NORVIR 100 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10070160
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 90 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- NORVIR
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Das Arzneimittel soll nicht zerkaut, zerbrochen oder zerdrückt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Missempfindungen und Nierenversagen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da es sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- HIV-Infektionen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Ritonavir ist ein HIV-Protease-Hemmer. Die HIV-Protease ist ein Schlüsselenzym und dafür zuständig, das von der befallenen Wirtszelle produzierte Protein zu spalten. Die Hemmung des Enzyms führt zur Anhäufung unreifer, nichtinfektiöser Virus-Vorstufen. Aufgrund der stoffwechselbedingten, hemmenden Eigenschaften auf bestimmte Enzyme (CYP3A) kann Ritonavir die Aufnahme, die Verteilung, den Um- und Abbau sowie die Ausscheidung anderer Proteasehemmer verbessern.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Geschmacksstörungen
- Missempfindungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Nervenschädigungen
- Rachenentzündung
- Schmerzen im Mund- und Rachenbereich
- Husten
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Durchfall (einschließlich schwere Durchfälle mit Elektrolytstörungen)
- Erbrechen
- Magen-Darm-Beschwerden
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Schwerer Hautausschlag
- Gelenkschmerzen
- Rückenschmerzen
- Erschöpfung
- Allgemeine Schwäche
- Erröten
- Hitzegefühl
- Veränderung des Blutbildes
- Immunologische Überempfindlichkeit
- Nesselausschlag
- Schwellungen im Gesicht
- Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride)
- Gicht
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Schlaflosigkeit
- Angstzustände
- Verwirrtheit
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
- Krampfanfälle
- Verschwommenes Sehen
- Bluthochdruck
- Niedriger Blutdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Kältegefühl an Armen und Beinen
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Geschwüre im Mund
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Leberentzündung
- Anstieg der Leberwerte
- Gelbsucht
- Akne
- Muskelentzündung
- Rhabdomyolyse (Schädigung von Muskelzellen)
- Muskelschmerzen
- Muskelerkrankungen
- Erhöhung bestimmter Enzymwerte (Kreatinphosphokinase)
- Störungen beim Wasserlassen
- Nierenfunktionsstörungen
- Verlängerte Regelblutungsdauer (Menorrhagie)
- Fieber
- Gewichtsverlust
- Erhöhte Amylasewerte (Verdauungsenzym aus der Bauchspeicheldrüse)
- Erniedrigte Schilddrüsenhormonwerte (Gesamt-Thyroxin und freies Thyroxin)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Herzinfarkt
- Akutes Nierenversagen
- Erhöhte Glukosespiegel
- Erhöhte Magnesiumspiegel
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Versagen der Leber
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen mit Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
- Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2D6-Enzym).
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Domperidon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Triazolam Midazolam maleat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ranolazin Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann Übelkeit und Erbrechen oder Schwindel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Herzrasen, Zittern, Unruhe oder Schwindel.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit ihrem Arzt, da nur in bestimmten Fällen unter strenger Überwachung der Dosierung eine gleichzeitige Behandlung möglich ist.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2D6-Enzym).
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Ticagrelor und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden inklusive Blutungen im Magen-Darm-Trakt, welche sich beispielsweise durch schwarzen Stuhl äußern könnten, Atemnot, Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Sildenafil citrat Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Hautrötung und Verdauungsbeschwerden erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Flurazepam monohydrochlorid Flurazepam Dikalium clorazepat Diazepam und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Alfuzosin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnte es zu starkem Blutdruckabfall, Schweißausbruch, Benommenheit, Schwindel, Herzklopfen, Kurzatmigkeit oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Sehstörungen, gerötete Augen, Augenschmerzen oder erhöhte Lichtempfindlichkeit, Fieber, Gelenk- oder Halsschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Avanafil und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. Beispielsweise können vermehrt Sehstörungen, schmerzhafte Dauererektionen oder starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Übelkeit, dunkler oder trüber Urin, Schläfrigkeit, Krampfanfälle oder Herzrhythmusstörungen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Es können unerwünschte Wirkungen wie Zittern, Muskel- oder Bewegungsstarre, verlangsamte Bewegung, Gangunsicherheit oder Sturzgefahr sowie Schwindel, Schläfrigkeit, Ohrgeräusche, Hautblässe, verschwommenes Sehen und Blutdruckabfall vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Fesoterodin fumarat Lopinavir Desfesoterodin succinat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Problemen beim Wasserlassen, vermindertes Schwitzen, Herzrasen, Beeinträchtigung der Denkleistung, Bewusstseinsstörungen mit starker Unruhe, Verwirrtheit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie eine mäßige bis schwere Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion haben, dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind. Bei allen anderen Patienten können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2D6-Enzym)
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Leberfunktionsstörung
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Solifenacin succinat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Probleme beim Wasserlassen, Verstopfung, Herzrasen oder Verwirrtheit auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht kombiniert werden bei Patienten mit stark eingeschränkter Nieren- oder mäßig eingeschränkter Leberfunktion. Bei allen anderen Patienten können eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
- eingeschränkter Nierenfunktion
- eingeschränkter Leberfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Colchicin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Muskelschmerzen, dunkelgefärbter Urin, Fieber, Nasenbluten, Haarausfall oder Schläfrigkeit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, welche Maßnahmen erforderlich sind. Wenn Sie zu einer Patientengruppe mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen gehören, dürfen Sie die Arzneimittel nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker kombinieren.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Leberfunktion
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise extreme Müdigkeit oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Ältere Patienten (ab 65 Jahren) dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombinieren. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Alle anderen Patienten (unter 65 Jahren) sollen mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen in bestimmten Fällen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt oder Apotheker darauf an, ob dies auf Sie zutrifft.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
Patienten, die eine schnellere, erniedrigte oder fehlende Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2D6-Enzym).
