NIMOTOP S Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03673254
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Marke:
- NIMOTOP
- Hersteller:
- ALTAMEDICS GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer bei Neurologischen Ausfällen (Schlaganfall) nach einer Gehirnblutung beträgt 7 Tage.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu langsamen oder beschleunigtem Puls, niedrigem Blutdruck und Magen-Darm-Beschwerden. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Neurologische Ausfälle ( Schlaganfall) nach einer Gehirnblutung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 6-mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 4 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff entfaltet seine Hauptwirkung um Gehirn. Dort bewirkt er eine Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung. Außerdem wird die Funktionsfähigkeit von Nervenzellen unterstützt.
Nebenwirkungen
- Niedriger Blutdruck
- Gefäßerweiterung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Hautausschlag
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Übermäßige Bewegungsaktivität
- Zittern
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert
- Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
- Verstopfung
- Durchfälle
- Blähungen
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Übelkeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Niedriger Blutdruck
- Hirndrucksteigerung
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Lebererkrankungen, wie:
- Leberzirrhose (Schädigung des Lebergewebes)
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Herzerkrankungen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenobarbital Carbamazepin Phenytoin Primidon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche oder Herzschwäche.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit einer Veranlagung zur malignen Hyperthermie (Komplikation, die im Rahmen einer Narkose auftreten kann)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche oder Herzschwäche.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit einer Veranlagung zur malignen Hyperthermie (Komplikation, die im Rahmen einer Narkose auftreten kann)
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Iloprost trometamol und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel können auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein. Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Stiripentol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Johanniskraut-Trockenextrakt (3-7:1); Auszugsmittel: Methanol Johanniskraut-Trockenextrakt Johanniskraut-Trockenextrakt (3-6:1); Auszugsmittel: Ethanol Johanniskraut Johanniskraut-Trockenextrakt (5-7:1); Auszugsmittel: Ethanol Johanniskraut-Trockenextrakt (3,5-6:1); Auszugsmittel: Ethanol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Mitotan Modafinil und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tocilizumab und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Miconazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzrasen, Schwellung der Knöchel oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Es könnte eine übermäßig starke Blutdrucksenkung auftreten und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können - insbesondere zu Beginn der Behandlung und bei Patienten mit Herzschwäche - eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit Herzschwäche
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Es könnte eine übermäßig starke Blutdrucksenkung auftreten und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können - insbesondere zu Beginn der Behandlung und bei Patienten mit Herzschwäche - eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit Herzschwäche
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Enzalutamid Apalutamid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Imatinib mesilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden wie übermäßig starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Efavirenz und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Betaxolol hydrochlorid R)-tartrat Timolol hydrogenmaleat Dorzolamid hydrochlorid Bimatoprost Latanoprost und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Celiprolol hydrochlorid Metoprolol succinat Atenolol Betaxolol hydrochlorid Pindolol Propranolol hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Es könnte eine übermäßig starke Blutdrucksenkung auftreten und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können - insbesondere zu Beginn der Behandlung und bei Patienten mit Herzschwäche - eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit Herzschwäche
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Ritonavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie übermäßig starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Itraconazol Voriconazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzrasen, Schwellung der Knöchel oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Erythromycin estolat Clarithromycin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang könnte beispielsweise starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel, anfallsartig auftretende Rötung des Gesichts oder Herzrasen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Atazanavir sulfat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise übermäßig starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden.
Was ist zu tun?
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zur Zeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie dabei auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Valproat natrium Valproinsäure und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Kurzzeitige Durchblutungsstörungen der Hirngefäße
Was ist das? - Definition Stockt kurzzeitig der Blutfluss im Gehirn und treten infolgedessen deutliche neurologische Ausfälle wie Lähmungen oder Sprech- und Sehstörungen auf, verbergen sich dahinter häufig Blutgefäßschäden durch Arteriosklerose oder Gerinnsel in Blutgefäßen. Doch auch wenn sie nur kurz anhalten, gelten sie als Warnzeichen: Das Risiko für Hirnschäden und Schlaganfälle ist erhöht.
