RANIVISIO 10 mg/ml Injek.-Lsg.1,65mg Fertigspritze
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Pharmazeutische Informationen
Injektionslösung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20317822
- Darreichungsform:
- Injektionslösung
- Wirkstoffstärke:
- 10 mg
- Marke:
- RANIVISIO
- Hersteller:
- Orifarm GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Altersbedingte Makuladegeneration
Was ist das? - Definition Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine Erkrankung der Netzhaut im Auge, bei der die zentrale Sehschärfe nachlässt. Betroffene sehen unscharf oder verzerrt, während das äußere Gesichtsfeld meist erhalten bleibt. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für Sehverlust im höheren Lebensalter.
Krankheitsbild
Die Makuladegeneration betrifft die Makula, den Bereich der Netzhaut, der für das scharfe Sehen zuständig ist. Mit zunehmendem Alter kommt es zu Veränderungen, die das zentrale Sehen beeinträchtigen. Es gibt eine trockene und eine feuchte Form, wobei die feuchte Variante schneller fortschreitet und schwerere Schäden verursacht.
Symptome/Verlauf
Die Erkrankung entwickelt sich oft schleichend. Anfangs fällt das Lesen oder Erkennen von Details schwer. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Verschwommenes Sehen im Zentrum
- Verzerrte Linien oder Formen
- Schwierigkeiten beim Lesen trotz Brille
- Probleme beim Erkennen von Gesichtern
Der Verlauf hängt von der Form ab. Die trockene Form schreitet langsam voran, die feuchte kann innerhalb weniger Wochen zu deutlichem Sehverlust führen.
Folgen/Komplikationen
Die zentrale Sehschärfe geht verloren, was den Alltag stark einschränkt. Lesen, Autofahren oder das Erkennen von Details wird unmöglich. Das äußere Gesichtsfeld bleibt meist erhalten, sodass Orientierung im Raum möglich bleibt. Komplikationen entstehen vor allem durch die feuchte Form, die zu raschem Verlust der Sehkraft führen kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist das Alter. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen eine genetische Veranlagung, Rauchen, ungesunde Ernährung, hoher Blutdruck und andere Vorerkrankungen der Augen. Diese Faktoren können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich die Erkrankung entwickelt oder schneller fortschreitet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Untersuchungen die Erkrankung feststellen und je nach Form behandeln. Bei der feuchten Form kommen in das Auge injizierte Medikamente zum Einsatz, die das Wachstum neuer Gefäße hemmen. Zudem helfen spezielle Sehhilfen oder in schweren Fällen auch operative Eingriffe.
Das kann man selbst tun: Eine gesunde Ernährung und der Verzicht auf Rauchen beugen vor. Auch die Einnahme von Carotinoiden wie Lutein und Zeaxanthin kann unter Umständen präventiv wirken. Grenzen liegen dort, wo der Sehverlust bereits stark ist. In solchen Fällen ist ärztliche Hilfe notwendig, da Selbstmaßnahmen nicht ausreichen.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Diabetische Retinopathie
Was ist das? - Definition Die diabetische Retinopathie ist eine Folgeerkrankung von Diabetes, bei der dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte die kleinen Blutgefäße der Netzhaut schädigen. Dies kann zu Sehstörungen bis hin zur Erblindung führen. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt im Frühstadium oft unbemerkt. Regelmäßige Augenuntersuchungen sind entscheidend für eine frühzeitige Erkennung und Behandlung.
Krankheitsbild
Die diabetische Retinopathie betrifft die Netzhaut im hinteren Teil des Auges. Durch die Schädigung der Blutgefäße kommt es zu Undichtigkeiten, Schwellungen und im fortgeschrittenen Stadium zur Bildung neuer, krankhafter Gefäße. Man unterscheidet zwischen der nicht-proliferativen und der proliferativen Form. Letztere ist besonders gefährlich, da sie zu Blutungen, Narbenbildung und Netzhautablösung führen kann. Auch ein Makulaödem, das die zentrale Sehschärfe beeinträchtigt, ist möglich.