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Propafenon hydrochlorid Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Simvastatin Ezetimib und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte. Außerdem kann es verstärkt zu Müdigkeit, Schwindel, Herzklopfen, Verstopfung und übermäßigem Speichelfluss kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Eplerenon Lopinavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung vondieses Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags oder starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
HIV-Infektion
Was ist das? - Definition HIV steht für das Humane Immundefizienz-Virus. Es löst eine Viruserkrankung aus, die das Immunsystem angreift und unbehandelt zu AIDS (Erworbenes Immunschwäche-Syndrom) führen kann. Das Virus wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, Blutkontakt oder benutzte Injektionsnadeln übertragen. HIV ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Therapiechancen deutlich.
Krankheitsbild
HIV Es befällt bestimmte Immunzellen und schwächt dadurch die körpereigene Abwehr. Ohne Behandlung verläuft die Infektion in mehreren Phasen und kann nach Jahren in AIDS übergehen. Dank moderner Medikamente lässt sich die Viruslast dauerhaft senken, sodass HIV nicht mehr übertragbar ist. Die Erkrankung bleibt jedoch lebenslang bestehen.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden in der frühen Phase sind:
- Fieber
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Halsschmerzen
- Nachtschweiß
- Geschwollene Lymphknoten
- Hautausschlag
- Durchfall
- Müdigkeit und Appetitlosigkeit
- Mundgeschwüre
Diese Symptome treten meist zwei bis sechs Wochen nach der Ansteckung auf und klingen oft von selbst wieder ab. Danach folgt eine lange Latenzphase ohne Beschwerden. Später kann es zu Gewichtsverlust, Hautproblemen und erhöhter Infektanfälligkeit kommen. Unbehandelt führt HIV nach etwa zehn Jahren zur AIDS-Phase mit schweren Infektionen, Tumoren und Organschäden.
Folgen/Komplikationen
In der AIDS-Phase treten chronische Durchfälle, starke Erschöpfung, Lungenentzündungen und Pilzinfektionen auf. Auch das Risiko für bestimmte Krebsarten steigt. Langfristig kann HIV das Herz, die Nieren und das Nervensystem schädigen. Es drohen Gedächtnisprobleme, Demenz und Schlaganfälle. Ohne Therapie verlaufen viele dieser Erkrankungen tödlich.
Ursachen/Risikofaktoren
HIV wird durch bestimmte Körperflüssigkeiten übertragen. Hauptursachen sind ungeschützter Geschlechtsverkehr, Bluttransfusionen, gemeinsam genutzte Injektionsnadeln und die Übertragung von Mutter zu Kind. Das Virus wird nicht durch Küssen, Hautkontakt, gemeinsame Toiletten oder Geschirr übertragen. Auch Mückenstiche und Tröpfcheninfektion spielen keine Rolle.
Das kann helfen
Das mach der Arzt: Er kann HIV durch Schnelltests oder im Labor nachweisen. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend. Die Behandlung erfolgt mit antiretroviralen Medikamenten, die die Virusvermehrung stoppen. Wichtig sind Wirkstoffkombinationen aus verschiedenen Gruppen. Moderne Therapien sind gut verträglich und auch als monatliche Injektion verfügbar.
