OMEPRAZOL Heumann 20 mg magensaftres.Hartkapseln
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Pharmazeutische Informationen
Magensaftresistente Hartkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01746948
- Darreichungsform:
- Magensaftresistente Hartkapseln (Kapseln, magensaftgeschützte)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- OMEPRAZOL
- Hersteller:
- HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Zur Erleichterung der Einnahme können Sie die Kapsel öffnen und den Inhalt mit stillem Wasser, Fruchtsaft oder Apfelmus gemischt einnehmen. Stellen Sie sicher, dass keine Rückstände im Glas verbleiben. Alternativ können sie die Kapsel auch lutschen und das Granulat dann mit Wasser schlucken. Die Pellets dürfen nicht zerkaut werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt bei Sodbrennen und Zwölffingerdarmgeschwüren 2-4 Wochen, bei Magengeschwür, Refluxösophagitis und Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, 4-8 Wochen, zur Beseitigung des Helicobacters pylori 1 Woche. Bei Zollinger-Ellison-Syndrom und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis oder von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Bei Magengeschwür, Zwölffingerdarmgeschwüren oder Refluxösophagitis:
Zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Magengeschwüren oder Zwölffingerdarmgeschwüren:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis bei Erwachsenen auf 2 Kapseln pro Tag erhöht werden.
Bei Sodbrennen:
Zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis:
Bei Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, und zur Vorbeugung gegen Geschwüre im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente:
Bei Zollinger-Ellison-Syndrom: Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Zur Beseitigung des Helicobacter pylori: Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene: Da es sich um eine Kombinationstherapie mit verschiedenen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.
Dosierung für Kinder und Jugendliche mit Refluxösophagitis und Sodbrennen:
Höchstdosis: Kinder ab 2 Jahren: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Kapseln pro Tag erhöht werden.
Dosierung für Kinder und Jugendliche mit Refluxösophagitis und Sodbrennen: Für Kinder ab 1 Jahr und unter 20kg Körpergewicht stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Zwölffingerdarmgeschwüre
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Zwölffingerdarmgeschwüren
- Magengeschwür
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Magengeschwüren
- Geschwüre im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, wie zum Beispiel durch bestimmte Schmerzmittel (nicht-steroidale Antiphlogistika)
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, wie zum Beispiel durch bestimmte Schmerzmittel (nicht-steroidale Antiphlogistika)
- Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Sodbrennen - und saures Aufstoßen (leichte Form der Refluxkrankheit)
- Zollinger-Ellison-Syndrom
- Beseitigung des Erregers Helicobacter pylori, der häufig wiederkehrende Magen-Darm-Geschwüre auslösen kann
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder ab 2 Jahre (über 20kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hemmt die Ausschüttung von Magensäure aus den so genannten Belegzellen der Magenschleimhaut. Er blockiert dort eine bestimmte Stelle, die über einen Pumpmechanismus für die Freisetzung der Magensäure verantwortlich ist.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Infektionen im Magen-Darm-Trakt
- Geschmacksstörungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schlafstörungen
- Sehstörungen
- Verschwommenes Sehen
- Schleiersehen
- Einschränkungen des Gesichtsfeldes
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Erythema exsudativum multiforme - (Hautausschlag, häufig mit Schleimhautbefall, Blasenbildung und schmerzhaften offenen Stellen)
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Schwitzen
- Haarausfall
- Veränderung der Leberwerte
- Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
- Unwohlsein
- Magnesiummangel
- Knochenbruch
- Gutartige Geschwulst der Magenschleimhaut
- Missempfindungen
- Schlaflosigkeit
- Schläfrigkeit
- Hautentzündung
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Vitamin-B12-Mangel, auch in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 50 × 50 × 80 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 100 Tage verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nur für Kapseln in der Flasche. Für Kapseln in der Durchdrückpackung gilt das aufgedruckte Verfalldatum.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Emtricitabin Rilpivirin hydrochlorid Dolutegravir natrium und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Methylphenidat hydrochlorid Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erbrechen, Unruhe, Verwirrtheit, Zittern, übermäßiges Schwitzen, Muskelzuckungen, Sehstörungen, Herzrasen oder Ohnmachtsanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tacrolimus-1-Wasser Omeprazol hemimagnesium Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen bzw. Zittern, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen, Erbrechen, Schädigungen der Nieren und Erhöhung des Blutzuckerspiegels oder des Blutdrucks erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome oder Durchfall oder Erbrechen an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
- Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2C19-Enzym).
