RASILEZ 300 mg Filmtabletten B
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09284430
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 98 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 300 mg
- Marke:
- RASILEZ
- Hersteller:
- Docpharm GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu niedrigem Blutdruck. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Falls erforderlich, kann die Dosierung kann von Ihrem Arzt erhöht werden.
Hierfür stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Höchstdosis: Höchstdosis: Eine Dosis von 1 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Behandlung der essentiellen Hypertonie
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff senkt den Blutdruck. Um dies zu erreichen, führt dieser zu einer Erweiterung der Blutgefäße, sodass das Herz das Blut leichter hindurchpumpen kann.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Schwindel
- Durchfall
- Gelenkschmerzen
- Erhöhte Kaliumwerte
- Herzklopfen
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Niedriger Blutdruck
- Husten
- Stevens-Johnson-Syndrom
- Hautausschlag, schwerer
- Reaktionen der Mundschleimhaut
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Nesselausschleg
- Akutes Nierenversagen
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Erhöhung der Leberenzyme
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Neigung zu angioneurotischem Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Ciclosporin Itraconazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel können vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Captopril Enalapril maleat Lisinopril-2-Wasser Zofenopril hemicalcium Ramipril und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vor allem bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion vermehrt auftreten wie beispielsweise Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Lähmungserscheinungen, Seh-, Sprachschwierigkeiten, akute Nierenfunktionsstörungen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Unregelmäßigkeiten des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion dürfen die beiden Arzneimittel nicht miteinander kombinieren. Bei allen anderen Patienten sollte die Kombination dieser Arzneimittel mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit:
-Diabetes mellitus
-eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche, Veränderungen des Herzschlags, Benommenheit, Schwindel oder Schädigungen der Nieren.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Citronensäure Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Verlangsamung des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigungen der Nieren kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
~i- Bluthochdruck
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Amilorid hydrochlorid-2-Wasser Bendroflumethiazid Triamteren Xipamid Spironolacton Eplerenon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Erythromycin estolat Amiodaron hydrochlorid Verapamil hydrochlorid Ranolazin Clarithromycin Vemurafenib und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel können auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Sulfamethoxazol mit Trimethoprim Trimethoprim und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Enoxaparin natrium und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Diclofenac natrium Diclofenac-Colestyramin Flurbiprofen Ketoprofen Nabumeton Naproxen und weitere
Was kann passieren?
Bei der Kombination der Arzneimittel die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden. Außerdem kann es zu Schädigungen der Nieren kommen. In diesem Zusammenhang kann es zu einer verminderten Urinproduktion, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Herzrhythmusstörungen kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über einen längeren Zeitraum miteinander kombinieren oder wenn Sie besonders von dieser Wechselwirkung betroffen sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Johanniskraut-Trockenextrakt (3-7:1); Auszugsmittel: Methanol Johanniskraut-Trockenextrakt Johanniskraut-Trockenextrakt (3-6:1); Auszugsmittel: Ethanol Johanniskraut Johanniskraut-Trockenextrakt (5-7:1); Auszugsmittel: Ethanol Johanniskraut-Trockenextrakt (3,5-6:1); Auszugsmittel: Ethanol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte messen Sie Ihren Blutdruck regelmäßig und sprechen Sie bei längerer Zeit andauernder Kombination dieser Arzneimittel mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Drospirenon 2. Phase: Estradiol 0,5-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen der Herzaktivität.
Was ist zu tun?
Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Furosemid Spironolacton Torasemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Hypertonie
Was ist das? - Definition Bluthochdruck bzw. eine arterielle Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck in den Schlagadern dauerhaft auf Werte von 140/90 mmHg und darüber ansteigt. Bleibt er unbemerkt und unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen wie ein Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden, ein Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Krankheitsbild
Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände der Blutgefäße drückt. Er besteht aus zwei Werten: Der systolische (obere) Wert steht für den Druck in den Blutgefäßen während eines Herzschlages, der diastolische (untere) Wert für den Druck in der Phase zwischen zwei Herzschlägen.Von Bluthochdruck sprechen Ärzte, wenn der Blutdruck in den Schlagadern bei über 140/90 mmHg liegt - bei wiederholten Messungen in der Arztpraxis an unterschiedlichen Tagen. Misst man den Blutdruck selbst zu Hause, sprechen wiederholte Werte von 135/85 mmHg und mehr für Bluthochdruck - das sollte dann aber ein Arzt bestätigen.Ein einzelner erhöhter Wert - etwa durch Stress, Kaffee oder Anstrengung - ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Werte wiederholt oder bei einer ambulanten Langzeitmessung über 24 Stunden zu hoch sind, spricht man von Bluthochdruck.In Industrieländern ist Bluthochdruck ein häufiges Problem, besonders bei älteren Menschen. Unbehandelt kann er langfristig zu schweren Erkrankungen führen, deshalb ist frühzeitige Erkennung wichtig.
Symptome/Verlauf
Bluthochdruck wird oft lange nicht bemerkt. Das macht ihn so gefährlich. Viele Betroffene fühlen sich gesund. Mögliche Warnzeichen sind unspezifisch und können leicht übersehen werden:
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Sehstörungen
Oft wird Bluthochdruck erst bei einer Routineuntersuchung durch den Arzt oder durch das Auftreten seiner Folgeerkrankungen entdeckt.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, kann es im Laufe der Jahre zu ernsten Schäden an Organen und Blutgefäßen kommen.
- Herz: Das Herz muss ständig gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Vor allem die linke Herzkammer wird dadurch überlastet und verändert sich
- es drohen eine Herzschwäche oder sogar ein Herzinfarkt.
- Gehirn: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Hirnblutungen.
- Augen: Feine Blutgefäße können geschädigt werden
- es kann zu Sehverlust kommen.
- Nieren: Verengungen und Schädigungen von Blutgefäßen der Nieren können zu Nierenschäden und Nierenversagen führen.
Bei extrem hohen Blutdruckwerten sollte man zunächst versuchen, sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. Hatte man sich zuvor körperlich angestrengt oder starken Stress, ist es durchaus möglich, dass der Blutdruck auch mal kurzzeitig stärker ansteigt. Sinken die sehr hohen Blutdruckwerte nach 15 - 30 Minuten Ruhe nicht, empfiehlt es sich unbedingt, einen Arzt zurate zu ziehen.
Den Notarzt rufen muss man, sollten mit dem stark gestiegenen Blutdruck Symptome auftreten wie
- Brustschmerzen (Schmerzen, Brennen oder starkes Druckgefühl),
- Atemnot,
- starker Schwindel (womöglich mit Kopfschmerzen),
- Seh- oder Sprechstörungen,
- Übelkeit und/oder Erbrechen,
- Nasenbluten,
- Benommenheit,
- Krampfanfälle oder
- Lähmungen.
Ursachen/Risikofaktoren
In den meisten Fällen ist die genaue Ursache eines Bluthochdrucks unbekannt - dann spricht man von primärer Hypertonie.
Folgende Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung von Bluthochdruck:
- Rauchen
- Übergewicht
- übermäßiger Alkohol- oder Salzkonsum
- Stress
- Bewegungsmangel
Oft spielen auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen, bei sehr schlecht mit Medikamenten einzustellendem oder bei ungewöhnlich hohem Blutdruck sollte ärztlich nach sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu zählen:
- Nierenerkrankungen
- Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac)
Das kann helfen
Was der Arzt macht:
- führt Blutdruckmessungen (auch Langzeitmessung) durch
- prüft mögliche Ursachen, Organschäden und Risikofaktoren
- empfiehlt Maßnahmen und ggf. Medikamente zur Blutdrucksenkung
Was man selbst tun kann:
- Gewicht reduzieren, wenn Übergewicht besteht
- salzarm essen, also sparsam Salzen sowie Fertigprodukte und Nachsalzen vermeiden
- Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum einschränken oder aufgeben
- Stress abbauen, z. B. durch Entspannungstechniken
- geregelten Schlafrhythmus einhalten
- regelmäßig bewegen, ideal sind Spaziergänge oder Ausdauersport
- Koffein und Nikotin reduzieren oder meiden
- Blutdruck regelmäßig selbst kontrollieren
Führen nichtmedikamentöse Maßnahmen allein nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, ist der Blutdruck von Anfang an sehr hoch oder liegen weitere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf oder gar bereits Organschäden durch Bluthochdruck vor, wird der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente empfehlen. Wichtig ist auch, mit dem behandelnden Arzt Kontrolltermine zu vereinbaren.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09284430
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 98 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 300 mg
- Marke:
- RASILEZ
- Hersteller:
- Docpharm GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu niedrigem Blutdruck. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Falls erforderlich, kann die Dosierung kann von Ihrem Arzt erhöht werden.
