NUVARING vag.Freisetz.Sy.0,120/0,015mg/24h o.Appl.
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Pharmazeutische Informationen
Vaginalring — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00204010
- Darreichungsform:
- Vaginalring (Vaginalring)
- Packungsgröße:
- 3 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 0,015mg
- Marke:
- NUVARING
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Legen Sie das Arzneimittel in die Vagina ein.
Dauer der Anwendung?
Nachdem der Vaginalring eingelegt wurde verbleibt er ohne Unterbrechung für 3 Wochen in der Vagina. Der Ring muss nach 3 Wochen der Anwendung am gleichen Wochentag wie bei der Applikation entfernt werden. Nach einem Ring-freien Intervall von einer Woche wird ein neuer Ring eingelegt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Um die empfängnisverhütende Wirksamkeit zu erreichen, muss das Arzneimittel korrekt in die Vagina eingebracht werden.
Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt beraten.
Anwendungsgebiete
- Empfängnisverhütung
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Ethinylestradiol: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Estrogen.
Estrogen bewirkt u.a. den zyklischen, schwangerschaftsvorbereitenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und fördert den Transport der Spermien in die Gebärmutter.
Ethinylestradiol hemmt insbesondere die Eireifung im Eierstock. Weiterhin unterdrückt es die Eisprung auslösenden Hormone und wirkt somit schwangerschaftsverhütend.
Meist wird Ethinylestradiol in Kombination mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) eingesetzt.
Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Migräne
- Vaginale Infektionen
- Vaginaler Ausfluss
- Depression
- Vermindertes sexuelles Verlangen (Libidoverlust)
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Akne
- Brustspannen
- Genitaler Pruritus
- Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
- Schmerzen im Beckenbereich
- Gewichtszunahme
- Unbehagen beim Tragen des Rings
- Ausstoßung des Rings
- Gebärmutterhalsentzündung
- Harnblasenentzündung
- Infektionen der Harnwege
- Appetitzunahme
- Schnelle und häufige Änderung der Stimmung
- Stimmungsänderungen
- Stimmungsschwankungen
- Schwindel
- Taubheitsgefühl
- Sehstörungen
- Hitzewallungen
- Bauchblähung
- Durchfall
- Erbrechen
- Verstopfung
- Haarausfall mit Glatzenbildung beim Mann (Alopezie)
- Hautentzündung mit Juckreiz und Rötung (Ekzem)
- Juckreiz
- Ausschlag
- Rückenschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Schmerz in den Extremitäten
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Harndrang
- Verstärkter Harndrang
- Ausbleibende Monatsblutung
- Brustbeschwerden
- Vergrößerung der Brüste
- Brustgewebsveränderung
- Polypen im Gebärmutterhals
- Blutungen während des Geschlechtsverkehrs
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
- Verlagerung von Gewebe des Gebärmutterhalses
- Knoten in der Brust
- Verlängerte Monatsblutung
- Zwischenblutung
- Beschwerden im Beckenbereich
- Monatsbeschwerden (vor der Regel)
- Gebärmutterkrampf
- Gefühl von Brennen in der Vagina
- Vaginaler Geruch
- Vaginaler Schmerz
- Beschwerden im Vaginalbereich
- Trockene Schleimhaut im Vaginalbereich
- Müdigkeit
- Reizbarkeit
- Unwohlsein
- Ödeme
- Fremdkörpergefühl
- Blutdruckerhöhung
- Komplikationen bei der Anwendung des Rings
- Brechen des Rings
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Risiko für eine venöse oder arterielle Thromboembolie
- Gefäßverschlusses durch Blutpfropf (Thromboembolie), auch in der Vorgeschichte
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) mit Gefäßschädigung
- Schwerer Bluthochdruck (schwere Hypertonie)
- Schwere Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie)
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit erhöhten Fettkonzentration im Blut (Hypertriglyzeridämie)
- Bestehende oder vorausgegangene schwere Lebererkrankung
- Lebertumor
- Sexualhormonabhängige bösartige Tumore
- Vaginale Blutungen
- Migräne mit neurologischen Symptomen in der Vorgeschichte
- Operation (geplant) mit längerer Ruhigstellung
- Erkrankung der Hirnblutgefäße, auch in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Erwachsene ab 40 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 132 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 55 × 118 × 125 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
In der Apotheke wird das Arzneimittel im Kühlschrank gelagert.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Leberschädigungen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte verhüten Sie während der Einnahme von diesem Arzneimittel und für weitere 2 Wochen nach der letzten Einnahme von diesem Arzneimittel zusätzlich mit einer anderen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel Barrieremethode, Minipille). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Leberschädigungen mit Bauchschmerzen und Ermüdung auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen / Symptome an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. Das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose) könnte dadurch erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Schwellungen, Schmerzen oder Schweregefühl in Beinen und Armen, Husten oder Brustkorbschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Raucher
- Schwangere
- Patienten mit
~i- Krebserkrankung
~i- schwerem Übergewicht (BMI > 30 kg/m2)
~i- dauerhafter Venenschwäche
~i- Herzschwäche
~i- Krampfadern
~i- systemischem Lupus erythematodes
~i- eingeschränkter Bewegung (z. B. bei Bettlägerigkeit)
~i- Gefäßverschluss durch z. B. Blutpfropf (Embolie oder Venenthrombose) in der Vorgeschichte bzw. in der Familie