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Citalopram hydrobromid Betadex Escitalopram oxalat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können die unerwünschten Wirkungen von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Krampfanfälle, Fieber, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Kinder
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i mit eingeschränkter Nierenfunktion
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Phenprocoumon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb einiger Tage möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin Omeprazol hemimagnesium Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte. Außerdem kann die Wirksamkeit von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen nötig.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut oder Erschöpfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen / Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Digoxin Betadex \b63-Acetyldigoxin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Cilostazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Kopfschmerzen, Durchfall oder Herzklopfen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Übelkeit, Durchfall, Haarausfall, Müdigkeit, Erbrechen, trockener Mund, Gewichtsabnahme oder Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Methotrexat dinatrium Betadex Methotrexat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Veränderungen des Blutbildes, Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut, Erschöpfung, Hautblutungen, Schleimhautentzündungen (insbesondere der Mundschleimhaut) bis hin zu Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Stiripentol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Erlotinib hydrochlorid Gefitinib Lapatinib ditosilat-1-Wasser Bosutinib-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel zeitlicher Abstand der Einnahme, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clopidogrel sulfat Omeprazol hemimagnesium Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise blutiger Durchfall, Erbrechen oder Atemstillstand.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen des Frühgeborenen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Früh- und Neugeborene mit Reflux
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Furosemid Omeprazol hemimagnesium Betadex Spironolacton Bendroflumethiazid Ramipril und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Übelkeit, Gewichtsverlust, Erschöpfung, Muskelzuckungen oder -krämpfe, Bewusstseinsstörungen, Schwindel oder Herzklopfen auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über mindestens 3 Monate dauerhaft miteinander kombinieren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Ledipasvir und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Die Arzneimittel sollten nach einem festen Einnahmeplan eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Johanniskraut-Trockenextrakt (3-7:1); Auszugsmittel: Methanol Johanniskraut-Trockenextrakt Johanniskraut-Trockenextrakt (3-6:1); Auszugsmittel: Ethanol Johanniskraut und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Sofosbuvir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, geänderter Einnahmezeitpunkt) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Tipranavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Pirfenidon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Betadex Voriconazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung ein anderes Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen, wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen, erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Magen- und (Zwölffinger-) Darmgeschwüre
Was ist das? - Definition Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre sind offene Stellen in der Schleimhaut des Magens oder des oberen Dünndarms. Sie entstehen, wenn die schützende Schleimhaut geschädigt ist und die aggressive Magensäure das Gewebe angreift. Diese Geschwüre können schmerzhaft sein und ernsthafte Komplikationen verursachen.