Hierfür stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Höchstdosis: Höchstdosis: Eine Dosis von 1 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Behandlung der essentiellen Hypertonie
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff senkt den Blutdruck. Um dies zu erreichen, führt dieser zu einer Erweiterung der Blutgefäße, sodass das Herz das Blut leichter hindurchpumpen kann.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Schwindel
- Durchfall
- Gelenkschmerzen
- Erhöhte Kaliumwerte
- Herzklopfen
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Niedriger Blutdruck
- Husten
- Stevens-Johnson-Syndrom
- Hautausschlag, schwerer
- Reaktionen der Mundschleimhaut
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Nesselausschleg
- Akutes Nierenversagen
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Erhöhung der Leberenzyme
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Neigung zu angioneurotischem Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel können vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vor allem bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion vermehrt auftreten wie beispielsweise Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Lähmungserscheinungen, Seh-, Sprachschwierigkeiten, akute Nierenfunktionsstörungen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Unregelmäßigkeiten des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion dürfen die beiden Arzneimittel nicht miteinander kombinieren. Bei allen anderen Patienten sollte die Kombination dieser Arzneimittel mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit:
-Diabetes mellitus
-eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche, Veränderungen des Herzschlags, Benommenheit, Schwindel oder Schädigungen der Nieren.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Verlangsamung des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigungen der Nieren kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
~i- Bluthochdruck
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel können auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei der Kombination der Arzneimittel die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden. Außerdem kann es zu Schädigungen der Nieren kommen. In diesem Zusammenhang kann es zu einer verminderten Urinproduktion, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Herzrhythmusstörungen kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über einen längeren Zeitraum miteinander kombinieren oder wenn Sie besonders von dieser Wechselwirkung betroffen sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte messen Sie Ihren Blutdruck regelmäßig und sprechen Sie bei längerer Zeit andauernder Kombination dieser Arzneimittel mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen der Herzaktivität.
Was ist zu tun?
Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Hypertonie
Was ist das? - Definition Bluthochdruck bzw. eine arterielle Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck in den Schlagadern dauerhaft auf Werte von 140/90 mmHg und darüber ansteigt. Bleibt er unbemerkt und unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen wie ein Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden, ein Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Krankheitsbild
Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände der Blutgefäße drückt. Er besteht aus zwei Werten: Der systolische (obere) Wert steht für den Druck in den Blutgefäßen während eines Herzschlages, der diastolische (untere) Wert für den Druck in der Phase zwischen zwei Herzschlägen.Von Bluthochdruck sprechen Ärzte, wenn der Blutdruck in den Schlagadern bei über 140/90 mmHg liegt - bei wiederholten Messungen in der Arztpraxis an unterschiedlichen Tagen. Misst man den Blutdruck selbst zu Hause, sprechen wiederholte Werte von 135/85 mmHg und mehr für Bluthochdruck - das sollte dann aber ein Arzt bestätigen.Ein einzelner erhöhter Wert - etwa durch Stress, Kaffee oder Anstrengung - ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Werte wiederholt oder bei einer ambulanten Langzeitmessung über 24 Stunden zu hoch sind, spricht man von Bluthochdruck.In Industrieländern ist Bluthochdruck ein häufiges Problem, besonders bei älteren Menschen. Unbehandelt kann er langfristig zu schweren Erkrankungen führen, deshalb ist frühzeitige Erkennung wichtig.
