OXYBUTYNIN AAA-Pharma 5 mg Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Häufiges Wasserlassen und Harndrang (Überaktive Blase, Reizblase) - Ungewollter Harnabgang mit Spasmen (Krämpfe) infolge einer Nervenerkrankung - Ungewollter Harnabgang und starker Harndrang - Bettnässen.
Zusammensetzung: Oxybutynin hydrochlorid 5 mg, Oxybutynin 4,54 mg, Lactose-1-Wasser, Lactose 101,1 mg, Cellulosepulver, Talkum, Magnesium stearat
Wirkungsweise: Der Wirkstoff Oxybutynin hemmt einerseits die Wirkung eines körpereigenen Botenstoffs (Acetylcholin) an bestimmten Rezeptoren (Muscarinrezptoren) im Bereich der Harnblase und andererseits den Calcium-Einstrom in die Muskelzellen und wirkt dadurch krampflösend auf die glatte Muskulatur der Harnleiter und der Harnblase.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19873127
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- OXYBUTYNIN
- Hersteller:
- AAA - Pharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Ruhelosigkeit, Erregung bis hin zu psychotischem Verhalten, Hitzegefühl, Blutdruckabfall, Atembeschwerden, Lähmungen bis hin zum Koma, Pupillenerweiterung, Fieber, rote, heiße Haut und trockene Schleimhäute. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Behandlungsbeginn: Kinder und Jugendliche:
Folgebehandlung: Kinder und Jugendliche: Für Kinder und Jugendliche wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht und Alter dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben:
Höchstdosis: Eine Dosis von 3 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Behandlungsbeginn: Erwachsene:
Folgebehandlung: Erwachsene:
Höchstdosis: Eine Dosis von 4 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Ältere Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Häufiges Wasserlassen und Harndrang (Überaktive Blase, Reizblase)
- Ungewollter Harnabgang mit Spasmen (Krämpfe) infolge einer Nervenerkrankung
- Ungewollter Harnabgang und starker Harndrang
- Bettnässen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder über 5 Jahren, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 5-9 Jahren (mit 20-30kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 9-12 Jahren (mit 30-38kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche über 12 Jahren (über 38 kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1/2-1 Tablette, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Oxybutynin hemmt einerseits die Wirkung eines körpereigenen Botenstoffs (Acetylcholin) an bestimmten Rezeptoren (Muscarinrezptoren) im Bereich der Harnblase und andererseits den Calcium-Einstrom in die Muskelzellen und wirkt dadurch krampflösend auf die glatte Muskulatur der Harnleiter und der Harnblase. Oxybutynin verbessert die Symptome der überaktiven Blase einschließlich der Häufigkeit des Wasserlassens, der Blasenkapazität und der Häufigkeit und Schwere des Harndrangs.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Schwindelgefühl
- Benommenheit
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit
- Verschwommenes Sehen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Übelkeit
- Trockene Haut (Xerodermie)
- Verwirrtheit
- Trockene Augen
- Herzklopfen
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Flüchtige, spontane Hautrötung (rote Wangen) mit Hitzegefühl (Flush)
- Wärmegefühl
- Durchfall
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Störungen beim Wasserlassen
- Orientierungsstörung
- Teilnahmslosigkeit
- Müdigkeit
- Lichtempfindlichkeit der Augen
- Magen-Darm-Beschwerden
- Appetitlosigkeit
- Schluckstörung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Engwinkelglaukom
- Patienten mit flacher, vorderer Augenkammer
- Nervenerkrankung mit Muskelerschlaffung (Myasthenia gravis)
- Durch Verengung oder Verschluss der Harnwege hervorgerufene Harnabflussbehinderung, z.B.
- Vergrößerte Prostata mit Restharnbildung
- Harnröhrenverengung
- Verengung im Bereich der übrigen Harnwege
- Verengung im Magen-Darm-Trakt (Magen-Darm-Stenose)
- Darmlähmung
- Darmverschluss durch eine Darmlähmung
- Schwere Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa)
- Akute Dickdarmerweiterung mit Entzündung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 5 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder ab 5 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Aussehen & Erkennung
- Teilbarkeit
- in 2 dosisgleiche Hälften teilbar
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wird bei Bettnässen in Verbindung mit einer nicht medikamentösen Behandlung gegeben, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Zonisamid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Hitzschlag vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu sehr starkem Wärmegefühl ohne Schweißanbsonderung, Verwirrtheit oder Muskelkrämpfen kommen.