Krankheitsbild
Ein Geschwür ist eine tiefe Schleimhautverletzung, die meist durch ein Ungleichgewicht zwischen schützenden und schädigenden Faktoren im Verdauungstrakt entsteht. Magengeschwüre befinden sich direkt im Magen, Zwölffingerdarmgeschwüre im ersten Abschnitt des Dünndarms. Beide Formen gehören zu den häufigsten Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts. Sie treten einzeln oder gleichzeitig auf und verlaufen oft chronisch.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen von der Lage und Größe des Geschwürs ab. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Brennende oder stechende Schmerzen im Oberbauch
- Schmerzen nach dem Essen (bei Magengeschwür)
- Schmerzen auf nüchternen Magen (bei Zwölffingerdarmgeschwür)
- Völlegefühl
- Übelkeit
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Gelegentliches Erbrechen
Die Beschwerden können über Wochen oder Monate bestehen. In manchen Fällen treten kaum Symptome auf, bis es zu Komplikationen kommt. Wiederkehrende Schmerzen oder nächtliche Beschwerden sind ein Warnzeichen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Geschwüre können zu ernsthaften Problemen führen. Dazu zählen Magenblutungen, ein Durchbruch der Magenwand, eine Verengung des Magenausgangs durch Narbenbildung und chronische Entzündungen. In seltenen Fällen entartet ein Magengeschwür und führt zu Krebs. Besonders gefährlich sind stille Blutungen, die über längere Zeit zu Blutarmut führen können. Ein plötzlicher Durchbruch ist ein medizinischer Notfall.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori und die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen Stress, Rauchen, Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung, familiäre Vorbelastung, chronische Magenschleimhautentzündung und ein geschwächtes Immunsystem. Nicht jeder Betroffene mit diesen Faktoren entwickelt ein Geschwür, aber sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit deutlich.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch eine Magenspiegelung oder spezielle Tests die Diagnose stellen. Die Behandlung besteht meist aus Medikamenten, die die Magensäure reduzieren, die Schleimhaut schützen und mögliche Erreger wie Helicobacter pylori bekämpfen.
Das kann man selbst tun: Auf eine schonende Ernährung achten, Stress vermeiden und auf Alkohol und Nikotin verzichten. Grenzen sind erreicht, wenn starke Schmerzen, Blut im Stuhl oder Erbrechen auftreten. Dann ist eine ärztliche Kontrolle dringend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sodbrennen
Was ist das? - Definition Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das durch aufsteigende Magensäure verursacht wird. Es tritt häufig nach dem Essen auf und kann bis in den Hals oder Rachen ausstrahlen. Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos, doch bei häufigem Auftreten kann es auf eine ernstere Erkrankung wie Reflux hinweisen.
Krankheitsbild
Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Normalerweise verhindert ein Muskel am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen diesen Rückfluss. Ist dieser Muskel geschwächt oder erschlafft, kann die Säure aufsteigen und die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre reizen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen. Manche Betroffene berichten auch von einem sauren Geschmack im Mund oder einem Druckgefühl im Oberbauch. Die Beschwerden können gelegentlich auftreten oder chronisch werden. Bei häufigem Sodbrennen spricht man von einer Refluxkrankheit.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Sodbrennen unbehandelt, kann dies die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Es drohen Entzündungen, Geschwüre oder Verengungen. In seltenen Fällen entwickelt sich durch chronische Reizung eine Vorstufe von Speiseröhrenkrebs. Auch die Lebensqualität kann durch ständige Beschwerden stark eingeschränkt sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Oft spielen Lebensstil und Ernährung eine Rolle. Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum und begünstigt den Rückfluss. Auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Beschwerden verstärken. Stress und hastiges Essen wirken sich ebenfalls ungünstig aus.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung und gegebenenfalls eine Magenspiegelung die Ursache klären. Bei Bedarf verschreibt der Arzt Medikamente wie Protonenpumpenhemmer, die die Säureproduktion im Magen reduzieren. Auch sogenannte Antazida und spezielle Medikamente auf Basis von Algen lindern in vielen Fällen die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Durch angepasste Ernährung und Gewichtsreduktion lässt sich oft schon viel erreichen. Auch kleine Mahlzeiten und das Vermeiden von spätem Essen helfen. Nachts lindert eine leicht aufrechte Schlafposition die Beschwerden, etwa mithilfe eines Extrakissens oder indem man das Bett an der Kopfposition leicht nach oben schiebt. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Zollinger-Ellison-Syndrom
Was ist das? - Definition Das Zollinger-Ellison-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, bei der Tumoren im Magen-Darm-Bereich oder in der Bauchspeicheldrüse zu einer übermäßigen Produktion des Hormons Gastrin führen. Dies bewirkt eine starke Übersäuerung des Magens und führt zu wiederkehrenden Geschwüren und Verdauungsbeschwerden.
