PAXLOVID 150 mg + 100 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19370610
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 150 mg
- Marke:
- PAXLOVID
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Das Arzneimittel darf nicht zerkaut, zerbrochen oder zerdrückt werden. Achten Sie darauf, dass Sie die Tabletten gleichzeitig einnehmen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer beträgt 5 Tage.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Sie sollten das Arzneimittel so schnell wie möglich nach der Diagnosestellung durch den Arzt und innerhalb von 5 Tagen nach Symptombeginn anwenden.
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, insbesondere bei Vorliegen einer mäßigen oder schweren Nierenfunktionsstörung.
Anwendungsgebiete
- Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19), bei Patienten, die keine zusätzliche Sauerstoffzufuhr benötigen, jedoch ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 pinke Tabl. (150 mg) und 1 weiße Tabl. (100 mg), Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 12 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination von zwei Wirkstoffen und hat eine antivirale Wirkung. Es verringert die Fähigkeit von SARS-CoV-2 (das Virus, das COVID-19verursacht), sich im Körper zu vermehren. Nirmatrelvir blockiert die Aktivität eines Enzyms, das das Virus benötigt, um sich zu vermehren. Ritonavir verlangsamt den Abbau von Nirmatrelvir.
Nebenwirkungen
- Störung des Geschmacks
- Kopfschmerzen
- Durchfall
- Erbrechen
- Übelkeit
- Überempfindlichkeit
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Bauchschmerzen
- Hautausschlag
- Muskelschmerzen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
COVID-19
Was ist das? - Definition COVID-19 ist eine Infektionskrankheit, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht wird. Die Symptome können denen einer Erkältung oder Grippe auf den ersten Blick sehr ähneln. Das Virus wurde erstmals Ende 2019 entdeckt und verbreitete sich rasch weltweit. Inzwischen ist es endemisch, das heißt: Es tritt weiterhin regelmäßig auf, viele Menschen besitzen jedoch durch Impfung oder frühere Infektionen einen gewissen Immunschutz.
Krankheitsbild
COVID-19 ist eine Viruserkrankung, deren Symptome auf den ersten Blick einer Erkältung oder Grippe ähneln. Die Erkrankung kann unterschiedlich schwer verlaufen. Während viele Menschen nur leichte Beschwerden entwickeln, kann die Infektion in einzelnen Fällen auch innere Organe betreffen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen. Durch Impfungen und veränderte Virusvarianten sind schwere Verläufe heute deutlich seltener als zu Beginn der Pandemie.
Symptome / Verlauf
Die Beschwerden ähneln häufig einer Erkältung oder Grippe. Typisch sind:
- Schnupfen
- Husten
- Halsschmerzen
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Fieber
- Luftnot
Auch Magen-Darm-Beschwerden oder Hautausschläge können auftreten. Der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns kommt vor, wird jedoch seltener beobachtet als in den ersten Pandemiejahren.
In den meisten Fällen dauert die Krankheit etwa ein bis zwei Wochen an und verläuft mild bis moderat. Schwere Verläufe sind selten, können aber auftreten. Warnzeichen sind insbesondere zunehmende Atemnot oder eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Folgen / Komplikationen
Bei schweren Verläufen kommt es manchmal zu einem starken Sauerstoffmangel. Wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, kann eine künstliche Beatmung im Krankenhaus notwendig werden. Neben der Gefahr einer Lungenentzündung, kann sich COVID-19 auch auf Herz, Nieren oder das Nervensystem auswirken. Im schlimmsten Fall droht ein Organversagen. Außerdem steigt das Risiko für Schlaganfälle und Thrombosen ansteigen.
Ein Teil der Erkrankten leidet auch nach der akuten Phase noch unter anhaltenden Beschwerden wie starke Erschöpfung (Fatigue), Konzentrationsproblemen ("Brain Fog"), Atemnot oder Schlafstörungen. Dieses Beschwerdebild wird als Long-COVID oder Post-COVID bezeichnet. Von Long COVID spricht man, wenn Gesundheitsprobleme bei einer COVID-19-Infektion auch nach vier Wochen noch vorhanden sind oder wiederkehren. Post-COVID bezeichnet Symptome, die mindesten 12 Wochen nach Erkrankungsbeginn noch oder wieder auftreten. Die Langzeitfolgen können die Lebensqualität von Betroffenen über Monate hinweg beeinträchtigen. Die Beschwerden und ihre Dauer sind individuell sehr unterschiedlich.
