PANTHENOL Creme LAW 5%
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Pharmazeutische Informationen
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06873953
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 100 g
- Marke:
- PANTHENOL
- Hersteller:
- Abanta Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Oberflächliche Haut- und Schleimhautwunden, unterstützende Behandlung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: ein- bis mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff heilt verletzte Haut und Schleimhaut. Er ist strukturell verwandt mit Pantothensäure, einem Vitamin, das an wichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt ist. Geschädigter Haut oder Schleimhaut mangelt es an Pantothensäure. Das Arzneimittel mit dem Wirkstoff, der im Körper in Pantothensäure umgewandelt wird, gleicht das fehlende Vitamin aus und die Wunde kann sich rascher wieder schließen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 126 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 40 × 50 × 182 mm
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
Sonnenbrand
Was ist das? - Definition Sonnenbrand ist eine akute Hautreaktion, die durch übermäßige Einwirkung von ultravioletter Strahlung entsteht. Dabei kommt es zu einer Entzündung der Haut, die sich durch Rötung, Schmerzen und manchmal Blasenbildung äußert. Sonnenbrand ist nicht nur unangenehm, sondern kann langfristig die Haut schädigen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen.
Krankheitsbild
Sonnenbrand ist eine Form der Hautentzündung. Er entsteht, wenn die Haut zu lange ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist. Die ultraviolette Strahlung schädigt die Hautzellen und löst eine Entzündungsreaktion aus. Besonders gefährdet sind helle Hauttypen, aber grundsätzlich kann jeder Sonnenbrand bekommen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Rötung, Schmerzen und ein Wärmegefühl der betroffenen Hautareale. Bei stärkerem Sonnenbrand können Schwellungen oder Blasen auftreten. Die Beschwerden bessern sich sehr häufig nach einigen Tagen. Wiederholte Sonnenbrände können die Haut dauerhaft schädigen.
Folgen/Komplikationen
Sonnenbrand kann kurzfristig zu starken Schmerzen und bei fehlender Linderung der Beschwerden zu Schlafproblemen führen. Komplikationen entstehen durch Blasenbildung oder Infektionen der geschädigten Haut. Langfristig erhöht wiederholter Sonnenbrand das Risiko für Hautalterung und Hautkrebs. Besonders gefährlich sind tiefe Hautschäden, die nicht mehr vollständig abheilen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist übermäßige UV-Strahlung. Zu den Risikofaktoren zählen:
- Lange Aufenthalte in der Sonne ohne entsprechenden Schutz
- Helle Hauttypen mit geringer Pigmentierung
- Mittagszeit mit besonders intensiver Sonnenstrahlung
- Urlaub in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung
- Verzicht auf Sonnenschutzmittel oder Kleidung
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann bei starkem Sonnenbrand schmerzlindernde Mittel oder entzündungshemmende Medikamente einsetzen.
Das kann man selbst tun: kühlende Umschläge, viel Flüssigkeit und Schonung der Haut lindern die Beschwerden. Grenzen liegen dort, wo Blasen großflächig auftreten oder starke Schmerzen bestehen oder wenn Säuglinge oder Kleinkinder betroffen sind. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schnittwunden
Was ist das? - Definition Schnittwunden sind Verletzungen der Haut, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände entstehen und je nach Tiefe auch tieferliegendes Gewebe wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen betreffen können.
Krankheitsbild
Schnittwunden sind Verletzungen der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände wie Messer, Glas, Papier oder Karton entstehen. Je nach Tiefe können sie nur die Haut betreffen oder auch tieferliegende Strukturen wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen verletzen. Kleinere Schnittwunden heilen problemlos ab, größere können jedoch starke Blutungen oder ernsthafte Komplikationen verursachen.
Symptome / Verlauf
Oberflächliche Schnittwunden bluten meist nur wenig und hören in der Regel von selbst wieder auf. Manche Schnitte können jedoch sehr stark bluten. Schmerzen treten anfangs häufig auf, lassen aber oft bald nach. Werden Nerven oder Sehnen verletzt, kann es zu Gefühlsstörungen, Bewegungseinschränkungen oder Lähmungen kommen. Kleine, saubere Schnittwunden heilen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Folgen / Komplikationen
Trotz der reinigenden Wirkung des ausfließenden Blutes können sich Schnittwunden entzünden. Mögliche Komplikationen sind Infektionen. Bei starkem Blutverlust kann es zu einem Schock kommen. Bleiben Fremdkörper wie Glassplitter in der Wunde zurück, erhöht sich das Infektionsrisiko. Tiefe oder stark verschmutzte Schnittwunden müssen ärztlich versorgt werden, um bleibende Schäden, Funktionsverluste oder ausgeprägte Narben zu vermeiden.
