REFOBACIN Creme
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Pharmazeutische Informationen
Creme — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00860783
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 15 g
- Marke:
- REFOBACIN
- Hersteller:
- ALMIRALL HERMAL GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Die mit dem Arzneimittel behandelte(n) Stelle(n) können mit einem Verband bedeckt werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut:
Zur Zubereitung eines Salbenverbandes:
Anwendungsgebiete
- Unterschenkelgeschwür
- Dekubitus (Druckgeschwür)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 2-3 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit, zum gleichen Zeitpunkt
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in den Bakterien den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich. Durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Brennen auf der Haut
- Juckreiz
- Hautrötung
- Kontaktdermatitis - (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
- Nierenschäden
- Schäden am Innenohr
- Infektionen mit anderen Bakterien
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Muskelschwäche
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
- Morbus Parkinson
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin!
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Unterschenkelgeschwür
Was ist das? - Definition Unterschenkelgeschwüre (Ulcus cruris) sind chronische, schlecht heilende Wunden am Bein. Als Ursache liegen meist Durchblutungsstörungen zugrunde, aber auch andere Erkrankungen wie Diabetes können die Entstehung und Heilung beeinflussen. Eine gezielte Behandlung der Ursache und eine gute Wundversorgung sind entscheidend für die Heilung.
Krankheitsbild
Ein Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris), umgangssprachlich auch "offenes Bein" genannt, ist eine offene, schlecht heilende und oft schmerzende Wunde am Unterschenkel. Das offene Bein ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein Symptom mit unterschiedlichen Ursachen. Die häufigste Ursache sind Gefäßerkrankungen, vor allem venöse Probleme, aber auch arterielle Durchblutungsstörungen. Auch Diabetes kann die Entstehung und Heilung eines Ulcus cruris beeinflussen. Das Unterschenkelgeschwür gehört zu den chronischen Wunden. Eine ärztliche Abklärung und Behandlung der Grunderkrankung sowie eine gute Wundversorgung sind wichtig, um die Wundheilung zu verbessern.
Symptome/Verlauf
Liegen Gefäßerkrankungen zugrunde, kann es an den Beinen zunächst zu unspezifischen Beschwerden kommen, wie Schweregefühl in den Beinen, Dellen und Ödemen oder Hautverfärbungen. Es reichen dann teils schon kleinere Verletzungen, damit sich ein chronisches Geschwür bildet. Die Wunde kann unterschiedlich groß sein, in tiefere Hauschichten eindringen und sich unter Umständen auch infizieren. Je nach Ursache unterscheiden sich Erscheinungsbild und Verlauf. Wenn eine Wunde trotz Behandlung nicht heilt oder stark schmerzt, muss die Ursache erneut überprüft werden.
Folgen/Komplikationen
Ein offenes Bein bedeutet für Betroffene oft eine lange Krankheitsdauer und eine deutlich eingeschränkte Lebensqualität. Die Wunde kann immer wieder aufgehen oder über längere Zeit bestehen bleiben. Erschwert wird die Heilung unter anderem dann, wenn mehrere Ursachen gleichzeitig vorliegen oder sich die Wunde infiziert. Ein Unterschenkelgeschwür kann teils tief ins Gewebe vordringen und dieses zerstören. In schweren Fällen kann es zu ausgeprägten Gewebeschäden kommen, die operative Maßnahmen erforderlich machen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen eines offenen Beins sind vielfältig. Meist liegt eine Gefäßerkrankung zugrunde, wie etwa eine chronische Venenschwäche. Daneben kommen unter anderem die periphere arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit), Diabetes und immunologisch bedingte Entzündungen an den Gefäßen als Ursache infrage. Risikofaktoren sind je nach Ursache unter anderem höheres Lebensalter, familiäre Veranlagung, Adipositas, frühere Thrombosen oder Bewegungsmangel.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Zunächst ist es wichtig, dass der Arzt mögliche Grunderkrankungen feststellt. Die Behandlung richtet sich dann nach der Ursache. Darüber hinaus muss die Wunde professionell versorgt werden. Zur Wundversorgung gehören geeignete Wundauflagen, die ein feuchtes Wundmilieu unterstützen und möglichst hautverträglich sein sollen. Außerdem ist oft die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen sinnvoll, etwa aus Hautheilkunde, Gefäßmedizin, Chirurgie, Diabetologie oder weiterer spezialisierter Wundversorgung.