Ursachen / Risikofaktoren
COVID-19 ist eine Viruserkrankung, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird. Coronaviren sind unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet. Der Hauptübertragungsweg sind Tröpfchen oder Aerosole, die beim Atmen, Husten, Sprechen, Singen und Niesen von Erkrankten an die Luft abgegeben und von anderen Personen eingeatmet werden. Auch Menschen, die keine oder noch keine Symptome haben, können ansteckend sein. Eine Übertragung durch kontaminierte Oberflächen kann nicht ausgeschlossen werden.
Ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben ältere Menschen über 60 Jahren und Personen, die eine Vorerkrankung haben. Das gilt insbesondere für Erkrankungen der Atmungsorgane, Krebserkrankungen, Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen oder chronische Nierenkrankheiten. Auch Menschen mit einer Immunschwäche oder einem unterdrückten Immunsystem haben eine höhere Gefahr für schwere Verläufe.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Besteht das Risiko für einen schwereren Verlauf, können Ärzte Erkrankten ein virushemmendes Mittel verschreiben. Speziell für komplizierte, schwere Erkrankungen gibt es noch die Möglichkeit, immunmodulierende Medikamente einzusetzen oder Kortison. Weitere Therapien mit Arzneimitteln hängen von bestehenden Vorerkrankungen ab.
Das kann man selbst tun: Einen leichten bis moderaten Verlauf können Betroffene zu Hause auskurieren. Es helfen häufig Mittel, die auch bei Erkältung oder Grippe zum Einsatz kommen, wie abschwellende Nasensprays, Schmerzmittel oder Mittel gegen Halsschmerzen. Eine Impfung gegen COVID-19 kann vor schweren Verläufen schützen. Besonders wichtig ist sie für all jene, die aufgrund ihres Alters oder bestimmter Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben. Vorbeugend hilft weiterhin eine gute Handhygiene und das Tragen einer Mund-Nasen-Schutz-Maske.
Bearbeitungsstand: 30.09.2025
Quellenangabe:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/, www.rki.de, (2022)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19370610
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 150 mg
- Marke:
- PAXLOVID
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Das Arzneimittel darf nicht zerkaut, zerbrochen oder zerdrückt werden. Achten Sie darauf, dass Sie die Tabletten gleichzeitig einnehmen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer beträgt 5 Tage.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Sie sollten das Arzneimittel so schnell wie möglich nach der Diagnosestellung durch den Arzt und innerhalb von 5 Tagen nach Symptombeginn anwenden.
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, insbesondere bei Vorliegen einer mäßigen oder schweren Nierenfunktionsstörung.
Anwendungsgebiete
- Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19), bei Patienten, die keine zusätzliche Sauerstoffzufuhr benötigen, jedoch ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 pinke Tabl. (150 mg) und 1 weiße Tabl. (100 mg), Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 12 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination von zwei Wirkstoffen und hat eine antivirale Wirkung. Es verringert die Fähigkeit von SARS-CoV-2 (das Virus, das COVID-19verursacht), sich im Körper zu vermehren. Nirmatrelvir blockiert die Aktivität eines Enzyms, das das Virus benötigt, um sich zu vermehren. Ritonavir verlangsamt den Abbau von Nirmatrelvir.
Nebenwirkungen
- Störung des Geschmacks
- Kopfschmerzen
- Durchfall
- Erbrechen
- Übelkeit
- Überempfindlichkeit
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Bauchschmerzen
- Hautausschlag
- Muskelschmerzen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
COVID-19
Was ist das? - Definition COVID-19 ist eine Infektionskrankheit, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht wird. Die Symptome können denen einer Erkältung oder Grippe auf den ersten Blick sehr ähneln. Das Virus wurde erstmals Ende 2019 entdeckt und verbreitete sich rasch weltweit. Inzwischen ist es endemisch, das heißt: Es tritt weiterhin regelmäßig auf, viele Menschen besitzen jedoch durch Impfung oder frühere Infektionen einen gewissen Immunschutz.