Krankheitsbild
Das Zollinger-Ellison-Syndrom gehört zu den seltenen hormonellen Erkrankungen. Es ist gekennzeichnet durch sogenannte Gastrinome. Dies sind Tumoren, die das Hormon Gastrin in großen Mengen ausschütten. Dies steigert die Magensäureproduktion massiv. In der Folge treten schwer behandelbare Magengeschwüre und Beschwerden im oberen Verdauungstrakt auf. Die Erkrankung trifft vor allem Patienten im mittleren Erwachsenenalter, kann aber auch jüngere Menschen betreffen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden ähneln zunächst denen einer gewöhnlichen Magenschleimhautentzündung oder eines Magengeschwürs. Typisch ist jedoch, dass die Symptome trotz Behandlung immer wiederkehren oder besonders schwer verlaufen. Häufig entwickeln sich mehrere Geschwüre gleichzeitig. Der Verlauf ist chronisch, und ohne gezielte Behandlung können die Beschwerden zunehmen.
Zu den typischen Symptome zählen:
- brennende oder stechende Schmerzen im Oberbauch
- wiederkehrende Durchfälle durch die Übersäuerung des Darms
- Übelkeit, Erbrechen oder Appetitlosigkeit
- ungewollter Gewichtsverlust
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann das Zollinger-Ellison-Syndrom zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören großflächige Magengeschwüre, Blutungen im Verdauungstrakt oder sogar ein Durchbruch der Magenwand. Auch eine Verengung des Magenausgangs durch Narbenbildung ist möglich. In manchen Fällen können die Tumoren bösartig sein und Metastasen bilden, was die Prognose verschlechtert.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursache sind Gastrin-produzierende Tumoren, meist in der Bauchspeicheldrüse oder im Zwölffingerdarm. In seltenen Fällen tritt das Syndrom im Rahmen einer erblichen Erkrankung auf, der sogenannten multiplen endokrinen Neoplasie Typ 1. Risikofaktoren sind daher vor allem genetische Veranlagung und familiäre Häufung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung erfolgt durch Medikamente, die die Magensäureproduktion hemmen, vor allem Protonenpumpenhemmer. In manchen Fällen ist eine Operation zur Entfernung der Tumoren möglich.
Das kann man selbst tun: Hilfreich sind eine magenschonende Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie regelmäßige ärztliche Kontrollen. Grenzen liegen dort, wo die Beschwerden trotz Medikamenten bestehen bleiben oder Komplikationen wie Blutungen auftreten. Dann ist eine spezialisierte ärztliche Behandlung unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Magensaftresistente Hartkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01746948
- Darreichungsform:
- Magensaftresistente Hartkapseln (Kapseln, magensaftgeschützte)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- OMEPRAZOL
- Hersteller:
- HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Zur Erleichterung der Einnahme können Sie die Kapsel öffnen und den Inhalt mit stillem Wasser, Fruchtsaft oder Apfelmus gemischt einnehmen. Stellen Sie sicher, dass keine Rückstände im Glas verbleiben. Alternativ können sie die Kapsel auch lutschen und das Granulat dann mit Wasser schlucken. Die Pellets dürfen nicht zerkaut werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt bei Sodbrennen und Zwölffingerdarmgeschwüren 2-4 Wochen, bei Magengeschwür, Refluxösophagitis und Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, 4-8 Wochen, zur Beseitigung des Helicobacters pylori 1 Woche. Bei Zollinger-Ellison-Syndrom und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis oder von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Bei Magengeschwür, Zwölffingerdarmgeschwüren oder Refluxösophagitis:
Zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Magengeschwüren oder Zwölffingerdarmgeschwüren:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis bei Erwachsenen auf 2 Kapseln pro Tag erhöht werden.
Bei Sodbrennen:
Zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis:
Bei Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, und zur Vorbeugung gegen Geschwüre im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente:
Bei Zollinger-Ellison-Syndrom: Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Zur Beseitigung des Helicobacter pylori: Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene: Da es sich um eine Kombinationstherapie mit verschiedenen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.
