30 Minuten wiederholt werden.
Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Brustenge bei Anstrengung (stabile Angina pectoris)
- Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
- Bluthochdruck ohne erkennbare Ursache (essentielle Hypertonie)
- Raynaud-Syndrom
- Bluthochdruckkrise
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Kapseln, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, zum gleichen Zeitpunkt, nach der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1 Kapsel, Zeitpunkt: bei Auftreten von Beschwerden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff führt zu einer Erschlaffung von Gefäßwänden. Die Blutgefäße werden dadurch erweitert und der Blutdruck gesenkt. Das Herz muss zudem das Blut gegen einen geringeren Widerstand in den Kreislauf pumpen, was die Herzarbeit entlastet.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Benommenheit
- Schlafstörungen
- Schläfrigkeit
- Missempfindungen, wie Kribbeln, Ameisenlaufen oder Taubheit
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Nervosität
- Zittern
- Sehstörungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Hautrötung
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- Schwitzen
- Niedriger Blutdruck
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Angina pectoris
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert
- Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Leberfunktionsstörungen
- Anfälle von Atemnot
- Verstärkter Harndrang
- Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Gelenkschmerzen
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schock (kardiogener Schock, Kreislaufkollaps)
- Einengung einer Herzklappe am Übergang zur Hauptschlagader (Aortenklappe)
- Brustenge bei körperlicher Ruhe (instabile Angina pectoris)
- Akuter Herzinfarkt
- Übersteigerte Reaktionsbereitschaft der Atemwege auf einen äußerlichen Reiz
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Niedriger Blutdruck
- Herzschwäche
- Dialyse
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 34 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 36 × 117 × 46 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche oder Herzschwäche.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit einer Veranlagung zur malignen Hyperthermie (Komplikation, die im Rahmen einer Narkose auftreten kann)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche oder Herzschwäche.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit einer Veranlagung zur malignen Hyperthermie (Komplikation, die im Rahmen einer Narkose auftreten kann)
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel können auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein. Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen bzw. Zittern, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen, Erbrechen, Schädigungen der Nieren und Erhöhung des Blutzuckerspiegels oder des Blutdrucks erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
-Patienten, die eine Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP3A5-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen wie Lungenentzündung, Schwäche, Blässe, Empfindungsstörungen, Bewegungsstörungen, Denkstörungen, Sehstörungen oder Gewichtszunahme vermehrt oder verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzrasen, Schwellung der Knöchel oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Es könnte eine übermäßig starke Blutdrucksenkung auftreten und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können - insbesondere zu Beginn der Behandlung und bei Patienten mit Herzschwäche - eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit Herzschwäche
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Es könnte eine übermäßig starke Blutdrucksenkung auftreten und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können - insbesondere zu Beginn der Behandlung und bei Patienten mit Herzschwäche - eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit Herzschwäche
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden wie übermäßig starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können möglicherweise vermehrt unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel wie z. B. Herzrasen, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Unruhe, Schwindel, Kopfschmerzen, vermehrte Urinausscheidung, Schlaflosigkeit oder Krampfanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Herzinsuffizienz
~i- schwerem Sauerstoffmangel
~i- Lungenentzündung
~i- Virusinfektion
Angina pectoris
Was ist das? - Definition Damit der Herzmuskel optimal arbeiten kann, muss er gut mit Blut versorgt werden. Das ermöglichen Koronargefäße mit ihren Verästelungen im Herzmuskel. Sind diese Blutgefäße krankhaft verändert, kann sich der Blutfluss vermindern, eine Koronare Herzkrankheit entsteht. Diese äußert sich durch Koronarsyndrome wie etwa Angina pectoris.
Krankheitsbild
Mit Angina drücken Mediziner etwas aus, das mit einem Gefühl der Enge einhergeht. Bei Angina pectoris geht es um ein Engegefühl in der Brust (pectoralis: zur Brust gehörend). Es kann entstehen, wenn der Herzmuskel bei körperlicher Belastung mehr arbeiten muss und dafür wegen Schäden in den Koronargefäßen nicht mehr genug sauerstoffreiches Blut erhält. Er ist überlastet. Es treten weitere Symptome wie Brustschmerzen oder Atemnot auf.
Brustschmerzen gibt auch bei anderen Krankheiten, doch sie haben meist nicht den anfallsartigen Charakter einer Angina pectoris-Attacke und andere Auslöser. So treten beispielsweise Schmerzen hinter dem Brustbein auch bei einer Refluxkrankheit auf, doch meist zusammen mit Sodbrennen und nach dem Essen.