Symptome/Verlauf
Im Frühstadium treten meist keine Beschwerden auf. Mit Fortschreiten der Erkrankung können folgende Symptome auftreten:
- Verschwommenes oder verzerrtes Sehen
- Schwierigkeiten beim Sehen in der Dunkelheit
- Flecken oder Schatten im Sichtfeld
- Veränderte Farbwahrnehmung
- Plötzlicher Sehverlust
Der Verlauf hängt stark von der Blutzuckereinstellung und der Dauer der Diabeteserkrankung ab. Ohne Behandlung kann die Retinopathie zu dauerhaften Schäden führen.
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Erkrankung unbehandelt, drohen schwerwiegende Komplikationen. Dazu zählen dauerhafte Sehbehinderung, Netzhautablösung und ein erhöhter Augeninnendruck, der zu einem Glaukom (grüner Star) führen kann. In fortgeschrittenen Fällen droht sogar eine vollständige Erblindung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, lange Diabetesdauer, Schwangerschaft, genetische Veranlagung und Rauchen. Auch bestimmte ethnische Gruppen besitzen ein erhöhtes Risiko. Je länger Diabetes besteht und je schlechter er eingestellt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine Retinopathie.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Je nach Stadium kommen Laserbehandlungen, Injektionen in den Glaskörper mit bestimmten Wirkstoffen oder eine Entfernung des Glaskörpers und dem Einbringen einer Ersatzsubstanz infrage. Ziel ist es, das Fortschreiten zu stoppen und Sehvermögen zu erhalten.
Das kann man selbst tun: Blutzucker gut einstellen, regelmäßig zur Augenuntersuchung gehen, gesunde Ernährung und Bewegung fördern die Augengesundheit. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Sehstörungen auftreten oder sich verschlimmern. Dann ist eine augenärztliche Behandlung dringend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 31.10.2025
Quellenangaben:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Injektionslösung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20317822
- Darreichungsform:
- Injektionslösung
- Wirkstoffstärke:
- 10 mg
- Marke:
- RANIVISIO
- Hersteller:
- Orifarm GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Altersbedingte Makuladegeneration
Was ist das? - Definition Die altersbedingte Makuladegeneration ist eine Erkrankung der Netzhaut im Auge, bei der die zentrale Sehschärfe nachlässt. Betroffene sehen unscharf oder verzerrt, während das äußere Gesichtsfeld meist erhalten bleibt. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für Sehverlust im höheren Lebensalter.
Krankheitsbild
Die Makuladegeneration betrifft die Makula, den Bereich der Netzhaut, der für das scharfe Sehen zuständig ist. Mit zunehmendem Alter kommt es zu Veränderungen, die das zentrale Sehen beeinträchtigen. Es gibt eine trockene und eine feuchte Form, wobei die feuchte Variante schneller fortschreitet und schwerere Schäden verursacht.
Symptome/Verlauf
Die Erkrankung entwickelt sich oft schleichend. Anfangs fällt das Lesen oder Erkennen von Details schwer. Zu den typischen Symptomen zählen:
- Verschwommenes Sehen im Zentrum
- Verzerrte Linien oder Formen
- Schwierigkeiten beim Lesen trotz Brille
- Probleme beim Erkennen von Gesichtern
Der Verlauf hängt von der Form ab. Die trockene Form schreitet langsam voran, die feuchte kann innerhalb weniger Wochen zu deutlichem Sehverlust führen.
