PANTOZOL 20 mg magensaftresistente Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten magensaftresistent — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19123136
- Darreichungsform:
- Tabletten magensaftresistent (Tabletten, magensaftgeschützte)
- Packungsgröße:
- 98 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- PANTOZOL
- Hersteller:
- ACA Müller/ADAG Pharma AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen und unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen: 2-4 Wochen. Zur Behandlung und Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis und zur Vorbeugung von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente: Die Anwendungsdauer bestimmt Ihr Arzt.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen:
Behandlung und Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Zur Vorbeugung von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente:
Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Sodbrennen - und saures Aufstoßen (leichte Form der Refluxkrankheit)
- Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Vorbeugung von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, wie zum Beispiel durch bestimmte Schmerzmittel (nicht-steroidale Antiphlogistika)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hemmt die Ausschüttung von Magensäure aus den so genannten Belegzellen der Magenschleimhaut. Er blockiert dort eine bestimmte Stelle, die über einen Pumpmechanismus für die Freisetzung der Magensäure verantwortlich ist.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
- Müdigkeit
- Anstieg der Leberwerte
- Schlafstörungen
- Magnesiummangel
- Gutartige Geschwulst der Magenschleimhaut
- Frakturen des Handgelenks
- Frakturen der Wirbelsäule
- Frakturen der Hüfte
- Mundtrockenheit
- Bauchschmerzen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Vitamin-B12-Mangel, auch in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Refluxkrankheit
Was ist das? - Definition Refluxkrankheit bezeichnet den chronischen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Anders als gelegentliches Sodbrennen tritt sie regelmäßig auf und kann die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität deutlich einschränken.
Krankheitsbild Bei der Refluxkrankheit funktioniert der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig. Dadurch gelangt saurer Mageninhalt in die Speiseröhre und reizt deren Schleimhaut. Im Gegensatz zu gelegentlichem Sodbrennen handelt es sich hier um eine dauerhafte Störung, die medizinisch abgeklärt und behandelt werden sollte.
Symptome/VerlaufDie Beschwerden treten häufig nach dem Essen oder im Liegen auf. Typisch ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein. Manche Betroffene klagen über Husten, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden. Die Symptome können über Wochen oder Monate bestehen und sich verstärken. Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung verschlimmern.
Folgen/Komplikationen Bleibt die Refluxkrankheit unbehandelt, kann es zu Entzündungen der Speiseröhre kommen. In schweren Fällen entstehen Geschwüre oder narbige Verengungen. Auch Veränderungen der Schleimhaut sind möglich, die als Barrett-Ösophagus bekannt sind und das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Die Beschwerden können zudem Schlaf und Alltag stark beeinträchtigen.
Ursachen/RisikofaktorenDie Ursachen sind vielfältig. Oft liegt eine Schwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels vor. Auch Übergewicht, bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Erkrankung begünstigen. Stress und ungünstige Essgewohnheiten spielen ebenfalls eine Rolle.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er kann durch Befragung und Magenspiegelung die Diagnose sichern. Medikamente wie Protonenpumpenhemmer reduzieren die Säureproduktion.
Das kann man selbst tun: Durch Gewichtsreduktion, angepasste Ernährung und Verzicht auf Alkohol und Nikotin lässt sich bereits einiges erreichen. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sodbrennen
Was ist das? - Definition Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das durch aufsteigende Magensäure verursacht wird. Es tritt häufig nach dem Essen auf und kann bis in den Hals oder Rachen ausstrahlen. Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos, doch bei häufigem Auftreten kann es auf eine ernstere Erkrankung wie Reflux hinweisen.
