NYSTATIN acis Salbe
7,12 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Salbe — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09704263
- Darreichungsform:
- Salbe (Salbe)
- Packungsgröße:
- 20 g
- Marke:
- NYSTATIN
- Hersteller:
- MIBE GmbH Arzneimittel
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Oder: Tragen Sie das Arzneimittel am After auf.
Oder: Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffenen Stellen im Genitalbereich auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Wenden Sie das Arzneimittel soll bis zur vollständigen Abheilung an.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Pilzinfektionen mit Hefepilzen (Candida), wie:
- Pilzinfektionen der Haut
- Pilzinfektionen der Schleimhäute, wie:
-
- Pilzinfektionen im Genital- und Analbereich
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: ein- bis mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, Zellbestandteile treten aus und die Zelle kann sich auflösen. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder direkt abgetötet.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Frühgeborene: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 35 × 29 × 124 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Amphotericin B, Nystatin)!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Pilzarten, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Pilzbefall der Haut mit Hefepilzen (Candidosen)
Was ist das? - Definition Candidosen sind Hautinfektionen durch Hefepilze der Gattung Candida. Diese Pilze gehören zur natürlichen Hautflora, können sich aber unter bestimmten Bedingungen stark vermehren und Entzündungen verursachen. Besonders betroffen sind feuchtwarme Körperregionen wie Hautfalten, der Genitalbereich oder der Nagelwall. Bei letzterem handelt es sich um das Gewebe, das den Nagel u-förmig umfasst. Die Infektion verläuft meist harmlos, kann aber bei geschwächtem Immunsystem problematisch werden.
Krankheitsbild
Candidosen sind Pilzinfektionen der Haut, die durch Hefepilze wie Candida albicans ausgelöst werden. Diese Pilze leben normalerweise auf der Haut, ohne Beschwerden zu verursachen. Gerät das Gleichgewicht der Hautflora jedoch aus der Balance, können sie sich übermäßig vermehren und eine Infektion auslösen. Besonders häufig tritt die Candidose in Hautfalten, am Nagelwall, im Genitalbereich oder unter der Brust auf. Die Erkrankung ist nicht ansteckend, kann aber wiederkehren, wenn die Ursachen bestehen bleiben.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und sind lokal begrenzt. Typische Symptome sind:
- gerötete, nässende oder schuppende Hautstellen
- Juckreiz oder Brennen
- weißliche Beläge oder Pusteln
- Risse oder Schmerzen in Hautfalten
- unangenehmer Geruch bei stärkerem Befall
Die Symptome können je nach Körperregion variieren. Bei Nagelbefall kommt es zu Verdickungen, Verfärbungen und brüchigen Nägeln. Im Genitalbereich kann die Infektion mit Ausfluss und Schmerzen einhergehen. Bei gesunden Menschen heilt die Candidose meist unkompliziert ab. Bei Begleiterkrankungen wie Immunschwäche oder Diabetes kann sie jedoch hartnäckig sein.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann sich die Infektion ausbreiten und tieferes Gewebe betreffen. In seltenen Fällen kommt es zu einer systemischen Ausbreitung, etwa bei stark geschwächtem Immunsystem. Wiederkehrende Candidosen können die Hautbarriere schwächen und zu bakteriellen Zusatzinfektionen führen. Auch psychische Belastungen durch Juckreiz oder sichtbare Hautveränderungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Vermehrung von Candida wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Hierzu zählen Feuchtigkeit und Wärme, etwa durch enge Kleidung oder mangelnde Belüftungsn, ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes oder eine Antibiotikatherapie, die das Gleichgewicht der Hautflora stört. Auch hormonelle Veränderungen, etwa in der Schwangerschaft, Übergewicht mit ausgeprägten Hautfalten, eine mangelnde Hygiene oder aggressive Pflegeprodukte erhöhen das Risiko. Zudem beeinflussen Stress und Ernährung das Hautmilieu und steigern die Wahrscheinlichkeit für Pilzerkrankungen der Haut.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann eine Candidose mit antimykotischen Salben oder Cremes behandeln. Bei ausgedehntem Befall kommen auch Tabletten zum Einsatz. Wichtige Wirkstoffgruppen sind Azole und Polyene.