Das kann man selbst tun: Ist eine der genannten Grunderkrankungen bekannt, ist es wichtig auch kleine Wunden immer gut im Blick zu behalten. Heilt eine Wunde schlecht, sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Die Behandlung der Grunderkrankung ist unerlässlich. Abbau von Übergewicht und ausreichend Bewegung können den Krankheitsverlauf mitunter günstig beeinflussen.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dekubitus
Was ist das? - Definition Druckgeschwüre, auch Dekubitus oder Druckverletzungen genannt, entstehen durch länger anhaltenden Druck auf die Haut, oft in Verbindung mit Reibung, Zug oder Feuchtigkeit. Besonders betroffen sind Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oder gestörter Wundheilung. Werden sie früh erkannt, heilen Druckgeschwüre meist gut, unbehandelt können sie jedoch ernsthafte Folgen haben.
Dekubitus
Druckgeschwüre, auch Dekubitus oder Druckverletzungen genannt, entstehen durch länger anhaltenden Druck auf die Haut, oft in Verbindung mit Reibung, Zug oder Feuchtigkeit. Besonders betroffen sind Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oder gestörter Wundheilung. Werden sie früh erkannt, heilen Druckgeschwüre meist gut, unbehandelt können sie jedoch ernsthafte Folgen haben.
Krankheitsbild
Druckgeschwüre werden auch als Dekubitus, Druckverletzungen oder Wundliegen bezeichnet. Sie entstehen, wenn auf die Haut über längere Zeit Druck wirkt, oft zusammen mit Reibung, Ziehen an der Haut oder Feuchtigkeit. Häufig sind ältere Menschen betroffen, die sich nicht mehr gut bewegen können und sich hauptsächlich in Bett oder Rollstuhl aufhalten. Aber auch Gipsverbände oder Schienen können zu Druckgeschwüren führen. Menschen mit gestörter Wundheilung oder gestörtem Schmerzempfinden sind häufiger betroffen. Werden Druckgeschwüre früh behandelt, heilen sie oft gut. Unbehandelt können sie jedoch gefährlich sein und die Pflege oder den Krankenhausaufenthalt deutlich verlängern.
Symptome/Verlauf
Druckgeschwüre verursachen meist Schmerzen und Juckreiz. Bei Menschen mit gestörtem Schmerzempfinden können jedoch selbst schwere Druckgeschwüre ohne Schmerzen auftreten. Der Verlauf kann sehr unterschiedlich sein. Druckgeschwüre werden nach dem Ausmaß der Gewebeschädigung in vier Grade eingeteilt:
Grad 1: Bei heller Haut rosa-rot verfärbt. Bei dunkler Haut oft kaum erkennbar. Die betroffene Stelle kann druckempfindlicher sein und sich anders anfühlen als die umgebende Haut.
Grad 2: Flaches Druckgeschwür mit rosafarbener bis roter Oberfläche. Die Haut kann aufgerieben sein und es zeigen sich zum Teil Blasen. Tieferes Gewebe ist noch nicht sichtbar.
Grad 3: Alle Hautschichten sind betroffen und die Wunde reicht bis zur Fettschicht. Oft erscheint die Wunde kraterförmig. Muskeln und Knochen sind nicht betroffen.
Grad 4: Die Haut ist vollständig zerstört. Tiefe Strukturen wie Muskeln, Sehnen oder Knochen sind sichtbar.
Nach sechsmonatiger Behandlung heilen rund zwei Drittel der Druckgeschwüre von Grad 2 ab, die Hälfte der Druckgeschwüre von Grad 3 und etwa 30 Prozent der Druckgeschwüre von Grad 4.
Folgen/Komplikationen
Druckgeschwüre können ernste Folgen haben, vor allem wenn sie sich infizieren. Bakterielle Infektionen sind die häufigste Komplikation. Infektionen zeigen sich durch Rötung, Eiter oder Schmerzen. Entzündet sich die Wunde, verzögert dies bei oberflächlichen Druckgeschwüren die Heilung und kann bei tiefen Druckgeschwüren lebensbedrohlich werden.
Heilen infizierte Druckgeschwüre nicht ab, können sich Infektionen der Haut in das darunter liegende Gewebe ausbreiten. Manchmal entstehen auch sogenannte Fisteln, bei denen sich krankhafte Verbindungsgänge zu tiefer liegenden Körperbereichen bilden, zum Beispiel zum Darm. Die Infektion kann außerdem auf Knochen oder Gelenke übergreifen und dabei Muskeln und anderes tiefes Gewebe zerstören. In schweren Fällen können Bakterien in den Blutkreislauf gelangen. Dies kann zu Fieber oder Schüttelfrost führen und dazu, dass sich die Infektion auf wichtige Organe wie das Gehirn oder das Herz ausbreitet.
