ORAYCEA 40mg Hartkapseln m.veränd.Wirkst.-Frs.
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Pharmazeutische Informationen
Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00364475
- Darreichungsform:
- Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung (Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung)
- Packungsgröße:
- 56 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 40mg
- Marke:
- ORAYCEA
- Hersteller:
- Galderma Laboratorium GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Bei der Einnahme sollten Sie aufrecht stehen oder sitzen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt bis zu 16 (mindestens 4-6) Wochen.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Sodbrennen, Magendruck, Erbrechen und Durchfall. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Anwendungsgebiete
- Bakterieninfektionen der Haut, wie:
- Rosacea (entzündliche Hauterkrankung im Gesichtsbereich)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor oder nach der Mahlzeit (ca. 2 Stunden)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in den Bakterien den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich. Durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Durchfälle
- - Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Verfärbung von Zähnen, Nägeln und Knochen - (schwarz, betrifft vor allem die Behandlung von Kindern unter 8 Jahren)
- Kopfschmerzen
- Angstzustände
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Bluthochdruck
- Infektionen mit anderen Bakterien oder mit Hefepilzen, wie:
- - Infektionen der Mundschleimhaut
- - Infektionen der Rachenschleimhaut
- - Heiserkeit
- - Infektionen der Scheide
- - Infektionen im Darm, mit Juckreiz am After
- Anstieg der Leberwerte
- Anstieg des Blutzuckers - (Hyperglykämie)
- Rachenentzündung
- Nebenhöhlenentzündung
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Rückenschmerzen durch Medikamente
- Schmerzen
- Erhöhter Wert für ein Enzym, das bei Zellschädigung auftritt (Laktatdehydrogenase)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Stark verminderte Magensaftproduktion
- Patienten nach Eingriff zur Umgehung des Zwölffingerdarms
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche von 12 bis 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Oxytetracyclin und Tetracyclin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Milch und Milchprodukte (Quark, Joghurt, Käse), ebenso Mineralwasser, mit Kalzium angereicherte Getränke und Mineralstoffpräparate, sind innerhalb von 2 Stunden vor und 4 Stunden nach der Einnahme zu meiden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur innerlichen Behandlung, wenn eine äußerliche Therapie nicht ausreichend ist:
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Doxycyclin hyclat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Durchfall, Erbrechen, Verwirrtheit oder Durchblutungsstörungen auftreten. Diese könnten sich in Kribbeln, Taubheits-, Kältegefühl, Blässe oder brennendes Gefühl in beispielsweise Zehen oder Fingern äußern.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Doxycyclin hyclat Tretinoin Isotretinoin Acitretin Alitretinoin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kopfschmerzen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen oder Sehstörungen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenprocoumon Doxycyclin hyclat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Digoxin Doxycyclin hyclat \b63-Acetyldigoxin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb weniger Tage möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — auch noch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colesevelam hydrochlorid Doxycyclin hyclat Colestyramin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Doxycyclin hyclat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Hautreaktionen (zum Beispiel Sonnenbrand) vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung oder Solarienbesuche und schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlen durch Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor und geeignete Kleidung (dunkle Textilien, Kopfbedeckung). Wenn Sie Fragen hierzu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Doxycyclin hyclat Heilerde Magnesiumaspartat hydrochlorid-3-Wasser Magnesiumbis(hydrogenaspartat) dihydrat Magnesium-Ion Carbaldrat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem möglichst großen zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Doxycyclin hyclat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Doxycyclin hyclat Dabrafenib mesilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Methotrexat dinatrium Doxycyclin hyclat Methotrexat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Veränderungen des Blutbildes, Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut, Erschöpfung, Hautblutungen, Schleimhautentzündungen (insbesondere der Mundschleimhaut) bis hin zu Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Doxycyclin hyclat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Nach der letzten Einnahme von diesem Arzneimittel sollten mindestens 3 Tage vergangen sein, bevor Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Glibenclamid Doxycyclin hyclat Gliclazid Gliquidon Glimepirid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Doxycyclin hyclat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Doxycyclin hyclat und weitere
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Doxycyclin hyclat Phenobarbital Carbamazepin Phenytoin Primidon Enzalutamid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Natrium picosulfat-1-Wasser Doxycyclin hyclat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Rosazea
Was ist das? - Definition Rosazea ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die vor allem das Gesicht betrifft. Sie zählt zu den sogenannten vaskulär-entzündlichen Dermatosen, bei denen sowohl die Blutgefäße als auch das Immunsystem der Haut überempfindlich reagieren. Typisch sind anhaltende Rötungen, sichtbare Äderchen und eine sehr sensible, leicht reizbare Haut. Die Erkrankung ist nicht ansteckend und nicht die Folge mangelnder Hygiene. Eine Rosazea ist auch keine Akne, auch wenn die entzündeten Knötchen manchmal ähnlich aussehen.
