REGAINE Männer Schaum 50 mg/g
81,98 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Schaum — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09100275
- Darreichungsform:
- Schaum (Schaum)
- Packungsgröße:
- 3 x 60 ml
- Wirkstoffstärke:
- 50 mg
- Marke:
- REGAINE
- Hersteller:
- Kenvue Germany GmbH (OTC)
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die Kopfhaut auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein.
Warten Sie nach der Anwendung mindestens 4 Stunden, bevor Sie Kopfhaut oder Haare anfeuchten. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen sowie den Kontakt von behandelten Hautstellen mit Kindern.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Höchstdosis: Eine Dosis von 2g Schaum (2 halbe Schutzkappen) pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Anlagebedingter Haarausfall bei dem Mann
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene Männer (21-49 Jahre), Einzeldosis: 1g (eine halbe Schutzkappe), Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff senkt einen erhöhten Blutdruck, indem er die Blutgefäße erweitern und somit den Widerstand des Gefäßes herabsetzen kann.
Beim Einsatz des Wirkstoffes wurde, zunächst als unerwünschte Wirkung, ein verstärkter Haarwuchs festgestellt. Inzwischen wird dieser Effekt therapeutisch ausgenutzt. Welcher Wirkmechanismus dafür verantwortlich ist, ist bislang jedoch nicht geklärt.
Eine Wirksamkeit im Schläfenbereich (Geheimratsecken) ist nicht nachgewiesen.
Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Bluthochdruck
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Entzündungsreaktionen der Haut
- Entzündung der mittleren Hautschicht mit Pusteln (akneiforme Dermatitis)
- Hautausschlag, der flüchtig auftritt
- Vermehrte Behaarung außerhalb der Kopfhaut, einschließlich im Gesicht bei Frauen
- Juckreiz
- Schuppenbildung der Haut
- Wassereinlagerungen in den Beinen
- Gewichtszunahme, bei Auftreten ohne erkennbare Ursache, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf
- Schwindel
- Übelkeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Haarausfall, der plötzlich oder ungleichmäßig auftritt
Das Arzneimittel ist für Frauen nicht geeignet.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Erwachsene ab 49 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel ist für Frauen in der Regel nicht geeignet. Sollte sich die Frage nach einer Anwendung aus irgendwelchen Gründen trotzdem stellen, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Stillzeit: Fragen Sie in Ausnahmefällen auch dazu Ihren Arzt, da das Arzneimittel für Frauen in der Regel nicht geeignet ist.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 340 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 86 × 184 × 120 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Butylhydroxytoluol Minoxidil Careforsons für Männer und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang kann es zu Ermüdung, Schwindelgefühl, verminderter Leistungsfähigkeit oder Kopfschmerzen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Haarausfall
Was ist das? - Definition Haarausfall, fachsprachlich Alopezie, bezeichnet einen über das normale Maß hinausgehenden Verlust von Kopfhaaren. Er kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten und unterschiedliche Ursachen haben.
Krankheitsbild
Haarausfall zeigt sich durch merklich lichter werdendes Haar oder kahle Stellen. Er kann langsam fortschreiten oder schubweise auftreten. Betroffen sind Menschen jeden Alters. Häufig stehen genetische Faktoren im Mittelpunkt. In anderen Fällen spielen Krankheiten oder Belastungen eine Rolle. Manche Formen sind vollständig reversibel, andere eher nicht.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein fortlaufender Haarverlust mit sichtbarer Ausdünnung. Der Verlauf kann je nach Ursache unterschiedlich aussehen. Manche Menschen bemerken einen vermehrten Haarverlust beim Kämmen oder Waschen. Andere stellen kreisrunde kahle Areale fest. Häufig kommt es zu Begleiterscheinungen wie Juckreiz oder Spannungsgefühl der Kopfhaut. Ein Verlauf kann folgende Erscheinungsformen aufweisen:
- Zunehmendes Ausfallen beim täglichen Bürsten
- Verdünnung an Stirn oder Scheitel
- Kreisrunde kahle Stellen
- Diffuser Verlust über den gesamten Kopf
Die Geschwindigkeit des Fortschreitens hängt stark von der zugrunde liegenden Ursache ab.
Folgen/Komplikationen
Haarausfall kann zu deutlicher seelischer Belastung führen. Manche Betroffene entwickeln Schamgefühle oder Rückzugstendenzen. Bei bestimmten Formen können Entzündungen der Kopfhaut entstehen. Dauerhafte kahle Stellen können sich vergrößern und die Haarstruktur langfristig schwächen. Wird eine zugrunde liegende Erkrankung nicht erkannt, können dadurch zusätzliche Beschwerden entstehen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind erbliche Einflüsse, hormonelle Veränderungen oder Erkrankungen wie Störungen der Schilddrüse. Auch Stress und Mangelernährung können eine Rolle spielen. Auch manche Medikamente beeinflussen das Haarwachstum. Ein Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen kommt ebenfalls als Auslöser infrage.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Kopfhaut untersuchen, Blutwerte prüfen und bei Bedarf Wirkstoffgruppen wie Mittel zur Regulierung des Haarwachstums, etwa Minoxidil, oder Mittel gegen Entzündungen einsetzen.
Das kann man selbst tun: Auf eine ausreichende Haarpflege und ausgewogene Ernährung achten sowie Belastungen reduzieren. Grenzen bestehen dort, wo der Haarverlust trotz eigener Maßnahmen fortschreitet oder Symptome wie Schmerzen oder starke Entzündung auftreten. Dann sollte unbedingt medizinische Hilfe gesucht werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schaum — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09100275
- Darreichungsform:
- Schaum (Schaum)
- Packungsgröße:
- 3 x 60 ml
- Wirkstoffstärke:
- 50 mg
- Marke:
- REGAINE
- Hersteller:
- Kenvue Germany GmbH (OTC)
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die Kopfhaut auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein.