Ursachen/Risikofaktoren
Druckgeschwüre entstehen vor allem durch länger anhaltenden Druck, oft verstärkt durch Zug an der Haut (aufrechtes Sitzen im Bett), Reibung und Feuchtigkeit. Besonders gefährdet sind ältere Menschen ab 65 Jahren, da ihre Haut dünner ist, weniger gut durchblutet und mitunter langsamer heilt. Ein erhöhtes Risiko besteht außerdem bei eingeschränkter Beweglichkeit, zum Beispiel bei Bettlägerigkeit, Rollstuhlabhängigkeit, Lähmungen oder bei Krankenhausaufenthalten. Menschen mit Nervenschädigung spüren Druck oder Schmerzen oft nicht und wechseln ihre Position seltener. Sie bemerken Druckgeschwüre mitunter sehr spät. Auch eine verzögerte Wundheilung, wie zum Beispiel bei Diabetes, kann das Risiko erhöhen. Bei Mangelernährung entstehen Druckgeschwüre mitunter leichter und heilen auch schwerer ab. Feuchtigkeit durch Schweiß, Urin oder Stuhl und wiederholte Reibung der Haut, etwa an Bettwäsche oder Kleidung, begünstigen ebenfalls die Entstehung von Druckgeschwüren.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Bei bestehenden Druckgeschwüren ist das A und O ein häufiges Umlagern zur Druckentlastung. Außerdem müssen die Wunden regelmäßig gereinigt und verbunden werden, bei Bedarf bekommen die Patienten Schmerzmittel. Bei Infektionen erfolgt eine Antibiotikatherapie. In schwereren Fällen muss geschädigtes Gewebe zum Teil entfernt werden.
Was man selbst tun kann: Druckgeschwüren kann man durch verschiedene Maßnahmen vorbeugen. Am besten ist es, selbst in Bewegung zu bleiben. Ist dies nicht möglich, sollten Menschen, die sich nicht bewegen können, alle ein bis zwei Stunden umgelagert werden. Eine gute Hautpflege und eine ausgewogene Ernährung tragen ebenfalls zur Vorsorge bei.
Bearbeitungsstand: 08.01.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Creme — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00860783
- Darreichungsform:
- Creme (Creme)
- Packungsgröße:
- 15 g
- Marke:
- REFOBACIN
- Hersteller:
- ALMIRALL HERMAL GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Die mit dem Arzneimittel behandelte(n) Stelle(n) können mit einem Verband bedeckt werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten und Augen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut:
Zur Zubereitung eines Salbenverbandes:
Anwendungsgebiete
- Unterschenkelgeschwür
- Dekubitus (Druckgeschwür)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 2-3 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit, zum gleichen Zeitpunkt
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in den Bakterien den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich. Durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Brennen auf der Haut
- Juckreiz
- Hautrötung
- Kontaktdermatitis - (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
- Nierenschäden
- Schäden am Innenohr
- Infektionen mit anderen Bakterien
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Muskelschwäche
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
- Morbus Parkinson
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin!
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Unterschenkelgeschwür
Was ist das? - Definition Unterschenkelgeschwüre (Ulcus cruris) sind chronische, schlecht heilende Wunden am Bein. Als Ursache liegen meist Durchblutungsstörungen zugrunde, aber auch andere Erkrankungen wie Diabetes können die Entstehung und Heilung beeinflussen. Eine gezielte Behandlung der Ursache und eine gute Wundversorgung sind entscheidend für die Heilung.
Krankheitsbild
Ein Unterschenkelgeschwür (Ulcus cruris), umgangssprachlich auch "offenes Bein" genannt, ist eine offene, schlecht heilende und oft schmerzende Wunde am Unterschenkel. Das offene Bein ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein Symptom mit unterschiedlichen Ursachen. Die häufigste Ursache sind Gefäßerkrankungen, vor allem venöse Probleme, aber auch arterielle Durchblutungsstörungen. Auch Diabetes kann die Entstehung und Heilung eines Ulcus cruris beeinflussen. Das Unterschenkelgeschwür gehört zu den chronischen Wunden. Eine ärztliche Abklärung und Behandlung der Grunderkrankung sowie eine gute Wundversorgung sind wichtig, um die Wundheilung zu verbessern.