Krankheitsbild
Rosazea ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die vor allem das Gesicht betrifft. Sie zählt zu den sogenannten vaskulär-entzündlichen Dermatosen, bei denen sowohl die Blutgefäße als auch das Immunsystem der Haut überempfindlich reagieren. Typisch sind anhaltende Rötungen, sichtbare Äderchen und eine sehr sensible, leicht reizbare Haut.
Die Erkrankung ist nicht ansteckend und nicht die Folge mangelnder Hygiene. Sie tritt meist erstmals im Erwachsenenalter ab etwa 30 Jahren auf und betrifft Frauen etwas häufiger als Männer. In Deutschland sind schätzungsweise zwei bis fünf Prozent der Erwachsenen betroffen, wobei von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen wird. Rosazea ist nicht heilbar, lässt sich mit der richtigen Behandlung und Hautpflege jedoch gut kontrollieren.
Symptome / Verlauf
Rosazea zeigt sich überwiegend auf Wangen, Nase, Stirn und Kinn. Typische Anzeichen sind plötzliches Erröten mit Wärmegefühl (Flushing) oder dauerhafte Rötungen mit deutlich sichtbaren, erweiterten Äderchen. Außerdem kann ein Hitze- oder Brenngefühl auftreten und die Haut kann empfindlich reagieren. Anfangs verschwinden die Rötungen noch, später bleiben sie oft dauerhaft bestehen. Im weiteren Verlauf können entzündliche Knötchen und Pusteln auftreten, die an Akne erinnern, allerdings ohne Mitesser. Die Haut wirkt häufig trocken, spannt oder brennt.
Die Erkrankung verläuft meist schubweise: Beschwerdearme Phasen wechseln sich mit Zeiten deutlicher Verschlechterung ab.
Folgen / Komplikationen
Unbehandelt kann sich Rosazea im Laufe der Zeit verstärken. Rötungen und Äderchen nehmen zu, Entzündungen treten häufiger auf und die Haut reagiert immer empfindlicher auf äußere Reize. In schwereren Fällen kann es zu Schwellungen oder einer Verdickung der Haut kommen, besonders im Bereich der Nase (Rhinophym), was vor allem Männer betrifft. Bei einem Teil der Betroffenen sind zudem die Augen beteiligt, etwa durch Rötung, Trockenheit, Brennen oder ein Fremdkörpergefühl.
Viele Betroffene leiden unter der sichtbaren Hautveränderung bei einer Rosazea, was das Selbstwertgefühl und soziale Kontakte beeinträchtigen kann. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können helfen, das Fortschreiten der Erkrankung zu bremsen.
Ursachen / Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der Rosazea sind noch nicht vollständig geklärt. Fachleute gehen von einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren aus, zum Beispiel genetische Veranlagung und Umweltweinflüsse. Eine gestörte Hautbarriere, überempfindliche Blutgefäße und fehlgesteuerte Immunreaktionen werden ebenfalls als mögliche Ursachen gesehen. Auch bestimmte Hautmilben (Demodex) könnten an der Entstehung beteiligt sein.
Typische Auslöser, sogenannte Trigger, können die Schübe auslösen oder verstärken. Solche Trigger sind zum Beispiel:
- UV-Strahlung und Hitze
- Kälte, Wind und starke Temperaturschwankungen
- Gefäßerweiternde Nahrungsmittel wie Alkohol, heiße Getränke und scharfe Speisen
- Nahrungsmittel, die reich an biogenen Aminen sind, wie Wein, vor allem Rotwein, oder Käse
- Stress und emotionale Belastung
- Reizende Kosmetika mit Alkohol, Duftstoffen oder Formaldehyd
Nicht jeder Trigger wirkt bei jeder Person gleich. Entscheidend ist das individuelle Muster.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ziel einer Therapie ist es, Entzündungen zu hemmen, Rötungen zu reduzieren, die Hautbarriere zu stärken und Schübe zu verhindern. Je nach Ausprägung der Rosazea kommen entsprechende Cremes oder Gele zur Anwendung, bei stärkeren Formen lindern zeitlich begrenzt Tabletten die Symptome. In schweren Fällen kann auch eine Laserbehandlung sinnvoll sein.
