PREVENAR 13 Injektionssuspension i.e.Fertigspritze
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Pharmazeutische Informationen
Injektionssuspension — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 17592051
- Darreichungsform:
- Injektionssuspension (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 1 Stück
- Marke:
- PREVENAR
- Hersteller:
- ACA Müller/ADAG Pharma AG
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Abhängig vom Lebensalter werden 1-3 Impfdosen angewendet. Der Zeitabstand zwischen den Anwendungen beträgt bei Kindern unter 1 Jahr mindestens 1 Monat, bei Kindern über 1 Jahr 2 Monate.
Auffrischimpfung: Bei Säuglingen von 6 Wochen bis 6 Monaten erfolgt eine Auffrischimpfung im Alter von 11-15 Monaten, bei Säuglingen von 7-11 Monaten im Alter von 12-24 Monaten.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Auffrischimpfung:
Alternativ kann die Grundimmunisierung bei Säuglingen von 2-6 Monaten mit zwei Fertigspritzen erfolgen. Die Auffrischimpfung erfolgt mit einer Fertigspritze im Alter von 11-15 Monaten.
Anwendungsgebiete
- Pneumokokken-Infektion, zur Vorbeugung - (mögliche Erkrankungen durch Pneumokokken z.B.: Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, eitrige Infektionen im Hals-Nasen-Ohrenbereich und am Auge)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge von 6 Wochen - 6 Monaten, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 3 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Säuglinge von 7 Monaten - 2 Jahren, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 2 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kleinkinder und Jugendliche von 2-17 Jahren, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Erwachsene ab 18 Jahren und ältere Personen, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kleinkinder von 12-59 Monaten, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 5-17 Jahren, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Erkrankungen gegeben, die von bestimmten Bakterien, den Pneumokokken, ausgelöst werden. Dazu zählen zum Beispiel Lungenentzündung, Hirnhautentzündung und eitrige Infektionen. Der Impfstoff enthält Teile diese Bakterien, ohne ihre krankmachenden Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen Pneumokokken (sog Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Erbrechen
- Durchfälle
- Übelkeit
- Appetitlosigkeit
- Schläfrigkeit
- Schlafstörungen
- Reizbarkeit, bei Kindern z.B. Schreien, Weinen und Unruhe
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- Hautrötung
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Schmerzen am Applikationsort
- Fieber
- Krampfanfälle
- Fieberkrampf
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Abgeschlagenheit
- Schüttelfrost
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Verkrampfung der Bronchien
- Gesichtsödem
- Lymphknotenerkrankung im Bereich der Einstichstelle der Injektion
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
- Erhöhte Blutungsneigung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge in den ersten 6 Lebenswochen: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Lungenentzündung
Was ist das? - Definition Die Lungenentzündung ist eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Sie wird meist durch Bakterien, Viren oder seltener durch Pilze ausgelöst. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, kleine Kinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Unbehandelt kann sie lebensgefährlich sein.
Krankheitsbild
Eine Lungenentzündung betrifft die unteren Atemwege und das Lungengewebe. Sie kann plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln. Je nach Erreger und Gesundheitszustand verläuft sie unterschiedlich schwer. Besonders bei älteren Menschen oder Vorerkrankten kann sie gefährlich werden.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Plötzliches hohes Fieber
- Schüttelfrost
- Husten mit oder ohne Auswurf
- Atemnot und rasselnde Atemgeräusche
- Schmerzen beim Atmen
- Schwäche und starkes Krankheitsgefühl
- Bläuliche Lippen oder Fingernägel
Bei Säuglingen und älteren Menschen sind die Symptome oft unspezifisch. Der Verlauf hängt vom Erreger und der allgemeinen Verfassung ab. Mit frühzeitiger Behandlung bessern sich die Beschwerden meist innerhalb von zwei bis drei Wochen. Ohne Therapie kann es zu schweren Komplikationen kommen.
Folgen/Komplikationen
Eine unbehandelte Lungenentzündung kann zu Lungenversagen, Blutvergiftung oder Flüssigkeitsansammlung im Brustraum führen. Bei geschwächtem Immunsystem drohen dauerhafte Lungenschäden oder Narbenbildung. Besonders bei älteren Menschen steigt das Risiko für Krankenhausaufenthalte und Langzeitfolgen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind:
- Bakterien wie Pneumokokken- Viren wie Influenza oder COVID-19- Pilze bei stark geschwächtem Immunsystem- Einatmen von Fremdkörpern oder Mageninhalt- Zu den Risikofaktoren sind Alter, chronische Erkrankungen, Rauchen, geschwächtes Immunsystem und Krankenhausaufenthalte.- Virale Infekte können den Weg für bakterielle Erreger ebnen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er hört die Lunge ab, macht ein Röntgenbild und untersucht Blut und Schleim. Bei bakterieller Ursache werden Antibiotika wie Amoxicillin oder Makrolide eingesetzt. Bei Viren helfen nur in Einzelfällen antivirale Mittel. Fiebermittel wie Paracetamol lindern Beschwerden. Sauerstoffgabe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Atemübungen unterstützen die Genesung.