~i- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
~i-Entzündung der oberflächlichen Venen (Phlebitis) in der Vorgeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. Das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose) könnte dadurch erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Schwellungen, Schmerzen oder Schweregefühl in Beinen und Armen, Husten oder Brustkorbschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Raucher
- Schwangere
- Patienten mit
~i- Krebserkrankung
~i- schwerem Übergewicht (BMI > 30 kg/m2)
~i- dauerhafter Venenschwäche
~i- Herzschwäche
~i- Krampfadern
~i- systemischem Lupus erythematodes
~i- eingeschränkter Bewegung (z. B. bei Bettlägerigkeit)
~i- Gefäßverschluss durch z. B. Blutpfropf (Embolie oder Venenthrombose) in der Vorgeschichte bzw. in der Familie
~i- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
~i- Entzündung der oberflächlichen Venen (Phlebitis) in der Vorgeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung des hormonellen Verhütungsmittels dieses Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme und einige Zeit nach dem Absetzen von einem anderen Arzneimittel zusätzlich oder bevorzugt mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Benommenheit, Herzklopfen, Ohnmachtsanfälle oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, ob weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Rufinamid Drospirenon Dienogest 2. Phase: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest Phenytoin 2. Phase: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. Eine ausreichende empfängnisverhütende Wirkung ist unter Umständen nicht mehr gegeben.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind. Wenn Sie dieses Arzneimittel zur Empfängnisverhütung anwenden, verhüten Sie bitte während der Einnahme von Phenytoin und für weitere 28 Tage nach der letzten Einnahme von Phenytoin zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zur Zeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie dabei auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Poly(ethylen-co-vinylacetat) (72:28) Ulipristal acetat und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen nötig sein können. Verhüten Sie bis zum Auftreten Ihrer folgenden Monatsblutung zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für einen längeren Zeitraum danach zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel in bestimmten Fällen beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von diesem Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Levothyroxin natrium Cyproteron acetat Desogestrel Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,133- Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,1596- Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,0798- und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In diesem Zusammenhang könnte Müdigkeit, Verstopfung, Gewichtszunahme oder gesteigerte Kälteempfindlichkeit auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen. Das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose) könnte dadurch erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Schwellungen, Schmerzen oder Schweregefühl insbesondere an Beinen oder Armen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Raucher
- Schwangere
- Patienten mit
~i- Krebserkrankung
~i- schwerem Übergewicht (BMI > 30 kg/m2)
~i- dauerhafter Venenschwäche
~i- Herzschwäche
~i- Krampfadern
~i- systemischem Lupus erythematodes
~i- eingeschränkter Bewegung (z. B. bei Bettlägerigkeit)
~i- Gefäßverschluss durch z. B. Blutpfropf (Embolie oder Venenthrombose) in der Vorgeschichte bzw. in der Familie
~i- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
~i-Entzündung der oberflächlichen Venen (Phlebitis) in der Vorgeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von Olaparib und für einen weiteren Monat nach der letzten Einnahme von Olaparib zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Es wird weiterhin empfohlen, während dieser Zeit regelmäßig Schwangerschaftstests durchzuführen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für 3 weitere Monate nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für einen weiteren Monat nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung des hormonellen Verhütungsmittels dieses Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme und für einen weiteren Monat nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für weitere 2 Jahre (24 Monate) nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung des hormonellen Verhütungsmittels dieses Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für weitere 2 Wochen nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können möglicherweise vermehrt unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel wie z.B. Herzrasen, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Unruhe, Schwindel, Kopfschmerzen, vermehrte Urinausscheidung, Schlaflosigkeit oder Krampfanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i-Herzinsuffizienz
~i-schwerem Sauerstoffmangel
~i- Lungenentzündung
~i-Virusinfektion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung des hormonellen Verhütungsmittels dieses Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für weitere 21 Tage nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: Chlormadinon acetat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung des hormonellen Verhütungsmittels dieses Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Hormonelle Empfängnisverhütung
Was ist das? - Definition Verhinderung einer Schwangerschaft durch die Einnahme von weiblichen Hormonen.
Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Während des Menstruationszyklus der Frau findet der Eisprung statt, und die Schleimhaut der Gebärmutter baut sich so auf, dass sich ein befruchtetes Ei einnisten kann. Im Grunde bereitet sich der weibliche Körper auf eine eventuelle Schwangerschaft vor.
Dies kann man durch die Einnahme weiblicher Hormone verhindern. Je nach Zusammensetzung der Medikamente erschweren oder verhindern sie auf ganz unterschiedliche Weise die Eieinnistung:
- durch Hemmung eines Hormons aus dem Gehirn bleibt der Eisprung aus, es wird kein Ei freigesetzt, welches befruchtet werden könnte.
- die Zusammensetzung des Schleims im Muttermund wird so verändert, dass die Einwanderung der Spermien erschwert ist.
- das gesprungene Ei wird normalerweise durch den Eileiter Richtung Gebärmutter transportiert. Manche Hormonpräparate erschweren dies durch eine Verminderung der Beweglichkeit des Eileiters.
- eine Eieinnistung kann auch durch eine Veränderung der Gebärmutterschleimhaut verhindert werden.
Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Bei der hormonellen Verhütung der Frau werden die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen eingesetzt. Je nach Zusammensetzung und Verabreichung unterscheidet man verschiedene Präparate:
- Einphasenpille - die "klassische" Pille. Hier enthalten alle 21 Tabletten die gleiche Kombination von Östrogenen und Gestagenen.
- Zweiphasenpille - die Tabletten enthalten in der ersten Einnahmephase nur Östrogenen, in der zweiten Östrogene und Gestagene.
- Auch die sogenannten "Minipille" ist eine Einphasenpille, in ihr befindet sich nur Gestagen.
- Will man nicht täglich eine Tablette nehmen, kann man sich Gestagene spritzen lassen. Diese "Dreimonatspritze" wird in den Muskel gespritzt und muss nur alle 2-3 Monate erneuert werden.
- Ebenso möglich ist die Einpflanzung eines gestagenhaltigen Depot-Implantats in die Oberarminnenseite. Aus diesem werden über drei Jahre immer kleine Mengen eines Gestagens abgegeben.
- Die gleiche Wirkung, wie durch die Einnahme einer Einphasenpille, kann man durch die Einlage eines Vaginalringes erreichen. Dieser wird von der Frau selber eingelegt und kann für drei Wochen belassen werden.
- Auch die Zufuhr von Hormonen über Pflaster, welche diese über die Haut abgeben, ist möglich.
- Fand ein Geschlechtsverkehr ohne Verhütung statt, kann man je nach Präparat bis zu 5 Tagen nach dem Verkehr die "Pille danach" einnehmen. Sie ist ein reines Gestagenpräparat und verhindert die Einnistung eines eventuell befruchteten Eis.
Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
So wirksam und zuverlässig die verschiedenen Hormonpräparate sind, es kann teils zu erheblichen Nebenwirkungen kommen. Die bekanntesten sind:
- Recht häufig kommt es unter Pilleneinnahme zur Gewichtszunahme.
- Durch den Hormonabfall sind in der Pillenpause Kopfschmerzen recht häufig.
- Doch auch während der Einnahme werden nicht selten je nach Zusammensetzung des Präparates Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Übelkeit oder gar psychische Störungen beschrieben.
- Schmier- und Zwischenblutungen sind nicht selten.
- Da die Präparate die Blutgerinnung verändern können, besteht besonders bei Raucherinnen und stark übergewichtigen Frauen die erhöhte Gefahr einer Thrombose!
- Wohl infolge von Wassereinlagerungen kann sich unter der Einnahme weiblicher Hormone ein Bluthochdruck entwickeln.