Das kann man selbst tun: Betroffene selbst können viel zur Prävention von Schüben beitragen. Vor allem kann es helfen, die persönlichen Auslöser zu kennen und möglichst zu meiden. Ein Trigger-Tagebuch hilft häufig, diese für sich zu identifizieren. Des Weiteren sind eine milde, unparfümierte Hautpflege, täglicher UV-Schutz sowie ein bewusster Umgang mit Stress empfehlenswert.
Wichtig: Eine Rosazea ist keine Akne, auch wenn die entzündeten Knötchen manchmal ähnlich aussehen. Die Hautpflege unterscheidet sich daher von der einer Akne.
Bearbeitungsstand: 23.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00364475
- Darreichungsform:
- Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung (Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung)
- Packungsgröße:
- 56 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 40mg
- Marke:
- ORAYCEA
- Hersteller:
- Galderma Laboratorium GmbH
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Bei der Einnahme sollten Sie aufrecht stehen oder sitzen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt bis zu 16 (mindestens 4-6) Wochen.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Sodbrennen, Magendruck, Erbrechen und Durchfall. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Anwendungsgebiete
- Bakterieninfektionen der Haut, wie:
- Rosacea (entzündliche Hauterkrankung im Gesichtsbereich)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor oder nach der Mahlzeit (ca. 2 Stunden)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in den Bakterien den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich. Durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Durchfälle
- - Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Verfärbung von Zähnen, Nägeln und Knochen - (schwarz, betrifft vor allem die Behandlung von Kindern unter 8 Jahren)
- Kopfschmerzen
- Angstzustände
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Bluthochdruck
- Infektionen mit anderen Bakterien oder mit Hefepilzen, wie:
- - Infektionen der Mundschleimhaut
- - Infektionen der Rachenschleimhaut
- - Heiserkeit
- - Infektionen der Scheide
- - Infektionen im Darm, mit Juckreiz am After
- Anstieg der Leberwerte
- Anstieg des Blutzuckers - (Hyperglykämie)
- Rachenentzündung
- Nebenhöhlenentzündung
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Rückenschmerzen durch Medikamente
- Schmerzen
- Erhöhter Wert für ein Enzym, das bei Zellschädigung auftritt (Laktatdehydrogenase)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Stark verminderte Magensaftproduktion
- Patienten nach Eingriff zur Umgehung des Zwölffingerdarms
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche von 12 bis 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Oxytetracyclin und Tetracyclin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Milch und Milchprodukte (Quark, Joghurt, Käse), ebenso Mineralwasser, mit Kalzium angereicherte Getränke und Mineralstoffpräparate, sind innerhalb von 2 Stunden vor und 4 Stunden nach der Einnahme zu meiden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur innerlichen Behandlung, wenn eine äußerliche Therapie nicht ausreichend ist:
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Durchfall, Erbrechen, Verwirrtheit oder Durchblutungsstörungen auftreten. Diese könnten sich in Kribbeln, Taubheits-, Kältegefühl, Blässe oder brennendes Gefühl in beispielsweise Zehen oder Fingern äußern.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kopfschmerzen, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen oder Sehstörungen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb weniger Tage möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — auch noch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Hautreaktionen (zum Beispiel Sonnenbrand) vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung oder Solarienbesuche und schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlen durch Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor und geeignete Kleidung (dunkle Textilien, Kopfbedeckung). Wenn Sie Fragen hierzu haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem möglichst großen zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Veränderungen des Blutbildes, Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut, Erschöpfung, Hautblutungen, Schleimhautentzündungen (insbesondere der Mundschleimhaut) bis hin zu Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Nach der letzten Einnahme von diesem Arzneimittel sollten mindestens 3 Tage vergangen sein, bevor Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Rosazea
Was ist das? - Definition Rosazea ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die vor allem das Gesicht betrifft. Sie zählt zu den sogenannten vaskulär-entzündlichen Dermatosen, bei denen sowohl die Blutgefäße als auch das Immunsystem der Haut überempfindlich reagieren. Typisch sind anhaltende Rötungen, sichtbare Äderchen und eine sehr sensible, leicht reizbare Haut. Die Erkrankung ist nicht ansteckend und nicht die Folge mangelnder Hygiene. Eine Rosazea ist auch keine Akne, auch wenn die entzündeten Knötchen manchmal ähnlich aussehen.
Krankheitsbild
Rosazea ist eine chronische, entzündliche Hauterkrankung, die vor allem das Gesicht betrifft. Sie zählt zu den sogenannten vaskulär-entzündlichen Dermatosen, bei denen sowohl die Blutgefäße als auch das Immunsystem der Haut überempfindlich reagieren. Typisch sind anhaltende Rötungen, sichtbare Äderchen und eine sehr sensible, leicht reizbare Haut.
