PENICILLIN V-ratiopharm 1 Mega Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01841730
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 10 Stück
- Marke:
- PENICILLIN
- Hersteller:
- ratiopharm GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte mindestens noch 2-3 Tage nach Abklingen der Beschwerden genommen werden. Allgemeine Behandlungsdauer: 7-10 Tage, bei Streptokokken-Infektion mindestens 10 Tage.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Höchstdosis: Bei schweren Fällen kann die Tagesdosis für Kinder auf 4 Tabletten, für Erwachsene auf 8 Tabletten gesteigert werden.
Um Kindern die Einnahme zu erleichtern, können sie das Arzneimittel auch während der Mahlzeit nehmen.
Anwendungsgebiete
- Bakterieninfektionen, wie:
- Bakterieninfektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs, wie:
-
- Rachenentzündung
-
- Kehlkopfentzündung
-
- Mandelentzündung
-
- Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
-
- Mittelohrentzündung (Otitis media)
- Bakterieninfektionen der Atemwege, wie:
-
- Bronchitis
-
- Bakteriell bedingte Infektion der Lunge und Bronchien
-
- Lungenentzündung
- Bakterieninfektionen des Zahn-, Mund- und Kieferbereiches
- Vorbeugung gegen bakterielle Herzinnenhautinfektion infolge Zahn-Kiefer-Mund-Operation oder Operation an den oberen Atemwegen
- Bakterieninfektionen der Haut, wie:
-
- Pyodermie - (brennende, eitrige Entzündung der Haut)
-
- Phlegmone - (eitrige, sich ausbreitende Entzündung der Weichteile und des Bindegewebes)
-
- Haarbalgentzündung (Furunkel)
-
- Wundrose (Erysipel)
- Lymphadenitis (entzündliche Lymphknotenschwellung)
- Lymphangitis (entzündete Lymphbahnen, oft erkennbar an roten Streifen unter der Haut)
- Scharlach
- Rheumatisches Fieber, zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 6-12 Jahren, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 6-8 Stunden, 1 Stunde vor der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 6-8 Stunden, 1 Stunde vor der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und tötet Bakterien ab, indem er den Aufbau der Bakterienzellwand hemmt. Dadurch wird die äußere Hülle der Bakterien geschwächt und kann platzen. Der Wirkstoff kann jedoch nur bei Bakterien eingreifen, bei denen die Hülle gerade entsteht oder umgebaut wird, also während dem Wachstum oder der Vermehrung durch Zellteilung.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Appetitlosigkeit
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Zungenentzündung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag, schwerer
- Nesselausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Neigung zu Allergien
- Neigung zu Asthma
- Schwere Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, die mit Erbrechen und Durchfällen einhergehen
- Herzerkrankungen
- Störungen des Salzhaushaltes
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Penicillin oder Cephalosporin!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten.
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenoxymethylpenicillin-Benzathin Probenecid Pfefferminz-Aroma und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann vor allem bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Kopfschmerzen, Krämpfe, Verwirrtheit, Erregung oder Schläfrigkeit auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenoxymethylpenicillin-Benzathin Pfefferminz-Aroma und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenprocoumon Phenoxymethylpenicillin-Benzathin Pfefferminz-Aroma und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — verstärkte Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin Phenoxymethylpenicillin-Benzathin Pfefferminz-Aroma und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenoxymethylpenicillin-Benzathin Pfefferminz-Aroma und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Nach der letzten Einnahme von diesem Arzneimittel sollten mindestens 3 Tage vergangen sein, bevor Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenoxymethylpenicillin-Benzathin Pfefferminz-Aroma und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenoxymethylpenicillin-Benzathin Pfefferminz-Aroma und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Methotrexat dinatrium Phenoxymethylpenicillin-Benzathin Methotrexat Pfefferminz-Aroma und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Veränderungen des Blutbildes, Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut, Erschöpfung, Hautblutungen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Schleimhautentzündungen (insbesondere der Mundschleimhaut) bis hin zu Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylcystein Phenoxymethylpenicillin-Benzathin Pfefferminz-Aroma und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Natrium picosulfat-1-Wasser Phenoxymethylpenicillin-Benzathin Pfefferminz-Aroma und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Rachenentzündung
Was ist das? - Definition Von einer Rachenentzündung spricht der Arzt, wenn die Schleimhaut zwischen Gaumen und Mandeln infiziert und schmerzhaft gerötet ist. Auslöser sind meist Viren, manchmal kommt später noch eine Entzündung mit Bakterien hinzu. Wird die Heilung verschleppt, kann die Krankheit in ein chronisches Stadium übergehen, das heißt die Entzündung dauert länger als drei Monate an, und kann dann gefährliche Folgekrankheiten auslösen.
