PREDNISON acis 20 mg Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02173443
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- PREDNISON
- Hersteller:
- MIBE GmbH Arzneimittel
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Das Arzneimittel ist vor allem für die Behandlung schwerer Erkrankungen geeignet.
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Die Höhe der Dosierung ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung und vom individuellen Ansprechen des Patienten.
Lassen Sie sich zur Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Substitutionstherapie (krankhafter Kortisonmangel)
- Rheumatische Erkrankungen
- Lungenerkrankungen
- Erkrankungen der oberen Atemwege
- Erkrankungen der Haut
- Krebserkrankungen
- Erkrankungen des Nervensystems
- Schwere Entzündung bei einer Bakterieninfektion
- Erkrankungen des Auges
- Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
- Erkrankungen der Leber
- Erkrankungen der Niere
- Pseudokrupp, akute Behandlung
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison, ein so genanntes Glucokortikoid. Dies ist ein Hormon, das vom Körper auch selbst in der Nebenniere hergestellt wird.
Der Wirkstoff greift unter anderem in den Stoffwechsel, den Salzhaushalt und das Immunsystem des Körpers ein - dadurch wirkt er z.B. starken Entzündungen oder so genannten Autoimmunerkrankungen entgegen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Die möglichen Nebenwirkungen des Arzneimittels hängen stark von der Dosishöhe und der Therapiedauer ab. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Colitis ulcerosa, bei Gefahr eines Darmdurchbruchs
- Divertikulitis (Entzündung von Ausstülpungen im Dickdarmbereich)
- Bluthochdruck
- Herzschwäche
- Psychische Erkrankungen
- Selbstmordgedanken, auch in der Vorgeschichte
- Leberentzündung
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Kurz zuvor stattgefundene Schutzimpfung
- Virusinfektionen, z.B.:
- Gürtelrose
- Herpes-Infektionen
- Windpocken
- Keratitis herpetica (Herpes-Infektionen am Auge), auch in der Vorgeschichte
- Pilzinfektionen der inneren Organe oder des ganzen Körpers
- Befall mit Parasiten, wie z.B.:
- Wurmbefall
- Bakterieninfektion
- Poliomyelitis (Kinderlähmung)
- Tuberkulose, auch in der Vorgeschichte
- Lymphadenitis (entzündliche Lymphknotenschwellung)
- Osteoporose
- Weitwinkelglaukom
- Engwinkelglaukom
- Hornhautschäden (Auge)
- Adrenalin produzierender Tumor (Phäochromozytom)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 27 × 42 × 90 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Kombination der Arzneimittel kann zu einem vermehrten Risiko für Infektionen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können, führen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Fieber, Hals- und Gliederschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Kombination der Arzneimittel kann zu einem vermehrten Risiko für Infektionen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können, führen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Fieber, Hals- und Gliederschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trockenhefe und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann der wirksame Bestandteil von diesem Arzneimittel in bestimmten Fällen Hefe-Infektionen verursachen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen in bestimmten Fällen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, ob dies auf Sie zutrifft.
Was kann passieren?
Die Kombination der Arzneimittel kann zu einem vermehrten Risiko für Infektionen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können, führen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise vermehrt Infekte auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel dauerhaft einnehmen, dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinflusst werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin oral (VERO); monovalent; Stamm RIX4414 mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es können vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenprocoumon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb etwa einer Woche möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, wie z. B. blaue Flecken oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Diclofenac natrium Diclofenac-Colestyramin Acetylsalicylsäure Flurbiprofen Ketoprofen Nabumeton und weitere
Was kann passieren?
Das Risiko für Geschwüre bis hin zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann erhöht sein. In diesem Zusammenhang kann es zu Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit oder Oberbauchschmerzen bis hin zu Erbrechen von kaffeesatzartigem Blut, schwarzem Stuhl oder blutigem Stuhl kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
-Patienten, die Rauchen
-Patienten mit
~i- Infektion mit Helicobacter pylori
~i- Stress
~i- Alkoholkonsum
~i- Magen- bzw. Darmgeschwür oder Blutungen in der Vorgeschichte
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Norfloxacin Ofloxacin Ciprofloxacin hydrochlorid-1-Wasser Levofloxacin-0,5-Wasser Moxifloxacin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Schmerzen, Nadelstiche, Kribbeln, Kitzeln, Taubheit oder Brennen oder Kraftlosigkeit, insbesondere in den Beinen oder Armen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn sie Atemnot, neu auftretendes Herzklopfen, plötzliche starke Bauch- Brust-, Rückenschmerzen oder Schwellungen im Bauch oder den Beinen bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Organtransplantat
~i- Herzklappenschwäche
~i- Schäden in der Wand der Hauptschlagader
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Digitoxin Digoxin \b63-Acetyldigoxin und weitere
Was kann passieren?