Das kann man selbst tun: Gute Hautpflege, das Trockenhalten gefährdeter Stellen und luftdurchlässige Kleidung beugen vor. Wenn die Beschwerden länger anhalten, sich ausbreiten oder wiederkehren, sollte man ärztliche Hilfe suchen. Eine Selbstbehandlung stößt hier an ihre Grenzen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Scheidenpilz
Was ist das? - Definition Ein Scheidenpilz ist eine häufige Infektion der Vaginalschleimhaut, die meist durch Hefepilze wie Candida albicans verursacht wird. Die Erkrankung ist unangenehm, aber in der Regel harmlos und gut behandelbar.
Krankheitsbild
Der Scheidenpilz zählt zu den häufigsten gynäkologischen Infektionen. Er betrifft vor allem Frauen im gebärfähigen Alter, kann aber auch in anderen Lebensphasen auftreten. Die Pilze sind oft schon natürlicher Bestandteil der Scheidenflora, können sich aber unter bestimmten Bedingungen stark vermehren und Beschwerden auslösen. Die Diagnose erfolgt meist durch eine gynäkologische Untersuchung und einen Abstrich. Der Verlauf ist meist unkompliziert, kann aber wiederkehrend sein.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich oft innerhalb weniger Tage und sind deutlich spürbar. Typisch sind:
- Juckreiz im Intimbereich
- Brennendes Gefühl beim Wasserlassen
- Rötung und Schwellung der Schamlippen
- Weißlicher, bröckeliger Ausfluss
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
- Gefühl von Trockenheit oder Reibung
Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche Frauen haben nur leichte Beschwerden, andere fühlen sich stark beeinträchtigt. In vielen Fällen tritt der Scheidenpilz wiederholt auf, besonders bei bestimmten Risikofaktoren.
Folgen/Komplikationen
Ein unbehandelter Scheidenpilz kann sich ausbreiten und zu stärkeren Entzündungen führen. Wiederkehrende Infektionen können die Schleimhaut empfindlicher machen und das Wohlbefinden beeinträchtigen. In der Schwangerschaft sollte ein Scheidenpilz unbedingt behandelt werden, da er das Risiko für Frühgeburten erhöhen kann. Bei sehr häufigem Auftreten kann eine weiterführende Diagnostik sinnvoll sein, um andere Ursachen auszuschließen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist eine übermäßige Vermehrung von Hefepilzen, meist Candida albicans. Verschiedene Faktoren können das Gleichgewicht der Scheidenflora stören und eine Infektion begünstigen. Dazu gehören eine Antibiotikatherapie, hormonelle Veränderungen wie in der Schwangerschaft oder durch die Pille, ein geschwächtes Immunsystem sowie Diabetes. Zusätzlich begünstigen eine enge oder synthetische Kleidung, eine übertriebene Intimhygiene sowie Stress und eine unausgewogene Ernährung die Ausbreitung von Hefepilzen. Auch sexuelle Aktivität kann eine Rolle spielen, wobei der Scheidenpilz nicht als klassische Geschlechtskrankheit gilt.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch einen Abstrich die Diagnose sichern und eine passende Behandlung einleiten. Zum Einsatz kommen meist sogenannte Antimykotika in Form von Vaginalzäpfchen, Cremes oder Tabletten.