Die Erkrankung ist nicht ansteckend und nicht die Folge mangelnder Hygiene. Sie tritt meist erstmals im Erwachsenenalter ab etwa 30 Jahren auf und betrifft Frauen etwas häufiger als Männer. In Deutschland sind schätzungsweise zwei bis fünf Prozent der Erwachsenen betroffen, wobei von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen wird. Rosazea ist nicht heilbar, lässt sich mit der richtigen Behandlung und Hautpflege jedoch gut kontrollieren.
Symptome / Verlauf
Rosazea zeigt sich überwiegend auf Wangen, Nase, Stirn und Kinn. Typische Anzeichen sind plötzliches Erröten mit Wärmegefühl (Flushing) oder dauerhafte Rötungen mit deutlich sichtbaren, erweiterten Äderchen. Außerdem kann ein Hitze- oder Brenngefühl auftreten und die Haut kann empfindlich reagieren. Anfangs verschwinden die Rötungen noch, später bleiben sie oft dauerhaft bestehen. Im weiteren Verlauf können entzündliche Knötchen und Pusteln auftreten, die an Akne erinnern, allerdings ohne Mitesser. Die Haut wirkt häufig trocken, spannt oder brennt.
Die Erkrankung verläuft meist schubweise: Beschwerdearme Phasen wechseln sich mit Zeiten deutlicher Verschlechterung ab.
Folgen / Komplikationen
Unbehandelt kann sich Rosazea im Laufe der Zeit verstärken. Rötungen und Äderchen nehmen zu, Entzündungen treten häufiger auf und die Haut reagiert immer empfindlicher auf äußere Reize. In schwereren Fällen kann es zu Schwellungen oder einer Verdickung der Haut kommen, besonders im Bereich der Nase (Rhinophym), was vor allem Männer betrifft. Bei einem Teil der Betroffenen sind zudem die Augen beteiligt, etwa durch Rötung, Trockenheit, Brennen oder ein Fremdkörpergefühl.
Viele Betroffene leiden unter der sichtbaren Hautveränderung bei einer Rosazea, was das Selbstwertgefühl und soziale Kontakte beeinträchtigen kann. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können helfen, das Fortschreiten der Erkrankung zu bremsen.
Ursachen / Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der Rosazea sind noch nicht vollständig geklärt. Fachleute gehen von einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren aus, zum Beispiel genetische Veranlagung und Umweltweinflüsse. Eine gestörte Hautbarriere, überempfindliche Blutgefäße und fehlgesteuerte Immunreaktionen werden ebenfalls als mögliche Ursachen gesehen. Auch bestimmte Hautmilben (Demodex) könnten an der Entstehung beteiligt sein.
Typische Auslöser, sogenannte Trigger, können die Schübe auslösen oder verstärken. Solche Trigger sind zum Beispiel:
- UV-Strahlung und Hitze
- Kälte, Wind und starke Temperaturschwankungen
- Gefäßerweiternde Nahrungsmittel wie Alkohol, heiße Getränke und scharfe Speisen
- Nahrungsmittel, die reich an biogenen Aminen sind, wie Wein, vor allem Rotwein, oder Käse
- Stress und emotionale Belastung
- Reizende Kosmetika mit Alkohol, Duftstoffen oder Formaldehyd
Nicht jeder Trigger wirkt bei jeder Person gleich. Entscheidend ist das individuelle Muster.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ziel einer Therapie ist es, Entzündungen zu hemmen, Rötungen zu reduzieren, die Hautbarriere zu stärken und Schübe zu verhindern. Je nach Ausprägung der Rosazea kommen entsprechende Cremes oder Gele zur Anwendung, bei stärkeren Formen lindern zeitlich begrenzt Tabletten die Symptome. In schweren Fällen kann auch eine Laserbehandlung sinnvoll sein.
Das kann man selbst tun: Betroffene selbst können viel zur Prävention von Schüben beitragen. Vor allem kann es helfen, die persönlichen Auslöser zu kennen und möglichst zu meiden. Ein Trigger-Tagebuch hilft häufig, diese für sich zu identifizieren. Des Weiteren sind eine milde, unparfümierte Hautpflege, täglicher UV-Schutz sowie ein bewusster Umgang mit Stress empfehlenswert.
Wichtig: Eine Rosazea ist keine Akne, auch wenn die entzündeten Knötchen manchmal ähnlich aussehen. Die Hautpflege unterscheidet sich daher von der einer Akne.
Bearbeitungsstand: 23.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.