Verhaltenstipps
- Um Schwangerschaften bei Jugendlichen zu vermeiden sollte das Thema Verhütung offen angesprochen und gegebenenfalls die Einnahme der Pille von den Eltern befürwortet werden!
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangabe:
P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Vaginalring — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00204010
- Darreichungsform:
- Vaginalring (Vaginalring)
- Packungsgröße:
- 3 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 0,015mg
- Marke:
- NUVARING
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Legen Sie das Arzneimittel in die Vagina ein.
Dauer der Anwendung?
Nachdem der Vaginalring eingelegt wurde verbleibt er ohne Unterbrechung für 3 Wochen in der Vagina. Der Ring muss nach 3 Wochen der Anwendung am gleichen Wochentag wie bei der Applikation entfernt werden. Nach einem Ring-freien Intervall von einer Woche wird ein neuer Ring eingelegt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Um die empfängnisverhütende Wirksamkeit zu erreichen, muss das Arzneimittel korrekt in die Vagina eingebracht werden.
Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt beraten.
Anwendungsgebiete
- Empfängnisverhütung
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Ethinylestradiol: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Estrogen.
Estrogen bewirkt u.a. den zyklischen, schwangerschaftsvorbereitenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und fördert den Transport der Spermien in die Gebärmutter.
Ethinylestradiol hemmt insbesondere die Eireifung im Eierstock. Weiterhin unterdrückt es die Eisprung auslösenden Hormone und wirkt somit schwangerschaftsverhütend.
Meist wird Ethinylestradiol in Kombination mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) eingesetzt.
Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Migräne
- Vaginale Infektionen
- Vaginaler Ausfluss
- Depression
- Vermindertes sexuelles Verlangen (Libidoverlust)
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Akne
- Brustspannen
- Genitaler Pruritus
- Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
- Schmerzen im Beckenbereich
- Gewichtszunahme
- Unbehagen beim Tragen des Rings
- Ausstoßung des Rings
- Gebärmutterhalsentzündung
- Harnblasenentzündung
- Infektionen der Harnwege
- Appetitzunahme
- Schnelle und häufige Änderung der Stimmung
- Stimmungsänderungen
- Stimmungsschwankungen
- Schwindel
- Taubheitsgefühl
- Sehstörungen
- Hitzewallungen
- Bauchblähung
- Durchfall
- Erbrechen
- Verstopfung
- Haarausfall mit Glatzenbildung beim Mann (Alopezie)
- Hautentzündung mit Juckreiz und Rötung (Ekzem)
- Juckreiz
- Ausschlag
- Rückenschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Schmerz in den Extremitäten
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Harndrang
- Verstärkter Harndrang
- Ausbleibende Monatsblutung
- Brustbeschwerden
- Vergrößerung der Brüste
- Brustgewebsveränderung
- Polypen im Gebärmutterhals
- Blutungen während des Geschlechtsverkehrs
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
- Verlagerung von Gewebe des Gebärmutterhalses
- Knoten in der Brust
- Verlängerte Monatsblutung
- Zwischenblutung
- Beschwerden im Beckenbereich
- Monatsbeschwerden (vor der Regel)
- Gebärmutterkrampf
- Gefühl von Brennen in der Vagina
- Vaginaler Geruch
- Vaginaler Schmerz
- Beschwerden im Vaginalbereich
- Trockene Schleimhaut im Vaginalbereich
- Müdigkeit
- Reizbarkeit
- Unwohlsein
- Ödeme
- Fremdkörpergefühl
- Blutdruckerhöhung
- Komplikationen bei der Anwendung des Rings
- Brechen des Rings
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Risiko für eine venöse oder arterielle Thromboembolie
- Gefäßverschlusses durch Blutpfropf (Thromboembolie), auch in der Vorgeschichte
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) mit Gefäßschädigung
- Schwerer Bluthochdruck (schwere Hypertonie)
- Schwere Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie)
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit erhöhten Fettkonzentration im Blut (Hypertriglyzeridämie)
- Bestehende oder vorausgegangene schwere Lebererkrankung
- Lebertumor
- Sexualhormonabhängige bösartige Tumore
- Vaginale Blutungen
- Migräne mit neurologischen Symptomen in der Vorgeschichte
- Operation (geplant) mit längerer Ruhigstellung
- Erkrankung der Hirnblutgefäße, auch in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Erwachsene ab 40 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 132 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 55 × 118 × 125 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
In der Apotheke wird das Arzneimittel im Kühlschrank gelagert.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Leberschädigungen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte verhüten Sie während der Einnahme von diesem Arzneimittel und für weitere 2 Wochen nach der letzten Einnahme von diesem Arzneimittel zusätzlich mit einer anderen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel Barrieremethode, Minipille). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Leberschädigungen mit Bauchschmerzen und Ermüdung auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen / Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. Das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose) könnte dadurch erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Schwellungen, Schmerzen oder Schweregefühl in Beinen und Armen, Husten oder Brustkorbschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Raucher
- Schwangere
- Patienten mit
~i- Krebserkrankung