Krankheitsbild
Kurzzeitige Durchblutungsstörungen im Gehirn können möglicherweise plötzlich und vorübergehend Beschwerden hervorrufen, die denen eines Schlaganfalls ähneln und vergleichbare Ursachen haben. Mediziner sprechen hier auch von einer Transitorischen Ischämischen Attacke, kurz TIA. Mittlerweile geht man davon aus, dass es dabei unter Umständen trotz der für TIA typischen Rückbildung der Symptome auf Dauer zu bleibenden Einbußen der Hirnleistung kommen kann.
Symptome und Verlauf
Je nachdem, welche Hirnregionen von vorübergehenden Durchblutungsstörungen betroffen sind, kann es zu Sehstörungen, Doppelbildern, einer kurzzeitigen Erblindung auf einem Auge, halbseitigen Lähmungserscheinungen der Hände, Arme, Beine oder einer Gesichtshälfte, zu Sprachstörungen, verwaschener Sprache, Schwindel und möglicherweise auch starken Kopfschmerzen kommen. Im Gegensatz zu den Folgewirkungen eines Schlaganfalls verschwinden die Symptome bald wieder. Bei den meisten Betroffenen bleiben TIA-Symptome weniger als 60 Minuten bestehen, bei der Hälfte weniger als 30 Minuten. Selten dauern sie mehrere Stunden.
Bessern sich die genannten Beschwerden nicht rasch, in der Regel nach einigen Minuten, sollte man den Notarzt rufen. Die Durchblutung in Teilen des Gehirns könnte anhaltend blockiert sein, es liegt somit möglicherweise ein Schlaganfall vor. Dieser kann schwere Folgewirkungen haben oder sogar zum Tode führen. Zudem verursachen teils womöglich auch TIA-Attacken langfristig Schäden. Die Chancen der Betroffenen sind umso besser, je rascher sie in spezialisierten Klinikabteilungen (Stroke Units) behandelt werden.
Selbst wenn von Durchblutungsstörungen des Gehirns verursachte Beschwerden rasch abklingen, sollte man danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen zu klären.
Folgen und Komplikationen
Nicht von ungefähr spricht man bei einer TIA auch von einem Minischlaganfall. So lieferte eine Studie Hinweise darauf, dass eine TIA zwar nicht wie ein Schlaganfall sofort zu Leistungseinbußen des Gehirns führte, dass aber im Nachgang der jährliche Rückgang der Hirnleistung in der TIA-Gruppe ähnlich rasch verlief wie in der Schlaganfallgruppe. Zudem gelten TIA als mögliche Warnzeichen für einen drohenden Schlaganfall. So zeigte eine zusammenfassende Analyse von vier Studien, dass bei Schlaganfall-Patienten in 17 Prozent der Fälle am Tag des Schlaganfalls auch TIA aufgetreten sind, bei 9 Prozent innerhalb von einem Tag vor dem Schlaganfall. Bei 43 Prozent der Patienten lag weniger als eine Woche zwischen der letzten TIA und dem Schlaganfall.
Ursachen und Risikofaktoren
Die Ursachen einer TIA gleichen denen eines Schlaganfalls. Die Verkalkung beziehungsweise Arteriosklerose hirnversorgender Blutgefäße steht im Vordergrund. Werden sie durch arteriosklerotischen Ablagerungen im Gefäßinneren eingeengt, stockt der Blutfluss. Aber auch kleinste Blutgerinnsel können die Hirndurchblutung lokal beeinträchtigen. Andere, im Vergleich seltenere Ursachen für Hirndurchblutungsstörungen mit neurologischen Symptomen ähnlich denen bei einer TIA sind zum Beispiel Blutgefäßentzündungen und -einrisse, Hirntumore oder Migräne-Attacken mit Aura.