In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise Blutungen im Magen-Darm-Trakt, die sich beispielsweise in Bluterbrechen, schwarz verfärbtem Stuhl, das Verschlucken oder Einatmen eines Blutpfropfes, aber auch Blutdruckregulationsstörungen, Störungen der Konzentrationsdauer, Ohnmachtsanfällen oder Antriebssteigerung äußern können.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- stark verminderter Zahl an Blutplättchen
~i- Blutungen oder Geschwüren in der Vorgeschichte
~i- schweren Allgemeinerkrankungen
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Dinatriumsulfit und weitere
Was kann passieren?
Das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann erhöht sein. In diesem Zusammenhang kann es zu Erbrechen von kaffeesatzartigem Blut, schwarzem Stuhl oder blutigem Stuhl kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken oder Blut erbrechen.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
-Patienten, die Rauchen
-Patienten mit
~i- Infektion mit Helicobacter pylori
~i- Stress
~i- Alkoholkonsum
~i- Magen- bzw. Darmgeschwür oder Blutungen in der Vorgeschichte
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden. In diesem Zusammenhang kann es zu Bewusstseinsveränderungen, Desorientierung, Seh- und Sprachstörungen oder Zittern der Hände kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen nötig.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Ritonavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks oder der Blutzuckerwerte, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich) oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen auftreten wie beispielsweise Krampfanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Süßholzwurzel Süßholzwurzel-Trockenextrakt (3-4:1); Auszugsmittel: Wasser Süßholzwurzel-Trockenextrakt (3-4:1); Auszugsmittel: Wasser 163- und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Blutdruckanstieg, Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Metformin hydrochlorid Sitagliptin phosphat-1-Wasser Pioglitazon hydrochlorid Dapagliflozin-[(2S)-Propan-1,2-diol] (1:1)-1-Wasser Vildagliptin Sitagliptin tartrat-0,5-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tacrolimus-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinflusst werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Elvitegravir Darunavir-Ethanol (1:1) Idelalisib Ceritinib und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks oder der Blutzuckerwerte, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich), "Pergamenthaut" oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Erythromycin estolat Clarithromycin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich), "Pergamenthaut" oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Furosemid Spironolacton Bendroflumethiazid Ramipril Xipamid Torasemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung möglicherweise verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Frauen
- Patienten mit
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
Arthrose
Was ist das? - Definition Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung, bei der sich der Gelenkknorpel langsam abbaut. Dadurch reiben die Knochen direkt aufeinander, was Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen verursacht. Die Erkrankung betrifft vor allem ältere Menschen, kann aber auch Jüngere durch Verletzungen oder Fehlbelastungen treffen.
Krankheitsbild
Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung weltweit. Sie entsteht durch den schrittweisen Verschleiß des Gelenkknorpels, der normalerweise als Puffer zwischen den Knochen dient. Wenn dieser Knorpel dünner wird oder ganz verschwindet, kommt es zu Reibung, Schmerzen und Entzündungen.
Die Erkrankung trifft am häufigsten Knie, Hüfte, Finger und die Wirbelsäule. Sie entwickelt sich meist über Jahre und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. In frühen Stadien sind die Beschwerden oft mild, später können sie den Alltag deutlich einschränken.
Symptome und Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Gelenkschmerzen, die zunächst nur bei Bewegung auftreten und später oft auch in Ruhe bestehen. Viele Betroffene berichten von Morgensteifigkeit. Die Gelenke fühlen sich nach dem Aufstehen oder längerer Ruhe steif an. Mit der Zeit wird das betroffene Gelenk unbeweglicher, es kann anschwellen oder sich warm anfühlen. Manche spüren ein Knirschen oder Reiben bei Bewegung.
Der Verlauf unterscheidet sich individuell. Manche Menschen haben über Jahre nur leichte Beschwerden, andere erleben eine rasche Verschlechterung. In fortgeschrittenen Stadien bilden sich oft Knochenwucherungen, die das Gelenk zusätzlich versteifen. Entzündliche Schübe mit Schwellung und Schmerz sind ebenfalls möglich. Bei starkem Knorpelverlust kann sich die Gelenkform verändern, was zu Fehlstellungen führt.
Folgen und Komplikationen
Unbehandelt kann Arthrose zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen und starken Schmerzen führen. Die Lebensqualität sinkt, alltägliche Tätigkeiten wie Gehen, Treppensteigen oder Greifen fallen schwer. In fortgeschrittenen Fällen droht eine Gelenkversteifung oder der Bedarf an einem künstlichen Gelenk. Auch psychische Belastungen durch chronische Schmerzen treten bei einigen Betroffenen auf.