Krankheitsbild
Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Normalerweise verhindert ein Muskel am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen diesen Rückfluss. Ist dieser Muskel geschwächt oder erschlafft, kann die Säure aufsteigen und die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre reizen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen. Manche Betroffene berichten auch von einem sauren Geschmack im Mund oder einem Druckgefühl im Oberbauch. Die Beschwerden können gelegentlich auftreten oder chronisch werden. Bei häufigem Sodbrennen spricht man von einer Refluxkrankheit.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Sodbrennen unbehandelt, kann dies die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Es drohen Entzündungen, Geschwüre oder Verengungen. In seltenen Fällen entwickelt sich durch chronische Reizung eine Vorstufe von Speiseröhrenkrebs. Auch die Lebensqualität kann durch ständige Beschwerden stark eingeschränkt sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Oft spielen Lebensstil und Ernährung eine Rolle. Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum und begünstigt den Rückfluss. Auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Beschwerden verstärken. Stress und hastiges Essen wirken sich ebenfalls ungünstig aus.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung und gegebenenfalls eine Magenspiegelung die Ursache klären. Bei Bedarf verschreibt der Arzt Medikamente wie Protonenpumpenhemmer, die die Säureproduktion im Magen reduzieren. Auch sogenannte Antazida und spezielle Medikamente auf Basis von Algen lindern in vielen Fällen die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Durch angepasste Ernährung und Gewichtsreduktion lässt sich oft schon viel erreichen. Auch kleine Mahlzeiten und das Vermeiden von spätem Essen helfen. Nachts lindert eine leicht aufrechte Schlafposition die Beschwerden, etwa mithilfe eines Extrakissens oder indem man das Bett an der Kopfposition leicht nach oben schiebt. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Magen- und (Zwölffinger-) Darmgeschwüre
Was ist das? - Definition Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre sind offene Stellen in der Schleimhaut des Magens oder des oberen Dünndarms. Sie entstehen, wenn die schützende Schleimhaut geschädigt ist und die aggressive Magensäure das Gewebe angreift. Diese Geschwüre können schmerzhaft sein und ernsthafte Komplikationen verursachen.
Krankheitsbild
Ein Geschwür ist eine tiefe Schleimhautverletzung, die meist durch ein Ungleichgewicht zwischen schützenden und schädigenden Faktoren im Verdauungstrakt entsteht. Magengeschwüre befinden sich direkt im Magen, Zwölffingerdarmgeschwüre im ersten Abschnitt des Dünndarms. Beide Formen gehören zu den häufigsten Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts. Sie treten einzeln oder gleichzeitig auf und verlaufen oft chronisch.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen von der Lage und Größe des Geschwürs ab. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Brennende oder stechende Schmerzen im Oberbauch
- Schmerzen nach dem Essen (bei Magengeschwür)
- Schmerzen auf nüchternen Magen (bei Zwölffingerdarmgeschwür)
- Völlegefühl
- Übelkeit
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Gelegentliches Erbrechen
Die Beschwerden können über Wochen oder Monate bestehen. In manchen Fällen treten kaum Symptome auf, bis es zu Komplikationen kommt. Wiederkehrende Schmerzen oder nächtliche Beschwerden sind ein Warnzeichen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Geschwüre können zu ernsthaften Problemen führen. Dazu zählen Magenblutungen, ein Durchbruch der Magenwand, eine Verengung des Magenausgangs durch Narbenbildung und chronische Entzündungen. In seltenen Fällen entartet ein Magengeschwür und führt zu Krebs. Besonders gefährlich sind stille Blutungen, die über längere Zeit zu Blutarmut führen können. Ein plötzlicher Durchbruch ist ein medizinischer Notfall.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori und die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen Stress, Rauchen, Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung, familiäre Vorbelastung, chronische Magenschleimhautentzündung und ein geschwächtes Immunsystem. Nicht jeder Betroffene mit diesen Faktoren entwickelt ein Geschwür, aber sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit deutlich.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch eine Magenspiegelung oder spezielle Tests die Diagnose stellen. Die Behandlung besteht meist aus Medikamenten, die die Magensäure reduzieren, die Schleimhaut schützen und mögliche Erreger wie Helicobacter pylori bekämpfen.