Risikofaktoren für Blutgefäßschäden auch im Kopfbereich sind unter anderem Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes und Rauchen. Manche Herzleiden bergen die Gefahr, dass im Herzen kleinste Gerinnsel entstehen, mit dem Blutstrom auch in Hirngefäße weitergetragen werden und sie verstopfen. Zu diesen Herzleiden gehören zum Beispiel Herzklappen-Erkrankungen oder das Vorhofflimmern, eine Herzrhythmusstörung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt
Bei Verdacht auf einen Schlaganfall, also anhaltende Störungen der Hirndurchblutung, handelt es sich um einen Notfall. Betroffene werden in darauf spezialisierten Klinikabteilungen behandelt.
Lagen kurzzeitig Symptome einer Durchblutungsstörung des Gehirns vor, wird die Ärztin oder der Arzt im Nachgang versuchen, die Ursachen zu finden. Dazu werden unter anderem die Symptome bewertet, körperliche Untersuchungen vorgenommen, einige Blutwerte und ein EKG (Herzstromkurve) erhoben sowie Ultraschalluntersuchungen und womöglich ein MRT des Kopfes vorgenommen.
Die Behandlung richtet sich dann nach den festgestellten Ursachen und Risikofaktoren. Finden sich beispielsweise Anhaltspunkte für Arteriosklerose und deren Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen, werden dagegen Medikamente verordnet. Dazu kommen bei Bedarf die Blutgerinnung hemmende Mittel, um einer Gerinnselbildung in Blutgefäßen vorzubeugen. Verengungen in Halsschlagadern erfordern dort möglicherweise einen Eingriff.
Was man selbst tun kann
Hat man Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, muss man sie angehen, da sie letztlich auch die Hirndurchblutung beeinträchtigen. Und so sollte man Medikamente gegen zu hohe Blutdruck- sowie Blutfettwerte konsequent einnehmen. Das gilt ebenso für Arzneimittel zur Diabetes-Behandlung und zur Gerinnungskontrolle. Zudem sollte man ärztlich empfohlene Kontrolluntersuchungen wahrnehmen.
Wichtig ist außerdem, sich regelmäßig zu bewegen, Übergewicht abzubauen, das Rauchen einzustellen und wenig oder keinen Alkohol zu trinken. Günstig wirkt sich auf Dauer auch eine gesunde Ernährung aus, Hilfestellungen gibt unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schlaganfall (Apoplex)
Was ist das? - Definition Ein Schlaganfall (Apoplex, Hirninfarkt) ist eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn, die zum Absterben von Nervenzellen führt. Je nach betroffenem Hirnareal kann es zu Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen kommen. Ein Schlaganfall ist immer ein medizinischer Notfall, bei dem jede Minute zählt.
Krankheitsbild
Ein Schlaganfall (auch Apoplex, Hirninfarkt oder Hirnschlag genannt), ist ein akuter medizinischer Notfall. Dabei wird das Gehirn plötzlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, weil entweder ein Blutgefäß verstopft (ischämischer Schlaganfall) oder eine Hirnblutung auftritt (hämorrhagischer Schlaganfall). In beiden Fällen droht das Absterben von Nervenzellen mit bleibenden Schäden. Die Folge reicht von leichter Einschränkung bis zur schweren Behinderung oder sogar zum Tod. Entscheidend ist: Jede Minute zählt. Je früher die Behandlung erfolgt, desto besser ist die Prognose.
Symptome/Verlauf
Ein Schlaganfall tritt meist plötzlich und ohne Vorwarnung auf. Typische Anzeichen sind halbseitige Lähmungen oder Taubheitsgefühle, Sprach- und Sprechstörungen, Sehstörungen wie Doppelbilder oder Erblindung auf einem Auge, starke Kopfschmerzen sowie Schwindel und Koordinationsprobleme. Auch subtile Symptome wie Verwirrtheit, Müdigkeit oder leichte Sprachstörungen können auf einen schleichenden Schlaganfall hindeuten, oft bemerken Angehörige diese Veränderungen zuerst. Der Verlauf hängt vom Schweregrad und der betroffenen Hirnregion ab. Bei rechtzeitiger Behandlung können sich die Folgen manchmal ganz oder teilweise zurückbilden, unbehandelt kommt es jedoch häufig zu bleibenden Schäden.