Das kann man selbst tun: Atmungsaktive Kleidung, sanfte Intimhygiene, Vermeidung von übermäßigem Waschen und eine ausgewogene Ernährung tragen zur Vorbeugung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als eine Woche bestehen, sehr stark sind oder immer wiederkehren. Dann sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Salbe — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09704263
- Darreichungsform:
- Salbe (Salbe)
- Packungsgröße:
- 20 g
- Marke:
- NYSTATIN
- Hersteller:
- MIBE GmbH Arzneimittel
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Oder: Tragen Sie das Arzneimittel am After auf.
Oder: Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffenen Stellen im Genitalbereich auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Wenden Sie das Arzneimittel soll bis zur vollständigen Abheilung an.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Pilzinfektionen mit Hefepilzen (Candida), wie:
- Pilzinfektionen der Haut
- Pilzinfektionen der Schleimhäute, wie:
-
- Pilzinfektionen im Genital- und Analbereich
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: ein- bis mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, Zellbestandteile treten aus und die Zelle kann sich auflösen. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder direkt abgetötet.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Frühgeborene: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 35 × 29 × 124 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Amphotericin B, Nystatin)!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Pilzarten, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Pilzbefall der Haut mit Hefepilzen (Candidosen)
Was ist das? - Definition Candidosen sind Hautinfektionen durch Hefepilze der Gattung Candida. Diese Pilze gehören zur natürlichen Hautflora, können sich aber unter bestimmten Bedingungen stark vermehren und Entzündungen verursachen. Besonders betroffen sind feuchtwarme Körperregionen wie Hautfalten, der Genitalbereich oder der Nagelwall. Bei letzterem handelt es sich um das Gewebe, das den Nagel u-förmig umfasst. Die Infektion verläuft meist harmlos, kann aber bei geschwächtem Immunsystem problematisch werden.
Krankheitsbild
Candidosen sind Pilzinfektionen der Haut, die durch Hefepilze wie Candida albicans ausgelöst werden. Diese Pilze leben normalerweise auf der Haut, ohne Beschwerden zu verursachen. Gerät das Gleichgewicht der Hautflora jedoch aus der Balance, können sie sich übermäßig vermehren und eine Infektion auslösen. Besonders häufig tritt die Candidose in Hautfalten, am Nagelwall, im Genitalbereich oder unter der Brust auf. Die Erkrankung ist nicht ansteckend, kann aber wiederkehren, wenn die Ursachen bestehen bleiben.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und sind lokal begrenzt. Typische Symptome sind:
- gerötete, nässende oder schuppende Hautstellen
- Juckreiz oder Brennen
- weißliche Beläge oder Pusteln
- Risse oder Schmerzen in Hautfalten
- unangenehmer Geruch bei stärkerem Befall
Die Symptome können je nach Körperregion variieren. Bei Nagelbefall kommt es zu Verdickungen, Verfärbungen und brüchigen Nägeln. Im Genitalbereich kann die Infektion mit Ausfluss und Schmerzen einhergehen. Bei gesunden Menschen heilt die Candidose meist unkompliziert ab. Bei Begleiterkrankungen wie Immunschwäche oder Diabetes kann sie jedoch hartnäckig sein.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann sich die Infektion ausbreiten und tieferes Gewebe betreffen. In seltenen Fällen kommt es zu einer systemischen Ausbreitung, etwa bei stark geschwächtem Immunsystem. Wiederkehrende Candidosen können die Hautbarriere schwächen und zu bakteriellen Zusatzinfektionen führen. Auch psychische Belastungen durch Juckreiz oder sichtbare Hautveränderungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Vermehrung von Candida wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Hierzu zählen Feuchtigkeit und Wärme, etwa durch enge Kleidung oder mangelnde Belüftungsn, ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes oder eine Antibiotikatherapie, die das Gleichgewicht der Hautflora stört. Auch hormonelle Veränderungen, etwa in der Schwangerschaft, Übergewicht mit ausgeprägten Hautfalten, eine mangelnde Hygiene oder aggressive Pflegeprodukte erhöhen das Risiko. Zudem beeinflussen Stress und Ernährung das Hautmilieu und steigern die Wahrscheinlichkeit für Pilzerkrankungen der Haut.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann eine Candidose mit antimykotischen Salben oder Cremes behandeln. Bei ausgedehntem Befall kommen auch Tabletten zum Einsatz. Wichtige Wirkstoffgruppen sind Azole und Polyene.