Dosierung für Kinder und Jugendliche mit Refluxösophagitis und Sodbrennen:
Höchstdosis: Kinder ab 2 Jahren: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Kapseln pro Tag erhöht werden.
Dosierung für Kinder und Jugendliche mit Refluxösophagitis und Sodbrennen: Für Kinder ab 1 Jahr und unter 20kg Körpergewicht stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Zwölffingerdarmgeschwüre
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Zwölffingerdarmgeschwüren
- Magengeschwür
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Magengeschwüren
- Geschwüre im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, wie zum Beispiel durch bestimmte Schmerzmittel (nicht-steroidale Antiphlogistika)
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, wie zum Beispiel durch bestimmte Schmerzmittel (nicht-steroidale Antiphlogistika)
- Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Sodbrennen - und saures Aufstoßen (leichte Form der Refluxkrankheit)
- Zollinger-Ellison-Syndrom
- Beseitigung des Erregers Helicobacter pylori, der häufig wiederkehrende Magen-Darm-Geschwüre auslösen kann
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder ab 2 Jahre (über 20kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hemmt die Ausschüttung von Magensäure aus den so genannten Belegzellen der Magenschleimhaut. Er blockiert dort eine bestimmte Stelle, die über einen Pumpmechanismus für die Freisetzung der Magensäure verantwortlich ist.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Infektionen im Magen-Darm-Trakt
- Geschmacksstörungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schlafstörungen
- Sehstörungen
- Verschwommenes Sehen
- Schleiersehen
- Einschränkungen des Gesichtsfeldes
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Erythema exsudativum multiforme - (Hautausschlag, häufig mit Schleimhautbefall, Blasenbildung und schmerzhaften offenen Stellen)
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Schwitzen
- Haarausfall
- Veränderung der Leberwerte
- Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
- Unwohlsein
- Magnesiummangel
- Knochenbruch
- Gutartige Geschwulst der Magenschleimhaut
- Missempfindungen
- Schlaflosigkeit
- Schläfrigkeit
- Hautentzündung
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Vitamin-B12-Mangel, auch in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 50 × 50 × 80 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 100 Tage verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nur für Kapseln in der Flasche. Für Kapseln in der Durchdrückpackung gilt das aufgedruckte Verfalldatum.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erbrechen, Unruhe, Verwirrtheit, Zittern, übermäßiges Schwitzen, Muskelzuckungen, Sehstörungen, Herzrasen oder Ohnmachtsanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen bzw. Zittern, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen, Erbrechen, Schädigungen der Nieren und Erhöhung des Blutzuckerspiegels oder des Blutdrucks erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome oder Durchfall oder Erbrechen an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
- Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2C19-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können die unerwünschten Wirkungen von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Krampfanfälle, Fieber, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Kinder
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i mit eingeschränkter Nierenfunktion
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb einiger Tage möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte. Außerdem kann die Wirksamkeit von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen nötig.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut oder Erschöpfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen / Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Kopfschmerzen, Durchfall oder Herzklopfen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Übelkeit, Durchfall, Haarausfall, Müdigkeit, Erbrechen, trockener Mund, Gewichtsabnahme oder Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Veränderungen des Blutbildes, Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut, Erschöpfung, Hautblutungen, Schleimhautentzündungen (insbesondere der Mundschleimhaut) bis hin zu Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel zeitlicher Abstand der Einnahme, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise blutiger Durchfall, Erbrechen oder Atemstillstand.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen des Frühgeborenen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Früh- und Neugeborene mit Reflux
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Übelkeit, Gewichtsverlust, Erschöpfung, Muskelzuckungen oder -krämpfe, Bewusstseinsstörungen, Schwindel oder Herzklopfen auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über mindestens 3 Monate dauerhaft miteinander kombinieren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Die Arzneimittel sollten nach einem festen Einnahmeplan eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, geänderter Einnahmezeitpunkt) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung ein anderes Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen, wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen, erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Magen- und (Zwölffinger-) Darmgeschwüre
Was ist das? - Definition Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre sind offene Stellen in der Schleimhaut des Magens oder des oberen Dünndarms. Sie entstehen, wenn die schützende Schleimhaut geschädigt ist und die aggressive Magensäure das Gewebe angreift. Diese Geschwüre können schmerzhaft sein und ernsthafte Komplikationen verursachen.
