NUBRAL Creme 10%
18,90 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04920772
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 150 g
- Marke:
- NUBRAL
- Hersteller:
- Galderma Laboratorium GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Hautreizungen kommen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Trockene Hautzustände
- Neurodermitis, unterstützende Behandlung
- Chronische Hauterkrankung, kortikoidfreies Intervall
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-2 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Durch Harnstoff wird die Haut verstärkt mit Feuchtigkeit versorgt und kann diese länger speichern. In Folge weicht die obere Hornschicht auf und die Haut wird geschmeidiger und weicher. Der Zusatz von Harnstoff ermöglicht außerdem anderen Wirkstoffen das Vordringen von der Hautoberfläche in die tiefergelegenen Schichten und verstärkt somit deren Wirkung.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Hautentzündungen, akute
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel sollte nicht auf die Brust aufgetragen werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Neurodermitis
Was ist das? - Definition Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit starkem Juckreiz, die meist in Schüben verläuft. Sie betrifft vor allem Kinder, kann aber auch Erwachsene belasten.
Definition
Neurodermitis ist eine nicht ansteckende, chronische Hauterkrankung, die mit starkem Juckreiz und entzündlichen Hautveränderungen einhergeht. Sie wird auch atopische Dermatitis genannt und tritt meist schon im Kindesalter auf. Die Beschwerden verlaufen in Schüben und können sich mit zunehmendem Alter bessern oder dauerhaft bestehen bleiben.
Krankheitsbild
Die Haut von Menschen mit Neurodermitis reagiert überempfindlich. Sie ist trocken, gereizt und anfällig für Entzündungen. Die Erkrankung betrifft häufig die Beugeseiten von Armen und Beinen, das Gesicht oder den Hals. In akuten Phasen kommt es zu Rötungen, Schuppung und nässenden Ekzemen. Die Hautbarriere ist gestört, was das Eindringen von Reizstoffen und Keimen erleichtert. Neurodermitis verläuft meist in Schüben, die durch verschiedene Auslöser verstärkt werden können.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind individuell verschieden und können sich je nach Alter und Lebenssituation verändern. Zu den typischen Symptomen zählen sind:
- Starker Juckreiz, besonders nachts
- Trockene, schuppige Haut
- Rötungen und entzündliche Ekzeme
- Nässen oder Krustenbildung
- Verdickung der Haut bei längerem Verlauf
- Hautrisse und Blutungen durch Kratzen
- Schlafstörungen und Unruhe
- Betroffene Stellen oft an Beugen, Hals, Gesicht
- Wechsel zwischen beschwerdefreien und akuten Phasen
Der Verlauf ist chronisch und schubweise. Bei Kindern kann sich die Erkrankung mit der Zeit zurückbilden. Bei Erwachsenen bleibt sie oft bestehen und erfordert eine dauerhafte Hautpflege und Behandlung.
Folgen/Komplikationen
Neurodermitis kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Der Juckreiz führt zu Schlafmangel, Konzentrationsproblemen und psychischer Belastung. Durch häufiges Kratzen entstehen Hautverletzungen, die sich entzünden können. In schweren Fällen kommt es zu bakteriellen Infektionen oder einer Ausbreitung der Ekzeme. Auch Allergien und Asthma treten bei Betroffenen häufiger auf.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Eine genetische Veranlagung spielt eine große Rolle. Die Haut reagiert überempfindlich auf Umweltreize, Stress oder Allergene. Risikofaktoren sind unter anderem eine familiäre Vorbelastung mit Allergien, Kontakt mit Reizstoffen oder Allergenen, Stress und psychische Belastung sowie klimatische Bedingungen wie Kälte oder Trockenheit. Auch Infektionen oder Hautverletzungen und ungeeignete Hautpflegeprodukte fördern die Krankheitsschübe.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er erkennt Neurodermitis meist durch Blickdiagnose und kann bei Bedarf Allergietests durchführen. Zur Behandlung werden Kortikosteroide gegen Entzündungen und Calcineurin-Inhibitoren verwendet, die das überschießende Immunsystem unterdrücken. Bei starkem Juckreiz helfen Antihistaminika.
