OPTILEGRA 1 mg/ml Augentropfen Lösung
15,97 €
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Pharmazeutische Informationen
Augentropfen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19759331
- Darreichungsform:
- Augentropfen
- Wirkstoffstärke:
- 1 mg
- Marke:
- OPTILEGRA
- Hersteller:
- A. Nattermann & Cie GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Allergische Bindehautentzündung
Was ist das? - Definition Eine allergische Bindehautentzündung ist eine nicht ansteckende Entzündung der Augenbindehaut, die durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Allergene wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben ausgelöst wird. Sie tritt meist beidseitig auf und kann saisonal oder ganzjährig vorkommen.
Krankheitsbild
Die allergische Bindehautentzündung entsteht, wenn das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe überempfindlich reagiert. Die Bindehaut ist eine dünne Schleimhaut, die das Auge schützt. Bei Kontakt mit einem Allergen setzt der Körper entzündungsfördernde Stoffe wie Histamin frei. Das führt zu einer Reizung und Schwellung der Bindehaut. Die Erkrankung tritt oft zusammen mit anderen allergischen Beschwerden wie Heuschnupfen auf.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden beginnen meist kurz nach dem Kontakt mit dem auslösenden Stoff und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Typischerweise treten Juckreiz, Rötung und vermehrter Tränenfluss auf. Die Augen reagieren oft lichtempfindlich und fühlen sich gereizt an. Bei längerem Verlauf kann es zu einer chronischen Reizung kommen. Die Symptome treten häufig saisonal auf, etwa bei Pollenflug, können aber auch ganzjährig bestehen, wenn die Allergene ständig vorhanden sind.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft die allergische Bindehautentzündung harmlos. Dennoch kann starkes Reiben der Augen zu kleinen Verletzungen führen. In seltenen Fällen kommt es zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion. Chronische Beschwerden können die Lebensqualität einschränken und zu Schlafstörungen oder Konzentrationsproblemen führen. Besonders bei Kindern kann die ständige Reizung belastend sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Auslöser sind Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und Schimmelsporen. Auch Kosmetika oder Augentropfen können eine allergische Reaktion hervorrufen. Menschen mit anderen Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma sind besonders gefährdet. Genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle. Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung oder trockene Raumluft können die Symptome verstärken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann antiallergische Augentropfen mit bestimmten Wirkstoffen verschreiben. Dazu zählen Antihistaminika zur schnellen Linderung, Mastzellstabilisatoren zur Vorbeugung und Kortisonpräparate bei schwereren Verläufen.
Das kann man selbst tun: Den Kontakt mit dem Allergen zu vermeiden und die Augen beruhigen, etwa durch kühle Kompressen. Bei Letzteren keine Kamillenprodukte verwenden, da diese die allergische Bindehautentzündung noch verstärken können. Wenn die Beschwerden stark sind, länger anhalten oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Bindehaut- und Augenreizung
Was ist das? - Definition Eine Bindehautreizung oder Augenreizung ist keine Entzündung im klassischen Sinn, sondern eine Reaktion der empfindlichen Augenoberfläche auf äußere Einflüsse. Sie äußert sich durch Rötung, Brennen oder ein Fremdkörpergefühl, ohne dass Krankheitserreger beteiligt sind.