Folgen/Komplikationen
Ein Schlaganfall kann zu dauerhaften motorischen oder sprachlichen Einschränkungen, Gedächtnisstörungen, Schluckproblemen oder Pflegebedürftigkeit führen. Es besteht zudem ein erhöhtes Risiko für weitere Schlaganfälle. Auch psychische Begleiterscheinungen wie Depressionen sind nicht selten. Im schlimmsten Fall endet ein schwerer Schlaganfall tödlich
Ursachen/Risikofaktoren
Etwa 80 Prozent der Schlaganfälle sind ischämisch bedingt, wobei meist ein Blutgerinnsel das Hirngefäß verstopft. Rund 15 bis 20 Prozent beruhen auf einer Hirnblutung. Hauptrisikofaktoren sind Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Bewegungsmangel, Rauchen und Übergewicht. Auch Arteriosklerose und entzündliche Gefäßerkrankungen spielen eine Rolle. Schleichende Schlaganfälle können durch kleine, wiederholte Gefäßverschlüsse, sogenannte Mikroinfarkte, entstehen, die sich allmählich summieren. Faktoren, die das Risiko eines Schlaganfalls erhöhen, sind Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Diabetes mellitus, Rauchen und erhöhte Blutfettwerte.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Zur Vorbeugung ist ein gesunder Lebensstil entscheidend. Dazu gehören Bewegung, Rauchverzicht, ausgewogene Ernährung, Stressreduktion und regelmäßige Blutdruckkontrollen. Wer seine Risikofaktoren kennt, kann aktiv gegensteuern. Wer Warnzeichen für einen Schlaganfall bei sich oder anderen entdeckt, sollte diese schnellstmöglich ärztlich abklären lassen und die 112 wählen. Denn für die Gehirnzellen gilt: Jede Minute zählt.
Was der Arzt tun kann:
In der Akutphase erfolgt die Diagnostik in der Notaufnahme mittels CT oder MRT, ergänzt durch körperliche und neurologische Untersuchungen. Bei einem ischämischen Schlaganfall wird das Gerinnsel medikamentös (Thrombolyse) oder mechanisch (Thrombektomie) entfernt. Bei Hirnblutungen stehen Blutdrucksenkung und unter Umständen operative Eingriffe im Vordergrund. Anschließend beginnt die Rehabilitation mit Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Auch eine psychologische Betreuung kann sinnvoll sein.
Bearbeitungsstand: 18.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03673254
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Marke:
- NIMOTOP
- Hersteller:
- ALTAMEDICS GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer bei Neurologischen Ausfällen (Schlaganfall) nach einer Gehirnblutung beträgt 7 Tage.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu langsamen oder beschleunigtem Puls, niedrigem Blutdruck und Magen-Darm-Beschwerden. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Neurologische Ausfälle ( Schlaganfall) nach einer Gehirnblutung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 6-mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 4 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff entfaltet seine Hauptwirkung um Gehirn. Dort bewirkt er eine Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung. Außerdem wird die Funktionsfähigkeit von Nervenzellen unterstützt.