Das kann man selbst tun: Auf eine schonende Ernährung achten, Stress vermeiden und auf Alkohol und Nikotin verzichten. Grenzen sind erreicht, wenn starke Schmerzen, Blut im Stuhl oder Erbrechen auftreten. Dann ist eine ärztliche Kontrolle dringend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten magensaftresistent — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19123136
- Darreichungsform:
- Tabletten magensaftresistent (Tabletten, magensaftgeschützte)
- Packungsgröße:
- 98 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- PANTOZOL
- Hersteller:
- ACA Müller/ADAG Pharma AG
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen und unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen: 2-4 Wochen. Zur Behandlung und Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis und zur Vorbeugung von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente: Die Anwendungsdauer bestimmt Ihr Arzt.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen:
Behandlung und Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Zur Vorbeugung von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente:
Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Sodbrennen - und saures Aufstoßen (leichte Form der Refluxkrankheit)
- Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten der Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
- Vorbeugung von Geschwüren im Verdauungstrakt, verursacht durch Medikamente, wie zum Beispiel durch bestimmte Schmerzmittel (nicht-steroidale Antiphlogistika)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hemmt die Ausschüttung von Magensäure aus den so genannten Belegzellen der Magenschleimhaut. Er blockiert dort eine bestimmte Stelle, die über einen Pumpmechanismus für die Freisetzung der Magensäure verantwortlich ist.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
- Müdigkeit
- Anstieg der Leberwerte
- Schlafstörungen
- Magnesiummangel
- Gutartige Geschwulst der Magenschleimhaut
- Frakturen des Handgelenks
- Frakturen der Wirbelsäule
- Frakturen der Hüfte
- Mundtrockenheit
- Bauchschmerzen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Vitamin-B12-Mangel, auch in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Refluxkrankheit
Was ist das? - Definition Refluxkrankheit bezeichnet den chronischen Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Anders als gelegentliches Sodbrennen tritt sie regelmäßig auf und kann die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Die Beschwerden sind oft belastend und können die Lebensqualität deutlich einschränken.
Krankheitsbild Bei der Refluxkrankheit funktioniert der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig. Dadurch gelangt saurer Mageninhalt in die Speiseröhre und reizt deren Schleimhaut. Im Gegensatz zu gelegentlichem Sodbrennen handelt es sich hier um eine dauerhafte Störung, die medizinisch abgeklärt und behandelt werden sollte.
Symptome/VerlaufDie Beschwerden treten häufig nach dem Essen oder im Liegen auf. Typisch ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein. Manche Betroffene klagen über Husten, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden. Die Symptome können über Wochen oder Monate bestehen und sich verstärken. Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung verschlimmern.
Folgen/Komplikationen Bleibt die Refluxkrankheit unbehandelt, kann es zu Entzündungen der Speiseröhre kommen. In schweren Fällen entstehen Geschwüre oder narbige Verengungen. Auch Veränderungen der Schleimhaut sind möglich, die als Barrett-Ösophagus bekannt sind und das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Die Beschwerden können zudem Schlaf und Alltag stark beeinträchtigen.
Ursachen/RisikofaktorenDie Ursachen sind vielfältig. Oft liegt eine Schwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels vor. Auch Übergewicht, bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Erkrankung begünstigen. Stress und ungünstige Essgewohnheiten spielen ebenfalls eine Rolle.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er kann durch Befragung und Magenspiegelung die Diagnose sichern. Medikamente wie Protonenpumpenhemmer reduzieren die Säureproduktion.
Das kann man selbst tun: Durch Gewichtsreduktion, angepasste Ernährung und Verzicht auf Alkohol und Nikotin lässt sich bereits einiges erreichen. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sodbrennen
Was ist das? - Definition Sodbrennen ist ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das durch aufsteigende Magensäure verursacht wird. Es tritt häufig nach dem Essen auf und kann bis in den Hals oder Rachen ausstrahlen. Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos, doch bei häufigem Auftreten kann es auf eine ernstere Erkrankung wie Reflux hinweisen.