Das kann man selbst tun: Es helfen Schonung, viel Trinken und Inhalationen. Grenzen sind erreicht bei Atemnot, hohem Fieber oder Verwirrtheit. Dann ist ärztliche Hilfe nötig. Pneumokokken- und Grippeimpfungen können das Risiko für Lungenentzündungen senken. Letztere bieten auch Apotheken an.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Injektionssuspension — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 17592051
- Darreichungsform:
- Injektionssuspension (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 1 Stück
- Marke:
- PREVENAR
- Hersteller:
- ACA Müller/ADAG Pharma AG
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Abhängig vom Lebensalter werden 1-3 Impfdosen angewendet. Der Zeitabstand zwischen den Anwendungen beträgt bei Kindern unter 1 Jahr mindestens 1 Monat, bei Kindern über 1 Jahr 2 Monate.
Auffrischimpfung: Bei Säuglingen von 6 Wochen bis 6 Monaten erfolgt eine Auffrischimpfung im Alter von 11-15 Monaten, bei Säuglingen von 7-11 Monaten im Alter von 12-24 Monaten.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Auffrischimpfung:
Alternativ kann die Grundimmunisierung bei Säuglingen von 2-6 Monaten mit zwei Fertigspritzen erfolgen. Die Auffrischimpfung erfolgt mit einer Fertigspritze im Alter von 11-15 Monaten.
Anwendungsgebiete
- Pneumokokken-Infektion, zur Vorbeugung - (mögliche Erkrankungen durch Pneumokokken z.B.: Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, eitrige Infektionen im Hals-Nasen-Ohrenbereich und am Auge)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge von 6 Wochen - 6 Monaten, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 3 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Säuglinge von 7 Monaten - 2 Jahren, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 2 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kleinkinder und Jugendliche von 2-17 Jahren, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Erwachsene ab 18 Jahren und ältere Personen, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kleinkinder von 12-59 Monaten, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 5-17 Jahren, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Erkrankungen gegeben, die von bestimmten Bakterien, den Pneumokokken, ausgelöst werden. Dazu zählen zum Beispiel Lungenentzündung, Hirnhautentzündung und eitrige Infektionen. Der Impfstoff enthält Teile diese Bakterien, ohne ihre krankmachenden Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen Pneumokokken (sog Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Erbrechen
- Durchfälle
- Übelkeit
- Appetitlosigkeit
- Schläfrigkeit
- Schlafstörungen
- Reizbarkeit, bei Kindern z.B. Schreien, Weinen und Unruhe
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- Hautrötung
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Schmerzen am Applikationsort
- Fieber
- Krampfanfälle
- Fieberkrampf
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Abgeschlagenheit
- Schüttelfrost
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Verkrampfung der Bronchien
- Gesichtsödem
- Lymphknotenerkrankung im Bereich der Einstichstelle der Injektion
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
- Erhöhte Blutungsneigung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge in den ersten 6 Lebenswochen: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Lungenentzündung
Was ist das? - Definition Die Lungenentzündung ist eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Sie wird meist durch Bakterien, Viren oder seltener durch Pilze ausgelöst. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, kleine Kinder und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Unbehandelt kann sie lebensgefährlich sein.
Krankheitsbild
Eine Lungenentzündung betrifft die unteren Atemwege und das Lungengewebe. Sie kann plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln. Je nach Erreger und Gesundheitszustand verläuft sie unterschiedlich schwer. Besonders bei älteren Menschen oder Vorerkrankten kann sie gefährlich werden.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Plötzliches hohes Fieber
- Schüttelfrost
- Husten mit oder ohne Auswurf
- Atemnot und rasselnde Atemgeräusche
- Schmerzen beim Atmen
- Schwäche und starkes Krankheitsgefühl
- Bläuliche Lippen oder Fingernägel
Bei Säuglingen und älteren Menschen sind die Symptome oft unspezifisch. Der Verlauf hängt vom Erreger und der allgemeinen Verfassung ab. Mit frühzeitiger Behandlung bessern sich die Beschwerden meist innerhalb von zwei bis drei Wochen. Ohne Therapie kann es zu schweren Komplikationen kommen.
Folgen/Komplikationen
Eine unbehandelte Lungenentzündung kann zu Lungenversagen, Blutvergiftung oder Flüssigkeitsansammlung im Brustraum führen. Bei geschwächtem Immunsystem drohen dauerhafte Lungenschäden oder Narbenbildung. Besonders bei älteren Menschen steigt das Risiko für Krankenhausaufenthalte und Langzeitfolgen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind:
- Bakterien wie Pneumokokken- Viren wie Influenza oder COVID-19- Pilze bei stark geschwächtem Immunsystem- Einatmen von Fremdkörpern oder Mageninhalt- Zu den Risikofaktoren sind Alter, chronische Erkrankungen, Rauchen, geschwächtes Immunsystem und Krankenhausaufenthalte.- Virale Infekte können den Weg für bakterielle Erreger ebnen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er hört die Lunge ab, macht ein Röntgenbild und untersucht Blut und Schleim. Bei bakterieller Ursache werden Antibiotika wie Amoxicillin oder Makrolide eingesetzt. Bei Viren helfen nur in Einzelfällen antivirale Mittel. Fiebermittel wie Paracetamol lindern Beschwerden. Sauerstoffgabe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Atemübungen unterstützen die Genesung.
Das kann man selbst tun: Es helfen Schonung, viel Trinken und Inhalationen. Grenzen sind erreicht bei Atemnot, hohem Fieber oder Verwirrtheit. Dann ist ärztliche Hilfe nötig. Pneumokokken- und Grippeimpfungen können das Risiko für Lungenentzündungen senken. Letztere bieten auch Apotheken an.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.