Folgen/Komplikationen
Die zentrale Sehschärfe geht verloren, was den Alltag stark einschränkt. Lesen, Autofahren oder das Erkennen von Details wird unmöglich. Das äußere Gesichtsfeld bleibt meist erhalten, sodass Orientierung im Raum möglich bleibt. Komplikationen entstehen vor allem durch die feuchte Form, die zu raschem Verlust der Sehkraft führen kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist das Alter. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen eine genetische Veranlagung, Rauchen, ungesunde Ernährung, hoher Blutdruck und andere Vorerkrankungen der Augen. Diese Faktoren können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich die Erkrankung entwickelt oder schneller fortschreitet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Untersuchungen die Erkrankung feststellen und je nach Form behandeln. Bei der feuchten Form kommen in das Auge injizierte Medikamente zum Einsatz, die das Wachstum neuer Gefäße hemmen. Zudem helfen spezielle Sehhilfen oder in schweren Fällen auch operative Eingriffe.
Das kann man selbst tun: Eine gesunde Ernährung und der Verzicht auf Rauchen beugen vor. Auch die Einnahme von Carotinoiden wie Lutein und Zeaxanthin kann unter Umständen präventiv wirken. Grenzen liegen dort, wo der Sehverlust bereits stark ist. In solchen Fällen ist ärztliche Hilfe notwendig, da Selbstmaßnahmen nicht ausreichen.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Diabetische Retinopathie
Was ist das? - Definition Die diabetische Retinopathie ist eine Folgeerkrankung von Diabetes, bei der dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte die kleinen Blutgefäße der Netzhaut schädigen. Dies kann zu Sehstörungen bis hin zur Erblindung führen. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt im Frühstadium oft unbemerkt. Regelmäßige Augenuntersuchungen sind entscheidend für eine frühzeitige Erkennung und Behandlung.
Krankheitsbild
Die diabetische Retinopathie betrifft die Netzhaut im hinteren Teil des Auges. Durch die Schädigung der Blutgefäße kommt es zu Undichtigkeiten, Schwellungen und im fortgeschrittenen Stadium zur Bildung neuer, krankhafter Gefäße. Man unterscheidet zwischen der nicht-proliferativen und der proliferativen Form. Letztere ist besonders gefährlich, da sie zu Blutungen, Narbenbildung und Netzhautablösung führen kann. Auch ein Makulaödem, das die zentrale Sehschärfe beeinträchtigt, ist möglich.
Symptome/Verlauf
Im Frühstadium treten meist keine Beschwerden auf. Mit Fortschreiten der Erkrankung können folgende Symptome auftreten:
- Verschwommenes oder verzerrtes Sehen
- Schwierigkeiten beim Sehen in der Dunkelheit
- Flecken oder Schatten im Sichtfeld
- Veränderte Farbwahrnehmung
- Plötzlicher Sehverlust
Der Verlauf hängt stark von der Blutzuckereinstellung und der Dauer der Diabeteserkrankung ab. Ohne Behandlung kann die Retinopathie zu dauerhaften Schäden führen.
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Erkrankung unbehandelt, drohen schwerwiegende Komplikationen. Dazu zählen dauerhafte Sehbehinderung, Netzhautablösung und ein erhöhter Augeninnendruck, der zu einem Glaukom (grüner Star) führen kann. In fortgeschrittenen Fällen droht sogar eine vollständige Erblindung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte, lange Diabetesdauer, Schwangerschaft, genetische Veranlagung und Rauchen. Auch bestimmte ethnische Gruppen besitzen ein erhöhtes Risiko. Je länger Diabetes besteht und je schlechter er eingestellt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine Retinopathie.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Je nach Stadium kommen Laserbehandlungen, Injektionen in den Glaskörper mit bestimmten Wirkstoffen oder eine Entfernung des Glaskörpers und dem Einbringen einer Ersatzsubstanz infrage. Ziel ist es, das Fortschreiten zu stoppen und Sehvermögen zu erhalten.
Das kann man selbst tun: Blutzucker gut einstellen, regelmäßig zur Augenuntersuchung gehen, gesunde Ernährung und Bewegung fördern die Augengesundheit. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Sehstörungen auftreten oder sich verschlimmern. Dann ist eine augenärztliche Behandlung dringend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 31.10.2025
Quellenangaben:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.