Symptome/Verlauf
Liegen Gefäßerkrankungen zugrunde, kann es an den Beinen zunächst zu unspezifischen Beschwerden kommen, wie Schweregefühl in den Beinen, Dellen und Ödemen oder Hautverfärbungen. Es reichen dann teils schon kleinere Verletzungen, damit sich ein chronisches Geschwür bildet. Die Wunde kann unterschiedlich groß sein, in tiefere Hauschichten eindringen und sich unter Umständen auch infizieren. Je nach Ursache unterscheiden sich Erscheinungsbild und Verlauf. Wenn eine Wunde trotz Behandlung nicht heilt oder stark schmerzt, muss die Ursache erneut überprüft werden.
Folgen/Komplikationen
Ein offenes Bein bedeutet für Betroffene oft eine lange Krankheitsdauer und eine deutlich eingeschränkte Lebensqualität. Die Wunde kann immer wieder aufgehen oder über längere Zeit bestehen bleiben. Erschwert wird die Heilung unter anderem dann, wenn mehrere Ursachen gleichzeitig vorliegen oder sich die Wunde infiziert. Ein Unterschenkelgeschwür kann teils tief ins Gewebe vordringen und dieses zerstören. In schweren Fällen kann es zu ausgeprägten Gewebeschäden kommen, die operative Maßnahmen erforderlich machen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen eines offenen Beins sind vielfältig. Meist liegt eine Gefäßerkrankung zugrunde, wie etwa eine chronische Venenschwäche. Daneben kommen unter anderem die periphere arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit), Diabetes und immunologisch bedingte Entzündungen an den Gefäßen als Ursache infrage. Risikofaktoren sind je nach Ursache unter anderem höheres Lebensalter, familiäre Veranlagung, Adipositas, frühere Thrombosen oder Bewegungsmangel.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Zunächst ist es wichtig, dass der Arzt mögliche Grunderkrankungen feststellt. Die Behandlung richtet sich dann nach der Ursache. Darüber hinaus muss die Wunde professionell versorgt werden. Zur Wundversorgung gehören geeignete Wundauflagen, die ein feuchtes Wundmilieu unterstützen und möglichst hautverträglich sein sollen. Außerdem ist oft die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen sinnvoll, etwa aus Hautheilkunde, Gefäßmedizin, Chirurgie, Diabetologie oder weiterer spezialisierter Wundversorgung.
Das kann man selbst tun: Ist eine der genannten Grunderkrankungen bekannt, ist es wichtig auch kleine Wunden immer gut im Blick zu behalten. Heilt eine Wunde schlecht, sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Die Behandlung der Grunderkrankung ist unerlässlich. Abbau von Übergewicht und ausreichend Bewegung können den Krankheitsverlauf mitunter günstig beeinflussen.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dekubitus
Was ist das? - Definition Druckgeschwüre, auch Dekubitus oder Druckverletzungen genannt, entstehen durch länger anhaltenden Druck auf die Haut, oft in Verbindung mit Reibung, Zug oder Feuchtigkeit. Besonders betroffen sind Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oder gestörter Wundheilung. Werden sie früh erkannt, heilen Druckgeschwüre meist gut, unbehandelt können sie jedoch ernsthafte Folgen haben.
Dekubitus
Druckgeschwüre, auch Dekubitus oder Druckverletzungen genannt, entstehen durch länger anhaltenden Druck auf die Haut, oft in Verbindung mit Reibung, Zug oder Feuchtigkeit. Besonders betroffen sind Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oder gestörter Wundheilung. Werden sie früh erkannt, heilen Druckgeschwüre meist gut, unbehandelt können sie jedoch ernsthafte Folgen haben.
Krankheitsbild
Druckgeschwüre werden auch als Dekubitus, Druckverletzungen oder Wundliegen bezeichnet. Sie entstehen, wenn auf die Haut über längere Zeit Druck wirkt, oft zusammen mit Reibung, Ziehen an der Haut oder Feuchtigkeit. Häufig sind ältere Menschen betroffen, die sich nicht mehr gut bewegen können und sich hauptsächlich in Bett oder Rollstuhl aufhalten. Aber auch Gipsverbände oder Schienen können zu Druckgeschwüren führen. Menschen mit gestörter Wundheilung oder gestörtem Schmerzempfinden sind häufiger betroffen. Werden Druckgeschwüre früh behandelt, heilen sie oft gut. Unbehandelt können sie jedoch gefährlich sein und die Pflege oder den Krankenhausaufenthalt deutlich verlängern.