Symptome/Verlauf
Typisch für Angina pectoris ist neben dem Gefühl von Brustenge ein schmerzhaftes Brennen, Bohren oder Stechen direkt hinter dem Brustbein. Häufig strahlt der Schmerz in die linke Achsel aus, manchmal bis unter die Elle des linken Arms oder in den Hals bis zum Kinn. Dazu kommen meist Angstgefühle und Atemnot. Manchmal klagen Betroffene auch über Übelkeit und Magenprobleme. Bei Frauen, betagten Patienten oder Diabetikern kann der Schmerz im Brustbereich weniger ausgeprägt sein oder fehlen, Abgeschlagenheit und Atemnot treten in den Vordergrund.
Angina pectoris wird in vier Schwergrade eingeteilt, von Beschwerden nur bei plötzlicher oder stärkerer körperlicher Belastung bis hin zu Symptomen schon in Ruhe. Unterschieden wird insbesondere zwischen der stabilen und der instabilen Angina pectoris.
Bei der stabilen Angina pectoris ereignen sich Attacken, wenn der Herzmuskel vermehrt beansprucht wird, wie bei körperlicher Belastung, Stress, Kälte oder nach einer schweren Mahlzeit. Kommen Betroffene zur Ruhe, verschwinden die Schmerzen in der Regel von allein. Eine Attacke hält zumeist nur wenige Minuten an. Medikamente wie gefäßerweiternde Nitropräparate führen rasch zur Linderung. Betroffene können mit der Zeit herausfinden, bei welcher Art und Stärke der Belastung mit Attacken zu rechnen ist.
Von instabiler Angina pectoris sprechen Mediziner, wenn eine Attacke erstmals oder in den ersten Wochen nach einem Infarkt auftritt, wenn die Attacken von Mal zu Mal schwerer verlaufen oder die Beschwerden auch in Ruhe auftreten. Die Attacken sind unberechenbarer, ereignen sich mitunter mehrmals in kurzer Zeit, dauern länger - mehr als 20 Minuten - und Medikamente dagegen wirken schlechter.
Folgen/Komplikationen
Eine instabile Angina pectoris gilt als Warnsignal, dass sehr bald ein Herzinfarkt auftreten könnte, und ist somit ein Notfall.
Ursachen/Risikofaktoren
Hauptursache für Angina pectoris ist eine Koronare Herzkrankheit. Dabei werden Koronararterien, die den Herzmuskel mit sauerstoffreichem Blut versorgen, durch Gefäßverkalkung - fachlich Arteriosklerose genannt - an einer Stelle oder an mehreren Stellen eingeengt. In Ruhe reicht die Durchblutung des Herzmuskels meist noch aus, nicht mehr jedoch, wenn er bei körperlicher Anstrengung, Stress, Aufregung, schweren Mahlzeiten, Fieber oder Kälte mehr arbeiten muss.
Ein hohes Risiko für eine Koronare Herzkrankheit, die auch zu Angina pectoris führen kann, haben vor allem Menschen mit Bluthochdruck, ungünstigen Blutfettwerten oder Diabetes, aber auch Raucher und Übergewichtige.
Eine der Sonderformen von Angina pectoris ist die Prinzmetal-Angina. Bei ihr wird die Durchblutung des Herzmuskels durch ein krampfartiges Zusammenziehen des betroffenen Gefäßes behindert.
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Kommt es zu Beschwerden, die auf ein Herzleiden hindeuten - Druckgefühl in der Brust, Atemnot bei Belastung, öfters schneller oder unregelmäßiger Puls, unerklärliche Schwäche - sollten Betroffene rasch zum Arzt gehen. Erhärtet sich der Verdacht, folgt eine genauere herzmedizinische Untersuchung. Steht die Diagnose einer Koronaren Herzerkrankung fest, werden mit Medikamenten und Verhaltensmaßnahmen Risikofaktoren für ein Voranschreiten der Krankheit behandelt. Besteht eine stabile Angina pectoris, bekommen Patienten Hinweise und Medikamente, um bei Attacken richtig reagieren zu können. Je nach Schwere der Koronaren Herzerkrankung wird sie bei Bedarf noch weitgehender behandelt, zum Beispiel mit der Implantation von Blutgefäßstützen (Stents) an Blutgefäß-Engstellen. Wichtig sind auch Kontrolluntersuchungen nach ärztlicher Maßgabe.