Was ist zu tun?
Bei Kindern und Jugendlichen sollten die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden. Ausreichend Wasser trinken vor allem bei hohen Außentemperaturen und sportlicher Betätigung. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome bemerken. Bringen Sie sich bzw. die betroffenen Person an einen kühlen, schattigen Platz, kühlen Sie die Haut mit Wasser und geben Sie kaltes Wasser zum Trinken.
Wer ist besonders betroffen?
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Melperon hydrochlorid Amisulprid Clozapin Promethazin hydrochlorid Prothipendyl hydrochlorid-1-Wasser Sulpirid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Probleme beim Wasserlassen, vermindertes Schwitzen, Herzrasen, Verwirrtheit, Beeinträchtigung der Denkleistung, Bewusstseinsstörungen mit starker Unruhe, Halluzinationen oder Verstopfung bis hin zum Darmverschluss.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Bitte vermeiden Sie übermäßige Anstrengungen bei heißem Wetter.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clomipramin hydrochlorid Imipramin hydrochlorid Doxepin hydrochlorid Trimipramin hydrogenmaleat Trimipramin mesilat Mianserin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Probleme beim Wasserlassen, vermindertes Schwitzen, Herzrasen, Verwirrtheit, Beeinträchtigung der Denkleistung, Bewusstseinsstörungen mit starker Unruhe, Halluzinationen oder Verstopfung bis hin zum Darmverschluss.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Bitte vermeiden Sie übermäßige Anstrengungen bei heißem Wetter.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Amantadin hemisulfat Amantadin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen oder Verwirrtheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clemastin fumarat Dimenhydrinat Diphenhydramin hydrochlorid Paracetamol Doxylamin hydrogensuccinat Hydroxyzin dihydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen bzw. Verwirrtheit, Denkstörungen, Erregungszuständen und Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Amitriptylin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen bzw. Verwirrtheit, Denkstörungen, Erregungszuständen und Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ceritinib Erythromycin estolat Itraconazol supra-bioverfügbar Clarithromycin Voriconazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen oder Verwirrtheit auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Tabletten — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Häufiges Wasserlassen und Harndrang (Überaktive Blase, Reizblase) - Ungewollter Harnabgang mit Spasmen (Krämpfe) infolge einer Nervenerkrankung - Ungewollter Harnabgang und starker Harndrang - Bettnässen.
Zusammensetzung: Oxybutynin hydrochlorid 5 mg, Oxybutynin 4,54 mg, Lactose-1-Wasser, Lactose 101,1 mg, Cellulosepulver, Talkum, Magnesium stearat
Wirkungsweise: Der Wirkstoff Oxybutynin hemmt einerseits die Wirkung eines körpereigenen Botenstoffs (Acetylcholin) an bestimmten Rezeptoren (Muscarinrezptoren) im Bereich der Harnblase und andererseits den Calcium-Einstrom in die Muskelzellen und wirkt dadurch krampflösend auf die glatte Muskulatur der Harnleiter und der Harnblase.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19873127
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- OXYBUTYNIN
- Hersteller:
- AAA - Pharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Ruhelosigkeit, Erregung bis hin zu psychotischem Verhalten, Hitzegefühl, Blutdruckabfall, Atembeschwerden, Lähmungen bis hin zum Koma, Pupillenerweiterung, Fieber, rote, heiße Haut und trockene Schleimhäute. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Behandlungsbeginn: Kinder und Jugendliche:
Folgebehandlung: Kinder und Jugendliche: Für Kinder und Jugendliche wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht und Alter dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben:
Höchstdosis: Eine Dosis von 3 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Behandlungsbeginn: Erwachsene:
Folgebehandlung: Erwachsene:
Höchstdosis: Eine Dosis von 4 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Ältere Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Häufiges Wasserlassen und Harndrang (Überaktive Blase, Reizblase)
- Ungewollter Harnabgang mit Spasmen (Krämpfe) infolge einer Nervenerkrankung
- Ungewollter Harnabgang und starker Harndrang