Krankheitsbild
Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Normalerweise verhindert ein Muskel am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen diesen Rückfluss. Ist dieser Muskel geschwächt oder erschlafft, kann die Säure aufsteigen und die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre reizen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen. Manche Betroffene berichten auch von einem sauren Geschmack im Mund oder einem Druckgefühl im Oberbauch. Die Beschwerden können gelegentlich auftreten oder chronisch werden. Bei häufigem Sodbrennen spricht man von einer Refluxkrankheit.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Sodbrennen unbehandelt, kann dies die Schleimhaut der Speiseröhre dauerhaft schädigen. Es drohen Entzündungen, Geschwüre oder Verengungen. In seltenen Fällen entwickelt sich durch chronische Reizung eine Vorstufe von Speiseröhrenkrebs. Auch die Lebensqualität kann durch ständige Beschwerden stark eingeschränkt sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Oft spielen Lebensstil und Ernährung eine Rolle. Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum und begünstigt den Rückfluss. Auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Beschwerden verstärken. Stress und hastiges Essen wirken sich ebenfalls ungünstig aus.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Befragung und gegebenenfalls eine Magenspiegelung die Ursache klären. Bei Bedarf verschreibt der Arzt Medikamente wie Protonenpumpenhemmer, die die Säureproduktion im Magen reduzieren. Auch sogenannte Antazida und spezielle Medikamente auf Basis von Algen lindern in vielen Fällen die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Durch angepasste Ernährung und Gewichtsreduktion lässt sich oft schon viel erreichen. Auch kleine Mahlzeiten und das Vermeiden von spätem Essen helfen. Nachts lindert eine leicht aufrechte Schlafposition die Beschwerden, etwa mithilfe eines Extrakissens oder indem man das Bett an der Kopfposition leicht nach oben schiebt. Wenn Beschwerden trotz Änderungen bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Magen- und (Zwölffinger-) Darmgeschwüre
Was ist das? - Definition Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre sind offene Stellen in der Schleimhaut des Magens oder des oberen Dünndarms. Sie entstehen, wenn die schützende Schleimhaut geschädigt ist und die aggressive Magensäure das Gewebe angreift. Diese Geschwüre können schmerzhaft sein und ernsthafte Komplikationen verursachen.
Krankheitsbild
Ein Geschwür ist eine tiefe Schleimhautverletzung, die meist durch ein Ungleichgewicht zwischen schützenden und schädigenden Faktoren im Verdauungstrakt entsteht. Magengeschwüre befinden sich direkt im Magen, Zwölffingerdarmgeschwüre im ersten Abschnitt des Dünndarms. Beide Formen gehören zu den häufigsten Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts. Sie treten einzeln oder gleichzeitig auf und verlaufen oft chronisch.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen von der Lage und Größe des Geschwürs ab. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Brennende oder stechende Schmerzen im Oberbauch
- Schmerzen nach dem Essen (bei Magengeschwür)
- Schmerzen auf nüchternen Magen (bei Zwölffingerdarmgeschwür)
- Völlegefühl
- Übelkeit
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Gelegentliches Erbrechen
Die Beschwerden können über Wochen oder Monate bestehen. In manchen Fällen treten kaum Symptome auf, bis es zu Komplikationen kommt. Wiederkehrende Schmerzen oder nächtliche Beschwerden sind ein Warnzeichen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Geschwüre können zu ernsthaften Problemen führen. Dazu zählen Magenblutungen, ein Durchbruch der Magenwand, eine Verengung des Magenausgangs durch Narbenbildung und chronische Entzündungen. In seltenen Fällen entartet ein Magengeschwür und führt zu Krebs. Besonders gefährlich sind stille Blutungen, die über längere Zeit zu Blutarmut führen können. Ein plötzlicher Durchbruch ist ein medizinischer Notfall.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori und die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen Stress, Rauchen, Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung, familiäre Vorbelastung, chronische Magenschleimhautentzündung und ein geschwächtes Immunsystem. Nicht jeder Betroffene mit diesen Faktoren entwickelt ein Geschwür, aber sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit deutlich.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch eine Magenspiegelung oder spezielle Tests die Diagnose stellen. Die Behandlung besteht meist aus Medikamenten, die die Magensäure reduzieren, die Schleimhaut schützen und mögliche Erreger wie Helicobacter pylori bekämpfen.
Das kann man selbst tun: Auf eine schonende Ernährung achten, Stress vermeiden und auf Alkohol und Nikotin verzichten. Grenzen sind erreicht, wenn starke Schmerzen, Blut im Stuhl oder Erbrechen auftreten. Dann ist eine ärztliche Kontrolle dringend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.