Krankheitsbild
COVID-19 ist eine Viruserkrankung, deren Symptome auf den ersten Blick einer Erkältung oder Grippe ähneln. Die Erkrankung kann unterschiedlich schwer verlaufen. Während viele Menschen nur leichte Beschwerden entwickeln, kann die Infektion in einzelnen Fällen auch innere Organe betreffen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen. Durch Impfungen und veränderte Virusvarianten sind schwere Verläufe heute deutlich seltener als zu Beginn der Pandemie.
Symptome / Verlauf
Die Beschwerden ähneln häufig einer Erkältung oder Grippe. Typisch sind:
- Schnupfen
- Husten
- Halsschmerzen
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Fieber
- Luftnot
Auch Magen-Darm-Beschwerden oder Hautausschläge können auftreten. Der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns kommt vor, wird jedoch seltener beobachtet als in den ersten Pandemiejahren.
In den meisten Fällen dauert die Krankheit etwa ein bis zwei Wochen an und verläuft mild bis moderat. Schwere Verläufe sind selten, können aber auftreten. Warnzeichen sind insbesondere zunehmende Atemnot oder eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Folgen / Komplikationen
Bei schweren Verläufen kommt es manchmal zu einem starken Sauerstoffmangel. Wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, kann eine künstliche Beatmung im Krankenhaus notwendig werden. Neben der Gefahr einer Lungenentzündung, kann sich COVID-19 auch auf Herz, Nieren oder das Nervensystem auswirken. Im schlimmsten Fall droht ein Organversagen. Außerdem steigt das Risiko für Schlaganfälle und Thrombosen ansteigen.
Ein Teil der Erkrankten leidet auch nach der akuten Phase noch unter anhaltenden Beschwerden wie starke Erschöpfung (Fatigue), Konzentrationsproblemen ("Brain Fog"), Atemnot oder Schlafstörungen. Dieses Beschwerdebild wird als Long-COVID oder Post-COVID bezeichnet. Von Long COVID spricht man, wenn Gesundheitsprobleme bei einer COVID-19-Infektion auch nach vier Wochen noch vorhanden sind oder wiederkehren. Post-COVID bezeichnet Symptome, die mindesten 12 Wochen nach Erkrankungsbeginn noch oder wieder auftreten. Die Langzeitfolgen können die Lebensqualität von Betroffenen über Monate hinweg beeinträchtigen. Die Beschwerden und ihre Dauer sind individuell sehr unterschiedlich.
Ursachen / Risikofaktoren
COVID-19 ist eine Viruserkrankung, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird. Coronaviren sind unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet. Der Hauptübertragungsweg sind Tröpfchen oder Aerosole, die beim Atmen, Husten, Sprechen, Singen und Niesen von Erkrankten an die Luft abgegeben und von anderen Personen eingeatmet werden. Auch Menschen, die keine oder noch keine Symptome haben, können ansteckend sein. Eine Übertragung durch kontaminierte Oberflächen kann nicht ausgeschlossen werden.
Ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben ältere Menschen über 60 Jahren und Personen, die eine Vorerkrankung haben. Das gilt insbesondere für Erkrankungen der Atmungsorgane, Krebserkrankungen, Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankungen oder chronische Nierenkrankheiten. Auch Menschen mit einer Immunschwäche oder einem unterdrückten Immunsystem haben eine höhere Gefahr für schwere Verläufe.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Besteht das Risiko für einen schwereren Verlauf, können Ärzte Erkrankten ein virushemmendes Mittel verschreiben. Speziell für komplizierte, schwere Erkrankungen gibt es noch die Möglichkeit, immunmodulierende Medikamente einzusetzen oder Kortison. Weitere Therapien mit Arzneimitteln hängen von bestehenden Vorerkrankungen ab.
Das kann man selbst tun: Einen leichten bis moderaten Verlauf können Betroffene zu Hause auskurieren. Es helfen häufig Mittel, die auch bei Erkältung oder Grippe zum Einsatz kommen, wie abschwellende Nasensprays, Schmerzmittel oder Mittel gegen Halsschmerzen. Eine Impfung gegen COVID-19 kann vor schweren Verläufen schützen. Besonders wichtig ist sie für all jene, die aufgrund ihres Alters oder bestimmter Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben. Vorbeugend hilft weiterhin eine gute Handhygiene und das Tragen einer Mund-Nasen-Schutz-Maske.
Bearbeitungsstand: 30.09.2025
Quellenangabe:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/, www.rki.de, (2022)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.