Krankheitsbild
Die Bindehaut ist eine dünne Schleimhaut, die die Innenseite der Augenlider bedeckt. Bei einer Reizung reagiert sie empfindlich auf äußere Reize wie Staub, Rauch oder trockene Luft. Auch mechanische Einflüsse wie falsch sitzende Kontaktlinsen oder eine Lidfehlstellung können die Bindehaut belasten. Anders als bei einer infektiösen Bindehautentzündung sind keine Bakterien oder Viren beteiligt.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden treten meist plötzlich auf und können sehr störend sein. Zu den typischen Anzeichen zählen:
- Rötung der Augen
- Brennen oder Jucken
- Fremdkörpergefühl
- Tränenfluss
- Lichtempfindlichkeit
- Trockene Augen
- Verklebte Lider am Morgen
Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Wird der auslösende Reiz entfernt, bessern sich die Symptome oft rasch. Bei anhaltender Belastung oder falscher Selbstbehandlung können sich die Beschwerden jedoch verschlimmern.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen bleibt die Reizung harmlos. Wird sie jedoch ignoriert oder falsch behandelt, kann sie zu einer echten Entzündung führen. Auch die Hornhaut kann in Mitleidenschaft gezogen werden, was auf Dauer das Sehvermögen beeinträchtigt. Besonders bei trockenen Augen besteht die Gefahr, dass die Schutzfunktion des Tränenfilms aus dem Gleichgewicht gerät.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Auslöser sind äußere Reize wie Rauch, Staub, Wind, trockene Heizungsluft oder UV-Strahlung. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen längere Bildschirmarbeit, Kontaktlinsen, falsche Brillenstärke, Kosmetika, Chlorwasser und bestimmte Medikamente. Auch eine Lidfehlstellung oder ein Tränenmangel kann die Reizung begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch eine Untersuchung klären, ob es sich um eine Reizung oder eine Entzündung handelt. Je nach Ursache kommen befeuchtende Augentropfen oder entzündungshemmende Präparate zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Die Vermeidung der genannten Reize, regelmäßige Pausen bei Bildschirmarbeit und gute Hygiene tun den Augen gut. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als zwei Tage bestehen, sich verschlimmern oder das Sehvermögen beeinträchtigt ist. Dann sollte eine augenärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Allergie
Was ist das? - Definition Allergien sind Überreaktionen des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen, Tierhaare oder bestimmte Nahrungsmittel. Der Körper stuft diese Substanzen fälschlicherweise als gefährlich ein und löst Abwehrreaktionen aus. Diese reichen von leichten Beschwerden bis zu schweren gesundheitlichen Problemen.
Krankheitsbild
Eine Allergie ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Dabei reagiert der Körper auf Fremdstoffe, sogenannte Allergene, mit einer übermäßigen Abwehrreaktion. Diese kann sich an Haut, Atemwegen, Augen oder im Verdauungstrakt zeigen. Allergien sind weit verbreitet und können in jedem Lebensalter auftreten.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden variieren je nach Art der Allergie und betroffener Körperregion. Häufig treten sie sofort nach Kontakt mit dem Allergen auf, manchmal auch verzögert. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Niesen und laufende Nase
- Juckende oder tränende Augen
- Hautausschläge oder Quaddeln
- Atemnot oder Husten
- Magen Darm Beschwerden
Der Verlauf kann von milden Beschwerden bis zu schweren Reaktionen wie einem anaphylaktischen Schock reichen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Allergien können die Lebensqualität stark einschränken. Chronische Beschwerden wie dauerhafte Nasenprobleme oder Asthma können entstehen. In seltenen Fällen kommt es zu lebensbedrohlichen Reaktionen, die sofortige medizinische Hilfe erfordern.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Entstehung einer Allergie hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören genetische Veranlagung, Umweltbedingungen und Lebensstil. Zu den häufigen Auslösern zählen Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Lebensmittel wie Nüsse oder Milch, Insektengift und bestimmte Medikamente. Das Risiko steigt, wenn Allergien in der Familie vorkommen oder das Immunsystem durch andere Erkrankungen geschwächt ist.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Tests die Auslöser feststellen und eine passende Behandlung einleiten. Dazu gehören Medikamente aus wichtigen Wirkstoffgruppen wie Antihistaminika, Kortisonpräparate oder Notfallmittel bei schweren Reaktionen. Zudem lässt sich mit einer Hyposensibilisierung (auch genannt spezifische Immuntherapie) die allergische Reaktion abschwächen und mitunter sogar völlig beseitigen. Hierzu erhalten die Betroffenen unter ärztlicher Aufsicht in steigenden Dosen den Allergieauslöser verabreicht.