Ursachen / Risikofaktoren
Schnittwunden entstehen meist durch den Umgang mit scharfen oder scharfkantigen Gegenständen im Alltag oder Beruf. Unachtsamkeit, fehlende Sicherheitsmaßnahmen oder vorhandene Gefahrenquellen erhöhen das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt beurteilt Tiefe, Ausmaß und Verschmutzung der Schnittwunde. Starke Blutungen werden gestillt, Fremdkörper entfernt und mögliche Verletzungen von Nerven oder Sehnen abgeklärt. Tiefe oder klaffende Wunden sollten genäht werden. Zusätzlich wird der Tetanus
- -Impfstatus überprüft und bei Bedarf aufgefrischt.
Das kann man selbst tun: Eine gute Erstversorgung kann Blutverlust verringern, Infektionen vorbeugen und die Heilung fördern. Bei tiefen, stark blutenden, verschmutzten oder schmerzhaften Wunden sollte man sofort ärztliche Hilfe suchen. Diese Maßnahmen können Ersthelfer ergreifen:
- Verschmutzte Wunden vorsichtig mit klarem Leitungswasser reinigen.
- Die Wunde mit einem sterilen Pflaster oder Verband abdecken.
- Starke Blutungen möglichst durch einen sterilen Druckverband stoppen.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schürfwunden
Was ist das? - Definition Eine Schürfwunde ist eine meist oberflächliche Verletzung der Haut, die häufig durch Stürze entsteht. Dabei wird vor allem die oberste Hautschicht abgeschürft, was oft starke Schmerzen verursacht. Schürfwunden sind häufig verschmutzt, heilen bei guter Reinigung und Wundversorgung in der Regel jedoch gut ab.
Krankheitsbild
Schürfwunden entstehen oft durch Stürze. Oft wird nur die obere Hautschicht verletzt. Da oft besonders viele Nervenendigungen betroffen sind, können Schürfwunden sehr schmerzhaft sein. Schürfwunden sind oft stark verschmutzt und müssen gut gereinigt werden. Ist nur die oberste Hautschicht betroffen, heilt die Wunde bei guter Wundversorgung in der Regel gut aus.
Symptome/Verlauf
Schürfwunden betreffen mitunter größere Hautflächen, sind aber in der Regel nicht besonders tief. Dennoch verursachen sie oft starke Schmerzen. Um eine gute Heilung zu gewährleisten, muss die Wunde gut gesäubert werden. Ist dies durch Leitungswasser und vorsichtiges Abtupfen mit einem sterilen Tuch nicht möglich, sollte man einen Arzt aufsuchen, der die Wunde professionell reinigt. Sonst kann sich sie entzünden. Kleinere Wunden heilen in der Regel schnell aus. Größere Schürfwunden sollten ärztlich versorgt werden.
Folgen/Komplikationen
Schürfwunden können sich aufgrund stärkerer Verunreinigung leicht entzünden. Eine gute Wundreinigung ist daher unerlässlich. Bei der Wundversorgung ist darauf zu achten, dass die Wunde nicht mit dem Verbandmaterial verklebt und so immer wieder aufgerissen wird. Sonst kann es eher zu Narbenbildung kommen.
Ursachen/Risikofaktoren
Schürfwunden entstehen oft durch Stürze und betreffen in den meisten Fällen Kopf und Gliedmaßen. Helme und Protektoren können Kopf, Knie, Ellbogen und Hände effektiv schützen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Bei großflächigen, tiefen oder stark verschmutzen Schürfwunden empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Er kann die Wunde professionell säubern, desinfizieren und mit einer geeigneten Wundauflage versorgen. Auch wenn sich eine kleine Schürfwunde entzündet, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dieser prüft auch, ob eine Tetanusimpfung besteht.