Das kann man selbst tun: Die regelmäßige Einnahme der Medikamente ist die Basis für eine erfolgreiche Therapie. Kondome schützen vor einer Ansteckung beim Geschlechtsverkehr. Bei der Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP): nimmt eine HIV-negative Personen regelmäßig ein antivirales Medikament ein, das eine Ansteckung verhindert. Die Postexpositionsprophylaxe (PEP) muss innerhalb von 48 Stunden nach einem möglichen Risikokontakt begonnen werden: je früher, desto besser. Die PEP besteht aus einer 28-tägigen Einnahme antiretroviraler Medikamente und kann eine Infektion in vielen Fällen verhindern.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10070160
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 90 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- NORVIR
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Das Arzneimittel soll nicht zerkaut, zerbrochen oder zerdrückt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Missempfindungen und Nierenversagen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da es sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- HIV-Infektionen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Ritonavir ist ein HIV-Protease-Hemmer. Die HIV-Protease ist ein Schlüsselenzym und dafür zuständig, das von der befallenen Wirtszelle produzierte Protein zu spalten. Die Hemmung des Enzyms führt zur Anhäufung unreifer, nichtinfektiöser Virus-Vorstufen. Aufgrund der stoffwechselbedingten, hemmenden Eigenschaften auf bestimmte Enzyme (CYP3A) kann Ritonavir die Aufnahme, die Verteilung, den Um- und Abbau sowie die Ausscheidung anderer Proteasehemmer verbessern.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Geschmacksstörungen
- Missempfindungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Nervenschädigungen
- Rachenentzündung
- Schmerzen im Mund- und Rachenbereich
- Husten
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Durchfall (einschließlich schwere Durchfälle mit Elektrolytstörungen)
- Erbrechen
- Magen-Darm-Beschwerden
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Schwerer Hautausschlag
- Gelenkschmerzen
- Rückenschmerzen
- Erschöpfung
- Allgemeine Schwäche
- Erröten
- Hitzegefühl
- Veränderung des Blutbildes
- Immunologische Überempfindlichkeit
- Nesselausschlag
- Schwellungen im Gesicht
- Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride)
- Gicht
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Schlaflosigkeit
- Angstzustände
- Verwirrtheit
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
- Krampfanfälle
- Verschwommenes Sehen
- Bluthochdruck
- Niedriger Blutdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Kältegefühl an Armen und Beinen
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Geschwüre im Mund
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Leberentzündung
- Anstieg der Leberwerte
- Gelbsucht
- Akne
- Muskelentzündung
- Rhabdomyolyse (Schädigung von Muskelzellen)
- Muskelschmerzen
- Muskelerkrankungen
- Erhöhung bestimmter Enzymwerte (Kreatinphosphokinase)
- Störungen beim Wasserlassen
- Nierenfunktionsstörungen
- Verlängerte Regelblutungsdauer (Menorrhagie)
- Fieber
- Gewichtsverlust
- Erhöhte Amylasewerte (Verdauungsenzym aus der Bauchspeicheldrüse)
- Erniedrigte Schilddrüsenhormonwerte (Gesamt-Thyroxin und freies Thyroxin)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Herzinfarkt
- Akutes Nierenversagen
- Erhöhte Glukosespiegel
- Erhöhte Magnesiumspiegel
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Versagen der Leber
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen mit Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
- Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2D6-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann Übelkeit und Erbrechen oder Schwindel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Herzrasen, Zittern, Unruhe oder Schwindel.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit ihrem Arzt, da nur in bestimmten Fällen unter strenger Überwachung der Dosierung eine gleichzeitige Behandlung möglich ist.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2D6-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden inklusive Blutungen im Magen-Darm-Trakt, welche sich beispielsweise durch schwarzen Stuhl äußern könnten, Atemnot, Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Hautrötung und Verdauungsbeschwerden erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnte es zu starkem Blutdruckabfall, Schweißausbruch, Benommenheit, Schwindel, Herzklopfen, Kurzatmigkeit oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Sehstörungen, gerötete Augen, Augenschmerzen oder erhöhte Lichtempfindlichkeit, Fieber, Gelenk- oder Halsschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. Beispielsweise können vermehrt Sehstörungen, schmerzhafte Dauererektionen oder starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Übelkeit, dunkler oder trüber Urin, Schläfrigkeit, Krampfanfälle oder Herzrhythmusstörungen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Es können unerwünschte Wirkungen wie Zittern, Muskel- oder Bewegungsstarre, verlangsamte Bewegung, Gangunsicherheit oder Sturzgefahr sowie Schwindel, Schläfrigkeit, Ohrgeräusche, Hautblässe, verschwommenes Sehen und Blutdruckabfall vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Problemen beim Wasserlassen, vermindertes Schwitzen, Herzrasen, Beeinträchtigung der Denkleistung, Bewusstseinsstörungen mit starker Unruhe, Verwirrtheit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie eine mäßige bis schwere Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion haben, dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind. Bei allen anderen Patienten können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2D6-Enzym)