Was man selbst tun kann:
Arteriosklerotisch bedingte Schäden in Blutgefäßen bilden sich nur selten zurück, ihr Voranschreiten lässt sich aber verlangsamen. Dazu muss man Bluthochdruck, Diabetes sowie ungünstige Blutfettwerte behandeln und dafür die ärztlich verordneten Medikamente konsequent einnehmen. Betroffene sollten außerdem nicht rauchen, möglichst wenig oder keinen Alkohol trinken, Stress verringern und Übergewicht abbauen.
Zur Vorbeugung ist zudem eine gesunde - zum Beispiel mediterrane - Ernährung wichtig. Und Betroffene sollten sich viel bewegen. Bei Sport befragt man zuvor am besten die Ärztin oder den Arzt, welche Sportarten sich individuell eignen.
Treten Notfall-Anzeichen auf, muss man den Rettungsdienst (112) rufen. Solche Anzeichen sind:
- starke Schmerzen hinter dem Brustbein, die möglicherweise ausstrahlen
- starkes Engegefühl, heftiger Druck im Brustkorb
- stärkere Luftnot, Atemnot
- kalter Schweiß
- Übelkeit, Erbrechen
- Todesangst
- die Beschwerden halten länger als ein paar Minuten an
- Beschwerden dieser Art treten im Ruhezustand auf
- die Beschwerden halten an, obwohl körperliche Belastungen beendet wurden
- die Beschwerden bleiben trotz Anwendung eines Notfallmedikaments bestehen
Bearbeitungsstand: 29.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hypertonie
Was ist das? - Definition Bluthochdruck bzw. eine arterielle Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck in den Schlagadern dauerhaft auf Werte von 140/90 mmHg und darüber ansteigt. Bleibt er unbemerkt und unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen wie ein Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden, ein Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Krankheitsbild
Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände der Blutgefäße drückt. Er besteht aus zwei Werten: Der systolische (obere) Wert steht für den Druck in den Blutgefäßen während eines Herzschlages, der diastolische (untere) Wert für den Druck in der Phase zwischen zwei Herzschlägen.Von Bluthochdruck sprechen Ärzte, wenn der Blutdruck in den Schlagadern bei über 140/90 mmHg liegt - bei wiederholten Messungen in der Arztpraxis an unterschiedlichen Tagen. Misst man den Blutdruck selbst zu Hause, sprechen wiederholte Werte von 135/85 mmHg und mehr für Bluthochdruck - das sollte dann aber ein Arzt bestätigen.Ein einzelner erhöhter Wert - etwa durch Stress, Kaffee oder Anstrengung - ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Werte wiederholt oder bei einer ambulanten Langzeitmessung über 24 Stunden zu hoch sind, spricht man von Bluthochdruck.In Industrieländern ist Bluthochdruck ein häufiges Problem, besonders bei älteren Menschen. Unbehandelt kann er langfristig zu schweren Erkrankungen führen, deshalb ist frühzeitige Erkennung wichtig.
Symptome/Verlauf
Bluthochdruck wird oft lange nicht bemerkt. Das macht ihn so gefährlich. Viele Betroffene fühlen sich gesund. Mögliche Warnzeichen sind unspezifisch und können leicht übersehen werden:
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Sehstörungen
Oft wird Bluthochdruck erst bei einer Routineuntersuchung durch den Arzt oder durch das Auftreten seiner Folgeerkrankungen entdeckt.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, kann es im Laufe der Jahre zu ernsten Schäden an Organen und Blutgefäßen kommen.
- Herz: Das Herz muss ständig gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Vor allem die linke Herzkammer wird dadurch überlastet und verändert sich
- es drohen eine Herzschwäche oder sogar ein Herzinfarkt.
- Gehirn: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Hirnblutungen.
- Augen: Feine Blutgefäße können geschädigt werden
- es kann zu Sehverlust kommen.
- Nieren: Verengungen und Schädigungen von Blutgefäßen der Nieren können zu Nierenschäden und Nierenversagen führen.
Bei extrem hohen Blutdruckwerten sollte man zunächst versuchen, sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. Hatte man sich zuvor körperlich angestrengt oder starken Stress, ist es durchaus möglich, dass der Blutdruck auch mal kurzzeitig stärker ansteigt. Sinken die sehr hohen Blutdruckwerte nach 15 - 30 Minuten Ruhe nicht, empfiehlt es sich unbedingt, einen Arzt zurate zu ziehen.
Den Notarzt rufen muss man, sollten mit dem stark gestiegenen Blutdruck Symptome auftreten wie
- Brustschmerzen (Schmerzen, Brennen oder starkes Druckgefühl),
- Atemnot,
- starker Schwindel (womöglich mit Kopfschmerzen),
- Seh- oder Sprechstörungen,
- Übelkeit und/oder Erbrechen,
- Nasenbluten,
- Benommenheit,
- Krampfanfälle oder
- Lähmungen.