Krankheitsbild
Ein Geschwür ist eine tiefe Schleimhautverletzung, die meist durch ein Ungleichgewicht zwischen schützenden und schädigenden Faktoren im Verdauungstrakt entsteht. Magengeschwüre befinden sich direkt im Magen, Zwölffingerdarmgeschwüre im ersten Abschnitt des Dünndarms. Beide Formen gehören zu den häufigsten Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts. Sie treten einzeln oder gleichzeitig auf und verlaufen oft chronisch.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen von der Lage und Größe des Geschwürs ab. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Brennende oder stechende Schmerzen im Oberbauch
- Schmerzen nach dem Essen (bei Magengeschwür)
- Schmerzen auf nüchternen Magen (bei Zwölffingerdarmgeschwür)
- Völlegefühl
- Übelkeit
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Gelegentliches Erbrechen
Die Beschwerden können über Wochen oder Monate bestehen. In manchen Fällen treten kaum Symptome auf, bis es zu Komplikationen kommt. Wiederkehrende Schmerzen oder nächtliche Beschwerden sind ein Warnzeichen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Geschwüre können zu ernsthaften Problemen führen. Dazu zählen Magenblutungen, ein Durchbruch der Magenwand, eine Verengung des Magenausgangs durch Narbenbildung und chronische Entzündungen. In seltenen Fällen entartet ein Magengeschwür und führt zu Krebs. Besonders gefährlich sind stille Blutungen, die über längere Zeit zu Blutarmut führen können. Ein plötzlicher Durchbruch ist ein medizinischer Notfall.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori und die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen Stress, Rauchen, Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung, familiäre Vorbelastung, chronische Magenschleimhautentzündung und ein geschwächtes Immunsystem. Nicht jeder Betroffene mit diesen Faktoren entwickelt ein Geschwür, aber sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit deutlich.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch eine Magenspiegelung oder spezielle Tests die Diagnose stellen. Die Behandlung besteht meist aus Medikamenten, die die Magensäure reduzieren, die Schleimhaut schützen und mögliche Erreger wie Helicobacter pylori bekämpfen.
Das kann man selbst tun: Auf eine schonende Ernährung achten, Stress vermeiden und auf Alkohol und Nikotin verzichten. Grenzen sind erreicht, wenn starke Schmerzen, Blut im Stuhl oder Erbrechen auftreten. Dann ist eine ärztliche Kontrolle dringend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sodbrennen
Was ist das? - Definition Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das durch aufsteigende Magensäure verursacht wird. Es tritt häufig nach dem Essen auf und kann bis in den Hals oder Rachen ausstrahlen. Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos, doch bei häufigem Auftreten kann es auf eine ernstere Erkrankung wie Reflux hinweisen.