Warten Sie nach der Anwendung mindestens 4 Stunden, bevor Sie Kopfhaut oder Haare anfeuchten. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen sowie den Kontakt von behandelten Hautstellen mit Kindern.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Höchstdosis: Eine Dosis von 2g Schaum (2 halbe Schutzkappen) pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Anlagebedingter Haarausfall bei dem Mann
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene Männer (21-49 Jahre), Einzeldosis: 1g (eine halbe Schutzkappe), Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff senkt einen erhöhten Blutdruck, indem er die Blutgefäße erweitern und somit den Widerstand des Gefäßes herabsetzen kann.
Beim Einsatz des Wirkstoffes wurde, zunächst als unerwünschte Wirkung, ein verstärkter Haarwuchs festgestellt. Inzwischen wird dieser Effekt therapeutisch ausgenutzt. Welcher Wirkmechanismus dafür verantwortlich ist, ist bislang jedoch nicht geklärt.
Eine Wirksamkeit im Schläfenbereich (Geheimratsecken) ist nicht nachgewiesen.
Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Bluthochdruck
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Entzündungsreaktionen der Haut
- Entzündung der mittleren Hautschicht mit Pusteln (akneiforme Dermatitis)
- Hautausschlag, der flüchtig auftritt
- Vermehrte Behaarung außerhalb der Kopfhaut, einschließlich im Gesicht bei Frauen
- Juckreiz
- Schuppenbildung der Haut
- Wassereinlagerungen in den Beinen
- Gewichtszunahme, bei Auftreten ohne erkennbare Ursache, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf
- Schwindel
- Übelkeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Haarausfall, der plötzlich oder ungleichmäßig auftritt
Das Arzneimittel ist für Frauen nicht geeignet.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Erwachsene ab 49 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel ist für Frauen in der Regel nicht geeignet. Sollte sich die Frage nach einer Anwendung aus irgendwelchen Gründen trotzdem stellen, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Stillzeit: Fragen Sie in Ausnahmefällen auch dazu Ihren Arzt, da das Arzneimittel für Frauen in der Regel nicht geeignet ist.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 340 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 86 × 184 × 120 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Emulgatoren (z.B. Cetyl-/stearylalkohol) können (Schleim-)Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang kann es zu Ermüdung, Schwindelgefühl, verminderter Leistungsfähigkeit oder Kopfschmerzen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Haarausfall
Was ist das? - Definition Haarausfall, fachsprachlich Alopezie, bezeichnet einen über das normale Maß hinausgehenden Verlust von Kopfhaaren. Er kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten und unterschiedliche Ursachen haben.
Krankheitsbild
Haarausfall zeigt sich durch merklich lichter werdendes Haar oder kahle Stellen. Er kann langsam fortschreiten oder schubweise auftreten. Betroffen sind Menschen jeden Alters. Häufig stehen genetische Faktoren im Mittelpunkt. In anderen Fällen spielen Krankheiten oder Belastungen eine Rolle. Manche Formen sind vollständig reversibel, andere eher nicht.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein fortlaufender Haarverlust mit sichtbarer Ausdünnung. Der Verlauf kann je nach Ursache unterschiedlich aussehen. Manche Menschen bemerken einen vermehrten Haarverlust beim Kämmen oder Waschen. Andere stellen kreisrunde kahle Areale fest. Häufig kommt es zu Begleiterscheinungen wie Juckreiz oder Spannungsgefühl der Kopfhaut. Ein Verlauf kann folgende Erscheinungsformen aufweisen:
- Zunehmendes Ausfallen beim täglichen Bürsten
- Verdünnung an Stirn oder Scheitel
- Kreisrunde kahle Stellen
- Diffuser Verlust über den gesamten Kopf
Die Geschwindigkeit des Fortschreitens hängt stark von der zugrunde liegenden Ursache ab.
Folgen/Komplikationen
Haarausfall kann zu deutlicher seelischer Belastung führen. Manche Betroffene entwickeln Schamgefühle oder Rückzugstendenzen. Bei bestimmten Formen können Entzündungen der Kopfhaut entstehen. Dauerhafte kahle Stellen können sich vergrößern und die Haarstruktur langfristig schwächen. Wird eine zugrunde liegende Erkrankung nicht erkannt, können dadurch zusätzliche Beschwerden entstehen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind erbliche Einflüsse, hormonelle Veränderungen oder Erkrankungen wie Störungen der Schilddrüse. Auch Stress und Mangelernährung können eine Rolle spielen. Auch manche Medikamente beeinflussen das Haarwachstum. Ein Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen kommt ebenfalls als Auslöser infrage.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Kopfhaut untersuchen, Blutwerte prüfen und bei Bedarf Wirkstoffgruppen wie Mittel zur Regulierung des Haarwachstums, etwa Minoxidil, oder Mittel gegen Entzündungen einsetzen.
Das kann man selbst tun: Auf eine ausreichende Haarpflege und ausgewogene Ernährung achten sowie Belastungen reduzieren. Grenzen bestehen dort, wo der Haarverlust trotz eigener Maßnahmen fortschreitet oder Symptome wie Schmerzen oder starke Entzündung auftreten. Dann sollte unbedingt medizinische Hilfe gesucht werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.