Ursachen und Risikofaktoren
Die häufigste Ursache ist der altersbedingte Verschleiß. Mit den Jahren verliert der Knorpel an Elastizität und Belastbarkeit. Doch auch andere Faktoren spielen eine Rolle:
- Genetische Veranlagung; Arthrose tritt in manchen Familien gehäuft auf
- Gelenkbelastende Sportarten; etwa Fußball oder Jogging auf hartem Untergrund
- Berufliche Belastung; häufiges Knien, schweres Heben oder monotone Bewegungen
- Verletzungsfolgen; etwa nach Kreuzbandriss oder Meniskusschaden
- Fehlstellungen, wie X- oder O-Beine oder Hüftdysplasie
- Übergewicht; belastet vor allem Knie und Hüfte stark
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Die Behandlung zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und den Verlauf zu verlangsamen. Ärztinnen und Ärzte setzen auf eine Kombination aus Bewegungstherapie, Medikamenten und bei Bedarf operativen Maßnahmen. Physiotherapie, gelenkschonender Sport und Gewichtsreduktion sind zentrale Bestandteile.
Was man selbst tun kann:
Regelmäßige Bewegung wie Schwimmen oder Radfahren stärkt die Muskulatur und entlastet die Gelenke. Eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Übergewicht helfen ebenfalls. Schmerzmittel können kurzfristig unterstützen. Sie sollten aber nicht dauerhaft ohne ärztliche Begleitung eingenommen werden. In der Apotheke gibt es zudem Nahrungsergänzungsmittel, die die Gelenke unterstützen können.Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Schmerzen stark zunehmen, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder entzündliche Schübe auftreten. Dann ist eine ärztliche Abklärung wichtig, auch um andere Ursachen auszuschließen und die passende Therapie zu finden.
Bearbeitungsstand: 09.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Rheuma
Was ist das? - Definition Rheuma ist ein Sammelbegriff für über 100 Erkrankungen, die vor allem den Bewegungsapparat betreffen. Dazu zählen Gelenke, Muskeln, Sehnen und Knochen, aber auch Organe, Haut und das Immunsystem. Rheuma verläuft oft chronisch und verursacht Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen. Eine frühzeitige Diagnose kann Folgeschäden verhindern.
Krankheitsbild
Rheuma ist keine einzelne Krankheit, sondern umfasst viele unterschiedliche Erkrankungen. Zu den häufigsten Formen zählen entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis. Daneben gibt es degenerative Formen wie Arthrose, Weichteilrheuma wie Fibromyalgie und stoffwechselbedingte Erkrankungen wie Gicht.
Auch autoimmunbedingte Systemerkrankungen wie Lupus erythematodes zählen dazu. Rheuma kann nicht nur Gelenke betreffen, sondern auch Haut, Augen, Blutgefäße oder innere Organe. In Deutschland leben rund 20 Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung. Selbst Kinder können betroffen sein, etwa bei der juvenilen idiopathischen Arthritis.
Symptome und Verlauf
So vielfältig die betroffenen Teile des Körpers, so vielfältig die möglichen Beschwerden. Häufig beginnt es mit Gelenkschmerzen, besonders morgens oder nach Ruhephasen. Die Gelenke sind oft steif, geschwollen und gerötet. Ebenfalls typisch: die Morgensteifigkeit, die länger als 30 Minuten anhält. Auch allgemeine Symptome wie Müdigkeit, leichtes Fieber oder Appetitlosigkeit können auftreten.
Der Verlauf hängt von der jeweiligen Erkrankung ab. Viele Formen verlaufen chronisch und in Schüben. Schmerzen und Entzündungen beginnen oft an kleinen Gelenken wie Fingern oder Händen. Mit der Zeit können dauerhafte Schäden entstehen. Manche Formen betreffen auch Organe oder die Haut. Eine frühzeitige Behandlung kann den Verlauf deutlich verlangsamen.
Folgen und Komplikationen
Unbehandelt kann Rheuma zu schweren Komplikationen führen. Gelenke können sich verformen oder versteifen, Knochen werden geschädigt. Auch Osteoporose, also ein Knochenschwund, zählt zu den möglichen Folgen. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht sich. Viele Betroffene leiden unter chronischer Erschöpfung oder psychischen Belastungen wie Depressionen.
Bei Kindern kann Rheuma zu Wachstumsstörungen führen. Auch Augenentzündungen oder Organschäden sind möglich. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose besonders wichtig. Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Chancen auf einen milden Verlauf.
Ursachen und Risikofaktoren
Die genauen Ursachen kennt die Forschung oft noch nicht eindeutig. Viele rheumatische Erkrankungen gelten als Autoimmunerkrankungen. Hier greift das Immunsystem körpereigene Strukturen an. Genetische Veranlagung spielt eine Rolle, ebenso Umweltfaktoren wie Infektionen, Rauchen oder Stress. Auch hormonelle Einflüsse und die Darmflora werden diskutiert.
0Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- Familiäre Vorbelastung
- Rauchen
- Ungesunde Ernährung
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- Chronischer Stress
Ein gesunder Lebensstil kann helfen, das Risiko zu senken und den Verlauf positiv zu beeinflussen. Das gilt besonders bei genetischer Veranlagung.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann: Die Diagnose erfolgt durch Untersuchung, Bluttests und Bildgebung. Je nach Erkrankung kommen Medikamente zum Einsatz, die Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern. Dazu zählen Basistherapeutika, Biologika, JAK-Hemmer oder Kortison. Auch Physio- und Ergotherapie sowie psychologische Unterstützung sind wichtig.
Was man selbst tun kann: Regelmäßige Bewegung, eine entzündungshemmende Ernährung und Stressabbau helfen, Beschwerden zu lindern. Auch Hilfsmittel aus der Apotheke wie Bandagen oder pflanzliche Präparate können unterstützen. Wichtig ist, Medikamente regelmäßig und korrekt einzunehmen.
Wo die Grenzen liegen: Wenn Gelenkschmerzen länger anhalten, sich verschlimmern oder mehrere Gelenke betroffen sind, sollte man nicht allein auf Hausmittel setzen. Spätestens bei Schwellungen, Fieber oder Bewegungseinschränkungen ist ärztlicher Rat notwendig. Nur eine frühzeitige Behandlung kann Folgeschäden verhindern.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Juvenile chronische Arthritis
Was ist das? - Definition Die juvenile chronische Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die bei Kindern unter 16 Jahren beginnt und länger als sechs Wochen anhält. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. Sie kann verschiedene Gelenke und manchmal auch andere Organe betreffen.
Krankheitsbild
Die juvenile chronische Arthritis, heute meist als juvenile idiopathische Arthritis bezeichnet, umfasst mehrere Formen von Gelenkentzündungen bei Kindern. Sie beginnt vor dem 16. Lebensjahr und dauert mindestens sechs Wochen. Die Erkrankung kann nur wenige Gelenke betreffen oder viele gleichzeitig. In manchen Fällen zieht sie auch innere Organe oder die Augen in Mitleidenschaft. Die Ursache kennen Forscher, wie bei sämtlichen rheumatischen Erkrankungen, bislang noch nicht. Was feststeht: Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift, in diesem Fall die Gelenkinnenhaut. Die Erkrankung verläuft meist chronisch und in Schüben.
Symptome/Verlauf
Kinder mit juvenilem Rheuma leiden oft unter anderen Beschwerden als Erwachsene. Typisch sind geschwollene, warme und schmerzende Gelenke. Besonders morgens fällt die Bewegung schwer. Manche Kinder humpeln oder vermeiden bestimmte Bewegungen. Auch allgemeine Symptome wie Fieber, Müdigkeit oder Hautausschläge können auftreten. Die Beschwerden ziehen sich oft über Wochen oder Monate hin. In manchen Fällen verläuft die Erkrankung mild, in anderen kommt es zu wiederkehrenden Schüben. Je nach Form der Erkrankung sind unterschiedliche Gelenke betroffen; manchmal nur ein Knie, manchmal viele Gelenke gleichzeitig. Auch die Augen können sich entzünden. Das bleibt oft unbemerkt und erfordert deswegen regelmäßige Kontrollen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die juvenile chronische Arthritis zu bleibenden Schäden führen. Gelenke können sich verformen oder in ihrer Funktion eingeschränkt bleiben. Auch Wachstumsstörungen sind möglich, wenn die Entzündung das Knochenwachstum beeinflusst. Manche Kinder entwickeln eine geringere Knochendichte, was später Knochenbrüche begünstigt. Wenn die Augen betroffen sind, kann es zu Sehstörungen kommen. Die Erkrankung beeinflusst häufig stark den Alltag, etwa durch Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und häufige Arztbesuche. Auch psychisch kann die Belastung groß sein, besonders wenn die Krankheit lange anhält oder die Schule oft versäumt wird.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht bekannt. Vermutlich spielt eine Fehlsteuerung des Immunsystems eine zentrale Rolle. Infektionen könnten eine Reaktion auslösen, bei der das Immunsystem körpereigene Gelenkstrukturen angreift. Auch eine familiäre Belastung scheint eine Rolle zu spielen. Die Erkrankung tritt häufiger bei Mädchen auf. Umweltfaktoren wie Stress oder bestimmte Erreger könnten ebenfalls eine Rolle spielen. Eine klare Vorbeugung ist bisher nicht möglich.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann entzündungshemmende Medikamente verschreiben, um die Beschwerden zu lindern und Gelenkschäden zu verhindern. Dazu gehören spezielle Rheumamedikamente, manchmal auch Kortison. Auch Physiotherapie und Ergotherapie spielen eine wichtige Rolle, um die Beweglichkeit zu erhalten.