Krankheitsbild
Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Normalerweise verhindert ein Muskel am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen diesen Rückfluss. Ist dieser Muskel geschwächt oder erschlafft, kann die Säure aufsteigen und die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre reizen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen. Manche Betroffene berichten auch von einem sauren Geschmack im Mund oder einem Druckgefühl im Oberbauch. Die Beschwerden können gelegentlich auftreten oder chronisch werden. Bei häufigem Sodbrennen spricht man von einer Refluxkrankheit.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Sodbrennen unbehandelt, kann dies die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Es drohen Entzündungen, Geschwüre oder Verengungen. In seltenen Fällen entwickelt sich durch chronische Reizung eine Vorstufe von Speiseröhrenkrebs. Auch die Lebensqualität kann durch ständige Beschwerden stark eingeschränkt sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Oft spielen Lebensstil und Ernährung eine Rolle. Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum und begünstigt den Rückfluss. Auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Beschwerden verstärken. Stress und hastiges Essen wirken sich ebenfalls ungünstig aus.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung und gegebenenfalls eine Magenspiegelung die Ursache klären. Bei Bedarf verschreibt der Arzt Medikamente wie Protonenpumpenhemmer, die die Säureproduktion im Magen reduzieren. Auch sogenannte Antazida und spezielle Medikamente auf Basis von Algen lindern in vielen Fällen die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Durch angepasste Ernährung und Gewichtsreduktion lässt sich oft schon viel erreichen. Auch kleine Mahlzeiten und das Vermeiden von spätem Essen helfen. Nachts lindert eine leicht aufrechte Schlafposition die Beschwerden, etwa mithilfe eines Extrakissens oder indem man das Bett an der Kopfposition leicht nach oben schiebt. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Zollinger-Ellison-Syndrom
Was ist das? - Definition Das Zollinger-Ellison-Syndrom ist eine seltene Erkrankung, bei der Tumoren im Magen-Darm-Bereich oder in der Bauchspeicheldrüse zu einer übermäßigen Produktion des Hormons Gastrin führen. Dies bewirkt eine starke Übersäuerung des Magens und führt zu wiederkehrenden Geschwüren und Verdauungsbeschwerden.
Krankheitsbild
Das Zollinger-Ellison-Syndrom gehört zu den seltenen hormonellen Erkrankungen. Es ist gekennzeichnet durch sogenannte Gastrinome. Dies sind Tumoren, die das Hormon Gastrin in großen Mengen ausschütten. Dies steigert die Magensäureproduktion massiv. In der Folge treten schwer behandelbare Magengeschwüre und Beschwerden im oberen Verdauungstrakt auf. Die Erkrankung trifft vor allem Patienten im mittleren Erwachsenenalter, kann aber auch jüngere Menschen betreffen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden ähneln zunächst denen einer gewöhnlichen Magenschleimhautentzündung oder eines Magengeschwürs. Typisch ist jedoch, dass die Symptome trotz Behandlung immer wiederkehren oder besonders schwer verlaufen. Häufig entwickeln sich mehrere Geschwüre gleichzeitig. Der Verlauf ist chronisch, und ohne gezielte Behandlung können die Beschwerden zunehmen.
Zu den typischen Symptome zählen:
- brennende oder stechende Schmerzen im Oberbauch
- wiederkehrende Durchfälle durch die Übersäuerung des Darms
- Übelkeit, Erbrechen oder Appetitlosigkeit
- ungewollter Gewichtsverlust
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann das Zollinger-Ellison-Syndrom zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören großflächige Magengeschwüre, Blutungen im Verdauungstrakt oder sogar ein Durchbruch der Magenwand. Auch eine Verengung des Magenausgangs durch Narbenbildung ist möglich. In manchen Fällen können die Tumoren bösartig sein und Metastasen bilden, was die Prognose verschlechtert.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursache sind Gastrin-produzierende Tumoren, meist in der Bauchspeicheldrüse oder im Zwölffingerdarm. In seltenen Fällen tritt das Syndrom im Rahmen einer erblichen Erkrankung auf, der sogenannten multiplen endokrinen Neoplasie Typ 1. Risikofaktoren sind daher vor allem genetische Veranlagung und familiäre Häufung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung erfolgt durch Medikamente, die die Magensäureproduktion hemmen, vor allem Protonenpumpenhemmer. In manchen Fällen ist eine Operation zur Entfernung der Tumoren möglich.
Das kann man selbst tun: Hilfreich sind eine magenschonende Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie regelmäßige ärztliche Kontrollen. Grenzen liegen dort, wo die Beschwerden trotz Medikamenten bestehen bleiben oder Komplikationen wie Blutungen auftreten. Dann ist eine spezialisierte ärztliche Behandlung unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.