Das kann man selbst tun: Den Kontakt mit bekannten Allergenen vermeiden und den Alltag entsprechend anzupassen. Grenzen liegen dort, wo Beschwerden stark werden oder lebensbedrohlich erscheinen. In solchen Fällen ist unbedingt ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 23.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Augentropfen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19759331
- Darreichungsform:
- Augentropfen
- Wirkstoffstärke:
- 1 mg
- Marke:
- OPTILEGRA
- Hersteller:
- A. Nattermann & Cie GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Allergische Bindehautentzündung
Was ist das? - Definition Eine allergische Bindehautentzündung ist eine nicht ansteckende Entzündung der Augenbindehaut, die durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Allergene wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben ausgelöst wird. Sie tritt meist beidseitig auf und kann saisonal oder ganzjährig vorkommen.
Krankheitsbild
Die allergische Bindehautentzündung entsteht, wenn das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe überempfindlich reagiert. Die Bindehaut ist eine dünne Schleimhaut, die das Auge schützt. Bei Kontakt mit einem Allergen setzt der Körper entzündungsfördernde Stoffe wie Histamin frei. Das führt zu einer Reizung und Schwellung der Bindehaut. Die Erkrankung tritt oft zusammen mit anderen allergischen Beschwerden wie Heuschnupfen auf.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden beginnen meist kurz nach dem Kontakt mit dem auslösenden Stoff und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Typischerweise treten Juckreiz, Rötung und vermehrter Tränenfluss auf. Die Augen reagieren oft lichtempfindlich und fühlen sich gereizt an. Bei längerem Verlauf kann es zu einer chronischen Reizung kommen. Die Symptome treten häufig saisonal auf, etwa bei Pollenflug, können aber auch ganzjährig bestehen, wenn die Allergene ständig vorhanden sind.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft die allergische Bindehautentzündung harmlos. Dennoch kann starkes Reiben der Augen zu kleinen Verletzungen führen. In seltenen Fällen kommt es zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion. Chronische Beschwerden können die Lebensqualität einschränken und zu Schlafstörungen oder Konzentrationsproblemen führen. Besonders bei Kindern kann die ständige Reizung belastend sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Auslöser sind Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und Schimmelsporen. Auch Kosmetika oder Augentropfen können eine allergische Reaktion hervorrufen. Menschen mit anderen Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma sind besonders gefährdet. Genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle. Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung oder trockene Raumluft können die Symptome verstärken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann antiallergische Augentropfen mit bestimmten Wirkstoffen verschreiben. Dazu zählen Antihistaminika zur schnellen Linderung, Mastzellstabilisatoren zur Vorbeugung und Kortisonpräparate bei schwereren Verläufen.
Das kann man selbst tun: Den Kontakt mit dem Allergen zu vermeiden und die Augen beruhigen, etwa durch kühle Kompressen. Bei Letzteren keine Kamillenprodukte verwenden, da diese die allergische Bindehautentzündung noch verstärken können. Wenn die Beschwerden stark sind, länger anhalten oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Bindehaut- und Augenreizung
Was ist das? - Definition Eine Bindehautreizung oder Augenreizung ist keine Entzündung im klassischen Sinn, sondern eine Reaktion der empfindlichen Augenoberfläche auf äußere Einflüsse. Sie äußert sich durch Rötung, Brennen oder ein Fremdkörpergefühl, ohne dass Krankheitserreger beteiligt sind.