Was man selbst tun kann: Eltern können darauf achten, dass das Kind sich regelmäßig bewegt, aber nicht überfordert wird. Eine ausgewogene Ernährung und ein geregelter Alltag helfen ebenfalls. Wenn die Beschwerden zunehmen, neue künstliche Gelenke betroffen sind oder Fieber auftritt, sollte unbedingt ärztliche Hilfe gesucht werden. Die Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist oder die Entzündung nicht zurückgeht.
Bearbeitungsstand: 09.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02173443
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- PREDNISON
- Hersteller:
- MIBE GmbH Arzneimittel
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Das Arzneimittel ist vor allem für die Behandlung schwerer Erkrankungen geeignet.
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Die Höhe der Dosierung ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung und vom individuellen Ansprechen des Patienten.
Lassen Sie sich zur Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Substitutionstherapie (krankhafter Kortisonmangel)
- Rheumatische Erkrankungen
- Lungenerkrankungen
- Erkrankungen der oberen Atemwege
- Erkrankungen der Haut
- Krebserkrankungen
- Erkrankungen des Nervensystems
- Schwere Entzündung bei einer Bakterieninfektion
- Erkrankungen des Auges
- Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
- Erkrankungen der Leber
- Erkrankungen der Niere
- Pseudokrupp, akute Behandlung
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison, ein so genanntes Glucokortikoid. Dies ist ein Hormon, das vom Körper auch selbst in der Nebenniere hergestellt wird.
Der Wirkstoff greift unter anderem in den Stoffwechsel, den Salzhaushalt und das Immunsystem des Körpers ein - dadurch wirkt er z.B. starken Entzündungen oder so genannten Autoimmunerkrankungen entgegen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Die möglichen Nebenwirkungen des Arzneimittels hängen stark von der Dosishöhe und der Therapiedauer ab. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Colitis ulcerosa, bei Gefahr eines Darmdurchbruchs
- Divertikulitis (Entzündung von Ausstülpungen im Dickdarmbereich)
- Bluthochdruck
- Herzschwäche
- Psychische Erkrankungen
- Selbstmordgedanken, auch in der Vorgeschichte
- Leberentzündung
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Kurz zuvor stattgefundene Schutzimpfung
- Virusinfektionen, z.B.:
- Gürtelrose
- Herpes-Infektionen
- Windpocken
- Keratitis herpetica (Herpes-Infektionen am Auge), auch in der Vorgeschichte
- Pilzinfektionen der inneren Organe oder des ganzen Körpers
- Befall mit Parasiten, wie z.B.:
- Wurmbefall
- Bakterieninfektion
- Poliomyelitis (Kinderlähmung)
- Tuberkulose, auch in der Vorgeschichte
- Lymphadenitis (entzündliche Lymphknotenschwellung)
- Osteoporose
- Weitwinkelglaukom
- Engwinkelglaukom
- Hornhautschäden (Auge)
- Adrenalin produzierender Tumor (Phäochromozytom)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 27 × 42 × 90 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Kombination der Arzneimittel kann zu einem vermehrten Risiko für Infektionen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können, führen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Fieber, Hals- und Gliederschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Kombination der Arzneimittel kann zu einem vermehrten Risiko für Infektionen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können, führen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Fieber, Hals- und Gliederschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann der wirksame Bestandteil von diesem Arzneimittel in bestimmten Fällen Hefe-Infektionen verursachen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen in bestimmten Fällen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, ob dies auf Sie zutrifft.
Was kann passieren?
Die Kombination der Arzneimittel kann zu einem vermehrten Risiko für Infektionen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können, führen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise vermehrt Infekte auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel dauerhaft einnehmen, dürfen die Arzneimittel nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinflusst werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es können vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb etwa einer Woche möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, wie z. B. blaue Flecken oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Das Risiko für Geschwüre bis hin zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann erhöht sein. In diesem Zusammenhang kann es zu Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit oder Oberbauchschmerzen bis hin zu Erbrechen von kaffeesatzartigem Blut, schwarzem Stuhl oder blutigem Stuhl kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
-Patienten, die Rauchen
-Patienten mit
~i- Infektion mit Helicobacter pylori
~i- Stress
~i- Alkoholkonsum
~i- Magen- bzw. Darmgeschwür oder Blutungen in der Vorgeschichte
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Schmerzen, Nadelstiche, Kribbeln, Kitzeln, Taubheit oder Brennen oder Kraftlosigkeit, insbesondere in den Beinen oder Armen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn sie Atemnot, neu auftretendes Herzklopfen, plötzliche starke Bauch- Brust-, Rückenschmerzen oder Schwellungen im Bauch oder den Beinen bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Organtransplantat
~i- Herzklappenschwäche
~i- Schäden in der Wand der Hauptschlagader
Was kann passieren?