Nebenwirkungen
- Niedriger Blutdruck
- Gefäßerweiterung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Hautausschlag
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Übermäßige Bewegungsaktivität
- Zittern
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert
- Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
- Verstopfung
- Durchfälle
- Blähungen
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Übelkeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Niedriger Blutdruck
- Hirndrucksteigerung
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Lebererkrankungen, wie:
- Leberzirrhose (Schädigung des Lebergewebes)
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Herzerkrankungen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche oder Herzschwäche.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit einer Veranlagung zur malignen Hyperthermie (Komplikation, die im Rahmen einer Narkose auftreten kann)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche oder Herzschwäche.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit einer Veranlagung zur malignen Hyperthermie (Komplikation, die im Rahmen einer Narkose auftreten kann)
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel können auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein. Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzrasen, Schwellung der Knöchel oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Es könnte eine übermäßig starke Blutdrucksenkung auftreten und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können - insbesondere zu Beginn der Behandlung und bei Patienten mit Herzschwäche - eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit Herzschwäche
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Es könnte eine übermäßig starke Blutdrucksenkung auftreten und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können - insbesondere zu Beginn der Behandlung und bei Patienten mit Herzschwäche - eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit Herzschwäche
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden wie übermäßig starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Es könnte eine übermäßig starke Blutdrucksenkung auftreten und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können - insbesondere zu Beginn der Behandlung und bei Patienten mit Herzschwäche - eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit Herzschwäche
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie übermäßig starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzrasen, Schwellung der Knöchel oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang könnte beispielsweise starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel, anfallsartig auftretende Rötung des Gesichts oder Herzrasen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise übermäßig starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden.
Was ist zu tun?
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zur Zeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie dabei auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Kurzzeitige Durchblutungsstörungen der Hirngefäße
Was ist das? - Definition Stockt kurzzeitig der Blutfluss im Gehirn und treten infolgedessen deutliche neurologische Ausfälle wie Lähmungen oder Sprech- und Sehstörungen auf, verbergen sich dahinter häufig Blutgefäßschäden durch Arteriosklerose oder Gerinnsel in Blutgefäßen. Doch auch wenn sie nur kurz anhalten, gelten sie als Warnzeichen: Das Risiko für Hirnschäden und Schlaganfälle ist erhöht.
Krankheitsbild
Kurzzeitige Durchblutungsstörungen im Gehirn können möglicherweise plötzlich und vorübergehend Beschwerden hervorrufen, die denen eines Schlaganfalls ähneln und vergleichbare Ursachen haben. Mediziner sprechen hier auch von einer Transitorischen Ischämischen Attacke, kurz TIA. Mittlerweile geht man davon aus, dass es dabei unter Umständen trotz der für TIA typischen Rückbildung der Symptome auf Dauer zu bleibenden Einbußen der Hirnleistung kommen kann.
Symptome und Verlauf
Je nachdem, welche Hirnregionen von vorübergehenden Durchblutungsstörungen betroffen sind, kann es zu Sehstörungen, Doppelbildern, einer kurzzeitigen Erblindung auf einem Auge, halbseitigen Lähmungserscheinungen der Hände, Arme, Beine oder einer Gesichtshälfte, zu Sprachstörungen, verwaschener Sprache, Schwindel und möglicherweise auch starken Kopfschmerzen kommen. Im Gegensatz zu den Folgewirkungen eines Schlaganfalls verschwinden die Symptome bald wieder. Bei den meisten Betroffenen bleiben TIA-Symptome weniger als 60 Minuten bestehen, bei der Hälfte weniger als 30 Minuten. Selten dauern sie mehrere Stunden.
Bessern sich die genannten Beschwerden nicht rasch, in der Regel nach einigen Minuten, sollte man den Notarzt rufen. Die Durchblutung in Teilen des Gehirns könnte anhaltend blockiert sein, es liegt somit möglicherweise ein Schlaganfall vor. Dieser kann schwere Folgewirkungen haben oder sogar zum Tode führen. Zudem verursachen teils womöglich auch TIA-Attacken langfristig Schäden. Die Chancen der Betroffenen sind umso besser, je rascher sie in spezialisierten Klinikabteilungen (Stroke Units) behandelt werden.
Selbst wenn von Durchblutungsstörungen des Gehirns verursachte Beschwerden rasch abklingen, sollte man danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen zu klären.