Das kann man selbst tun: Regelmäßige Hautpflege mit rückfettenden Cremes, Vermeidung von Reizstoffen und Stressabbau tragen zur Linderung bei. Grenzen sind erreicht, wenn starke Entzündungen, Infektionen oder dauerhafte Beschwerden auftreten. Dann ist ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04920772
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 150 g
- Marke:
- NUBRAL
- Hersteller:
- Galderma Laboratorium GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Hautreizungen kommen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Trockene Hautzustände
- Neurodermitis, unterstützende Behandlung
- Chronische Hauterkrankung, kortikoidfreies Intervall
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-2 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Durch Harnstoff wird die Haut verstärkt mit Feuchtigkeit versorgt und kann diese länger speichern. In Folge weicht die obere Hornschicht auf und die Haut wird geschmeidiger und weicher. Der Zusatz von Harnstoff ermöglicht außerdem anderen Wirkstoffen das Vordringen von der Hautoberfläche in die tiefergelegenen Schichten und verstärkt somit deren Wirkung.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Hautentzündungen, akute
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel sollte nicht auf die Brust aufgetragen werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Neurodermitis
Was ist das? - Definition Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit starkem Juckreiz, die meist in Schüben verläuft. Sie betrifft vor allem Kinder, kann aber auch Erwachsene belasten.
Definition
Neurodermitis ist eine nicht ansteckende, chronische Hauterkrankung, die mit starkem Juckreiz und entzündlichen Hautveränderungen einhergeht. Sie wird auch atopische Dermatitis genannt und tritt meist schon im Kindesalter auf. Die Beschwerden verlaufen in Schüben und können sich mit zunehmendem Alter bessern oder dauerhaft bestehen bleiben.
Krankheitsbild
Die Haut von Menschen mit Neurodermitis reagiert überempfindlich. Sie ist trocken, gereizt und anfällig für Entzündungen. Die Erkrankung betrifft häufig die Beugeseiten von Armen und Beinen, das Gesicht oder den Hals. In akuten Phasen kommt es zu Rötungen, Schuppung und nässenden Ekzemen. Die Hautbarriere ist gestört, was das Eindringen von Reizstoffen und Keimen erleichtert. Neurodermitis verläuft meist in Schüben, die durch verschiedene Auslöser verstärkt werden können.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind individuell verschieden und können sich je nach Alter und Lebenssituation verändern. Zu den typischen Symptomen zählen sind:
- Starker Juckreiz, besonders nachts
- Trockene, schuppige Haut
- Rötungen und entzündliche Ekzeme
- Nässen oder Krustenbildung
- Verdickung der Haut bei längerem Verlauf
- Hautrisse und Blutungen durch Kratzen
- Schlafstörungen und Unruhe
- Betroffene Stellen oft an Beugen, Hals, Gesicht
- Wechsel zwischen beschwerdefreien und akuten Phasen
Der Verlauf ist chronisch und schubweise. Bei Kindern kann sich die Erkrankung mit der Zeit zurückbilden. Bei Erwachsenen bleibt sie oft bestehen und erfordert eine dauerhafte Hautpflege und Behandlung.
Folgen/Komplikationen
Neurodermitis kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Der Juckreiz führt zu Schlafmangel, Konzentrationsproblemen und psychischer Belastung. Durch häufiges Kratzen entstehen Hautverletzungen, die sich entzünden können. In schweren Fällen kommt es zu bakteriellen Infektionen oder einer Ausbreitung der Ekzeme. Auch Allergien und Asthma treten bei Betroffenen häufiger auf.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Eine genetische Veranlagung spielt eine große Rolle. Die Haut reagiert überempfindlich auf Umweltreize, Stress oder Allergene. Risikofaktoren sind unter anderem eine familiäre Vorbelastung mit Allergien, Kontakt mit Reizstoffen oder Allergenen, Stress und psychische Belastung sowie klimatische Bedingungen wie Kälte oder Trockenheit. Auch Infektionen oder Hautverletzungen und ungeeignete Hautpflegeprodukte fördern die Krankheitsschübe.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er erkennt Neurodermitis meist durch Blickdiagnose und kann bei Bedarf Allergietests durchführen. Zur Behandlung werden Kortikosteroide gegen Entzündungen und Calcineurin-Inhibitoren verwendet, die das überschießende Immunsystem unterdrücken. Bei starkem Juckreiz helfen Antihistaminika.
Das kann man selbst tun: Regelmäßige Hautpflege mit rückfettenden Cremes, Vermeidung von Reizstoffen und Stressabbau tragen zur Linderung bei. Grenzen sind erreicht, wenn starke Entzündungen, Infektionen oder dauerhafte Beschwerden auftreten. Dann ist ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.