Krankheitsbild
Die Bindehaut ist eine dünne Schleimhaut, die die Innenseite der Augenlider bedeckt. Bei einer Reizung reagiert sie empfindlich auf äußere Reize wie Staub, Rauch oder trockene Luft. Auch mechanische Einflüsse wie falsch sitzende Kontaktlinsen oder eine Lidfehlstellung können die Bindehaut belasten. Anders als bei einer infektiösen Bindehautentzündung sind keine Bakterien oder Viren beteiligt.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden treten meist plötzlich auf und können sehr störend sein. Zu den typischen Anzeichen zählen:
- Rötung der Augen
- Brennen oder Jucken
- Fremdkörpergefühl
- Tränenfluss
- Lichtempfindlichkeit
- Trockene Augen
- Verklebte Lider am Morgen
Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Wird der auslösende Reiz entfernt, bessern sich die Symptome oft rasch. Bei anhaltender Belastung oder falscher Selbstbehandlung können sich die Beschwerden jedoch verschlimmern.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen bleibt die Reizung harmlos. Wird sie jedoch ignoriert oder falsch behandelt, kann sie zu einer echten Entzündung führen. Auch die Hornhaut kann in Mitleidenschaft gezogen werden, was auf Dauer das Sehvermögen beeinträchtigt. Besonders bei trockenen Augen besteht die Gefahr, dass die Schutzfunktion des Tränenfilms aus dem Gleichgewicht gerät.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Auslöser sind äußere Reize wie Rauch, Staub, Wind, trockene Heizungsluft oder UV-Strahlung. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen längere Bildschirmarbeit, Kontaktlinsen, falsche Brillenstärke, Kosmetika, Chlorwasser und bestimmte Medikamente. Auch eine Lidfehlstellung oder ein Tränenmangel kann die Reizung begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch eine Untersuchung klären, ob es sich um eine Reizung oder eine Entzündung handelt. Je nach Ursache kommen befeuchtende Augentropfen oder entzündungshemmende Präparate zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Die Vermeidung der genannten Reize, regelmäßige Pausen bei Bildschirmarbeit und gute Hygiene tun den Augen gut. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als zwei Tage bestehen, sich verschlimmern oder das Sehvermögen beeinträchtigt ist. Dann sollte eine augenärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Allergie
Was ist das? - Definition Allergien sind Überreaktionen des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen, Tierhaare oder bestimmte Nahrungsmittel. Der Körper stuft diese Substanzen fälschlicherweise als gefährlich ein und löst Abwehrreaktionen aus. Diese reichen von leichten Beschwerden bis zu schweren gesundheitlichen Problemen.
Krankheitsbild
Eine Allergie ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Dabei reagiert der Körper auf Fremdstoffe, sogenannte Allergene, mit einer übermäßigen Abwehrreaktion. Diese kann sich an Haut, Atemwegen, Augen oder im Verdauungstrakt zeigen. Allergien sind weit verbreitet und können in jedem Lebensalter auftreten.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden variieren je nach Art der Allergie und betroffener Körperregion. Häufig treten sie sofort nach Kontakt mit dem Allergen auf, manchmal auch verzögert. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Niesen und laufende Nase
- Juckende oder tränende Augen
- Hautausschläge oder Quaddeln
- Atemnot oder Husten
- Magen Darm Beschwerden
Der Verlauf kann von milden Beschwerden bis zu schweren Reaktionen wie einem anaphylaktischen Schock reichen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Allergien können die Lebensqualität stark einschränken. Chronische Beschwerden wie dauerhafte Nasenprobleme oder Asthma können entstehen. In seltenen Fällen kommt es zu lebensbedrohlichen Reaktionen, die sofortige medizinische Hilfe erfordern.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Entstehung einer Allergie hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören genetische Veranlagung, Umweltbedingungen und Lebensstil. Zu den häufigen Auslösern zählen Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Lebensmittel wie Nüsse oder Milch, Insektengift und bestimmte Medikamente. Das Risiko steigt, wenn Allergien in der Familie vorkommen oder das Immunsystem durch andere Erkrankungen geschwächt ist.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Tests die Auslöser feststellen und eine passende Behandlung einleiten. Dazu gehören Medikamente aus wichtigen Wirkstoffgruppen wie Antihistaminika, Kortisonpräparate oder Notfallmittel bei schweren Reaktionen. Zudem lässt sich mit einer Hyposensibilisierung (auch genannt spezifische Immuntherapie) die allergische Reaktion abschwächen und mitunter sogar völlig beseitigen. Hierzu erhalten die Betroffenen unter ärztlicher Aufsicht in steigenden Dosen den Allergieauslöser verabreicht.
Das kann man selbst tun: Den Kontakt mit bekannten Allergenen vermeiden und den Alltag entsprechend anzupassen. Grenzen liegen dort, wo Beschwerden stark werden oder lebensbedrohlich erscheinen. In solchen Fällen ist unbedingt ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 23.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.