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Leberfunktionsstörung
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Probleme beim Wasserlassen, Verstopfung, Herzrasen oder Verwirrtheit auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht kombiniert werden bei Patienten mit stark eingeschränkter Nieren- oder mäßig eingeschränkter Leberfunktion. Bei allen anderen Patienten können eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
- eingeschränkter Nierenfunktion
- eingeschränkter Leberfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Muskelschmerzen, dunkelgefärbter Urin, Fieber, Nasenbluten, Haarausfall oder Schläfrigkeit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, welche Maßnahmen erforderlich sind. Wenn Sie zu einer Patientengruppe mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen gehören, dürfen Sie die Arzneimittel nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker kombinieren.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Leberfunktion
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise extreme Müdigkeit oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Ältere Patienten (ab 65 Jahren) dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombinieren. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Alle anderen Patienten (unter 65 Jahren) sollen mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen in bestimmten Fällen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt oder Apotheker darauf an, ob dies auf Sie zutrifft.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
Patienten, die eine schnellere, erniedrigte oder fehlende Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2D6-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte. Außerdem kann es verstärkt zu Müdigkeit, Schwindel, Herzklopfen, Verstopfung und übermäßigem Speichelfluss kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung vondieses Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags oder starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
HIV-Infektion
Was ist das? - Definition HIV steht für das Humane Immundefizienz-Virus. Es löst eine Viruserkrankung aus, die das Immunsystem angreift und unbehandelt zu AIDS (Erworbenes Immunschwäche-Syndrom) führen kann. Das Virus wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, Blutkontakt oder benutzte Injektionsnadeln übertragen. HIV ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Therapiechancen deutlich.
Krankheitsbild
HIV Es befällt bestimmte Immunzellen und schwächt dadurch die körpereigene Abwehr. Ohne Behandlung verläuft die Infektion in mehreren Phasen und kann nach Jahren in AIDS übergehen. Dank moderner Medikamente lässt sich die Viruslast dauerhaft senken, sodass HIV nicht mehr übertragbar ist. Die Erkrankung bleibt jedoch lebenslang bestehen.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden in der frühen Phase sind:
- Fieber
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Halsschmerzen
- Nachtschweiß
- Geschwollene Lymphknoten
- Hautausschlag
- Durchfall
- Müdigkeit und Appetitlosigkeit
- Mundgeschwüre
Diese Symptome treten meist zwei bis sechs Wochen nach der Ansteckung auf und klingen oft von selbst wieder ab. Danach folgt eine lange Latenzphase ohne Beschwerden. Später kann es zu Gewichtsverlust, Hautproblemen und erhöhter Infektanfälligkeit kommen. Unbehandelt führt HIV nach etwa zehn Jahren zur AIDS-Phase mit schweren Infektionen, Tumoren und Organschäden.
Folgen/Komplikationen
In der AIDS-Phase treten chronische Durchfälle, starke Erschöpfung, Lungenentzündungen und Pilzinfektionen auf. Auch das Risiko für bestimmte Krebsarten steigt. Langfristig kann HIV das Herz, die Nieren und das Nervensystem schädigen. Es drohen Gedächtnisprobleme, Demenz und Schlaganfälle. Ohne Therapie verlaufen viele dieser Erkrankungen tödlich.
Ursachen/Risikofaktoren
HIV wird durch bestimmte Körperflüssigkeiten übertragen. Hauptursachen sind ungeschützter Geschlechtsverkehr, Bluttransfusionen, gemeinsam genutzte Injektionsnadeln und die Übertragung von Mutter zu Kind. Das Virus wird nicht durch Küssen, Hautkontakt, gemeinsame Toiletten oder Geschirr übertragen. Auch Mückenstiche und Tröpfcheninfektion spielen keine Rolle.
Das kann helfen
Das mach der Arzt: Er kann HIV durch Schnelltests oder im Labor nachweisen. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend. Die Behandlung erfolgt mit antiretroviralen Medikamenten, die die Virusvermehrung stoppen. Wichtig sind Wirkstoffkombinationen aus verschiedenen Gruppen. Moderne Therapien sind gut verträglich und auch als monatliche Injektion verfügbar.
Das kann man selbst tun: Die regelmäßige Einnahme der Medikamente ist die Basis für eine erfolgreiche Therapie. Kondome schützen vor einer Ansteckung beim Geschlechtsverkehr. Bei der Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP): nimmt eine HIV-negative Personen regelmäßig ein antivirales Medikament ein, das eine Ansteckung verhindert. Die Postexpositionsprophylaxe (PEP) muss innerhalb von 48 Stunden nach einem möglichen Risikokontakt begonnen werden: je früher, desto besser. Die PEP besteht aus einer 28-tägigen Einnahme antiretroviraler Medikamente und kann eine Infektion in vielen Fällen verhindern.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.