Krankheitsbild
Eine Rachenentzündung, medizinisch Pharyngitis genannt, ist eine Entzündung der Schleimhaut im Rachenraum. Sie tritt häufig im Rahmen einer Erkältung oder Grippe auf und wird meist durch Viren, seltener durch Bakterien verursacht. Man unterscheidet zwischen der akuten und der chronischen Form. Die akute Variante entwickelt sich rasch und ist meist harmlos. Die chronische Form entsteht durch dauerhafte Reizung, etwa durch Rauchen oder trockene Luft, und kann über Wochen bestehen bleiben.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Beschwerden zählen Halsschmerzen, ein trockenes oder kratzendes Gefühl im Rachen, Schluckbeschwerden und Rötung der Schleimhaut. Bei bakteriellen Infektionen können Fieber, eitrige Beläge und geschwollene Lymphknoten hinzukommen. Die Symptome verstärken sich oft beim Sprechen oder Schlucken. In der Regel heilt eine virale Rachenentzündung innerhalb weniger Tage von selbst ab. Eine bakterielle Infektion kann länger dauern und erfordert unter Umständen eine gezielte Behandlung. Chronische Verläufe äußern sich durch ständiges Räuspern, Hustenreiz und ein Fremdkörpergefühl im Hals.
Folgen/Komplikationen
In seltenen Fällen kann sich die Entzündung auf benachbarte Bereiche ausbreiten und zu einer Mandelentzündung, Mittelohrentzündung oder Nebenhöhlenentzündung führen. Bei bakteriellen Infektionen, insbesondere durch Streptokokken, sind auch schwerwiegendere Komplikationen wie rheumatisches Fieber oder Nierenentzündungen möglich. Eine chronische Rachenentzündung kann zu dauerhaften Beschwerden und Veränderungen der Schleimhaut führen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind:
- virale Infekte wie Erkältung oder Grippe
- Bakterien, vor allem Streptokokken
- Rauchen und andere Schadstoffe in der Atemluft
- trockene Luft und Kälte
- Refluxkrankheit, bei der Magensäure n den Rachenraum gelangt
- chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen
- übermäßiger Stimmgebrauch
- Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich
- schwaches Immunsystem durch Stress oder Schlafmangel
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er entscheidet je nach Ursache über die Behandlung. Bei bakteriellen Infektionen kommen Antibiotika zum Einsatz. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol lindern die Beschwerden. Lokale Mittel wie Lutschtabletten oder Gurgellösungen mit entzündungshemmenden Wirkstoffen können zusätzlich helfen.
Das kann man selbst tun: Viel Trinken, Gurgeln mit Salzwasser oder Kamillentee, das Meiden von Rauch und trockener Luft sowie ausreichend Ruhe tragen zur Heilung bei. Die Grenzen der Eigenbehandlung sind erreicht, wenn hohes Fieber, starke Schluckbeschwerden oder eitrige Beläge auftreten. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Akute Kehlkopfentzündung
Was ist das? - Definition Eine akute Kehlkopfentzündung, auch akute Laryngitis genannt, ist eine plötzlich auftretende Entzündung der Schleimhaut im Kehlkopf. Sie führt zu Heiserkeit, Halsschmerzen und manchmal Atembeschwerden. Häufig tritt sie im Zusammenhang mit Erkältungen oder starker Stimmbelastung auf. Meist klingt sie nach einigen Tagen ab, kann aber auch schwerer verlaufen.
