OSTEOTRIOL 0,5 \m63g Kapseln
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Pharmazeutische Informationen
Weichkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01929554
- Darreichungsform:
- Weichkapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 63g
- Marke:
- OSTEOTRIOL
- Hersteller:
- Teva GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu erhöhten Kalziumwerten im Blut mit Schwäche, Muskel-, Knochen- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Abgespanntheit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Die optimale Tagesdosis muss für jeden Patienten sorgfältig ermittelt werden.
Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit geringerer Wirkstoffstärke zur Verfügung.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Störung des Mineral- und Knochenstoffwechsels bei chronischer Nierenerkrankung (renale Osteopathie)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Bei dem Wirkstoff handelt es sich um einen Vitamin-D-Abkömmling, der zur Behandlung des Vitamin D-Stoffwechsels bzw. von Störungen des Kalzium-Haushaltes sowie zur äußerlichen Behandlung von Schuppenflechte eingesetzt wird. Calcitriol hemmt das Wachstum und die Vermehrung hornbildender Zellen (Keratinozyten) und verbessert die gestörte Zelldifferenzierung. Darüber hinaus unterdrückt Calcitriol die Produktion entzündungsfördernder Stoffe.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Zu hoher Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie)
- Kopfschmerzen
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Harnwegsinfektion
- Appetitlosigkeit
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- Verstopfung
- Muskelschwäche
- Gewichtsverlust
- Fieber
- Durst
- Unmäßiges Trinken
- Krankhaft gesteigerte Harnausscheidung
- Flüssigkeitsmangel
- Emotionsloser Zustand mit Interessenlosigkeit
- Wachstumsverzögerung
- Juckreiz (Pruritus)
- Nesselausschlag
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Herzrhythmusstörung
- Mundtrockenheit
- Psychische Symptome
- Schläfrigkeit
- Bewusstseinsstörungen
- Muskelschmerzen
- Knochenschmerzen
- Nierensteinbildung
- Kalkablagerungen in der Niere
- Verkalkungen
- Bindehautentzündung
- Dystrophie
- Missempfindungen
- Emotionsloser Zustand mit Interessenlosigkeit
- Wachstumsstillstand
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Zu hoher Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie)
- Überfunktion der Nebenschilddrüse
- Verdacht auf eine Vitamin D Überdosierung
- Vitamin-D-Vergiftung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall, vermehrte Harnausscheidung, starkes Durstgefühl, Muskelschwäche oder -krämpfe, Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand zueinander eingenommen werden (siehe Produktinformation). Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von mehreren Tagen zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bendroflumethiazid Xipamid Chlortalidon Telmisartan Irbesartan Hydrochlorothiazid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, vermehrte Harnausscheidung, starkes Durstgefühl, Muskelschwäche, Herzklopfen, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Orlistat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Niereninsuffizienz
Was ist das? - Definition Die Niereninsuffizienz ist eine Erkrankung, bei der die Nieren ihre Aufgabe, das Blut zu reinigen und den Flüssigkeits- sowie Mineralhaushalt zu regulieren, nur eingeschränkt oder gar nicht mehr erfüllen können. Sie kann akut auftreten oder sich langsam über Jahre entwickeln und hat weitreichende Folgen für den gesamten Körper.
Krankheitsbild
Die Niereninsuffizienz wird in eine akute und eine chronische Form unterteilt. Bei der akuten Form kommt es plötzlich zu einem Funktionsverlust, oft durch eine andere schwere Erkrankung oder Verletzung. Die chronische Form entwickelt sich schleichend über Jahre hinweg, meist durch dauerhafte Schädigung des Nierengewebes. Beide Formen führen dazu, dass Abfallstoffe im Blut ansteigen und lebenswichtige Funktionen gestört werden.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen von der Ausprägung ab. Anfangs bleibt eine chronische Niereninsuffizienz oft unbemerkt, da die Nieren lange Zeit kompensieren können. Mit zunehmendem Funktionsverlust treten jedoch typische Symptome auf. Der Verlauf ist bei der akuten Form oft reversibel, bei der chronischen dagegen fortschreitend.
Zu den typischen Symptomen zählen:
- Müdigkeit und Leistungsabfall
- Wassereinlagerungen in Beinen oder Gesicht
- verminderte Urinmenge oder veränderte Urinfarbe
- Übelkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
- Juckreiz, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Niereninsuffizienz zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Blutarmut und Knochenschwäche. Im Endstadium droht eine vollständige Nierenfunktionsstörung, die eine Dialyse oder eine Nierentransplantation notwendig macht. Auch das Risiko für Infektionen und Herzrhythmusstörungen ist erhöht.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Häufig führen Bluthochdruck und Diabetes zu einer Niereninsuffizienz, da sie die Nierengefäße langfristig schädigen. Weitere Ursachen sind chronische Entzündungen der Nieren, wiederholte Harnwegsinfekte, Nierensteine oder erbliche Erkrankungen. Risikofaktoren sind zudem Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine familiäre Vorbelastung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er behandelt die Niereninsuffizienz je nach Ursache und Stadium. Dazu gehören Blutdrucksenker, entwässernde Medikamente oder blutzuckersenkende Mittel. Im fortgeschrittenen Stadium sind mitunter eine Dialyse oder sogar eine Transplantation notwendig.