In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise Blutungen im Magen-Darm-Trakt, die sich beispielsweise in Bluterbrechen, schwarz verfärbtem Stuhl, das Verschlucken oder Einatmen eines Blutpfropfes, aber auch Blutdruckregulationsstörungen, Störungen der Konzentrationsdauer, Ohnmachtsanfällen oder Antriebssteigerung äußern können.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- stark verminderter Zahl an Blutplättchen
~i- Blutungen oder Geschwüren in der Vorgeschichte
~i- schweren Allgemeinerkrankungen
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Was kann passieren?
Das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann erhöht sein. In diesem Zusammenhang kann es zu Erbrechen von kaffeesatzartigem Blut, schwarzem Stuhl oder blutigem Stuhl kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken oder Blut erbrechen.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
-Patienten, die Rauchen
-Patienten mit
~i- Infektion mit Helicobacter pylori
~i- Stress
~i- Alkoholkonsum
~i- Magen- bzw. Darmgeschwür oder Blutungen in der Vorgeschichte
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden. In diesem Zusammenhang kann es zu Bewusstseinsveränderungen, Desorientierung, Seh- und Sprachstörungen oder Zittern der Hände kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen nötig.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks oder der Blutzuckerwerte, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich) oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen auftreten wie beispielsweise Krampfanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Blutdruckanstieg, Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinflusst werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks oder der Blutzuckerwerte, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich), "Pergamenthaut" oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich), "Pergamenthaut" oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Muskelschwäche, Herzklopfen, vermehrte Urinausscheidung sowie Verstopfung möglicherweise verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Frauen
- Patienten mit
~i- Mangelernährung
~i- Durchfall
Arthrose
Was ist das? - Definition Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung, bei der sich der Gelenkknorpel langsam abbaut. Dadurch reiben die Knochen direkt aufeinander, was Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen verursacht. Die Erkrankung betrifft vor allem ältere Menschen, kann aber auch Jüngere durch Verletzungen oder Fehlbelastungen treffen.
Krankheitsbild
Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung weltweit. Sie entsteht durch den schrittweisen Verschleiß des Gelenkknorpels, der normalerweise als Puffer zwischen den Knochen dient. Wenn dieser Knorpel dünner wird oder ganz verschwindet, kommt es zu Reibung, Schmerzen und Entzündungen.
Die Erkrankung trifft am häufigsten Knie, Hüfte, Finger und die Wirbelsäule. Sie entwickelt sich meist über Jahre und kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. In frühen Stadien sind die Beschwerden oft mild, später können sie den Alltag deutlich einschränken.
Symptome und Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Gelenkschmerzen, die zunächst nur bei Bewegung auftreten und später oft auch in Ruhe bestehen. Viele Betroffene berichten von Morgensteifigkeit. Die Gelenke fühlen sich nach dem Aufstehen oder längerer Ruhe steif an. Mit der Zeit wird das betroffene Gelenk unbeweglicher, es kann anschwellen oder sich warm anfühlen. Manche spüren ein Knirschen oder Reiben bei Bewegung.
Der Verlauf unterscheidet sich individuell. Manche Menschen haben über Jahre nur leichte Beschwerden, andere erleben eine rasche Verschlechterung. In fortgeschrittenen Stadien bilden sich oft Knochenwucherungen, die das Gelenk zusätzlich versteifen. Entzündliche Schübe mit Schwellung und Schmerz sind ebenfalls möglich. Bei starkem Knorpelverlust kann sich die Gelenkform verändern, was zu Fehlstellungen führt.
Folgen und Komplikationen
Unbehandelt kann Arthrose zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen und starken Schmerzen führen. Die Lebensqualität sinkt, alltägliche Tätigkeiten wie Gehen, Treppensteigen oder Greifen fallen schwer. In fortgeschrittenen Fällen droht eine Gelenkversteifung oder der Bedarf an einem künstlichen Gelenk. Auch psychische Belastungen durch chronische Schmerzen treten bei einigen Betroffenen auf.
Ursachen und Risikofaktoren
Die häufigste Ursache ist der altersbedingte Verschleiß. Mit den Jahren verliert der Knorpel an Elastizität und Belastbarkeit. Doch auch andere Faktoren spielen eine Rolle:
- Genetische Veranlagung; Arthrose tritt in manchen Familien gehäuft auf
- Gelenkbelastende Sportarten; etwa Fußball oder Jogging auf hartem Untergrund
- Berufliche Belastung; häufiges Knien, schweres Heben oder monotone Bewegungen
- Verletzungsfolgen; etwa nach Kreuzbandriss oder Meniskusschaden
- Fehlstellungen, wie X- oder O-Beine oder Hüftdysplasie
- Übergewicht; belastet vor allem Knie und Hüfte stark
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Die Behandlung zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erhalten und den Verlauf zu verlangsamen. Ärztinnen und Ärzte setzen auf eine Kombination aus Bewegungstherapie, Medikamenten und bei Bedarf operativen Maßnahmen. Physiotherapie, gelenkschonender Sport und Gewichtsreduktion sind zentrale Bestandteile.