Symptome/Verlauf
Bluthochdruck wird oft lange nicht bemerkt. Das macht ihn so gefährlich. Viele Betroffene fühlen sich gesund. Mögliche Warnzeichen sind unspezifisch und können leicht übersehen werden:
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Sehstörungen
Oft wird Bluthochdruck erst bei einer Routineuntersuchung durch den Arzt oder durch das Auftreten seiner Folgeerkrankungen entdeckt.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, kann es im Laufe der Jahre zu ernsten Schäden an Organen und Blutgefäßen kommen.
- Herz: Das Herz muss ständig gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Vor allem die linke Herzkammer wird dadurch überlastet und verändert sich
- es drohen eine Herzschwäche oder sogar ein Herzinfarkt.
- Gehirn: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Hirnblutungen.
- Augen: Feine Blutgefäße können geschädigt werden
- es kann zu Sehverlust kommen.
- Nieren: Verengungen und Schädigungen von Blutgefäßen der Nieren können zu Nierenschäden und Nierenversagen führen.
Bei extrem hohen Blutdruckwerten sollte man zunächst versuchen, sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. Hatte man sich zuvor körperlich angestrengt oder starken Stress, ist es durchaus möglich, dass der Blutdruck auch mal kurzzeitig stärker ansteigt. Sinken die sehr hohen Blutdruckwerte nach 15 - 30 Minuten Ruhe nicht, empfiehlt es sich unbedingt, einen Arzt zurate zu ziehen.
Den Notarzt rufen muss man, sollten mit dem stark gestiegenen Blutdruck Symptome auftreten wie
- Brustschmerzen (Schmerzen, Brennen oder starkes Druckgefühl),
- Atemnot,
- starker Schwindel (womöglich mit Kopfschmerzen),
- Seh- oder Sprechstörungen,
- Übelkeit und/oder Erbrechen,
- Nasenbluten,
- Benommenheit,
- Krampfanfälle oder
- Lähmungen.
Ursachen/Risikofaktoren
In den meisten Fällen ist die genaue Ursache eines Bluthochdrucks unbekannt - dann spricht man von primärer Hypertonie.
Folgende Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung von Bluthochdruck:
- Rauchen
- Übergewicht
- übermäßiger Alkohol- oder Salzkonsum
- Stress
- Bewegungsmangel
Oft spielen auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen, bei sehr schlecht mit Medikamenten einzustellendem oder bei ungewöhnlich hohem Blutdruck sollte ärztlich nach sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu zählen:
- Nierenerkrankungen
- Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac)
Das kann helfen
Was der Arzt macht:
- führt Blutdruckmessungen (auch Langzeitmessung) durch
- prüft mögliche Ursachen, Organschäden und Risikofaktoren
- empfiehlt Maßnahmen und ggf. Medikamente zur Blutdrucksenkung
Was man selbst tun kann:
- Gewicht reduzieren, wenn Übergewicht besteht
- salzarm essen, also sparsam Salzen sowie Fertigprodukte und Nachsalzen vermeiden
- Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum einschränken oder aufgeben
- Stress abbauen, z. B. durch Entspannungstechniken
- geregelten Schlafrhythmus einhalten
- regelmäßig bewegen, ideal sind Spaziergänge oder Ausdauersport
- Koffein und Nikotin reduzieren oder meiden
- Blutdruck regelmäßig selbst kontrollieren
Führen nichtmedikamentöse Maßnahmen allein nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, ist der Blutdruck von Anfang an sehr hoch oder liegen weitere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf oder gar bereits Organschäden durch Bluthochdruck vor, wird der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente empfehlen. Wichtig ist auch, mit dem behandelnden Arzt Kontrolltermine zu vereinbaren.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.