REPARIL-Dragees
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Pharmazeutische Informationen
Überzogene Tabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00195819
- Darreichungsform:
- Überzogene Tabletten (Tabletten, magensaftgeschützte)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Marke:
- REPARIL-Dragees
- Hersteller:
- ACA Müller/ADAG Pharma AG
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Bei leichten Fällen:
Bei schweren Fällen:
Anwendungsgebiete
- Schwellungen nach Verletzungen oder Operationen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 7-14 Jahren, Einzeldosis: 1 Dragee, Gesamtdosis: 2-3 mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Dragee, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 7-14 Jahren, Einzeldosis: 1 Dragee, Gesamtdosis: 2-3 mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Dragees, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Aescin wird ursprünglich aus der Rosskastanie gewonnen. Er besitzt gefäßabdichtende sowie ödemhemmende Wirkung, d.h. Schwellungen gehen zurück. Außerdem wird die Venentätigkeit unterstützt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 7 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Zerrung/Prellung
Was ist das? - Definition Muskelzerrungen und Prellungen sind häufige Sportverletzungen. Eine Muskelzerrung entsteht durch eine Überdehnung eines Muskels, wodurch es zu Schmerzen bei Bewegung kommt. Eine Prellung wird durch eine äußere stumpfe Gewalteinwirkung verursacht und führt zu Schmerzen, Schwellung und oft einem Bluterguss. Beide Verletzungen entstehen meist durch sportliche Belastung oder Unfälle und heilen in der Regel bei Schonung ohne bleibende Schäden aus.
Krankheitsbild
Muskelzerrungen und Prellungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Eine Muskelzerrung entsteht, wenn ein Muskel überdehnt wird, etwa bei unnatürlichen Bewegungen oder abruptem Abbremsen. Dabei entstehen kleinste Verletzungen in den Muskeln. Muskelzerrungen treten besonders häufig in stark beanspruchten Muskelgruppen auf, vor allem an den Beinen wie Oberschenkel und Wade.
Eine Prellung entsteht durch eine äußere stumpfe Gewalteinwirkung, zum Beispiel durch einen Stoß, Tritt oder Sturz. Dabei wird das Gewebe unter der Haut zusammengedrückt und kleine Blutgefäße werden verletzt, sodass ein Bluterguss entstehen kann. Prellungen kommen häufig an Körperstellen vor, die im Sport besonders gefährdet sind, etwa an Oberschenkel, Knie, Schulter oder auch am Kopf bei Stürzen oder Zusammenstößen.
Symptome / Verlauf
Eine Muskelzerrung macht sich durch Schmerzen im Muskel bemerkbar, die bei Bewegung stärker werden. Die Schmerzen nehmen bei Belastung oder Druck zu, es kommt aber zu keiner sichtbaren Schwellung.
Bei einer Prellung treten die Schmerzen in der Regel direkt nach der Einwirkung auf. Häufig kommt es zu einer Schwellung und einem Bluterguss, der sich im Verlauf verfärbt. Die betroffene Stelle ist druckempfindlich und die Beweglichkeit kann eingeschränkt sein.
Der Verlauf ist bei beiden Verletzungen meist günstig. Die Beschwerden gehen in der Regel nach einiger Zeit wieder ab, wenn die betroffene Stelle ausreichend geschont wird.
Folgen / Komplikationen
Muskelzerrungen und Prellungen heilen in den meisten Fällen ohne bleibende Schäden aus. Wenn die betroffene Stelle jedoch zu früh wieder belastet wird, kann sich die Heilung verzögern oder die Beschwerden können sich verschlimmern. Bei Prellungen ist besondere Vorsicht geboten, wenn empfindliche Körperbereiche betroffen sind, zum Beispiel der Kopf. Klingen die Beschwerden nicht schnell von selbst ab, sollten sie ärztlich abgeklärt werden.
Ursachen / Risikofaktoren
Muskelzerrungen entstehen häufig durch Überlastung oder plötzliche, ungewohnte Bewegungen, etwa beim Sprinten oder schnellen Richtungswechseln. Ein erhöhtes Risiko besteht, wenn die Muskulatur nicht ausreichend aufgewärmt ist oder bereits ermüdet ist.
Prellungen werden durch äußere Einwirkungen verursacht, zum Beispiel durch Stöße, Zusammenstöße mit anderen Personen oder Stürze. Besonders häufig treten sie bei Kontaktsportarten auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ein Arzt kann bei Bedarf Untersuchungen durchführen, um schwerere Verletzungen auszuschließen. Schmerztabletten, schmerzlindernde Salben können vor allem bei Prellungen die Symptome lindern.
