NIMENRIX Plv.u.LM z.H.e.Inj.-L.i.e.Fertigspritze
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Pharmazeutische Informationen
Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg. — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19952743
- Darreichungsform:
- Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg.
- Marke:
- NIMENRIX
- Hersteller:
- CC Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Meningokokken-Meningitis
Was ist das? - Definition Eine Meningokokken Meningitis ist eine akute Entzündung der Hirnhäute, ausgelöst durch Bakterien aus der Gruppe der Meningokokken, vor allem der Erreger Neisseria meningitidis. Die Erkrankung entwickelt sich oft sehr schnell und kann lebensbedrohlich sein.
Krankheitsbild
Bei der Meningokokken Meningitis entzünden sich die schützenden Häute des Gehirns. Die auslösenden Bakterien gelangen meist über den Nasen-Rachen-Raum in den Körper und können sich rasch ausbreiten. Die Beschwerden beginnen oft plötzlich und verschlechtern sich innerhalb kurzer Zeit. Die Erkrankung gilt als medizinischer Notfall, da sie den gesamten Organismus stark belasten kann.
Symptome/Verlauf
Die Symptome treten häufig innerhalb weniger Stunden auf. Typisch sind starke Kopfschmerzen, Fieber, Nackensteifigkeit und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Manche Betroffene entwickeln kleine rötliche Hautflecken. Der Verlauf kann sehr schnell kritisch werden, da die Entzündung oft rasch fortschreitet und wichtige Körperfunktionen beeinträchtigt.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Erkrankung zu schweren Schäden führen. Möglich sind Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle oder eine Blutvergiftung. Besonders gefährlich ist eine schnelle Verschlechterung von Atmung und Kreislauf. Auch nach überstandener Erkrankung besteht das Risiko für Folgeschäden wie Hörstörungen oder neurologische Einschränkungen.
Ursachen/Risikofaktoren
Meistens löst das Bakterium Neisseria meningitidis eine Meningokokken Meningitis aus. Die Erreger können im Nasen-Rachen-Raum gesunder Menschen vorkommen und werden durch engen Kontakt übertragen. Zu den Risikofaktoren für eine Infektion zählen:
- Abwehrschwäche
- enger Kontakt zu Erkrankten
- Aufenthalt in Gemeinschaftseinrichtungen
- fehlende Impfungen
Die Erkrankung kann jedoch auch ohne erkennbare Risikofaktoren auftreten.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er beginnt sofort mit Antibiotika zu behandeln und stabilisiert bei Bedarf Kreislauf und Atmung.
Das kann man selbst tun: Vorbeugend die empfohlenen Impfungen nutzen. Bei Verdacht auf eine Infektion unverzüglich medizinische Hilfe suchen. Grenzen bestehen, sobald Fieber, starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit auftreten. Dann ist eine sofortige Behandlung in einer Klinik notwendig.
Bearbeitungsstand: 24.03.2026
Quellenangabe:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg. — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19952743
- Darreichungsform:
- Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg.
- Marke:
- NIMENRIX
- Hersteller:
- CC Pharma GmbH
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
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Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Meningokokken-Meningitis
Was ist das? - Definition Eine Meningokokken Meningitis ist eine akute Entzündung der Hirnhäute, ausgelöst durch Bakterien aus der Gruppe der Meningokokken, vor allem der Erreger Neisseria meningitidis. Die Erkrankung entwickelt sich oft sehr schnell und kann lebensbedrohlich sein.
Krankheitsbild
Bei der Meningokokken Meningitis entzünden sich die schützenden Häute des Gehirns. Die auslösenden Bakterien gelangen meist über den Nasen-Rachen-Raum in den Körper und können sich rasch ausbreiten. Die Beschwerden beginnen oft plötzlich und verschlechtern sich innerhalb kurzer Zeit. Die Erkrankung gilt als medizinischer Notfall, da sie den gesamten Organismus stark belasten kann.
Symptome/Verlauf
Die Symptome treten häufig innerhalb weniger Stunden auf. Typisch sind starke Kopfschmerzen, Fieber, Nackensteifigkeit und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Manche Betroffene entwickeln kleine rötliche Hautflecken. Der Verlauf kann sehr schnell kritisch werden, da die Entzündung oft rasch fortschreitet und wichtige Körperfunktionen beeinträchtigt.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Erkrankung zu schweren Schäden führen. Möglich sind Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle oder eine Blutvergiftung. Besonders gefährlich ist eine schnelle Verschlechterung von Atmung und Kreislauf. Auch nach überstandener Erkrankung besteht das Risiko für Folgeschäden wie Hörstörungen oder neurologische Einschränkungen.
Ursachen/Risikofaktoren
Meistens löst das Bakterium Neisseria meningitidis eine Meningokokken Meningitis aus. Die Erreger können im Nasen-Rachen-Raum gesunder Menschen vorkommen und werden durch engen Kontakt übertragen. Zu den Risikofaktoren für eine Infektion zählen:
- Abwehrschwäche
- enger Kontakt zu Erkrankten
- Aufenthalt in Gemeinschaftseinrichtungen
- fehlende Impfungen
Die Erkrankung kann jedoch auch ohne erkennbare Risikofaktoren auftreten.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er beginnt sofort mit Antibiotika zu behandeln und stabilisiert bei Bedarf Kreislauf und Atmung.
Das kann man selbst tun: Vorbeugend die empfohlenen Impfungen nutzen. Bei Verdacht auf eine Infektion unverzüglich medizinische Hilfe suchen. Grenzen bestehen, sobald Fieber, starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit auftreten. Dann ist eine sofortige Behandlung in einer Klinik notwendig.
Bearbeitungsstand: 24.03.2026
Quellenangabe:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.