Das kann man selbst tun: Gute Hautpflege, das Trockenhalten gefährdeter Stellen und luftdurchlässige Kleidung beugen vor. Wenn die Beschwerden länger anhalten, sich ausbreiten oder wiederkehren, sollte man ärztliche Hilfe suchen. Eine Selbstbehandlung stößt hier an ihre Grenzen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Scheidenpilz
Was ist das? - Definition Ein Scheidenpilz ist eine häufige Infektion der Vaginalschleimhaut, die meist durch Hefepilze wie Candida albicans verursacht wird. Die Erkrankung ist unangenehm, aber in der Regel harmlos und gut behandelbar.
Krankheitsbild
Der Scheidenpilz zählt zu den häufigsten gynäkologischen Infektionen. Er betrifft vor allem Frauen im gebärfähigen Alter, kann aber auch in anderen Lebensphasen auftreten. Die Pilze sind oft schon natürlicher Bestandteil der Scheidenflora, können sich aber unter bestimmten Bedingungen stark vermehren und Beschwerden auslösen. Die Diagnose erfolgt meist durch eine gynäkologische Untersuchung und einen Abstrich. Der Verlauf ist meist unkompliziert, kann aber wiederkehrend sein.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich oft innerhalb weniger Tage und sind deutlich spürbar. Typisch sind:
- Juckreiz im Intimbereich
- Brennendes Gefühl beim Wasserlassen
- Rötung und Schwellung der Schamlippen
- Weißlicher, bröckeliger Ausfluss
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
- Gefühl von Trockenheit oder Reibung
Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche Frauen haben nur leichte Beschwerden, andere fühlen sich stark beeinträchtigt. In vielen Fällen tritt der Scheidenpilz wiederholt auf, besonders bei bestimmten Risikofaktoren.
Folgen/Komplikationen
Ein unbehandelter Scheidenpilz kann sich ausbreiten und zu stärkeren Entzündungen führen. Wiederkehrende Infektionen können die Schleimhaut empfindlicher machen und das Wohlbefinden beeinträchtigen. In der Schwangerschaft sollte ein Scheidenpilz unbedingt behandelt werden, da er das Risiko für Frühgeburten erhöhen kann. Bei sehr häufigem Auftreten kann eine weiterführende Diagnostik sinnvoll sein, um andere Ursachen auszuschließen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist eine übermäßige Vermehrung von Hefepilzen, meist Candida albicans. Verschiedene Faktoren können das Gleichgewicht der Scheidenflora stören und eine Infektion begünstigen. Dazu gehören eine Antibiotikatherapie, hormonelle Veränderungen wie in der Schwangerschaft oder durch die Pille, ein geschwächtes Immunsystem sowie Diabetes. Zusätzlich begünstigen eine enge oder synthetische Kleidung, eine übertriebene Intimhygiene sowie Stress und eine unausgewogene Ernährung die Ausbreitung von Hefepilzen. Auch sexuelle Aktivität kann eine Rolle spielen, wobei der Scheidenpilz nicht als klassische Geschlechtskrankheit gilt.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch einen Abstrich die Diagnose sichern und eine passende Behandlung einleiten. Zum Einsatz kommen meist sogenannte Antimykotika in Form von Vaginalzäpfchen, Cremes oder Tabletten.
Das kann man selbst tun: Atmungsaktive Kleidung, sanfte Intimhygiene, Vermeidung von übermäßigem Waschen und eine ausgewogene Ernährung tragen zur Vorbeugung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als eine Woche bestehen, sehr stark sind oder immer wiederkehren. Dann sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.