Symptome/Verlauf
Druckgeschwüre verursachen meist Schmerzen und Juckreiz. Bei Menschen mit gestörtem Schmerzempfinden können jedoch selbst schwere Druckgeschwüre ohne Schmerzen auftreten. Der Verlauf kann sehr unterschiedlich sein. Druckgeschwüre werden nach dem Ausmaß der Gewebeschädigung in vier Grade eingeteilt:
Grad 1: Bei heller Haut rosa-rot verfärbt. Bei dunkler Haut oft kaum erkennbar. Die betroffene Stelle kann druckempfindlicher sein und sich anders anfühlen als die umgebende Haut.
Grad 2: Flaches Druckgeschwür mit rosafarbener bis roter Oberfläche. Die Haut kann aufgerieben sein und es zeigen sich zum Teil Blasen. Tieferes Gewebe ist noch nicht sichtbar.
Grad 3: Alle Hautschichten sind betroffen und die Wunde reicht bis zur Fettschicht. Oft erscheint die Wunde kraterförmig. Muskeln und Knochen sind nicht betroffen.
Grad 4: Die Haut ist vollständig zerstört. Tiefe Strukturen wie Muskeln, Sehnen oder Knochen sind sichtbar.
Nach sechsmonatiger Behandlung heilen rund zwei Drittel der Druckgeschwüre von Grad 2 ab, die Hälfte der Druckgeschwüre von Grad 3 und etwa 30 Prozent der Druckgeschwüre von Grad 4.
Folgen/Komplikationen
Druckgeschwüre können ernste Folgen haben, vor allem wenn sie sich infizieren. Bakterielle Infektionen sind die häufigste Komplikation. Infektionen zeigen sich durch Rötung, Eiter oder Schmerzen. Entzündet sich die Wunde, verzögert dies bei oberflächlichen Druckgeschwüren die Heilung und kann bei tiefen Druckgeschwüren lebensbedrohlich werden.
Heilen infizierte Druckgeschwüre nicht ab, können sich Infektionen der Haut in das darunter liegende Gewebe ausbreiten. Manchmal entstehen auch sogenannte Fisteln, bei denen sich krankhafte Verbindungsgänge zu tiefer liegenden Körperbereichen bilden, zum Beispiel zum Darm. Die Infektion kann außerdem auf Knochen oder Gelenke übergreifen und dabei Muskeln und anderes tiefes Gewebe zerstören. In schweren Fällen können Bakterien in den Blutkreislauf gelangen. Dies kann zu Fieber oder Schüttelfrost führen und dazu, dass sich die Infektion auf wichtige Organe wie das Gehirn oder das Herz ausbreitet.
Ursachen/Risikofaktoren
Druckgeschwüre entstehen vor allem durch länger anhaltenden Druck, oft verstärkt durch Zug an der Haut (aufrechtes Sitzen im Bett), Reibung und Feuchtigkeit. Besonders gefährdet sind ältere Menschen ab 65 Jahren, da ihre Haut dünner ist, weniger gut durchblutet und mitunter langsamer heilt. Ein erhöhtes Risiko besteht außerdem bei eingeschränkter Beweglichkeit, zum Beispiel bei Bettlägerigkeit, Rollstuhlabhängigkeit, Lähmungen oder bei Krankenhausaufenthalten. Menschen mit Nervenschädigung spüren Druck oder Schmerzen oft nicht und wechseln ihre Position seltener. Sie bemerken Druckgeschwüre mitunter sehr spät. Auch eine verzögerte Wundheilung, wie zum Beispiel bei Diabetes, kann das Risiko erhöhen. Bei Mangelernährung entstehen Druckgeschwüre mitunter leichter und heilen auch schwerer ab. Feuchtigkeit durch Schweiß, Urin oder Stuhl und wiederholte Reibung der Haut, etwa an Bettwäsche oder Kleidung, begünstigen ebenfalls die Entstehung von Druckgeschwüren.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Bei bestehenden Druckgeschwüren ist das A und O ein häufiges Umlagern zur Druckentlastung. Außerdem müssen die Wunden regelmäßig gereinigt und verbunden werden, bei Bedarf bekommen die Patienten Schmerzmittel. Bei Infektionen erfolgt eine Antibiotikatherapie. In schwereren Fällen muss geschädigtes Gewebe zum Teil entfernt werden.
Was man selbst tun kann: Druckgeschwüren kann man durch verschiedene Maßnahmen vorbeugen. Am besten ist es, selbst in Bewegung zu bleiben. Ist dies nicht möglich, sollten Menschen, die sich nicht bewegen können, alle ein bis zwei Stunden umgelagert werden. Eine gute Hautpflege und eine ausgewogene Ernährung tragen ebenfalls zur Vorsorge bei.
Bearbeitungsstand: 08.01.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.