~i- schwerem Übergewicht (BMI > 30 kg/m2)
~i- dauerhafter Venenschwäche
~i- Herzschwäche
~i- Krampfadern
~i- systemischem Lupus erythematodes
~i- eingeschränkter Bewegung (z. B. bei Bettlägerigkeit)
~i- Gefäßverschluss durch z. B. Blutpfropf (Embolie oder Venenthrombose) in der Vorgeschichte bzw. in der Familie
~i- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
~i-Entzündung der oberflächlichen Venen (Phlebitis) in der Vorgeschichte
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. Das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose) könnte dadurch erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Schwellungen, Schmerzen oder Schweregefühl in Beinen und Armen, Husten oder Brustkorbschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Raucher
- Schwangere
- Patienten mit
~i- Krebserkrankung
~i- schwerem Übergewicht (BMI > 30 kg/m2)
~i- dauerhafter Venenschwäche
~i- Herzschwäche
~i- Krampfadern
~i- systemischem Lupus erythematodes
~i- eingeschränkter Bewegung (z. B. bei Bettlägerigkeit)
~i- Gefäßverschluss durch z. B. Blutpfropf (Embolie oder Venenthrombose) in der Vorgeschichte bzw. in der Familie
~i- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
~i- Entzündung der oberflächlichen Venen (Phlebitis) in der Vorgeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung des hormonellen Verhütungsmittels dieses Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme und einige Zeit nach dem Absetzen von einem anderen Arzneimittel zusätzlich oder bevorzugt mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Benommenheit, Herzklopfen, Ohnmachtsanfälle oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, ob weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. Eine ausreichende empfängnisverhütende Wirkung ist unter Umständen nicht mehr gegeben.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind. Wenn Sie dieses Arzneimittel zur Empfängnisverhütung anwenden, verhüten Sie bitte während der Einnahme von Phenytoin und für weitere 28 Tage nach der letzten Einnahme von Phenytoin zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zur Zeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie dabei auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen nötig sein können. Verhüten Sie bis zum Auftreten Ihrer folgenden Monatsblutung zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für einen längeren Zeitraum danach zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel in bestimmten Fällen beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von diesem Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In diesem Zusammenhang könnte Müdigkeit, Verstopfung, Gewichtszunahme oder gesteigerte Kälteempfindlichkeit auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen. Das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose) könnte dadurch erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Schwellungen, Schmerzen oder Schweregefühl insbesondere an Beinen oder Armen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Raucher
- Schwangere
- Patienten mit
~i- Krebserkrankung
~i- schwerem Übergewicht (BMI > 30 kg/m2)
~i- dauerhafter Venenschwäche
~i- Herzschwäche
~i- Krampfadern
~i- systemischem Lupus erythematodes
~i- eingeschränkter Bewegung (z. B. bei Bettlägerigkeit)
~i- Gefäßverschluss durch z. B. Blutpfropf (Embolie oder Venenthrombose) in der Vorgeschichte bzw. in der Familie
~i- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
~i-Entzündung der oberflächlichen Venen (Phlebitis) in der Vorgeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von Olaparib und für einen weiteren Monat nach der letzten Einnahme von Olaparib zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Es wird weiterhin empfohlen, während dieser Zeit regelmäßig Schwangerschaftstests durchzuführen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für 3 weitere Monate nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für einen weiteren Monat nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung des hormonellen Verhütungsmittels dieses Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme und für einen weiteren Monat nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für weitere 2 Jahre (24 Monate) nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung des hormonellen Verhütungsmittels dieses Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für weitere 2 Wochen nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können möglicherweise vermehrt unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel wie z.B. Herzrasen, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Unruhe, Schwindel, Kopfschmerzen, vermehrte Urinausscheidung, Schlaflosigkeit oder Krampfanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i-Herzinsuffizienz
~i-schwerem Sauerstoffmangel
~i- Lungenentzündung
~i-Virusinfektion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung des hormonellen Verhütungsmittels dieses Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel und für weitere 21 Tage nach der letzten Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung des hormonellen Verhütungsmittels dieses Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte verhüten Sie während der Einnahme von einem anderen Arzneimittel zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode zur Empfängnisverhütung (zum Beispiel mit Kondom). Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Hormonelle Empfängnisverhütung
Was ist das? - Definition Verhinderung einer Schwangerschaft durch die Einnahme von weiblichen Hormonen.
Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Während des Menstruationszyklus der Frau findet der Eisprung statt, und die Schleimhaut der Gebärmutter baut sich so auf, dass sich ein befruchtetes Ei einnisten kann. Im Grunde bereitet sich der weibliche Körper auf eine eventuelle Schwangerschaft vor.
Dies kann man durch die Einnahme weiblicher Hormone verhindern. Je nach Zusammensetzung der Medikamente erschweren oder verhindern sie auf ganz unterschiedliche Weise die Eieinnistung:
- durch Hemmung eines Hormons aus dem Gehirn bleibt der Eisprung aus, es wird kein Ei freigesetzt, welches befruchtet werden könnte.
- die Zusammensetzung des Schleims im Muttermund wird so verändert, dass die Einwanderung der Spermien erschwert ist.
- das gesprungene Ei wird normalerweise durch den Eileiter Richtung Gebärmutter transportiert. Manche Hormonpräparate erschweren dies durch eine Verminderung der Beweglichkeit des Eileiters.
- eine Eieinnistung kann auch durch eine Veränderung der Gebärmutterschleimhaut verhindert werden.
Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Bei der hormonellen Verhütung der Frau werden die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen eingesetzt. Je nach Zusammensetzung und Verabreichung unterscheidet man verschiedene Präparate:
- Einphasenpille - die "klassische" Pille. Hier enthalten alle 21 Tabletten die gleiche Kombination von Östrogenen und Gestagenen.
- Zweiphasenpille - die Tabletten enthalten in der ersten Einnahmephase nur Östrogenen, in der zweiten Östrogene und Gestagene.
- Auch die sogenannten "Minipille" ist eine Einphasenpille, in ihr befindet sich nur Gestagen.
- Will man nicht täglich eine Tablette nehmen, kann man sich Gestagene spritzen lassen. Diese "Dreimonatspritze" wird in den Muskel gespritzt und muss nur alle 2-3 Monate erneuert werden.
- Ebenso möglich ist die Einpflanzung eines gestagenhaltigen Depot-Implantats in die Oberarminnenseite. Aus diesem werden über drei Jahre immer kleine Mengen eines Gestagens abgegeben.
- Die gleiche Wirkung, wie durch die Einnahme einer Einphasenpille, kann man durch die Einlage eines Vaginalringes erreichen. Dieser wird von der Frau selber eingelegt und kann für drei Wochen belassen werden.
- Auch die Zufuhr von Hormonen über Pflaster, welche diese über die Haut abgeben, ist möglich.
- Fand ein Geschlechtsverkehr ohne Verhütung statt, kann man je nach Präparat bis zu 5 Tagen nach dem Verkehr die "Pille danach" einnehmen. Sie ist ein reines Gestagenpräparat und verhindert die Einnistung eines eventuell befruchteten Eis.
Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
So wirksam und zuverlässig die verschiedenen Hormonpräparate sind, es kann teils zu erheblichen Nebenwirkungen kommen. Die bekanntesten sind:
- Recht häufig kommt es unter Pilleneinnahme zur Gewichtszunahme.
- Durch den Hormonabfall sind in der Pillenpause Kopfschmerzen recht häufig.
- Doch auch während der Einnahme werden nicht selten je nach Zusammensetzung des Präparates Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten, Übelkeit oder gar psychische Störungen beschrieben.
- Schmier- und Zwischenblutungen sind nicht selten.
- Da die Präparate die Blutgerinnung verändern können, besteht besonders bei Raucherinnen und stark übergewichtigen Frauen die erhöhte Gefahr einer Thrombose!
- Wohl infolge von Wassereinlagerungen kann sich unter der Einnahme weiblicher Hormone ein Bluthochdruck entwickeln.
Verhaltenstipps
- Um Schwangerschaften bei Jugendlichen zu vermeiden sollte das Thema Verhütung offen angesprochen und gegebenenfalls die Einnahme der Pille von den Eltern befürwortet werden!
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangabe:
P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.