Folgen und Komplikationen
Nicht von ungefähr spricht man bei einer TIA auch von einem Minischlaganfall. So lieferte eine Studie Hinweise darauf, dass eine TIA zwar nicht wie ein Schlaganfall sofort zu Leistungseinbußen des Gehirns führte, dass aber im Nachgang der jährliche Rückgang der Hirnleistung in der TIA-Gruppe ähnlich rasch verlief wie in der Schlaganfallgruppe. Zudem gelten TIA als mögliche Warnzeichen für einen drohenden Schlaganfall. So zeigte eine zusammenfassende Analyse von vier Studien, dass bei Schlaganfall-Patienten in 17 Prozent der Fälle am Tag des Schlaganfalls auch TIA aufgetreten sind, bei 9 Prozent innerhalb von einem Tag vor dem Schlaganfall. Bei 43 Prozent der Patienten lag weniger als eine Woche zwischen der letzten TIA und dem Schlaganfall.
Ursachen und Risikofaktoren
Die Ursachen einer TIA gleichen denen eines Schlaganfalls. Die Verkalkung beziehungsweise Arteriosklerose hirnversorgender Blutgefäße steht im Vordergrund. Werden sie durch arteriosklerotischen Ablagerungen im Gefäßinneren eingeengt, stockt der Blutfluss. Aber auch kleinste Blutgerinnsel können die Hirndurchblutung lokal beeinträchtigen. Andere, im Vergleich seltenere Ursachen für Hirndurchblutungsstörungen mit neurologischen Symptomen ähnlich denen bei einer TIA sind zum Beispiel Blutgefäßentzündungen und -einrisse, Hirntumore oder Migräne-Attacken mit Aura.
Risikofaktoren für Blutgefäßschäden auch im Kopfbereich sind unter anderem Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes und Rauchen. Manche Herzleiden bergen die Gefahr, dass im Herzen kleinste Gerinnsel entstehen, mit dem Blutstrom auch in Hirngefäße weitergetragen werden und sie verstopfen. Zu diesen Herzleiden gehören zum Beispiel Herzklappen-Erkrankungen oder das Vorhofflimmern, eine Herzrhythmusstörung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt
Bei Verdacht auf einen Schlaganfall, also anhaltende Störungen der Hirndurchblutung, handelt es sich um einen Notfall. Betroffene werden in darauf spezialisierten Klinikabteilungen behandelt.
Lagen kurzzeitig Symptome einer Durchblutungsstörung des Gehirns vor, wird die Ärztin oder der Arzt im Nachgang versuchen, die Ursachen zu finden. Dazu werden unter anderem die Symptome bewertet, körperliche Untersuchungen vorgenommen, einige Blutwerte und ein EKG (Herzstromkurve) erhoben sowie Ultraschalluntersuchungen und womöglich ein MRT des Kopfes vorgenommen.
Die Behandlung richtet sich dann nach den festgestellten Ursachen und Risikofaktoren. Finden sich beispielsweise Anhaltspunkte für Arteriosklerose und deren Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen, werden dagegen Medikamente verordnet. Dazu kommen bei Bedarf die Blutgerinnung hemmende Mittel, um einer Gerinnselbildung in Blutgefäßen vorzubeugen. Verengungen in Halsschlagadern erfordern dort möglicherweise einen Eingriff.
Was man selbst tun kann
Hat man Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, muss man sie angehen, da sie letztlich auch die Hirndurchblutung beeinträchtigen. Und so sollte man Medikamente gegen zu hohe Blutdruck- sowie Blutfettwerte konsequent einnehmen. Das gilt ebenso für Arzneimittel zur Diabetes-Behandlung und zur Gerinnungskontrolle. Zudem sollte man ärztlich empfohlene Kontrolluntersuchungen wahrnehmen.
Wichtig ist außerdem, sich regelmäßig zu bewegen, Übergewicht abzubauen, das Rauchen einzustellen und wenig oder keinen Alkohol zu trinken. Günstig wirkt sich auf Dauer auch eine gesunde Ernährung aus, Hilfestellungen gibt unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schlaganfall (Apoplex)
Was ist das? - Definition Ein Schlaganfall (Apoplex, Hirninfarkt) ist eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn, die zum Absterben von Nervenzellen führt. Je nach betroffenem Hirnareal kann es zu Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen kommen. Ein Schlaganfall ist immer ein medizinischer Notfall, bei dem jede Minute zählt.