Das kann man selbst tun: Schürfwunden sind oft verschmutzt. Sie können mit Leitungswasser oder einer speziellen Wundspüllösung gereinigt werden. Gröbere Verschmutzungen mit einem sterilen Tuch (zum Beispiel Verbandmull) entfernen, nicht mit einem Papiertuch oder Watte. Anschließend kann man die Wunde mit einem Antiseptikum desinfizieren und mit einer Wundauflage abdecken. Damit die Wunde nicht verklebt, eignen sich feuchte Wundauflagen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Creme — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06873953
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 100 g
- Marke:
- PANTHENOL
- Hersteller:
- Abanta Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Oberflächliche Haut- und Schleimhautwunden, unterstützende Behandlung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: ein- bis mehrmals täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff heilt verletzte Haut und Schleimhaut. Er ist strukturell verwandt mit Pantothensäure, einem Vitamin, das an wichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt ist. Geschädigter Haut oder Schleimhaut mangelt es an Pantothensäure. Das Arzneimittel mit dem Wirkstoff, der im Körper in Pantothensäure umgewandelt wird, gleicht das fehlende Vitamin aus und die Wunde kann sich rascher wieder schließen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 126 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 40 × 50 × 182 mm
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
Sonnenbrand
Was ist das? - Definition Sonnenbrand ist eine akute Hautreaktion, die durch übermäßige Einwirkung von ultravioletter Strahlung entsteht. Dabei kommt es zu einer Entzündung der Haut, die sich durch Rötung, Schmerzen und manchmal Blasenbildung äußert. Sonnenbrand ist nicht nur unangenehm, sondern kann langfristig die Haut schädigen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen.
Krankheitsbild
Sonnenbrand ist eine Form der Hautentzündung. Er entsteht, wenn die Haut zu lange ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist. Die ultraviolette Strahlung schädigt die Hautzellen und löst eine Entzündungsreaktion aus. Besonders gefährdet sind helle Hauttypen, aber grundsätzlich kann jeder Sonnenbrand bekommen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Rötung, Schmerzen und ein Wärmegefühl der betroffenen Hautareale. Bei stärkerem Sonnenbrand können Schwellungen oder Blasen auftreten. Die Beschwerden bessern sich sehr häufig nach einigen Tagen. Wiederholte Sonnenbrände können die Haut dauerhaft schädigen.
Folgen/Komplikationen
Sonnenbrand kann kurzfristig zu starken Schmerzen und bei fehlender Linderung der Beschwerden zu Schlafproblemen führen. Komplikationen entstehen durch Blasenbildung oder Infektionen der geschädigten Haut. Langfristig erhöht wiederholter Sonnenbrand das Risiko für Hautalterung und Hautkrebs. Besonders gefährlich sind tiefe Hautschäden, die nicht mehr vollständig abheilen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist übermäßige UV-Strahlung. Zu den Risikofaktoren zählen:
- Lange Aufenthalte in der Sonne ohne entsprechenden Schutz
- Helle Hauttypen mit geringer Pigmentierung
- Mittagszeit mit besonders intensiver Sonnenstrahlung
- Urlaub in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung
- Verzicht auf Sonnenschutzmittel oder Kleidung
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann bei starkem Sonnenbrand schmerzlindernde Mittel oder entzündungshemmende Medikamente einsetzen.
Das kann man selbst tun: kühlende Umschläge, viel Flüssigkeit und Schonung der Haut lindern die Beschwerden. Grenzen liegen dort, wo Blasen großflächig auftreten oder starke Schmerzen bestehen oder wenn Säuglinge oder Kleinkinder betroffen sind. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schnittwunden
Was ist das? - Definition Schnittwunden sind Verletzungen der Haut, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände entstehen und je nach Tiefe auch tieferliegendes Gewebe wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen betreffen können.
Krankheitsbild
Schnittwunden sind Verletzungen der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch scharfe oder scharfkantige Gegenstände wie Messer, Glas, Papier oder Karton entstehen. Je nach Tiefe können sie nur die Haut betreffen oder auch tieferliegende Strukturen wie Blutgefäße, Nerven oder Sehnen verletzen. Kleinere Schnittwunden heilen problemlos ab, größere können jedoch starke Blutungen oder ernsthafte Komplikationen verursachen.
Symptome / Verlauf
Oberflächliche Schnittwunden bluten meist nur wenig und hören in der Regel von selbst wieder auf. Manche Schnitte können jedoch sehr stark bluten. Schmerzen treten anfangs häufig auf, lassen aber oft bald nach. Werden Nerven oder Sehnen verletzt, kann es zu Gefühlsstörungen, Bewegungseinschränkungen oder Lähmungen kommen. Kleine, saubere Schnittwunden heilen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Folgen / Komplikationen
Trotz der reinigenden Wirkung des ausfließenden Blutes können sich Schnittwunden entzünden. Mögliche Komplikationen sind Infektionen. Bei starkem Blutverlust kann es zu einem Schock kommen. Bleiben Fremdkörper wie Glassplitter in der Wunde zurück, erhöht sich das Infektionsrisiko. Tiefe oder stark verschmutzte Schnittwunden müssen ärztlich versorgt werden, um bleibende Schäden, Funktionsverluste oder ausgeprägte Narben zu vermeiden.