Was man selbst tun kann:
Regelmäßige Bewegung wie Schwimmen oder Radfahren stärkt die Muskulatur und entlastet die Gelenke. Eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Übergewicht helfen ebenfalls. Schmerzmittel können kurzfristig unterstützen. Sie sollten aber nicht dauerhaft ohne ärztliche Begleitung eingenommen werden. In der Apotheke gibt es zudem Nahrungsergänzungsmittel, die die Gelenke unterstützen können.Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Schmerzen stark zunehmen, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder entzündliche Schübe auftreten. Dann ist eine ärztliche Abklärung wichtig, auch um andere Ursachen auszuschließen und die passende Therapie zu finden.
Bearbeitungsstand: 09.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Rheuma
Was ist das? - Definition Rheuma ist ein Sammelbegriff für über 100 Erkrankungen, die vor allem den Bewegungsapparat betreffen. Dazu zählen Gelenke, Muskeln, Sehnen und Knochen, aber auch Organe, Haut und das Immunsystem. Rheuma verläuft oft chronisch und verursacht Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen. Eine frühzeitige Diagnose kann Folgeschäden verhindern.
Krankheitsbild
Rheuma ist keine einzelne Krankheit, sondern umfasst viele unterschiedliche Erkrankungen. Zu den häufigsten Formen zählen entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis. Daneben gibt es degenerative Formen wie Arthrose, Weichteilrheuma wie Fibromyalgie und stoffwechselbedingte Erkrankungen wie Gicht.
Auch autoimmunbedingte Systemerkrankungen wie Lupus erythematodes zählen dazu. Rheuma kann nicht nur Gelenke betreffen, sondern auch Haut, Augen, Blutgefäße oder innere Organe. In Deutschland leben rund 20 Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung. Selbst Kinder können betroffen sein, etwa bei der juvenilen idiopathischen Arthritis.
Symptome und Verlauf
So vielfältig die betroffenen Teile des Körpers, so vielfältig die möglichen Beschwerden. Häufig beginnt es mit Gelenkschmerzen, besonders morgens oder nach Ruhephasen. Die Gelenke sind oft steif, geschwollen und gerötet. Ebenfalls typisch: die Morgensteifigkeit, die länger als 30 Minuten anhält. Auch allgemeine Symptome wie Müdigkeit, leichtes Fieber oder Appetitlosigkeit können auftreten.
Der Verlauf hängt von der jeweiligen Erkrankung ab. Viele Formen verlaufen chronisch und in Schüben. Schmerzen und Entzündungen beginnen oft an kleinen Gelenken wie Fingern oder Händen. Mit der Zeit können dauerhafte Schäden entstehen. Manche Formen betreffen auch Organe oder die Haut. Eine frühzeitige Behandlung kann den Verlauf deutlich verlangsamen.
Folgen und Komplikationen
Unbehandelt kann Rheuma zu schweren Komplikationen führen. Gelenke können sich verformen oder versteifen, Knochen werden geschädigt. Auch Osteoporose, also ein Knochenschwund, zählt zu den möglichen Folgen. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht sich. Viele Betroffene leiden unter chronischer Erschöpfung oder psychischen Belastungen wie Depressionen.
Bei Kindern kann Rheuma zu Wachstumsstörungen führen. Auch Augenentzündungen oder Organschäden sind möglich. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose besonders wichtig. Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Chancen auf einen milden Verlauf.
Ursachen und Risikofaktoren
Die genauen Ursachen kennt die Forschung oft noch nicht eindeutig. Viele rheumatische Erkrankungen gelten als Autoimmunerkrankungen. Hier greift das Immunsystem körpereigene Strukturen an. Genetische Veranlagung spielt eine Rolle, ebenso Umweltfaktoren wie Infektionen, Rauchen oder Stress. Auch hormonelle Einflüsse und die Darmflora werden diskutiert.
0Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- Familiäre Vorbelastung
- Rauchen
- Ungesunde Ernährung
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- Chronischer Stress
Ein gesunder Lebensstil kann helfen, das Risiko zu senken und den Verlauf positiv zu beeinflussen. Das gilt besonders bei genetischer Veranlagung.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann: Die Diagnose erfolgt durch Untersuchung, Bluttests und Bildgebung. Je nach Erkrankung kommen Medikamente zum Einsatz, die Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern. Dazu zählen Basistherapeutika, Biologika, JAK-Hemmer oder Kortison. Auch Physio- und Ergotherapie sowie psychologische Unterstützung sind wichtig.