- Bettnässen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder über 5 Jahren, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 5-9 Jahren (mit 20-30kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 9-12 Jahren (mit 30-38kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche über 12 Jahren (über 38 kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1/2-1 Tablette, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Oxybutynin hemmt einerseits die Wirkung eines körpereigenen Botenstoffs (Acetylcholin) an bestimmten Rezeptoren (Muscarinrezptoren) im Bereich der Harnblase und andererseits den Calcium-Einstrom in die Muskelzellen und wirkt dadurch krampflösend auf die glatte Muskulatur der Harnleiter und der Harnblase. Oxybutynin verbessert die Symptome der überaktiven Blase einschließlich der Häufigkeit des Wasserlassens, der Blasenkapazität und der Häufigkeit und Schwere des Harndrangs.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Schwindelgefühl
- Benommenheit
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit
- Verschwommenes Sehen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Übelkeit
- Trockene Haut (Xerodermie)
- Verwirrtheit
- Trockene Augen
- Herzklopfen
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Flüchtige, spontane Hautrötung (rote Wangen) mit Hitzegefühl (Flush)
- Wärmegefühl
- Durchfall
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Störungen beim Wasserlassen
- Orientierungsstörung
- Teilnahmslosigkeit
- Müdigkeit
- Lichtempfindlichkeit der Augen
- Magen-Darm-Beschwerden
- Appetitlosigkeit
- Schluckstörung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Engwinkelglaukom
- Patienten mit flacher, vorderer Augenkammer
- Nervenerkrankung mit Muskelerschlaffung (Myasthenia gravis)
- Durch Verengung oder Verschluss der Harnwege hervorgerufene Harnabflussbehinderung, z.B.
- Vergrößerte Prostata mit Restharnbildung
- Harnröhrenverengung
- Verengung im Bereich der übrigen Harnwege
- Verengung im Magen-Darm-Trakt (Magen-Darm-Stenose)
- Darmlähmung
- Darmverschluss durch eine Darmlähmung
- Schwere Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa)
- Akute Dickdarmerweiterung mit Entzündung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 5 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder ab 5 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Aussehen & Erkennung
- Teilbarkeit
- in 2 dosisgleiche Hälften teilbar
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wird bei Bettnässen in Verbindung mit einer nicht medikamentösen Behandlung gegeben, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Hitzschlag vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu sehr starkem Wärmegefühl ohne Schweißanbsonderung, Verwirrtheit oder Muskelkrämpfen kommen.
Was ist zu tun?
Bei Kindern und Jugendlichen sollten die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden. Ausreichend Wasser trinken vor allem bei hohen Außentemperaturen und sportlicher Betätigung. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome bemerken. Bringen Sie sich bzw. die betroffenen Person an einen kühlen, schattigen Platz, kühlen Sie die Haut mit Wasser und geben Sie kaltes Wasser zum Trinken.
Wer ist besonders betroffen?
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Probleme beim Wasserlassen, vermindertes Schwitzen, Herzrasen, Verwirrtheit, Beeinträchtigung der Denkleistung, Bewusstseinsstörungen mit starker Unruhe, Halluzinationen oder Verstopfung bis hin zum Darmverschluss.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Bitte vermeiden Sie übermäßige Anstrengungen bei heißem Wetter.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Probleme beim Wasserlassen, vermindertes Schwitzen, Herzrasen, Verwirrtheit, Beeinträchtigung der Denkleistung, Bewusstseinsstörungen mit starker Unruhe, Halluzinationen oder Verstopfung bis hin zum Darmverschluss.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Bitte vermeiden Sie übermäßige Anstrengungen bei heißem Wetter.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen oder Verwirrtheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen bzw. Verwirrtheit, Denkstörungen, Erregungszuständen und Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Verschwommensehen, Problemen beim Wasserlassen, Mundtrockenheit, Verstopfung oder Herzklopfen bzw. Verwirrtheit, Denkstörungen, Erregungszuständen und Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen oder Verwirrtheit auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.