Krankheitsbild
Bei einer akuten Kehlkopfentzündung entzündet sich die Schleimhaut des Kehlkopfes. Dadurch schwillt sie an und die Stimmbänder können nicht mehr frei schwingen. Das führt zu Heiserkeit und einer rauen Stimme. Die Erkrankung tritt oft plötzlich auf und ist meist mit einer Infektion der oberen Atemwege verbunden. Sie betrifft Erwachsene ebenso wie Kinder und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Heiserkeit, Halsschmerzen und ein kratzendes Gefühl im Hals. Häufig kommt Husten hinzu. Manche Betroffene haben auch Fieber oder fühlen sich allgemein krank. Der Verlauf ist meist unkompliziert und bessert sich innerhalb weniger Tage. Bei starker Belastung der Stimme oder zusätzlichen Infektionen kann die Erkrankung länger bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
Eine akute Kehlkopfentzündung kann verschiedene Folgen haben:
- Verlust der Stimme für einige Tage
- Ausbreitung der Entzündung auf die unteren Atemwege
- Chronische Kehlkopfentzündung bei wiederholten Schüben
- Selten Gefahr einer Atemnot durch starke Schwellung
Besonders bei Kindern ist Vorsicht geboten, da bei ihnen eine starke Schwellung die Atmung verstärkt erschweren kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind Virusinfektionen im Rahmen einer Erkältung. Auch Bakterien können beteiligt sein. Risikofaktoren sind Rauchen, trockene Luft, starke Stimmbelastung oder das Einatmen von Schadstoffen. Wer häufig laut spricht oder singt, belastet die Stimmbänder zusätzlich und erhöht das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann bei Bedarf Medikamente verordnen, etwa entzündungshemmende Mittel oder bei bakterieller Ursache Antibiotika.
Das kann man selbst tun: Die Stimme schonen, viel trinken und auf Rauch sowie trockene Luft verzichten. Auch einige pflanzliche Präparate aus der Apotheke lindern die Beschwerden. Grenzen liegen dort, wo Atemnot auftritt, die Beschwerden sehr stark sind oder sich nach einigen Tagen nicht bessern. In solchen Fällen ist eine ärztliche Behandlung unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Chronische Kehlkopfentzündung
Was ist das? - Definition Chronische Kehlkopfentzündung, auch chronischen Laryngitis genannt, ist eine länger anhaltende Reizung des Kehlkopfs. Die Schleimhäute entzünden sich dauerhaft, was zu Heiserkeit und einem rauen Stimmgefühl führt. Die Beschwerden bestehen meist über Wochen oder Monate und können immer wiederkehren.
Krankheitsbild
Bei der chronischen Kehlkopfentzündung ist die Schleimhaut des Kehlkopfs dauerhaft gereizt. Häufig entsteht dies durch wiederholte Belastung oder schädigende Einflüsse. Die Stimme klingt oft heiser und Betroffene haben das Gefühl ständig räuspern zu müssen. Die Erkrankung kann den Alltag deutlich beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend. Typisch sind anhaltende Heiserkeit und ein raues oder kratziges Gefühl im Hals. Manche Menschen bemerken auch eine schnelle Stimmermüdung. Der Verlauf hängt stark von den auslösenden Faktoren ab und bessert sich oft nur langsam, wenn diese weiter bestehen. Zu den wichtigen Symptomen zählen:
- Heiserkeit über Wochen
- Häufiges Räuspern
- Trockenheitsgefühl im Hals
- Belastungsabhängige Stimmermüdung
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Entzündung bestehen, kann dies die Stimme dauerhaft beeinträchtigen. In seltenen Fällen bilden sich Knötchen auf den Stimmlippen, die die Stimmqualität zusätzlich beeinträchtigen. Eine unbehandelte chronische Reizung kann zudem zu wiederkehrenden Infekten führen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursache ist eine Überlastung der Stimme, etwa durch lautes Sprechen oder Singen. Auch Reizstoffe wie Rauch trockene Luft oder Magensäure schädigen mitunter die Schleimhäute. Infekte oder anatomische Besonderheiten können ebenfalls eine Rolle spielen. Menschen, die beruflich viel sprechen oder singen, sind besonders gefährdet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache Maßnahmen wie Stimmtherapie oder entzündungshemmende Wirkstoffgruppen einsetzen.