Das kann man selbst tun: Hilfreich sind eine salz- und eiweißbewusste Ernährung, ausreichend Bewegung und der Verzicht auf Rauchen und Alkohol. Grenzen liegen dort, wo die Nierenfunktion stark eingeschränkt ist oder Komplikationen auftreten. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Weichkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01929554
- Darreichungsform:
- Weichkapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 63g
- Marke:
- OSTEOTRIOL
- Hersteller:
- Teva GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu erhöhten Kalziumwerten im Blut mit Schwäche, Muskel-, Knochen- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Abgespanntheit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Die optimale Tagesdosis muss für jeden Patienten sorgfältig ermittelt werden.
Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit geringerer Wirkstoffstärke zur Verfügung.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Störung des Mineral- und Knochenstoffwechsels bei chronischer Nierenerkrankung (renale Osteopathie)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Bei dem Wirkstoff handelt es sich um einen Vitamin-D-Abkömmling, der zur Behandlung des Vitamin D-Stoffwechsels bzw. von Störungen des Kalzium-Haushaltes sowie zur äußerlichen Behandlung von Schuppenflechte eingesetzt wird. Calcitriol hemmt das Wachstum und die Vermehrung hornbildender Zellen (Keratinozyten) und verbessert die gestörte Zelldifferenzierung. Darüber hinaus unterdrückt Calcitriol die Produktion entzündungsfördernder Stoffe.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Zu hoher Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie)
- Kopfschmerzen
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Harnwegsinfektion
- Appetitlosigkeit
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- Verstopfung
- Muskelschwäche
- Gewichtsverlust
- Fieber
- Durst
- Unmäßiges Trinken
- Krankhaft gesteigerte Harnausscheidung
- Flüssigkeitsmangel
- Emotionsloser Zustand mit Interessenlosigkeit
- Wachstumsverzögerung
- Juckreiz (Pruritus)
- Nesselausschlag
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Herzrhythmusstörung
- Mundtrockenheit
- Psychische Symptome
- Schläfrigkeit
- Bewusstseinsstörungen
- Muskelschmerzen
- Knochenschmerzen
- Nierensteinbildung
- Kalkablagerungen in der Niere
- Verkalkungen
- Bindehautentzündung
- Dystrophie
- Missempfindungen
- Emotionsloser Zustand mit Interessenlosigkeit
- Wachstumsstillstand
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Zu hoher Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie)
- Überfunktion der Nebenschilddrüse
- Verdacht auf eine Vitamin D Überdosierung
- Vitamin-D-Vergiftung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall, vermehrte Harnausscheidung, starkes Durstgefühl, Muskelschwäche oder -krämpfe, Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand zueinander eingenommen werden (siehe Produktinformation). Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von mehreren Tagen zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, vermehrte Harnausscheidung, starkes Durstgefühl, Muskelschwäche, Herzklopfen, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Niereninsuffizienz
Was ist das? - Definition Die Niereninsuffizienz ist eine Erkrankung, bei der die Nieren ihre Aufgabe, das Blut zu reinigen und den Flüssigkeits- sowie Mineralhaushalt zu regulieren, nur eingeschränkt oder gar nicht mehr erfüllen können. Sie kann akut auftreten oder sich langsam über Jahre entwickeln und hat weitreichende Folgen für den gesamten Körper.
Krankheitsbild
Die Niereninsuffizienz wird in eine akute und eine chronische Form unterteilt. Bei der akuten Form kommt es plötzlich zu einem Funktionsverlust, oft durch eine andere schwere Erkrankung oder Verletzung. Die chronische Form entwickelt sich schleichend über Jahre hinweg, meist durch dauerhafte Schädigung des Nierengewebes. Beide Formen führen dazu, dass Abfallstoffe im Blut ansteigen und lebenswichtige Funktionen gestört werden.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen von der Ausprägung ab. Anfangs bleibt eine chronische Niereninsuffizienz oft unbemerkt, da die Nieren lange Zeit kompensieren können. Mit zunehmendem Funktionsverlust treten jedoch typische Symptome auf. Der Verlauf ist bei der akuten Form oft reversibel, bei der chronischen dagegen fortschreitend.
Zu den typischen Symptomen zählen:
- Müdigkeit und Leistungsabfall
- Wassereinlagerungen in Beinen oder Gesicht
- verminderte Urinmenge oder veränderte Urinfarbe
- Übelkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
- Juckreiz, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Niereninsuffizienz zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Blutarmut und Knochenschwäche. Im Endstadium droht eine vollständige Nierenfunktionsstörung, die eine Dialyse oder eine Nierentransplantation notwendig macht. Auch das Risiko für Infektionen und Herzrhythmusstörungen ist erhöht.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Häufig führen Bluthochdruck und Diabetes zu einer Niereninsuffizienz, da sie die Nierengefäße langfristig schädigen. Weitere Ursachen sind chronische Entzündungen der Nieren, wiederholte Harnwegsinfekte, Nierensteine oder erbliche Erkrankungen. Risikofaktoren sind zudem Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine familiäre Vorbelastung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er behandelt die Niereninsuffizienz je nach Ursache und Stadium. Dazu gehören Blutdrucksenker, entwässernde Medikamente oder blutzuckersenkende Mittel. Im fortgeschrittenen Stadium sind mitunter eine Dialyse oder sogar eine Transplantation notwendig.
Das kann man selbst tun: Hilfreich sind eine salz- und eiweißbewusste Ernährung, ausreichend Bewegung und der Verzicht auf Rauchen und Alkohol. Grenzen liegen dort, wo die Nierenfunktion stark eingeschränkt ist oder Komplikationen auftreten. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.