Krankheitsbild
Ein Schlaganfall (auch Apoplex, Hirninfarkt oder Hirnschlag genannt), ist ein akuter medizinischer Notfall. Dabei wird das Gehirn plötzlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, weil entweder ein Blutgefäß verstopft (ischämischer Schlaganfall) oder eine Hirnblutung auftritt (hämorrhagischer Schlaganfall). In beiden Fällen droht das Absterben von Nervenzellen mit bleibenden Schäden. Die Folge reicht von leichter Einschränkung bis zur schweren Behinderung oder sogar zum Tod. Entscheidend ist: Jede Minute zählt. Je früher die Behandlung erfolgt, desto besser ist die Prognose.
Symptome/Verlauf
Ein Schlaganfall tritt meist plötzlich und ohne Vorwarnung auf. Typische Anzeichen sind halbseitige Lähmungen oder Taubheitsgefühle, Sprach- und Sprechstörungen, Sehstörungen wie Doppelbilder oder Erblindung auf einem Auge, starke Kopfschmerzen sowie Schwindel und Koordinationsprobleme. Auch subtile Symptome wie Verwirrtheit, Müdigkeit oder leichte Sprachstörungen können auf einen schleichenden Schlaganfall hindeuten, oft bemerken Angehörige diese Veränderungen zuerst. Der Verlauf hängt vom Schweregrad und der betroffenen Hirnregion ab. Bei rechtzeitiger Behandlung können sich die Folgen manchmal ganz oder teilweise zurückbilden, unbehandelt kommt es jedoch häufig zu bleibenden Schäden.
Folgen/Komplikationen
Ein Schlaganfall kann zu dauerhaften motorischen oder sprachlichen Einschränkungen, Gedächtnisstörungen, Schluckproblemen oder Pflegebedürftigkeit führen. Es besteht zudem ein erhöhtes Risiko für weitere Schlaganfälle. Auch psychische Begleiterscheinungen wie Depressionen sind nicht selten. Im schlimmsten Fall endet ein schwerer Schlaganfall tödlich
Ursachen/Risikofaktoren
Etwa 80 Prozent der Schlaganfälle sind ischämisch bedingt, wobei meist ein Blutgerinnsel das Hirngefäß verstopft. Rund 15 bis 20 Prozent beruhen auf einer Hirnblutung. Hauptrisikofaktoren sind Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Bewegungsmangel, Rauchen und Übergewicht. Auch Arteriosklerose und entzündliche Gefäßerkrankungen spielen eine Rolle. Schleichende Schlaganfälle können durch kleine, wiederholte Gefäßverschlüsse, sogenannte Mikroinfarkte, entstehen, die sich allmählich summieren. Faktoren, die das Risiko eines Schlaganfalls erhöhen, sind Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Diabetes mellitus, Rauchen und erhöhte Blutfettwerte.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Zur Vorbeugung ist ein gesunder Lebensstil entscheidend. Dazu gehören Bewegung, Rauchverzicht, ausgewogene Ernährung, Stressreduktion und regelmäßige Blutdruckkontrollen. Wer seine Risikofaktoren kennt, kann aktiv gegensteuern. Wer Warnzeichen für einen Schlaganfall bei sich oder anderen entdeckt, sollte diese schnellstmöglich ärztlich abklären lassen und die 112 wählen. Denn für die Gehirnzellen gilt: Jede Minute zählt.
Was der Arzt tun kann:
In der Akutphase erfolgt die Diagnostik in der Notaufnahme mittels CT oder MRT, ergänzt durch körperliche und neurologische Untersuchungen. Bei einem ischämischen Schlaganfall wird das Gerinnsel medikamentös (Thrombolyse) oder mechanisch (Thrombektomie) entfernt. Bei Hirnblutungen stehen Blutdrucksenkung und unter Umständen operative Eingriffe im Vordergrund. Anschließend beginnt die Rehabilitation mit Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Auch eine psychologische Betreuung kann sinnvoll sein.
Bearbeitungsstand: 18.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.