Ursachen/Risikofaktoren
In den meisten Fällen ist die genaue Ursache eines Bluthochdrucks unbekannt - dann spricht man von primärer Hypertonie.
Folgende Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung von Bluthochdruck:
- Rauchen
- Übergewicht
- übermäßiger Alkohol- oder Salzkonsum
- Stress
- Bewegungsmangel
Oft spielen auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen, bei sehr schlecht mit Medikamenten einzustellendem oder bei ungewöhnlich hohem Blutdruck sollte ärztlich nach sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu zählen:
- Nierenerkrankungen
- Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac)
Das kann helfen
Was der Arzt macht:
- führt Blutdruckmessungen (auch Langzeitmessung) durch
- prüft mögliche Ursachen, Organschäden und Risikofaktoren
- empfiehlt Maßnahmen und ggf. Medikamente zur Blutdrucksenkung
Was man selbst tun kann:
- Gewicht reduzieren, wenn Übergewicht besteht
- salzarm essen, also sparsam Salzen sowie Fertigprodukte und Nachsalzen vermeiden
- Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum einschränken oder aufgeben
- Stress abbauen, z. B. durch Entspannungstechniken
- geregelten Schlafrhythmus einhalten
- regelmäßig bewegen, ideal sind Spaziergänge oder Ausdauersport
- Koffein und Nikotin reduzieren oder meiden
- Blutdruck regelmäßig selbst kontrollieren
Führen nichtmedikamentöse Maßnahmen allein nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, ist der Blutdruck von Anfang an sehr hoch oder liegen weitere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf oder gar bereits Organschäden durch Bluthochdruck vor, wird der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente empfehlen. Wichtig ist auch, mit dem behandelnden Arzt Kontrolltermine zu vereinbaren.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Raynaud-Syndrom
Was ist das? - Definition Das Raynaud-Syndrom ist eine Durchblutungsstörung der Finger und seltener der Zehen. Durch eine krampfartige Verengung der kleinen Blutgefäße gelangt vorübergehend weniger Blut in die betroffenen Bereiche. Auslöser sind meist Kälte oder Stress. Die Beschwerden treten anfallsartig auf und klingen häufig von selbst wieder ab.
Raynaud-Syndrom
Krankheitsbild
Beim Raynaud-Syndrom reagieren die Blutgefäße überempfindlich auf bestimmte Reize. Die Gefäßverengung führt dazu, dass die Haut zeitweise schlecht durchblutet wird. Man unterscheidet eine primäre Form ohne erkennbare Grunderkrankung und eine sekundäre Form als Folge anderer Erkrankungen. Der Verlauf ist sehr unterschiedlich und reicht von milden Beschwerden bis zu ausgeprägten Durchblutungsproblemen.
Symptome/Verlauf
Die Symptome treten typischerweise schubweise auf und betreffen meist beide Hände. Häufig verändert sich die Hautfarbe in folgenden Phasen:
- Blasse oder weiß verfärbte Finger
- Bläuliche Verfärbung mit Kältegefühl
- Rötung und Kribbeln beim Wiedererwärmen
- Schmerzen oder Taubheitsgefühl
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen ist das Raynaud-Syndrom harmlos. Bei schweren oder sekundären Formen kann es jedoch zu Hautschäden kommen. Anhaltende Durchblutungsstörungen erhöhen das Risiko für kleine Wunden und Infektionen. Sehr selten entstehen schlecht heilende Geschwüre an den Fingern.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genaue Ursache der primären Form ist unklar. Eine erbliche Veranlagung spielt vermutlich eine Rolle. Die sekundäre Form tritt im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auf, insbesondere mit Autoimmunerkrankungen. Risikofaktoren sind Kälteeinwirkung, Rauchen, starke Vibrationen sowie anhaltender Stress.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung hängt von der Ursache und dem Schweregrad ab. Ärztlich können gefäßerweiternde Medikamente wie Calciumantagonisten eingesetzt werden. Bei der sekundären Form steht die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund.
Das kann man selbst tun: Warme Kleidung, das Meiden von Kälte und Stress sowie Rauchverzicht können das Auftreten mitunter verhindern. Bei häufigen, schmerzhaften Anfällen oder Hautveränderungen reicht die Selbsthilfe nicht mehr aus und eine ärztliche Abklärung ist notwendig.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.