Was man selbst tun kann: Regelmäßige Bewegung, eine entzündungshemmende Ernährung und Stressabbau helfen, Beschwerden zu lindern. Auch Hilfsmittel aus der Apotheke wie Bandagen oder pflanzliche Präparate können unterstützen. Wichtig ist, Medikamente regelmäßig und korrekt einzunehmen.
Wo die Grenzen liegen: Wenn Gelenkschmerzen länger anhalten, sich verschlimmern oder mehrere Gelenke betroffen sind, sollte man nicht allein auf Hausmittel setzen. Spätestens bei Schwellungen, Fieber oder Bewegungseinschränkungen ist ärztlicher Rat notwendig. Nur eine frühzeitige Behandlung kann Folgeschäden verhindern.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Juvenile chronische Arthritis
Was ist das? - Definition Die juvenile chronische Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die bei Kindern unter 16 Jahren beginnt und länger als sechs Wochen anhält. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter. Sie kann verschiedene Gelenke und manchmal auch andere Organe betreffen.
Krankheitsbild
Die juvenile chronische Arthritis, heute meist als juvenile idiopathische Arthritis bezeichnet, umfasst mehrere Formen von Gelenkentzündungen bei Kindern. Sie beginnt vor dem 16. Lebensjahr und dauert mindestens sechs Wochen. Die Erkrankung kann nur wenige Gelenke betreffen oder viele gleichzeitig. In manchen Fällen zieht sie auch innere Organe oder die Augen in Mitleidenschaft. Die Ursache kennen Forscher, wie bei sämtlichen rheumatischen Erkrankungen, bislang noch nicht. Was feststeht: Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift, in diesem Fall die Gelenkinnenhaut. Die Erkrankung verläuft meist chronisch und in Schüben.
Symptome/Verlauf
Kinder mit juvenilem Rheuma leiden oft unter anderen Beschwerden als Erwachsene. Typisch sind geschwollene, warme und schmerzende Gelenke. Besonders morgens fällt die Bewegung schwer. Manche Kinder humpeln oder vermeiden bestimmte Bewegungen. Auch allgemeine Symptome wie Fieber, Müdigkeit oder Hautausschläge können auftreten. Die Beschwerden ziehen sich oft über Wochen oder Monate hin. In manchen Fällen verläuft die Erkrankung mild, in anderen kommt es zu wiederkehrenden Schüben. Je nach Form der Erkrankung sind unterschiedliche Gelenke betroffen; manchmal nur ein Knie, manchmal viele Gelenke gleichzeitig. Auch die Augen können sich entzünden. Das bleibt oft unbemerkt und erfordert deswegen regelmäßige Kontrollen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die juvenile chronische Arthritis zu bleibenden Schäden führen. Gelenke können sich verformen oder in ihrer Funktion eingeschränkt bleiben. Auch Wachstumsstörungen sind möglich, wenn die Entzündung das Knochenwachstum beeinflusst. Manche Kinder entwickeln eine geringere Knochendichte, was später Knochenbrüche begünstigt. Wenn die Augen betroffen sind, kann es zu Sehstörungen kommen. Die Erkrankung beeinflusst häufig stark den Alltag, etwa durch Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und häufige Arztbesuche. Auch psychisch kann die Belastung groß sein, besonders wenn die Krankheit lange anhält oder die Schule oft versäumt wird.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht bekannt. Vermutlich spielt eine Fehlsteuerung des Immunsystems eine zentrale Rolle. Infektionen könnten eine Reaktion auslösen, bei der das Immunsystem körpereigene Gelenkstrukturen angreift. Auch eine familiäre Belastung scheint eine Rolle zu spielen. Die Erkrankung tritt häufiger bei Mädchen auf. Umweltfaktoren wie Stress oder bestimmte Erreger könnten ebenfalls eine Rolle spielen. Eine klare Vorbeugung ist bisher nicht möglich.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann entzündungshemmende Medikamente verschreiben, um die Beschwerden zu lindern und Gelenkschäden zu verhindern. Dazu gehören spezielle Rheumamedikamente, manchmal auch Kortison. Auch Physiotherapie und Ergotherapie spielen eine wichtige Rolle, um die Beweglichkeit zu erhalten.
Was man selbst tun kann: Eltern können darauf achten, dass das Kind sich regelmäßig bewegt, aber nicht überfordert wird. Eine ausgewogene Ernährung und ein geregelter Alltag helfen ebenfalls. Wenn die Beschwerden zunehmen, neue künstliche Gelenke betroffen sind oder Fieber auftritt, sollte unbedingt ärztliche Hilfe gesucht werden. Die Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist oder die Entzündung nicht zurückgeht.
Bearbeitungsstand: 09.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.