Das kann man selbst tun: Die Stimme schonen, ausreichend trinken und Reizstoffe meiden. Auch bestimmte pflanzliche Präparate, etwa mit Isländisch Moos, tun gut. Grenzen bestehen, wenn die Heiserkeit länger anhält oder sich verschlimmert. Dann sollte unbedingt ärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 18.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01841730
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 10 Stück
- Marke:
- PENICILLIN
- Hersteller:
- ratiopharm GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte mindestens noch 2-3 Tage nach Abklingen der Beschwerden genommen werden. Allgemeine Behandlungsdauer: 7-10 Tage, bei Streptokokken-Infektion mindestens 10 Tage.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Höchstdosis: Bei schweren Fällen kann die Tagesdosis für Kinder auf 4 Tabletten, für Erwachsene auf 8 Tabletten gesteigert werden.
Um Kindern die Einnahme zu erleichtern, können sie das Arzneimittel auch während der Mahlzeit nehmen.
Anwendungsgebiete
- Bakterieninfektionen, wie:
- Bakterieninfektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs, wie:
-
- Rachenentzündung
-
- Kehlkopfentzündung
-
- Mandelentzündung
-
- Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
-
- Mittelohrentzündung (Otitis media)
- Bakterieninfektionen der Atemwege, wie:
-
- Bronchitis
-
- Bakteriell bedingte Infektion der Lunge und Bronchien
-
- Lungenentzündung
- Bakterieninfektionen des Zahn-, Mund- und Kieferbereiches
- Vorbeugung gegen bakterielle Herzinnenhautinfektion infolge Zahn-Kiefer-Mund-Operation oder Operation an den oberen Atemwegen
- Bakterieninfektionen der Haut, wie:
-
- Pyodermie - (brennende, eitrige Entzündung der Haut)
-
- Phlegmone - (eitrige, sich ausbreitende Entzündung der Weichteile und des Bindegewebes)
-
- Haarbalgentzündung (Furunkel)
-
- Wundrose (Erysipel)
- Lymphadenitis (entzündliche Lymphknotenschwellung)
- Lymphangitis (entzündete Lymphbahnen, oft erkennbar an roten Streifen unter der Haut)
- Scharlach
- Rheumatisches Fieber, zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 6-12 Jahren, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 6-8 Stunden, 1 Stunde vor der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 6-8 Stunden, 1 Stunde vor der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und tötet Bakterien ab, indem er den Aufbau der Bakterienzellwand hemmt. Dadurch wird die äußere Hülle der Bakterien geschwächt und kann platzen. Der Wirkstoff kann jedoch nur bei Bakterien eingreifen, bei denen die Hülle gerade entsteht oder umgebaut wird, also während dem Wachstum oder der Vermehrung durch Zellteilung.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Appetitlosigkeit
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Zungenentzündung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag, schwerer
- Nesselausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Neigung zu Allergien
- Neigung zu Asthma
- Schwere Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, die mit Erbrechen und Durchfällen einhergehen
- Herzerkrankungen
- Störungen des Salzhaushaltes
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Penicillin oder Cephalosporin!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten.
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann vor allem bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Kopfschmerzen, Krämpfe, Verwirrtheit, Erregung oder Schläfrigkeit auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — verstärkte Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Nach der letzten Einnahme von diesem Arzneimittel sollten mindestens 3 Tage vergangen sein, bevor Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Veränderungen des Blutbildes, Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut, Erschöpfung, Hautblutungen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Schleimhautentzündungen (insbesondere der Mundschleimhaut) bis hin zu Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Rachenentzündung
Was ist das? - Definition Von einer Rachenentzündung spricht der Arzt, wenn die Schleimhaut zwischen Gaumen und Mandeln infiziert und schmerzhaft gerötet ist. Auslöser sind meist Viren, manchmal kommt später noch eine Entzündung mit Bakterien hinzu. Wird die Heilung verschleppt, kann die Krankheit in ein chronisches Stadium übergehen, das heißt die Entzündung dauert länger als drei Monate an, und kann dann gefährliche Folgekrankheiten auslösen.