Ursachen / Risikofaktoren
Schnittwunden entstehen meist durch den Umgang mit scharfen oder scharfkantigen Gegenständen im Alltag oder Beruf. Unachtsamkeit, fehlende Sicherheitsmaßnahmen oder vorhandene Gefahrenquellen erhöhen das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt beurteilt Tiefe, Ausmaß und Verschmutzung der Schnittwunde. Starke Blutungen werden gestillt, Fremdkörper entfernt und mögliche Verletzungen von Nerven oder Sehnen abgeklärt. Tiefe oder klaffende Wunden sollten genäht werden. Zusätzlich wird der Tetanus
- -Impfstatus überprüft und bei Bedarf aufgefrischt.
Das kann man selbst tun: Eine gute Erstversorgung kann Blutverlust verringern, Infektionen vorbeugen und die Heilung fördern. Bei tiefen, stark blutenden, verschmutzten oder schmerzhaften Wunden sollte man sofort ärztliche Hilfe suchen. Diese Maßnahmen können Ersthelfer ergreifen:
- Verschmutzte Wunden vorsichtig mit klarem Leitungswasser reinigen.
- Die Wunde mit einem sterilen Pflaster oder Verband abdecken.
- Starke Blutungen möglichst durch einen sterilen Druckverband stoppen.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schürfwunden
Was ist das? - Definition Eine Schürfwunde ist eine meist oberflächliche Verletzung der Haut, die häufig durch Stürze entsteht. Dabei wird vor allem die oberste Hautschicht abgeschürft, was oft starke Schmerzen verursacht. Schürfwunden sind häufig verschmutzt, heilen bei guter Reinigung und Wundversorgung in der Regel jedoch gut ab.
Krankheitsbild
Schürfwunden entstehen oft durch Stürze. Oft wird nur die obere Hautschicht verletzt. Da oft besonders viele Nervenendigungen betroffen sind, können Schürfwunden sehr schmerzhaft sein. Schürfwunden sind oft stark verschmutzt und müssen gut gereinigt werden. Ist nur die oberste Hautschicht betroffen, heilt die Wunde bei guter Wundversorgung in der Regel gut aus.
Symptome/Verlauf
Schürfwunden betreffen mitunter größere Hautflächen, sind aber in der Regel nicht besonders tief. Dennoch verursachen sie oft starke Schmerzen. Um eine gute Heilung zu gewährleisten, muss die Wunde gut gesäubert werden. Ist dies durch Leitungswasser und vorsichtiges Abtupfen mit einem sterilen Tuch nicht möglich, sollte man einen Arzt aufsuchen, der die Wunde professionell reinigt. Sonst kann sich sie entzünden. Kleinere Wunden heilen in der Regel schnell aus. Größere Schürfwunden sollten ärztlich versorgt werden.
Folgen/Komplikationen
Schürfwunden können sich aufgrund stärkerer Verunreinigung leicht entzünden. Eine gute Wundreinigung ist daher unerlässlich. Bei der Wundversorgung ist darauf zu achten, dass die Wunde nicht mit dem Verbandmaterial verklebt und so immer wieder aufgerissen wird. Sonst kann es eher zu Narbenbildung kommen.
Ursachen/Risikofaktoren
Schürfwunden entstehen oft durch Stürze und betreffen in den meisten Fällen Kopf und Gliedmaßen. Helme und Protektoren können Kopf, Knie, Ellbogen und Hände effektiv schützen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Bei großflächigen, tiefen oder stark verschmutzen Schürfwunden empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Er kann die Wunde professionell säubern, desinfizieren und mit einer geeigneten Wundauflage versorgen. Auch wenn sich eine kleine Schürfwunde entzündet, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dieser prüft auch, ob eine Tetanusimpfung besteht.
Das kann man selbst tun: Schürfwunden sind oft verschmutzt. Sie können mit Leitungswasser oder einer speziellen Wundspüllösung gereinigt werden. Gröbere Verschmutzungen mit einem sterilen Tuch (zum Beispiel Verbandmull) entfernen, nicht mit einem Papiertuch oder Watte. Anschließend kann man die Wunde mit einem Antiseptikum desinfizieren und mit einer Wundauflage abdecken. Damit die Wunde nicht verklebt, eignen sich feuchte Wundauflagen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangabe:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.