Das kann man selbst tun: Unmittelbar nach einer Prellung oder einer Muskelzerrung ist es wichtig, die betroffene Stelle zu schonen und zu kühlen. Bewährt hat sich die sogenannte PECH-Regel: Pause, Eis, Kompression und Hochlagern. Diese Maßnahmen können helfen, Schmerzen zu lindern und eine stärkere Schwellung zu verhindern. Man sollte bis zum Abklingen der Beschwerden die Körperregion nicht zu stark belasten.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Überzogene Tabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00195819
- Darreichungsform:
- Überzogene Tabletten (Tabletten, magensaftgeschützte)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Marke:
- REPARIL-Dragees
- Hersteller:
- ACA Müller/ADAG Pharma AG
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Bei leichten Fällen:
Bei schweren Fällen:
Anwendungsgebiete
- Schwellungen nach Verletzungen oder Operationen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 7-14 Jahren, Einzeldosis: 1 Dragee, Gesamtdosis: 2-3 mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Dragee, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 7-14 Jahren, Einzeldosis: 1 Dragee, Gesamtdosis: 2-3 mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Dragees, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Aescin wird ursprünglich aus der Rosskastanie gewonnen. Er besitzt gefäßabdichtende sowie ödemhemmende Wirkung, d.h. Schwellungen gehen zurück. Außerdem wird die Venentätigkeit unterstützt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 7 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Zerrung/Prellung
Was ist das? - Definition Muskelzerrungen und Prellungen sind häufige Sportverletzungen. Eine Muskelzerrung entsteht durch eine Überdehnung eines Muskels, wodurch es zu Schmerzen bei Bewegung kommt. Eine Prellung wird durch eine äußere stumpfe Gewalteinwirkung verursacht und führt zu Schmerzen, Schwellung und oft einem Bluterguss. Beide Verletzungen entstehen meist durch sportliche Belastung oder Unfälle und heilen in der Regel bei Schonung ohne bleibende Schäden aus.
Krankheitsbild
Muskelzerrungen und Prellungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Eine Muskelzerrung entsteht, wenn ein Muskel überdehnt wird, etwa bei unnatürlichen Bewegungen oder abruptem Abbremsen. Dabei entstehen kleinste Verletzungen in den Muskeln. Muskelzerrungen treten besonders häufig in stark beanspruchten Muskelgruppen auf, vor allem an den Beinen wie Oberschenkel und Wade.
Eine Prellung entsteht durch eine äußere stumpfe Gewalteinwirkung, zum Beispiel durch einen Stoß, Tritt oder Sturz. Dabei wird das Gewebe unter der Haut zusammengedrückt und kleine Blutgefäße werden verletzt, sodass ein Bluterguss entstehen kann. Prellungen kommen häufig an Körperstellen vor, die im Sport besonders gefährdet sind, etwa an Oberschenkel, Knie, Schulter oder auch am Kopf bei Stürzen oder Zusammenstößen.
Symptome / Verlauf
Eine Muskelzerrung macht sich durch Schmerzen im Muskel bemerkbar, die bei Bewegung stärker werden. Die Schmerzen nehmen bei Belastung oder Druck zu, es kommt aber zu keiner sichtbaren Schwellung.
Bei einer Prellung treten die Schmerzen in der Regel direkt nach der Einwirkung auf. Häufig kommt es zu einer Schwellung und einem Bluterguss, der sich im Verlauf verfärbt. Die betroffene Stelle ist druckempfindlich und die Beweglichkeit kann eingeschränkt sein.
Der Verlauf ist bei beiden Verletzungen meist günstig. Die Beschwerden gehen in der Regel nach einiger Zeit wieder ab, wenn die betroffene Stelle ausreichend geschont wird.
Folgen / Komplikationen
Muskelzerrungen und Prellungen heilen in den meisten Fällen ohne bleibende Schäden aus. Wenn die betroffene Stelle jedoch zu früh wieder belastet wird, kann sich die Heilung verzögern oder die Beschwerden können sich verschlimmern. Bei Prellungen ist besondere Vorsicht geboten, wenn empfindliche Körperbereiche betroffen sind, zum Beispiel der Kopf. Klingen die Beschwerden nicht schnell von selbst ab, sollten sie ärztlich abgeklärt werden.
Ursachen / Risikofaktoren
Muskelzerrungen entstehen häufig durch Überlastung oder plötzliche, ungewohnte Bewegungen, etwa beim Sprinten oder schnellen Richtungswechseln. Ein erhöhtes Risiko besteht, wenn die Muskulatur nicht ausreichend aufgewärmt ist oder bereits ermüdet ist.
Prellungen werden durch äußere Einwirkungen verursacht, zum Beispiel durch Stöße, Zusammenstöße mit anderen Personen oder Stürze. Besonders häufig treten sie bei Kontaktsportarten auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ein Arzt kann bei Bedarf Untersuchungen durchführen, um schwerere Verletzungen auszuschließen. Schmerztabletten, schmerzlindernde Salben können vor allem bei Prellungen die Symptome lindern.
Das kann man selbst tun: Unmittelbar nach einer Prellung oder einer Muskelzerrung ist es wichtig, die betroffene Stelle zu schonen und zu kühlen. Bewährt hat sich die sogenannte PECH-Regel: Pause, Eis, Kompression und Hochlagern. Diese Maßnahmen können helfen, Schmerzen zu lindern und eine stärkere Schwellung zu verhindern. Man sollte bis zum Abklingen der Beschwerden die Körperregion nicht zu stark belasten.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.