Krankheitsbild
Eine Rachenentzündung, medizinisch Pharyngitis genannt, ist eine Entzündung der Schleimhaut im Rachenraum. Sie tritt häufig im Rahmen einer Erkältung oder Grippe auf und wird meist durch Viren, seltener durch Bakterien verursacht. Man unterscheidet zwischen der akuten und der chronischen Form. Die akute Variante entwickelt sich rasch und ist meist harmlos. Die chronische Form entsteht durch dauerhafte Reizung, etwa durch Rauchen oder trockene Luft, und kann über Wochen bestehen bleiben.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Beschwerden zählen Halsschmerzen, ein trockenes oder kratzendes Gefühl im Rachen, Schluckbeschwerden und Rötung der Schleimhaut. Bei bakteriellen Infektionen können Fieber, eitrige Beläge und geschwollene Lymphknoten hinzukommen. Die Symptome verstärken sich oft beim Sprechen oder Schlucken. In der Regel heilt eine virale Rachenentzündung innerhalb weniger Tage von selbst ab. Eine bakterielle Infektion kann länger dauern und erfordert unter Umständen eine gezielte Behandlung. Chronische Verläufe äußern sich durch ständiges Räuspern, Hustenreiz und ein Fremdkörpergefühl im Hals.
Folgen/Komplikationen
In seltenen Fällen kann sich die Entzündung auf benachbarte Bereiche ausbreiten und zu einer Mandelentzündung, Mittelohrentzündung oder Nebenhöhlenentzündung führen. Bei bakteriellen Infektionen, insbesondere durch Streptokokken, sind auch schwerwiegendere Komplikationen wie rheumatisches Fieber oder Nierenentzündungen möglich. Eine chronische Rachenentzündung kann zu dauerhaften Beschwerden und Veränderungen der Schleimhaut führen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind:
- virale Infekte wie Erkältung oder Grippe
- Bakterien, vor allem Streptokokken
- Rauchen und andere Schadstoffe in der Atemluft
- trockene Luft und Kälte
- Refluxkrankheit, bei der Magensäure n den Rachenraum gelangt
- chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen
- übermäßiger Stimmgebrauch
- Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich
- schwaches Immunsystem durch Stress oder Schlafmangel
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er entscheidet je nach Ursache über die Behandlung. Bei bakteriellen Infektionen kommen Antibiotika zum Einsatz. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol lindern die Beschwerden. Lokale Mittel wie Lutschtabletten oder Gurgellösungen mit entzündungshemmenden Wirkstoffen können zusätzlich helfen.
Das kann man selbst tun: Viel Trinken, Gurgeln mit Salzwasser oder Kamillentee, das Meiden von Rauch und trockener Luft sowie ausreichend Ruhe tragen zur Heilung bei. Die Grenzen der Eigenbehandlung sind erreicht, wenn hohes Fieber, starke Schluckbeschwerden oder eitrige Beläge auftreten. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Akute Kehlkopfentzündung
Was ist das? - Definition Eine akute Kehlkopfentzündung, auch akute Laryngitis genannt, ist eine plötzlich auftretende Entzündung der Schleimhaut im Kehlkopf. Sie führt zu Heiserkeit, Halsschmerzen und manchmal Atembeschwerden. Häufig tritt sie im Zusammenhang mit Erkältungen oder starker Stimmbelastung auf. Meist klingt sie nach einigen Tagen ab, kann aber auch schwerer verlaufen.
Krankheitsbild
Bei einer akuten Kehlkopfentzündung entzündet sich die Schleimhaut des Kehlkopfes. Dadurch schwillt sie an und die Stimmbänder können nicht mehr frei schwingen. Das führt zu Heiserkeit und einer rauen Stimme. Die Erkrankung tritt oft plötzlich auf und ist meist mit einer Infektion der oberen Atemwege verbunden. Sie betrifft Erwachsene ebenso wie Kinder und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Heiserkeit, Halsschmerzen und ein kratzendes Gefühl im Hals. Häufig kommt Husten hinzu. Manche Betroffene haben auch Fieber oder fühlen sich allgemein krank. Der Verlauf ist meist unkompliziert und bessert sich innerhalb weniger Tage. Bei starker Belastung der Stimme oder zusätzlichen Infektionen kann die Erkrankung länger bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
Eine akute Kehlkopfentzündung kann verschiedene Folgen haben:
- Verlust der Stimme für einige Tage
- Ausbreitung der Entzündung auf die unteren Atemwege
- Chronische Kehlkopfentzündung bei wiederholten Schüben
- Selten Gefahr einer Atemnot durch starke Schwellung
Besonders bei Kindern ist Vorsicht geboten, da bei ihnen eine starke Schwellung die Atmung verstärkt erschweren kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind Virusinfektionen im Rahmen einer Erkältung. Auch Bakterien können beteiligt sein. Risikofaktoren sind Rauchen, trockene Luft, starke Stimmbelastung oder das Einatmen von Schadstoffen. Wer häufig laut spricht oder singt, belastet die Stimmbänder zusätzlich und erhöht das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann bei Bedarf Medikamente verordnen, etwa entzündungshemmende Mittel oder bei bakterieller Ursache Antibiotika.
Das kann man selbst tun: Die Stimme schonen, viel trinken und auf Rauch sowie trockene Luft verzichten. Auch einige pflanzliche Präparate aus der Apotheke lindern die Beschwerden. Grenzen liegen dort, wo Atemnot auftritt, die Beschwerden sehr stark sind oder sich nach einigen Tagen nicht bessern. In solchen Fällen ist eine ärztliche Behandlung unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Chronische Kehlkopfentzündung
Was ist das? - Definition Chronische Kehlkopfentzündung, auch chronischen Laryngitis genannt, ist eine länger anhaltende Reizung des Kehlkopfs. Die Schleimhäute entzünden sich dauerhaft, was zu Heiserkeit und einem rauen Stimmgefühl führt. Die Beschwerden bestehen meist über Wochen oder Monate und können immer wiederkehren.
Krankheitsbild
Bei der chronischen Kehlkopfentzündung ist die Schleimhaut des Kehlkopfs dauerhaft gereizt. Häufig entsteht dies durch wiederholte Belastung oder schädigende Einflüsse. Die Stimme klingt oft heiser und Betroffene haben das Gefühl ständig räuspern zu müssen. Die Erkrankung kann den Alltag deutlich beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend. Typisch sind anhaltende Heiserkeit und ein raues oder kratziges Gefühl im Hals. Manche Menschen bemerken auch eine schnelle Stimmermüdung. Der Verlauf hängt stark von den auslösenden Faktoren ab und bessert sich oft nur langsam, wenn diese weiter bestehen. Zu den wichtigen Symptomen zählen:
- Heiserkeit über Wochen
- Häufiges Räuspern
- Trockenheitsgefühl im Hals
- Belastungsabhängige Stimmermüdung
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Entzündung bestehen, kann dies die Stimme dauerhaft beeinträchtigen. In seltenen Fällen bilden sich Knötchen auf den Stimmlippen, die die Stimmqualität zusätzlich beeinträchtigen. Eine unbehandelte chronische Reizung kann zudem zu wiederkehrenden Infekten führen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursache ist eine Überlastung der Stimme, etwa durch lautes Sprechen oder Singen. Auch Reizstoffe wie Rauch trockene Luft oder Magensäure schädigen mitunter die Schleimhäute. Infekte oder anatomische Besonderheiten können ebenfalls eine Rolle spielen. Menschen, die beruflich viel sprechen oder singen, sind besonders gefährdet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache Maßnahmen wie Stimmtherapie oder entzündungshemmende Wirkstoffgruppen einsetzen.
Das kann man selbst tun: Die Stimme schonen, ausreichend trinken und Reizstoffe meiden. Auch bestimmte pflanzliche Präparate, etwa mit Isländisch Moos, tun gut. Grenzen bestehen, wenn die Heiserkeit länger anhält oder sich verschlimmert. Dann sollte unbedingt ärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 18.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.